Samstag, 7. Februar 2026 / 10 – 13 Uhr / Fürth/Odw (Ortsausgang Richtung Krumbach)
LASST UNS FRIEDEN SCHAFFEN! DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG!
Frieden für alle Völker! Beendet den gefährlichen weltweiten Kriegswahn!
Bürgerwillen respektieren! Keine hunderte Milliarden Euro für Waffen und Überwachung, die nur den Reichen und Mächtigen nützt.
Freundschaft statt Feindschaft! Die Völker der Erde sind für Frieden und Verständigung!
Rüstungsspirale stoppen! Keine deutsches Steuergeld für Waffen und Bürgerkontrolle. Für den Erhalt von Freiheits- und Bürgerrechten.
Stoppt die Traumatisierung der Kinder! Keine Kriegsübungen in den Schulen. Stoppt die allgegenwärtige Kriegspanik. Keine Kriegspropaganda im öffentlichen Raum, in Medien und an Schulen.
Schafft Zukunft! Stoppt die Militarisierung der Gesellschaft. Gegen Wehrpflicht. Für ein Recht der Jugend auf Zukunft und Glück!
AKTION FÜR FRIEDEN: 🌐Webseite: initiativefreiundselbstbestimmt.com/ 🌐Telegram: t.me/Initiativefreiundselbstbestimmt 🌐E-Mail: info@initiativefreiundselbstbestimmt.com
Die ECU – European Comedy Union – bietet uns tagtäglich viele humorvolle Elemente an, die uns das triste Leben versüßen, sofern wir ihnen gewahr werden. In dieser unregelmäßigen Serie werden einige dieser Highlights aufgeführt.
Guten Tag, meine sehr verehrten Damen und Herren, Willkommen zu den Nachrichten.
Heidelberg. Die im Energiebereich bei der Stromversorgung schon nachhaltig eingeführte angebotsorientierte Versorgung konnte in Heidelberg erfolgreich auf den ÖPNV ausgeweitet werden, vermeldet der dortige Verkehrsdienstleistungsanbieter. Durch die neuesten, temperaturgesteuerten Fahrzeuge konnten kurzfristig viele Fahrten eingespart werden. Diese moderne Fahrplangestaltung ermöglichte gleichzeitig durch viele hoch energieeffizient eingesparte Fahrscheinverkäufe eine starke Reduktion der Fahrgastbeschwerden bzgl. des Zwangs zum unbaren Bezahlen der Fahrausweise. Fahrgäste, die erst spät von den Änderungen im Fahrplan hörten, hätten sich nach ihrem Auftauen überwiegend glücklich über die gewonnene freie Zeit geäußert und betont, dass sie das Leben nun viel besser genießen wollten. Nur die Unternehmer, die vergeblich auf die Mitarbeiter*innen warteten und Produktionsausfälle beklagten, zeigten mit ihren Beschwerden wieder deutlich ihr kapitalistisches, umweltfeindliches Ausbeutergemüt. Die Politik signalisierte starke Zuversicht, dass diese Beschwerden der Unternehmer schon bald zurückgehen würden, wenn die in Planung befindliche neue Steuer auf durch witterungsbedingte Produktionsausfälle entgangene Gewinne erhoben werde. Diese Steuer sei erforderlich, um die Staatseinnahmen unter allen Bedingungen konstant und planbar zu halten und solle rückwirkend ab 1.11.2025 gelten, so der Sprecher im Comedy-Ministerium. Im Gegensatz zur freien Wirtschaft, die grundsätzlich mit großem Reichtum ausgestattet und nicht auf Einnahmen angewiesen sei, müsse der mittellose Staat sich immer auf stete und hohe Einnahmeströme verlassen können, da er sonst nicht planen könne.
Zur Stabilisierung der aktuellen Lage sei in Heidelberg auch der Fahrzeughersteller zur Überprüfung der Temperatursteuerung der Fahrzeuge eng eingebunden worden und nutze die Zeit der Kälte, um besonders wankelmütige Fahrzeuge davon zu überzeugen, dass es doch nicht so kalt sei. „Wir sollten uns die Temperaturen nicht schlechter reden lassen als sie sind.“ ließ der Chefkonstrukteur verlauten. Das ein oder andere Fahrzeug blieb bisher jedoch unbelehrbar stur und ließ sich noch nicht überreden und in den Liniendienst zurückführen, teilte ein Vertreter des Herstellers mit. Insbesondere die von Desinformation geleiteten und in der nicht linksextremen Gewerkschaft der Busse organisierten Fahrzeuge drohten mit einem längeren Streik, wenn nicht bald für eine spürbare Klimaänderung durch bessere und wärmere Arbeitsbedingungen für die Fahrzeuge gesorgt würde. Sowohl der Fahrzeughersteller als auch der Fahrdienstleistungsanbieter arbeiteten derzeit gemeinsam und intensiv an einer Lösung. Favorisiert würden derzeit Umbenennungen der Fahrtlinien, das Aufstellen von Frostverbotszonenschildern sowie Aufforderungen an die Fahrgäste, den Fahrzeugen laut Beifall zu klatschen, wenn sie unter hohem persönlichen Einsatz zum Wohle der Menschheit ihren Dienst täten und in die Haltestelle einführen. Auch die örtlichen Anrainer an die Bushaltestellen sollen aufgefordert werden, auf ihren Balkonen den Bussen Beifall zu klatschen. Im Übrigen wurde noch einmal von allen Verantwortlichen ausdrücklich betont, dass die gegenwärtige Situation einen herausragenden Erfolg darstelle, denn es zeige sich, dass der bedrohliche Klimawandel durch die ergriffenen Maßnahmen erfolgreich verhindert werden konnte.
