PEI Sicherheitsbericht

18. Sicherheitsbericht des PEI: 296.233 Nebenwirkungen, 2.810 Todesfälle und weniger Informationen denn je

Der 18. Sicherheitsbericht des PEI enthält Daten bis zum 31.03.2022 und weniger Informationen denn je. Es fehlen beispielsweise sowohl die Anzahl an Impfnebenwirkungen pro Impfstoff als auch die Todesfälle nach Impfung von Minderjährigen. Und das, obwohl schon laut dem letzten Bericht mehr Kinder zwischen 12 – 17 Jahren nach einer Impfung verstorben waren, als an oder mit einer Corona Infektion. Ein Säugling starb sogar unmittelbar nach der Geburt. Inzwischen treten auch Nebenwirkungen beim Novavax Impfstoff auf – bis hin zu Lähmungen. Auch Zyklusstörungen bei Frauen und Jugendlichen werden aufgegriffen.

Von Corona Blog Beitragsdatum 8. Mai 202212 Kommentare zu 18. Sicherheitsbericht des PEI: 296.233 Nebenwirkungen, 2.810 Todesfälle und weniger Informationen denn je

Die Sicherheitsberichte über die Corona Impfstoffe des Bundesinstituts für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut, PEI) sind erwachsen geworden! Zumindest zahlenmäßig. Am 04.05.2022 erblickte der 18. Sicherheitsbericht das Licht der Welt. Es ist ein Bericht der „Rekorde“ – leider der Negativrekorde. Der erste Kritikpunkt ist dieses Mal ein ganz formaler. Wie heißt es doch so schön, „versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen“? Vor wenigen Monaten gab das PEI noch ganz vollmundig bekannt:

Da im September 2021 vergleichsweise wenig Impfdosen verabreicht wurden […] wird das Paul-Ehrlich-Institut zukünftig die Frequenz der Sicherheitsberichte auf alle zwei Monate reduzieren.

Quelle: 15. Sicherheitsbericht des PEI

Nachdem man sich im 17. Sicherheitsbericht schon 39 Tage mit dem Auswerten der Daten Zeit gelassen hat, packt das PEI diesmal noch eine Schippe drauf. Jetzt umfasst der Sicherheitsbericht nämlich Daten vom 01.01.2022 – 31.03.2022, also ganze 90 Tage. Das allein sind schon deutlich mehr, als die versprochenen zwei Monate, aber als ob das noch nicht genügen würde, haben sich die „Experten“ nun wieder 34 Tage mit dem Auswerten der Daten Zeit gelassen – wobei es uns mehr denn je so vorkommt, als ob man diese Zeit zum Frisieren der Daten brauchte. Insgesamt vergingen also 124 Tage seit dem Datenstand des letzten Sicherheitsberichts, bis das PEI es geschafft hat, der Bevölkerung ein aktuelleres Bild über die Sicherheit der Corona Impfstoffe zu verschaffen. Aus den versprochenen 2 Monaten wurden also mehr als 4 Monate.

Untypischerweise ist der Bericht auch kürzer denn je. Mit allen Anlagen kommen wir auf nur 26 Seiten – wobei wir effektiv nur 18 Inhaltsseiten haben. Das ist seit dem 10. Sicherheitsbericht der kürzeste Bericht, den das PEI je herausgegeben hat.

Wir fassen zunächst die wichtigsten Punkte in Kürze zusammen:

  1. Impfquote: die Erstgeimpftenquote stagniert bei 85,2%, das heißt in Deutschland sind (und bleiben) knapp 10 Millionen Erwachsene ungeimpft. Außerdem gibt es bereits 2,5 Millionen Menschen, die sich den „zweiten Booster“ abgeholt haben, die also bereits vier Mal geimpft sind.
  2. Bis zum 31.03.2022 wurden 296.233 Nebenwirkungen gemeldet. Das PEI verschweigt in diesem Bericht, wie sich diese Meldungen auf die einzelnen Impfstoffe aufteilen. Wir haben anhand der Melderaten des PEI und den verimpften Impfdosen aus dem Impfdashboard diese Zahlen selbst errechnet und grobe Unstimmigkeiten festgestellt, die darauf hindeuten, dass das PEI die Berichte schönt.
  3. Die Anzahl an Todesfällen im Zusammenhang mit der Impfung stieg auf 2.810 an. Auch hier fehlt eine Aufteilung der Fälle nach den Impfstoffen. Bei den „Observed versus Expected“ Analysen fallen dem PEI noch immer nicht die groben Unstimmigkeiten in den eigenen Ergebnissen auf.
  4. Bei Kindern und Jugendlichen hat das PEI den Zensierstift angesetzt und war dabei nicht sparsam. Es gab 5.862 gemeldete Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren, aber es fehlt die Angabe der schwerwiegenden Nebenwirkungen und die Anzahl der Todesfälle. Das ist beachtlich – gab es doch bereits im 17. Sicherheitsbericht mehr tote Kinder (zwischen 12 – 17 Jahren) nach der Corona Impfung als im Zusammenhang mit Corona.
    Bei 61 Säuglingen, die den Impfstoff über die Muttermilch aufgenommen hatten, wurde ein Impfschaden gemeldet.
    Es gibt keine Auswertung mehr von „Ereignissen von besonderem Interesse“, in einem Nebensatz wird erwähnt, dass bei zwei Kindern zwischen 5 – 11 Jahren der Verdacht auf eine Myokarditis besteht.
  5. Menstruationsstörungen nach der Impfung sind doch nicht so selten, wie so oft beteuert. Genaue Zahlen gibt das PEI nicht heraus, allerdings haben wir anhand der Melderaten offiziell ca. 1.822 Fälle von Menstruationsstörungen nach der Impfung berechnet. Dunkelzifferrate noch nicht einberechnet. Auch die EMA will zu dieser Thematik Untersuchungen anstellen.
  6. Unerwünschte Ereignisse von besonderem Interesse“ werden in diesem Bericht totgeschwiegen. Konkrete Fallanzahlen zu solchen Ereignissen sucht man vergeblich und man gibt in diesem Bericht erstmals nur abstrakte „Melderaten“ an, die ohne den Bezug zu dazugehörigen Impfdosen (die man in diesem Bericht nicht angibt) natürlich keine Aussagekraft haben. Im PEI liest sich der Abschnitt vielmehr wie der Beipackzettel zu den Impfungen.
  7. Anfang des Jahres starteten die Impfungen mit Novavax in Deutschland. Das PEI bekam dazu auch bereits Meldungen an Impfnebenwirkungen, denen es eine ganze halbe Seite spendet. Auffallend sind dabei vermehrt „Parästhesien“, was das PEI mit „unangenehmen Körperempfindungen, die nicht durch adäquate Reize ausgelöst wird“ beschreibt.
  8. Das PEI gibt anstatt konkreter Zahlen in diesem Bericht lieber ausschließlich OvE Analysen an. Trotz der unzähligen Mängel, die wir bereits in zahlreichen Artikeln geschildert haben, kommt das PEI auf „kritische“ Werte – die man sich dann allerdings durchweg schön redet.
  9. Das ist der erste Bericht, in dem nicht nur die Auswahl der vorgestellten Themen willkürlich ist, sondern in dem auch essenzielle Dinge einfach weggelassen wurden:
    Todesfallanzahlen bei Kindern? Findet man nicht im Bericht.
    Die Anzahl der schwerwiegenden Impfnebenwirkungen bei Kindern? Wird nicht genannt.
    Daten zur SafeVac App? Sind im Bericht nicht aufgeführt.
  10. Wir haben einen Blick in die Metadaten des Berichts geworfen und geben Anlaufstellen der Personen beim PEI bekannt, die dort aufgeführt sind. Die Ersteller freuen sich sicherlich über konstruktive Rückmeldungen zu ihrem Werk.