Und nun das Wetter. Es war heute zugegen. Auch für morgen hat die ECU Wetter genehmigt. Im Verlauf ist möglicherweise mit Änderungen zu rechnen.
Vielen Dank, dass Sie bei uns waren, bis zum nächsten Mal. Auf Wiedersehen.
Hinweis: Dieser Artikel ist Kunst. Er greift reale Gegebenheiten auf und reichert sie mit absurden und nicht realen Aspekten an, um den Leser zu verwirren. Dem Leser ist angeraten, nichts in diesem Artikel ohne weitere Überprüfung zu glauben! Erste Anhaltspunkte für eigene Recherchen sind die unten aufgeführten Links. Für die Informationen in den verlinkten Artikeln ist der Autor nicht verantwortlich. Das Internet bietet unendliche, weitere Möglichkeiten, sich zu informieren. Und auch außerhalb des Internets gibt es Informationsmöglichkeiten. Der Leser möge sie nutzen.
Bild: qtfix0017, KI-generiert mit ki-bild-erstellen.de
Die ECU – European Comedy Union – bietet uns tagtäglich viele humorvolle Elemente an, die uns das triste Leben versüßen, sofern wir ihnen gewahr werden. In dieser unregelmäßigen Serie werden einige dieser Highlights aufgeführt.
Guten Tag, meine sehr verehrten Damen und Herren, Willkommen zu den Nachrichten.
Berlin. Soeben hat der Verteidigungsminister der Bundes-Comedy-Republik mitgeteilt, dass die Grönland-Erkundungsmission der ECU-DE-Streitkräfte erfolgreich abgeschlossen wurde. Nachdem der große Aggressor Donald „Wladimir“ Trump die Annexion Grönlands angedroht hatte wurde umgehend ein 15 Mann/Frau zählendes „Erkundungsteam ECU-DE-Streitkräfte“ nach Grönland entsandt. Nach der Rückkehr zwei Tage später berichtete der/die/das Dienst gehabt habende Führungsoffizier*in, dass alle 42 Hundeschlitten auf Grönland in bestem Zustand seien. Die Überprüfung sei notwendig geworden, da man auf Grönland Schwierigkeiten beim Einsatz von Elektro-Panzern und Kampflastenfahrrädern erwartete. Man habe daher vorausschauend geprüft, ob die Hundeschlitten in Ordnung und auch für Schwangere tauglich, die Tiere in hervorragender Verfassung und die Hundeführer*innen und *außen nach ECU-Norm HSF0815 zertifiziert und gegen Schnee geimpft seien. Dies sei der Fall gewesen. Auch seien alle vorgefundenen Hundeschlitten für militärische Zwecke umrüstbar. Einer erfolgreichen Verteidigung auch unter schwierigen Verhältnissen stehe daher nichts mehr im Wege. Mit den dort schon länger Wohnenden habe man zudem durch freundliches Winken Kontakt gepflegt und für eine positive Stimmung gesorgt. Sprachliche Kommunikation habe nicht statt gefunden, das sei jedoch auch nicht im Erkundungsauftrag befohlen gewesen und man führe stets die Befehle exakt aus.
Kopenhagen. Nach aktuellen Informationen aus gut informierten Kreisen beschafft Dänemark bis zu 100 Hellfire-Raketen, um Grönland gegen die USA zu verteidigen. Des weiteren ersetzt Dänemark alle alten F-16 Kampfflugzeuge gegen neue F-35-Jets. Die USA genehmigten beide Rüstungsgeschäfte und gestatteten die Lieferung der US-Waffen an ihren potentiellen Gegner. Sie stuften das Risiko der Anwendung der Waffen aus US-Herstellung gegen die USA selbst als gering ein, da sie weiterhin Herr über jegliche in den Waffen verwendete Software und deren Updates seien. Sie wiesen u.a. auf den Vorfall hin, dass in ECU-DE und in ECU-AT die Besitzer von Kraftfahrzeugen überrascht feststellen mussten, dass ihre Fahrzeuge nach einem Software-Update nicht mehr alle erwarteten Funktionen boten. Bis Redaktionsschluss konnte weder ermittelt werden, ob dieser Hinweis in irgendeinem Zusammenhang mit dem Rüstungsgeschäft steht noch ob der Aggressor Donald „Wladimir“ Trump und die Rüstungsmanager nach Abschluss der Deals in schallendes Gelächter ausgebrochen sind. Ebenso ist weiterhin unklar, ob für Dänemark die Gefahr besteht, dass die Zielprogrammierung der Raketen und Jets ferngesteuert aus Wiesbaden gegen sie selbst gerichtet werden könnte und sie damit die Waffen für ihre eigene Bekämpfung bei einem eventuellen US-Grönland-Angriff selbst bezahlt, aufgebaut und betätigt hätten. In Dänemark studiert man derzeit noch die Einzelheiten in den Vertragsunterlagen. In der Bundes-Comedy-Republik rätselt man noch, was Wiesbaden mit Grönland zu tun haben könnte.
Brüssel. Anlässlich massiver Forderungen nach einem umfassenden Bürokratieabbau plant die ECU, die Dokumentationspflichten in Unternehmen und bei privaten Vertragsangelegenheiten deutlich zu vereinfachen. Langfristig sollen alle elektronischen Nachrichten durch eine neu zu schaffende ECU-Persistenz-Organisation ECU-PO dauerhaft gesichert werden. Unternehmen und Privatpersonen würden dadurch mehrfach entlastet, da sie nicht mehr entscheiden müssten, ob eine Information gespeichert werden müsse und wie lange, sie benötigten keine Speicherkapazitäten für die Vorhaltung und müssten sich nicht mehr um Datensicherung kümmern. Sollten Nachrichten verloren gegangen sein, sollen sie mittels elektronischer Antragstellung an die ECU-PO wiederbeschafft werden können. Dies sei ein maßgeblicher Unterschied zu zentralen Datensicherungsanstalten anderer Länder, die keine Rückgewinnung verloren gegangener Daten anböten, hieß es aus ECU-Kreisen. Die Chatkontrolle solle den Anfang machen. Später würden Schritt für Schritt weitere elektronische Nachrichtentypen ergänzt. Es wurde auf die hohen Einsparungen durch diese Maßnahme hingewiesen. Ausdrücklich dementiert wurde seitens der ECU, dass diese Maßnahme dazu diene, die Schusseligkeit der Präsidentin einzufangen, die hin und wieder versehentlich wichtige Nachrichten löschte. Dies könne weiterhin geschehen, da hochrangige ECU-Angehörige per Ausnahmeregelung selbstverständlich von der Speicherung nicht berührt seien. Ebenso zurückgewiesen wurden sehr böswillige Unterstellungen. Niemand habe die Absicht, mit dieser Maßnahme eine große und flächendeckende Überwachung der ECU-Bürger zu installieren. Es handle sich bei derartigen Behauptungen ausdrücklich um Fake News.
Und nun das Wetter. Es war heute zugegen. Auch für morgen hat die ECU Wetter genehmigt. Im Verlauf ist möglicherweise mit Änderungen zu rechnen.
Vielen Dank, dass Sie bei uns waren, bis zum nächsten Mal. Auf Wiedersehen.
Hinweis: Dieser Artikel ist Kunst. Er greift reale Gegebenheiten auf und reichert sie mit absurden und nicht realen Aspekten an, um den Leser zu verwirren. Dem Leser ist angeraten, nichts in diesem Artikel ohne weitere Überprüfung zu glauben! Erste Anhaltspunkte für eigene Recherchen sind die unten aufgeführten Links. Für die Informationen in den verlinkten Artikeln ist der Autor nicht verantwortlich. Das Internet bietet unendliche, weitere Möglichkeiten, sich zu informieren. Und auch außerhalb des Internets gibt es Informationsmöglichkeiten. Der Leser möge sie nutzen.
Bild: qtfix0017, KI-generiert mit ki-bild-erstellen.de
Die Initiative Frei und Selbstbestimmt wünscht allen Menschen eine wunderschöne Weihnachtszeit und ein friedliches neues Jahr.
Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt und bei unseren Aktionen mitgemacht haben. Wir hoffen, dass wir noch mehr werden, denn gemeinsam können wir etwas bewegen. Echte Veränderung kommt immer von unten!
Sie wollen Euch. Sie brauchen euch. Als begeistertes Kanonenfutter. Sie propagieren den angeblich bevorstehenden Krieg mit Russland in 2029. Sie fahren Angstkampagnen vor dem bösen Russen, bauen das Feindbild auf. Sie rüsten auf ohne Ende. Sie fahren Werbekampagnen, um die Bundeswehr und den Krieg als tolle Angelegenheit darzustellen. Sie stellen die Wirtschaft auf Kriegswirtschaft um. Während sie selbst sich goldene Nasen verdienen und fern jeglicher Frontlinien sein werden, ihre eigenen Kinder ins sichere Ausland verbringen.
Natürlich seid Ihr davon nicht begeistert, doch was tun?
Grundsätzlich habt Ihr drei Möglichkeiten:
Love it, change it or leave it!
„Love it“: Scheidet aus.
„Change it“:
Übernehmt Verantwortung für Eure Zukunft! Werdet selbst aktiv! Nehmt Einfluss!
Aktiviert Eure Verwandtschaft! Am Ende des Textes findet Ihr Musterbriefe, die Ihr nutzen könnt. Füllt sie aus und übergebt sie. Dann schaut Ihr, was 2026 passiert. Ihr könnt natürlich auch Eure Bekannten derart einbinden.
Ihr könnt all das, was in den Musterbriefen aufgeführt ist, auch selbst machen. Vielleicht gemeinsam mit allen?
Wichtig: Um Veränderungen zu erreichen bedarf es Geduld, Hartnäckigkeit und Masse! Es wird kein „Ich sage da mal was und schon ändert es sich.“ Es müssen über Monate, vielleicht Jahre hinweg entsprechende Aktionen durchgeführt werden. Immer und immer wieder.
Wählt Parteien, die Friedenspolitik machen statt Kriegspolitik. Auf allen Ebenen! Auch in der Kommune, denn die kommunalen Ableger der Parteien sind die sogenannte Basis, die die Politik auf Landes- und Bundesebene mitbestimmt und mitträgt! Und wenn Ihr keine Friedensparteien seht, dann wählt die, die auf dem Wahlzettel ganz unten steht. Dort stehen die, die die wenigsten Stimmen hatten bei der letzten Wahl. Hauptsache, die aktuellen Kriegstreiberparteien werden abgewählt. Das mögen sie nicht, denn dann verlieren sie ihre Pfründe.