1. Verimpfte Dosen – Erstgeimpftenquote stagniert bei 85,2%

Wie immer werfen wir zuerst einen Blick auf die verimpften Dosen – oder besser gesagt wollten wir hierauf einen Blick werfen. Das PEI hat im Vergleich zum letzten Sicherheitsbericht die Angaben hierzu wieder einmal etwas mehr „verschleiert“. Man gibt nun nicht einmal mehr die genauen Anzahlen der verimpften Dosen nach Hersteller an, sondern lediglich ihre prozentuale Aufteilung:

Vom 27.12.2020 bis zum 31.03.2022 wurden in Deutschland insgesamt 172.062.925 Impfungen zum Schutz vor COVID-19 durchgeführt. Bei 73,3 Prozent der Impfdosen handelte es sich um Comirnaty (BioNTech Manufacturing GmbH), bei 17,1 Prozent um Spikevax (MODERNA BIOTECH SPAIN, S.L.), bei 7,4 Prozent um Vaxzevria (AstraZeneca AB), bei 2,1 Prozent um COVID-19 Vaccine Janssen (neuer Name Jcovden) und bei 0,1 Prozent um Nuvaxovid (Novavax CZ, a.s.).

Wir haben uns die Zahlen aus dem Impfdashboard geholt. Danach hatten wir am 31.03.2022 in Deutschland folgende Anzahlen an verimpften Dosen:

Impfstoff1. Dosis2. Dosis3. Dosis4. DosisGesamt
BioNTech-Pfizer46.249.24950.684.84030.748.3721.886.631129.569.092
AstraZeneca9.334.0993.532.7186.12951812.873.464
Moderna5.104.7216.333,81718.042.228544.94730.025.713
Johnson & Johnson3.685.47310.07317.9393.2023.716.687
Novavax51.78030.6261.49352584.424
Gesamt60.739.84960.582.00148.798.2222.432.621172.552.693

2,5 Millionen „Viertgeimpfte“ – das fanden zumindest wir beachtlich. Da können es manche offensichtlich gar nicht erwarten…
Dieses Mal ist die Abweichung der Angabe der insgesamt verimpften Dosen zwischen PEI und dem Impfdashboard geringer „als üblich“ – die Differenz beträgt „lediglich“ 489.768 Impfdosen. Das heißt zumindest die Gesamtanzahl der verimpften Dosen scheint im Sicherheitsbericht „nicht gravierend“ abzuweichen.
Wir finden es außerdem seltsam, dass beim Impfdashboard für die Impfstoffe von AstraZeneca, Johnson & Johnson und Novavax insgesamt 29.806 Dritt- und Viertimpfungen ausgewiesen sind. Für „Auffrischimpfungen“ sind laut der STIKO nur mRNA Impfstoffe zugelassen – das heißt in diesen Spalten sollten wir nur Zahlen bei BioNTech-Pfizer und Moderna finden. Ob wohl hier schon Staatsanwälte gegen Ärzte ermitteln, die ihren Patienten einen falschen Impfstoff verimpft haben?

Wir haben wieder anhand der Bevölkerungszahl in Deutschland und der Angabe der Impfquoten für verschiedene Altersgruppen berechnet, wie groß der Anteil der Erwachsenen in Deutschland am 03.03.2022 war, die vollständig geimpft waren: immer noch 85,2%. Die Impfquote stagniert damit offiziell – 14,8% der Erwachsenen sind Corona ungeimpft und werden es wahrscheinlich auch bleiben. Dieser „harte Kern“ umfasst immerhin noch stolze 9.746.435 Personen (ab 18 Jahren). Das ist doch ein Grund trotz allem optimistisch in die Zukunft zu blicken.

2. Nebenwirkungen geschönt und zensiert

Bei den Nebenwirkungen hat sich das PEI einen wirklichen „Knaller“ geleistet. Bislang wurden in allen Berichten die Anzahlen an Nebenwirkungen und schwerwiegenden Nebenwirkungen detailliert aufgelistet. Darauf wurde in diesem Bericht zum ersten Mal komplett verzichtet. Man findet lediglich einen schlanken Satz zu der Gesamtanzahl an Nebenwirkungen:

Das Paul-Ehrlich-Institut erhielt in demselben Zeitraum 296.233 Meldungen von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen.

Es fehlt komplett die Aufschlüsselung auf die Impfstoffe bzw. die Angabe der schwerwiegenden Nebenwirkungen. Eine der wichtigsten Informationen im Bericht wurde einfach gestrichen – ein Skandal. Der Charité Forscher Harald Matthes untersucht mittels einer Studie, mit dem Titel ImpfSurv seit dem 15.04.2021, das Sicherheitsprofil von COVID-19 Impfstoffen. In einem aktuellen Artikel beim Focus spricht er aufgrund der Ergebnisse seiner Studie von 500.000 schwerwiegenden Nebenwirkungen. Dies ist zumindest ein Indiz für eine nicht zu unterschätzenden Dunkelzifferrate.

2.1 Eigene Berechnung der Fallanzahlen – unerklärbare Differenz

Was man jedoch findet ist die Melderate für Nebenwirkungen und schwerwiegende Nebenwirkungen pro Impfstoff:

Mit dieser Information und den Daten aus dem Impfdashboard im ersten Abschnitt können wir damit die Fälle mit Nebenwirkungen und schweren Nebenwirkungen berechnen:

\begin{equation*} \text{Anzahl an Nebenwirkungen} = \frac{\text{verimpfte Dosen}}{\num{1000}} \cdot \text{Melderate} \end{equation*}

Zum Beispiel ergibt sich für BioNTech-Pfizer:

\begin{align*} \text{Nebenwirkungen BioNTech-Pfizer} &= \frac{\num{129569092}}{\num{1000}} \cdot \num{1.2} \\ &= \num{155483} \end{align*}

Das haben wir für alle Impfstoffe gemacht und kommen mit den angegebenen Melderaten auf folgende Zahlen:

ImpfstoffFälle mit Nebenwirkungendavon schwerwiegendMelderate
pro 1.000 Impfdosen
Melderate schwerwiegend
pro 1.000 Impfdosen
BioNTech-Pfizer155.48325.9141,20,2
AstraZeneca46.3446.4373,60,5
Moderna51.0443.0031,70,1
Johnson & Johnson9.6631.1152,60,3
Novavax355254,20,3
Gesamt262.88936.4931,70,20

Insgesamt haben wir also 262.889 gemeldete Fälle von Impfnebenwirkungen mit den Melderaten des PEI errechnet – das PEI gibt jedoch 296.344 Fälle an. Eine gigantische Differenz von 33.344 Fällen, die das PEI dringend erklären muss.

Auch Rundungsfehler in den Melderaten können diese extreme Abweichung nicht erklären. Wenn wir bei allen Impfstoffen die Melderate größtmöglich wählen, sodass sie noch auf die vom PEI angegebenen Raten gerundet werden (z.B. bei BioNTech-Pfizer 1,24 oder bei AstraZeneca 3,64) dann kommen wir immer noch auf „lediglich“ 269.940 Fälle an Impfnebenwirkungen und immer noch eine Differenz von 26.293 Fällen zu den Angaben des PEI.
Da die Angabe der verimpften Dosen beim PEI nur marginal von denen beim Impfdashboard abweicht (siehe Abschnitt 1), kann daraus nur gefolgert werden, dass die Impfraten nicht stimmig zu den gemeldeten Nebenwirkungen im Bericht angegeben sind.
Das PEI verheimlicht also die genaue Aufschlüsselung der Impfnebenwirkungen und die Daten, die es herausgibt, sind offensichtlich extrem geschönt.