Kauft Euch eine Aktie eines Rüstungsunternehmens und reicht zur nächsten Hauptversammlung einen Änderungsantrag zur Verwendung des Gewinns und zur Festlegung der Höhe der Dividende ein und fordert, dass die Hälfte der Dividende nicht ausgeschüttet wird, sondern für Völkerverständigung oder Minenräumung oder Prothesen für Verwundete oder psychologische Behandlung Traumatisierter oder Wiederaufbau der zerstörten Gebiete investiert werden muss. Ziel ist, dass die Aktionäre das Geld nicht bekommen und es in Frieden schaffende Maßnahmen oder Kriegsfolgenbeseitigung investiert wird. Fordert das, was Euch dazu am Liebsten ist. Das Recht auf einen solchen Antrag ergibt sich aus Quelle (1). Der Antrag wird zwar sehr wahrscheinlich abgelehnt werden, jedoch muss sich der Vorstand und die anderen Aktionäre damit befassen. Zugegeben, eher ein symbolischer Akt, aber wenn es viele machen? Anträge müssen bewertet, ggf. zusammengefasst, bekannt gemacht und später in einer Hauptversammlung behandelt werden. Wie viel Zeit würde es kosten, 1.000 Anträge zu bearbeiten? Und 10.000 erst?
„Leave it“:
Meidet Anstellungen/Ausbildungen in Rüstungsbetrieben und allen Behörden oder Institutionen, die etwas mit Rüstung zu tun haben. Und motiviert andere, es Euch gleich zu tun.
Ihr könnt den Wehrdienst verweigern. Das wird Euch jedoch nicht frei halten von möglicherweise wieder kommenden verpflichtenden Zivildiensten sowie an zivilen Einsätzen im Kriegsfall (Rettungssanitäter usw.). Und man wird Euch deutlich schlechter stellen als die Wehrdienstableistenden (weniger Geld, längere Dienste, mehr Auflagen usw.). Sie wollen Euch ja im Militär sehen.
Als Mann könnt Ihr Euch zur Frau umschreiben lassen. Das wird jedoch im Kriegsfall nicht mehr berücksichtigt werden. Und es muss mehr als zwei Monate vor Ausrufung eines Spannungsfalls erfolgt sein, sonst glaubt man es Euch nicht.
Ultima Ratio: „Flieht, Ihr Narren!“ Mit anderen Worten: Ihr könnt auswandern. Das ist hart, aber eine Option anstatt möglicherweise 2029 an der Front zu landen. Das Dumme dabei: Ob es notwendig ist und wann der späteste Zeitpunkt dazu ist, weiß man erst hinterher. Sicher ist nur, wenn der Krieg da ist, dann dürfte es Fahnenflucht sein und es wird schwierig werden, die andere Seite der Grenze zu erreichen. Und vielleicht gibt es auch vorher schon Reisebeschränkungen. Die Ultima Ratio ist nichts, was man noch „kurz davor“ machen könnte. Es benötigt etwas Vorlauf. Und Vorbereitung. Am Besten fahrt Ihr zweigleisig: Ihr versucht alles, um Krieg abzuwenden und überlegt parallel schon einmal, wie Ihr zu dem Thema Auswandern steht und wo und wie das für Euch aussehen könnte und wann für Euch die rote Linie überschritten ist und der Plan B, die Auswanderung, umgesetzt wird. Übrigens: Plan B ist vielleicht auch wegen der kommenden wirtschaftlichen Entwicklung eine Option, denn die Zeichen stehen auf schwere Zeiten mit Arbeitslosigkeit, höheren Steuern, höheren Abgaben, weniger Leistungen, die uns bevorstehen. Vielleicht wollt Ihr schon aus diesem Grund irgendwo leben, wo es besser ist. Informiert Euch über die Lage und die Entwicklungen!
Das sind nur erste Ideen, Euch fällt sicher noch viel mehr ein. Nur: Ihr müsst Euren Hintern hoch bekommen und aktiv werden. Wenn Ihr darauf wartet, dass andere sich für Euch einsetzen, werdet Ihr möglicherweise enttäuscht werden. Von alleine kommen die anderen meistens nicht darauf, weil sie nicht direkt betroffen oder zu bequem sind. Manche finden das Ganze auch gut. Daher müsst Ihr sie für Euch gewinnen, sie betroffen machen und überzeugen, dass es wichtig ist, jetzt zusammen mit Euch etwas zu tun!
Ach ja: Für alle weiblichen Jungmenschen: Ihr macht natürlich auch mit, denn es geht um Eure Freunde und Partner! Und wenn die Jungs an der Front verheizt sind, dann wird man auch dynamische Mädels heranziehen. Macht Euch da nichts vor!
Wichtig: All das ist keine Rechtsberatung, wenn Ihr rechtlich exakte und bindende Aussagen benötigt, geht bitte zu einem geeigneten Anwalt.
Ich wünsche Euch viel Erfolg!
Und hier die Muster:
Muster für Menschen, die einen Politiker adressieren:
am SAMSTAG, 06. DEZEMBER 2025 / 10-13 UHR / FÜRTH/ODW
Treffpunkt: ORTSAUSGANG RICHTUNG KRUMBACH ( am KREISEL )
LASST UNS FRIEDEN SCHAFFEN! DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG!
Frieden für alle Völker! Beendet den gefährlichen weltweiten Kriegswahn!
Bürgerwillen respektieren! Keine hunderte Milliarden Euro für Waffen und Überwachung, die nur den Reichen und Mächtigen nützt.
Freundschaft statt Feindschaft! Die Völker der Erde sind für Frieden und Verständigung!
Rüstungsspirale stoppen! Keine deutsches Steuergeld für Waffen und Bürgerkontrolle. Für den Erhalt von Freiheits- und Bürgerrechten.