2.2 Weitere Unstimmigkeiten bei den Melderaten

Als sei die bisherige Unstimmigkeit in den Melderaten und Anzahlen der Nebenwirkungen des PEI noch nicht genug, legt es nochmal eine Schippe drauf. Im Bericht findet man die Melderaten getrennt nach Impfstoff und Impfdosis aufgeschlüsselt:

Das schaut zuerst „nett“ aus, aber schauen wir uns doch zum Beispiel BioNTech-Pfizer bei den schwerwiegenden Impfnebenwirkungen an. Die Melderate pro 1.000 Impfungen nach Dosis 1 ist dort 0,1. Nach Dosis 2 haben wir ebenfalls 0,1 und nach einer Auffrischungsimpfung 0,04.
Mit diesen Zahlen ist es unmöglich auf eine mittlere Rate an schweren Impfnebenwirkungen von 0,2 zu kommen – das PEI gibt diese aber an (siehe Abbildung in Abschnitt 2.1).
Wir müssen uns hier unweigerlich fragen, ob Zahlen geschönt wurden und man es nicht geschafft hat, dies stimmig zu tun?

Bei AstraZeneca ist das Ganze übrigens ähnlich: Bei Dosis 1 ist die Rate an schwerwiegenden Nebenwirkungen 0,4 und bei Dosis 2 dann 0,1. Damit kommt man nach Adam Riese unmöglich auf eine mittlere Melderate von 0,5. Das PEI hingegen macht das unmögliche möglich und gibt exakt diese 0,5 an (siehe Abschnitt 2.1).
Auch das ist eine Unstimmigkeit, die dringend Klärungsbedarf fordert.

2.3 Zeitliche Entwicklung und Ausgang der Nebenwirkungen

Nichtsdestotrotz haben wir die vom PEI herausgegebene Gesamtanzahl an Impfnebenwirkungen wieder in einer Grafik mit den verimpften Dosen abgebildet. Die vertikalen (gestrichelten) Linien im Hintergrund markieren immer das Ende der einzelnen Berichtszeiträume:

Man erkennt hier gut, dass die Anzahl der Erstgeimpften seit Januar faktisch stagniert.

Interessanter Fakt am Rande: mittlerweile haben ganze 0,5% der mindestens ein Mal Geimpften offiziell eine Nebenwirkung beim PEI gemeldet. Ist das nicht beachtlich? Wenn wir uns also 1.000 Corona Geimpfte in Deutschland herauspicken gingen davon 5 den Weg, eine Impfnebenwirkung zu melden oder über den Arzt melden zu lassen. Nehmen wir an, dass nur 10% der real auftretenden Fälle auch wirklich gemeldet werden (Stichwort: Dunkelzifferrate), dann haben wir real 50 von 1.000 Corona Geimpften mit einer Impfnebenwirkung.
Das finden wir eine erschreckend hohe Zahl, angesichts der Tatsache, dass wir hier von einem „Massenexperiment“ mit Millionen Geimpften sprechen, wir eine einrichtungsbezogene Impfpflicht und eine Duldungspflicht bei Soldaten in Deutschland haben.

Das PEI gibt außerdem an, wie die einzelnen „Fallmeldungen“ ausgegangen sind:

Im Vergleich zum 17. Sicherheitsbericht ist die Anzahl der Personen mit „bleibendem Schaden“ von 3% auf 4% angestiegen.

3. Todesfälle steigen auf 2.810 an

Das PEI hält ganz nüchtern fest:

In ca. einem Prozent der Verdachtsfallmeldungen (n = 2.810 Fälle) wurde ein tödlicher Verlauf in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zu einer COVID-19-Impfung mitgeteilt. 116 Fälle wurden vom Paul-Ehrlich-Institut als konsistent mit einem ursächlichen Zusammenhang mit der jeweiligen COVID-19-Impfung bewertet (synonym: wahrscheinlich oder möglicher ursächlicher Zusammenhang).

Zum Glück konnte nur in 116 Fällen ein ursächlicher Zusammenhang zur Impfung hergestellt werden. Bei den anderen Fällen hat man wahrscheinlich einfach die Augen verschlossen oder ist noch dabei, „den Sachen nachzugehen“.
Eine Auflistung der Todesfälle nach Impfstoff (wie bisher üblich) sucht man übrigens im aktuellen Bericht vergebens. Transparenz? Fehlanzeige.