Stoppt die Traumatisierung der Kinder! Keine Kriegsübungen in den Schulen. Stoppt die allgegenwärtige Kriegspanik! Hilfe für kriegsversehrte Kinder aus Gaza!
Schafft Zukunft! Stoppt die Militarisierung der Gesellschaft. Gegen Wehrpflicht! Für ein Recht der Jugend auf Zukunft und Glück!
AKTION FÜR FRIEDEN: 🌐Webseite: initiativefreiundselbstbestimmt.com/ 🌐Telegram: t.me/Initiativefreiundselbstbestimmt 🌐E-Mail: info@initiativefreiundselbstbestimmt.com
Ich fordere die sofortige Steuer- und Abgabenfreiheit für alle Abgeordneten, Beamten und Staatsbediensteten! Im gleichen Atemzug werden deren Einkommen um genau diese Beträge reduziert. Brutto für netto. Ganz einfach.
Klingt irre, nicht wahr? Ist es aber nicht.
Die Einkommen der Abgeordneten, Beamten und Staatsbediensteten werden vollkommen aus staatlichen Einnahmen bezahlt. Staatliche Einnahmen finanzieren sich aus Steuern. Es macht keinen Sinn, Menschen aus Steuern ein Gehalt zu bezahlen, um ihnen postwendend einen Teil dieses Gehalts wieder als Steuern einzubehalten.
Warum greifen wir in den großen Steuertopf, nehmen 10.000 EUR, geben es an Saskia, nehmen ihr sofort wieder 3.000 EUR weg und legen es in genau den Topf zurück, aus dem wir gerade die 10.000 EUR genommen und ihr gegeben haben? Wir könnten auch einfach gleich nur 7.000 EUR aus dem Topf nehmen und Saskia in die Hand drücken. Das Ergebnis wäre dasselbe. Und es wäre ehrlicher. Und einfacher. Weniger Bürokratie.
Ja, aber wenn die keine Steuern mehr zahlen, dann ist das doch ungerecht!
Falsch! Abgeordnete, Beamte und Staatsbedienstete haben noch nie Steuern gezahlt, zumindest netto nicht. Es ist ein buchhalterischer Trick, der uns vorgaukelt, dass Abgeordnete, Beamte und Staatsbedienstete mit ihren Steuern auch zur finanziellen Unterhaltung des Staates beitrügen. Das tun sie nicht! Einzig und allein die Steuerzahler außerhalb des Staatsapparats finanzieren den Staat. Nur diese Personen erwirtschaften das, was mit Hilfe des Staates umverteilt wird, in welche Kassen und Geldbörsen auch immer. Wer es ganz hart ausdrücken möchte: Abgeordnete, Beamte und Staatsangestellte werden von den Menschen außerhalb des Staatsapparats durchgefüttert. Schon immer. Wichtig: Das sagt nichts über Sinn oder Unsinn oder gar die Motivation von Abgeordneten, Beamten und Staatsbediensteten aus! Es ist einfach eine sachliche, wertfreie Feststellung.
Ja, und was ist mit den Abgaben? Warum sollen sie auch keine Sozialabgaben bezahlen?
Aus demselben Grund! Erklären wir es wie oben (Marianne sei der Einfachheit halber eine Unternehmerin und zahlt daher sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerbeitrag für sich):
Staat zahlt Sozialabgaben Saskia Arbeitgeberanteil: 1.000 EUR
Staatskasse: Ausgeglichen
Sozialkasse: 4.000 EUR Guthaben
Nettogehalt Saskia: 6.000 EUR.
Warum greifen wir in den großen Steuertopf, nehmen 7.000 EUR, geben es an Saskia, nehmen ihr sofort wieder 1.000 EUR weg und legen es in den Sozialabgabentopf und legen aus der Staatskasse noch weitere 1.000 EUR dazu? Wir könnten auch einfach gleich Marianne nur 6.000 EUR Steuern zahlen lassen, die wir Saskia geben. Und dann lassen wir Marianne sofort 4.000 EUR in die Sozialkasse bezahlen ohne die Umwege über Staatskasse und Saskia. Das Ergebnis wäre dasselbe. Und es wäre ehrlicher. Und einfacher. Weniger Bürokratie.
Steuern und Abgaben für Abgeordnete, Beamte und Staatsbedienstete ergeben keinen Sinn. Das Geld für Saskias Gehalt kommt von Marianne. Das Geld von Saskias Arbeitnehmeranteil für die Sozialkasse kommt von Marianne. Das Geld vom Staat für Saskias Arbeitgeberanteil für die Sozialkasse kommt von Marianne. Das ganze Geld kommt von Marianne!
Marianne hält den Staat am Laufen! Ohne Marianne hört der Staat auf zu existieren.
Jeder Mensch, der diese Zusammenhänge verstanden hat, wird den suizidalen Charakter jeglichen Handelns verstehen, der es Marianne schwer macht, etwas zu erwirtschaften. Er wird verstehen, dass es selbstmörderisch ist, Marianne mit immer mehr Lasten zu überhäufen, ihr die Energie zu rauben, sie in die Pleite oder aus dem Land zu jagen.
Ohne Marianne keine Saskia! Eine intelligente Saskia sollte das erkennen und Marianne freie Entfaltung ermöglichen, dass sie möglichst viel erwirtschaften kann! Eine intelligente Saskia sollte ihre Kuh Marianne mit dem besten Futter versorgen, dass es gibt, damit sie reichlich Milch gibt. Sie sollte ihre Kuh gut beobachten und sofort aktiv werden, wenn es ihr schlecht geht.