Die zeitliche Entwicklung der Todesfälle stellen wir hier dar:

Beim PEI führt man immer noch „SMR“ Analysen durch und erkennt weiterhin nicht, wie unterirdisch schlecht das eigene, methodische Vorgehen ist. Wir erinnern an die Erklärung mit einer „Marlboro Metapher“ in der letzten Auswertung des Sicherheitsberichts.
Die „Observed versus Expected“ (OvE) Analyse sieht beim PEI dieses Mal so aus:

Wir haben das Thema schon oft durchgekaut: die „Standardised Morbidity Ratio“ (Standardisierte Erkrankungsrate, SMR) oder „Standardised Mortality Ratio“ (Standardisierte Sterberate, ebenfalls SMR) sollte im Normalfall „1“ sein. Ist der Wert höher, dann haben wir mehr Tote, die das PEI nach der Impfung beobachtet, als „normal“ wäre, ist der Wert kleiner, dann haben wir weniger Tote nach der Impfung, als „normal“ wäre. Das PEI schreibt das übrigens selbst:

Ein OvE < 1 weist darauf hin, dass weniger Meldungen als erwartet erfasst wurden.

Die Werte hier sind bei allen Impfstoffen klein. Sehr klein. Aus der 0,098 bei BioNTech-Pfizer sollte das PEI eigentlich folgern, dass BioNTech-Pfizer Geimpfte eigentlich nicht mehr sterben können.
Schließt man dies aus, dann – und wirklich spätestens dann, müssten die „Experten“ beim PEI einfach erkennen, dass sie sich die Analyse einfach sparen können, da sie nicht aussagekräftig ist.

Das PEI verzichtet in diesem Bericht zum ersten Mal auf die sonst so typische „rot-grün“ Einfärbung der OvE Tabellen. Der Grund ist wahrscheinlich, dass dieses Mal auch die so geliebten mRNA Impfstoffe rote Spalten bekommen würden (siehe Abschnitt 8).

4. Kinder und Jugendliche – fast alles wurde zensiert

Auch die Informationen, die das PEI über Kinder und Jugendliche herausgibt, sind in dem aktuellen Bericht mehr als überschaubar – um nicht zu sagen es ist an Dreistigkeit eigentlich kaum zu überbieten. Steigen wir nochmal zur Wiederholung mit einem kleinen Überblick über die Situation der Impfstoffe bei Kindern ab 5 Jahren ein:

Comirnaty [BioNTech-Pfizer] ist ab einem Alter von 5 Jahren und Spikevax [Moderna] ab einem Alter von 6 Jahren zugelassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis17 Jahren eine COVID-19-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty.
Zusätzlich empfiehlt die STIKO Kindern im Alter von 5 bis11 Jahren, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung haben, die COVID-19- Impfung mit Comirnaty. Gleiches gilt für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hoher Gefährdung für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht auf einen nicht ausreichenden Schutz nach Impfung besteht.
Die COVID-19-Impfung kann auch bei 5- bis 11-jährigen Kindern ohne Vorerkrankungen bei individuellem Wunsch von Kindern und Eltern bzw. Sorgeberechtigten nach ärztlicher Aufklärung erfolgen.

Quelle: PEI

Das PEI gibt nicht die Anzahl der verimpften Dosen in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen an. Mit den Impfquoten aus dem Impfquotenmonitoring und den Bevölkerungsdaten können wir uns selbst die verimpften Dosen in diesen Gruppen berechnen:

mehr dazu:

https://corona-blog.net/2022/05/08/18-sicherheitsbericht-des-pei-296-233-nebenwirkungen-2-810-todesfaelle-und-weniger-informationen-denn-je/

Veröffentlicht von Huxley

Handwerker, Spaziergänger, Demonstrant, Aktivist "Wir wanken und wir weichen nicht"! Unser Leben vom Kopf wieder auf die Beine zu stellen, dass ist unser Ziel!

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