Mich beschleicht zunehmend der Eindruck, dass unsere Saskias im deutschen Lande und in der EU derzeit unsere Mariannes auf Diät setzen und ihnen das Futter am liebsten komplett streichen würden, aber weiterhin erwarten, dass sie immer mehr Milch geben. Ob das klug ist?
Viele Menschen werben derzeit dafür, dass man nur den Reichen etwas vom Reichtum wegnehmen müsse, dann würde es schon werden. Hier sei darauf hingewiesen, dass Reichtum wie eine Torte im Kühlschrank ist. Man kann eine ganze Zeit lang den Kühlschrank aufmachen, ein Stück abschneiden und aufessen und den Kühlschrank wieder zumachen. Aber irgendwann ist die Torte aufgegessen. Und dann braucht es eine Marianne, die eine neue Torte backt. Den Reichen etwas wegzunehmen löst kein Problem, es verzögert es nur.
Ohne Marianne geht es nicht! Alles, was verbraucht werden soll, egal von wem, muss zuerst produziert werden, egal von wem. Wenn niemand etwas produziert, kann auch niemand etwas verbrauchen. Eigentlich ganz einfach.
Eine Steuer- und Abgabenfreiheit für Abgeordnete, Beamte und Staatsbedienstete würde genau diese Problematik für alle transparent machen. Die geeignete Ausweitung dieser Logik der eingesparten Geldflüsse auf (teil-)staatlich finanzierte NGOs, indirekt zwangsfinanzierte Objekte wie z.B. den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und auf alle Aufträge des Staates für die freie Wirtschaft könnte dazu beitragen aufzuzeigen, wie gering die kleine Schicht der Mariannes im Land inzwischen ist. Die Schicht der Mariannes, die unsere Gesellschaft wirklich am Leben erhalten!
Bild: ki-bild-erstellen.de nach Bildbeschreibung von qtfix0017
Ich schaue mich um und sehe Menschen, die ihr eigenes Elend wie ein Kuschelkissen gegen die Brust drücken, während sie „Ich kann ja nichts dafür“ murmeln. Menschen, die sich hinter wohlklingenden Phrasen, halbgaren Ausreden und pseudo-philosophischem Gedöns verstecken, statt endlich das Offensichtliche zu tun: Verantwortung übernehmen. Für ihr Leben. Für ihre Entscheidungen. Für die Konsequenzen, die sie selbst herbeigeführt haben.
Und weißt du was? Mir platzt die Hutschnur. Privat wie politisch. In Beziehungen genauso wie in der Gesellschaft. Ich bin es satt, zuzusehen, wie alle auf ihr eigenes Leben starren wie auf einen Unfall, für den natürlich die anderen verantwortlich sind.
Manchmal bist du das Problem. Punkt.
Ja, manchmal liegt es an deinem Verhalten. Ja, manchmal musst du dir in den Spiegel schauen und sagen: „Ich hab’s verkackt.“
Das ist kein Weltuntergang. Das ist der Anfang von Ehrlichkeit.
Doch stattdessen drehen wir lieber in Dauerschleife Ausreden ab:
„Ich konnte nicht…“
„Ich wusste nicht…“
„Ich wollte ja, aber…“
Dieses „aber“ ist der Mülleimer der Selbstverarschung. Jeder wirft seinen Mist rein und wundert sich dann, warum das Leben stinkt.
Aufwachen. Jetzt. Nicht später.
Wir leben in einer Zeit, in der die Mehrheit lieber schweigt, verdrängt, ausweicht, wegschaut und hofft, dass die Realität schon irgendwie verschwindet.
Spoiler: Tut sie nicht.
Realität ist hartnäckig. Je länger du dich vor ihr drückst, desto härter beißt sie zurück.
Und nein, das passiert nicht nur in der Politik. Es ist überall das gleiche Muster:
Beziehungen: Man spürt, dass etwas schief läuft – und sagt nichts.
Freundschaften: Man weiß, was man ändern müsste – und tut nichts.
Das eigene Leben: Man sabotiert sich selbst – und hofft auf ein Wunder.
Es geht um Klarheit. Um Rückgrat. Um Verantwortung.
Nicht weichgespült. Nicht politisch korrekt. Nicht mit Blick auf Applaus.
Sondern geradeaus. Unbequem. Ehrlich.
Wir brauchen weniger Jammerer und mehr Macher. Weniger Opferrollen und mehr Menschen, die sagen:
„Ich habe es verstanden. Und ich ändere es.“
Denn nichts ist gefährlicher als eine Gesellschaft, in der die Menschen sich selbst erfolgreich einreden, sie hätten keine Macht. Und nichts ist befreiender als der Moment, in dem du erkennst: Du hast dich jahrelang selbst kleiner gemacht, als du bist.
Also. Schluss mit Weglaufen.
Hör auf, dich zu verstecken. Hör auf, dein Leben wie eine Naturkatastrophe zu behandeln, die dir zufällig passiert.
Es ist DEIN Leben. DEINE Verantwortung. DEINE verdammte Aufgabe, aufzuwachen.
Wer das jetzt unbequem findet, hat es vermutlich am nötigsten.
Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2038,5. Die Regierung des Sterns „The wonderful kingdom of the Unicorn“ verhandelt mit der Regierung der Galaxie „El grandiosus Draco“ über einige Einkäufe. Für die mit den Verhältnissen des Universums nicht ganz so Vertrauten sei erwähnt, dass „The wonderful kingdom of the Unicorn“ ein verhältnismäßig kleiner, karg ausgestatteter Stern ist, der bedauerlicherweise seine besten Zeiten eindeutig hinter sich gelassen und nicht mehr viel zu bieten hat. Im Gegensatz dazu ist die große Galaxie „El grandiosus Draco“ quasi das KaDeWe im Universum. Dort gibt es alles, sogar das, was es nicht gibt. Diese Galaxie ist folgerichtig ein beliebtes Shopping-Ziel im Universum, wenn nicht sogar DAS Shopping-Ziel für alle – so auch für die Regierung des Sternes „The wonderful kingdom of the Unicorn“. Ehe wir der Verhandlung lauschen sei noch ein weiterer Punkt vorangestellt. Wegen einiger schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit ist das Vertrauen zwischen den Handelspartnern im Allgemeinen unterausgeprägt. Getreu dem Motto „Was ich habe, kann mir keiner mehr nehmen“ ist man dazu übergegangen, Handel nur noch direkt „Ware gegen Ware“ durchzuführen. Geld in unserem Sinne kennt man dort nicht mehr.
Schreibtechnischer Hinweis: Um den geneigten und verständigen Leser nicht mit langatmigen Begriffen wie >>Regierung des Sternes „The wonderful kingdom of the Unicorn“<< und >>Regierung der Galaxie „El grandiosus Draco“<< zu langweilen und – ich gebe es zu – um schlicht Tinte und Zeit zu sparen werde ich nachfolgend schlicht die beiden Kürzel „Arm“ und „Reich“ verwenden. Hier der Dialog:
Arm: „Kannst Du mir ein paar Rohstoffe liefern? Ich bräuchte Eisen und Kupfer, Zink, Seltene Erden und Lithium. Des Weiteren Öl und Gas für die chemischen Werke – selbstverständlich nur als Rohstoff, nicht als Energieträger. Ferner bräuchte ich Medikamente, Kleidung, Computer-Chips, Photovoltaik-Panels und Windräder.“
Reich: „Sehr gut! Haben wir alles. Was kannst Du mir zum Tausch dafür anbieten?“
Arm (stolz): „Wir haben grünen Stahl!“
Reich: „Wir glauben nicht an Eure Religion. Wir produzieren Stahl anders und der ist halb so teuer. Deinen grünen Stahl wollen wir nicht.“
Arm: „Wir haben tolle Elektroautos!“
Reich: „Blechkisten mit Elektromotor können wir selbst. Und die sind dazu viel billiger. Deine Elektroautos wollen wir nicht. Aber wir lieben Autos mit echtem „Brumm Brumm“, sechs Zylinder, Bi-Turbo, 865 PS, wenn Du weißt, was ich meine!“ (Die Augen des Reichen leuchten förmlich!)
Arm (erhaben und vorwurfsvoll): „Solche Autos produzieren wir schon lange nicht mehr. Die sind das Werk des Teufels.“
Reich: „Schade, dann weiter im Text. Was kannst Du mir bieten?“
Arm: „Wir haben die besten Experten für Gender-Studies im ganzen Universum! Die könnten Euch die Gender-Studies beibringen.“
Reich: „Hahahahaha, Ihr seid auch die Einzigen, die sowas haben. Willst Du mich veralbern? Bleib bitte ernst! Habt Ihr vielleicht gute Kernphysiker?“
Arm: „Nein, haben wir abgeschafft. Kernphysik fanden wir nicht mehr gut. Aber mittags bei klarem Himmel und viel Wind kannst Du Strom von uns haben.“
Reich: „Strom habe ich selbst genug. Du weißt doch, dass ich Kraftwerke für meinen und Deinen Bedarf vorhalte, weil Dir immer wieder mal der Strom fehlt und Du dann zu mir kommst.“
Kurze quälende Stille. Dann plötzlich:
Arm: „Du kannst bei mir Urlaub machen! Wir wäre das?“ (Arm mit strahlenden Augen und freudig erregtem, offenem Mund, die Lösung gefunden zu haben glaubend.)
Reich: „Ihr habt eine tolle Landschaft“
Arm (fällt Reich begeistert ins Wort): „Siehst Du! Das ist doch super! Jetzt kommen wir ins Geschäft!“
Reich: „Warte, ich war noch nicht fertig. Ihr habt eine tolle Landschaft, die wäre echt sehenswert. Aber wie soll ich zu Euch kommen, seitdem Ihr Eure intergalaktischen Flughäfen wegen Eurer Religion dicht gemacht habt und nur noch die Regierung fliegen darf? Und wie soll ich bei Euch umherreisen, seit die Brücken und Straßen kaputt sind und man bei den Öffis nie weiß, ob sie fahren? Und nachts und in den Öffis tanzen die Messer, auf den Straßen liegen Obdachlose und Junkies herum. Das reizt nicht gerade viele in unserer Galaxie, verstehst Du? Dazu muss ich aufpassen, was ich sage. Ok, das ist kein Punkt, das habe ich bei mir auch, den streichen wir. Aber der Rest reicht. Noch dazu, wo es keine einzige Seele mehr bei Euch gibt, die ein Lächeln auf den Lippen hätte. Das tun wir uns nicht an. Höchstens als lebendes Beispiel, wie es nicht sein soll und wie wir es schon lange hinter uns gelassen haben. Aber das interessiert nicht viele bei uns. Das reicht höchstens für hundert Lastwagen Lithium. Was hast Du sonst noch zu bieten?“
Arm: „Wir haben die größten zusammenhängenden Solar- und Windparks aller Galaxien!“
Reich: „Ich weiß, die habt Ihr von uns, hehe. Dürft Ihr behalten. Wie ich schon sagte, wir glauben nicht an Eure Religion. Und anschauen können wir uns die auch nicht, das habe ich Dir auch gerade erklärt. Habt Ihr wenigstens etwas zu essen für uns? Fleisch, Milch, Käse, Getreide, Gemüse?“
Arm (mit tief gesenktem Blick und trauriger Stimme): „Leider nein. Viehwirtschaft haben wir komplett abgeschafft wegen unserer Religion, Du weißt schon. Und das Grünzeug“ (Arm holt tief Luft) „seitdem wir auf superökologische Landwirtschaft umgestellt haben reicht die Ernte gerade noch so für uns selbst.“
Reich (inzwischen sichtlich genervt): „Es ist schwierig, mit Euch Geschäfte zu machen!“
Erneute, quälende Pause im Gespräch.
Reich: „Warte, mir fällt noch etwas ein. Ich liebe Pferde und Immobilien. Hast Du da was für mich?“
Arm: „Wenn ich Dir meine Pferde gebe, wer zieht dann den Pflug? Das kann ich nicht machen! Und Immobilien haben wir, aber wenn wir Dir unsere Häuser geben, wo sollen wir dann wohnen und wie sollen wir die Miete bezahlen wenn wir keine Pferde und Häuser mehr besitzen?“
Rrrrrrring, rrrrrring. Das Telefon klingelt.
Arm: „Die rote Leitung? Entschuldige bitte, ich muss kurz an das Telefon.“
Arm hebt ab.
Telefonstimme: „Howdie Fellow, wie geht’s? Hier sprickt Häuptling Orangene Feder. I will sprecken mit Dir über unser Fucking Fracking Gas! Wenn Du will haben weiter mein Gas was you can gebe mir dafür im Tausch?“
Hier, im Moment der höchsten Spannung, endet leider der Dialog aus der fernen Galaxie, denn es wurde dort Nacht und die Batterien der Funkstationen liefen leer.
Wie schön, dass das bei uns auf der Erde und besonders in unserem Land vollkommen anders ist. Überall florierende Wirtschaft, Güter zum Tausch wohin man sieht. Religion ist eine private Angelegenheit und keine des Staates. Wir können uns des Ansturms unserer Wirtschaftspartner nach unseren Produkten gar nicht mehr erwehren. Alle wollen wissen, wie wir das schaffen. Die Brücken und Straßen erstrahlen wie neu, Messer liegen nur in der Küchenschublade, die Menschen liegen sich in den Armen und lächeln allerorten. Busse und Bahnen sind blitzblank und fahren sekundengenau, Energie ist günstig, wir sind bei allen MINT-Fächern weltweit führend. Der Tourismus floriert. Alle sind begeistert dabei. Politik, Kirche, Gewerkschaften, Medien, Verbände, Firmen, Vereine, NGOs, Privatleute, alt und jung, dick und dünn, schwarz und weiß, arm und reich, einfach alle Menschen wissen, wie man Wohlstand aufbaut und bewahrt (das wird schon in der Schule gelehrt), handeln danach und sind glücklich. Wir sind sowas von reich! Was will man mehr …
Mitteilung: Braucht es diesen Hinweis? Ich kann nicht im Universum reisen, sollte eigentlich klar sein. Daher kann ich auch nicht sagen, ob es „The wonderful kingdom of the Unicorn“ und „El grandiosus Draco“ wirklich gibt in unserem Universum. Falls jemand was weiß, gerne Bescheid sagen! Trotzdem: Dieser Text ist Science Fiction. Er ist komplett frei erfunden, kompletter Bullshit und jegliche Ähnlichkeiten mit realen Sachverhalten oder lebenden Personen wären rein zufällig und nicht intendiert.
Viele Menschen sind mit der aktuellen Situation unzufrieden, verharren jedoch in Untätigkeit. Diese wird oft mit Sätzen begründet wie „Was kann ich denn schon tun?“, „Das ändert doch nichts.“ oder „Und, haben Eure Aktionen etwas gebracht?“ (und dabei schwingt die Unterstellung mit, dass die Aktionen erfolglos wären). Der Autor kann nachvollziehen, wie es zu dieser Einstellung kommt, hält sie jedoch für unangebracht. Warum? Das beschreibt der nachfolgende Text.
„Was kann ich schon tun?“ / „Ich bin doch nur ein kleines Licht.“
Im Internet kursiert ein Video (Quelle (1)), bei dem ein Mensch an einem Bahnsteig mit einem Bein zwischen die Bahnsteigkante und den Zug gerät und eingeklemmt ist. Mit der Einstellung „Was kann ich schon tun“ wäre der Mensch möglicherweise stundenlang eingeklemmt gewesen, bis die Feuerwehr vielleicht mit einem Schwerlastkran den Zug angehoben und den Menschen befreit hätte. Aber es kommt anders. Ein Mensch erkennt die Situation und beschließt für sich „So kann es nicht bleiben, es muss etwas geschehen.“ Er wird aktiv, noch nicht wissend, wie sich diese Situation entwickeln wird, noch keine Lösung habend. Er ruft eilig einen weiteren Menschen zur Hilfe. Weitere kommen hinzu. Irgendwann im Verlauf der Aktion hat ein einzelner Mensch eine Idee und wird aktiv. Er stellt die Idee, den Zug wegzudrücken, vor, gewinnt Befürworter und Mitstreiter und irgendwann versuchen die Menschen, den Zug von der Bahnsteigkante wegzudrücken. Auf den ersten Blick eine völlig abwegige Idee, scheinbar zum Scheitern verurteilt. Und es gelingt auch nicht auf anhieb. Aber immer mehr Menschen lassen sich für diese Idee gewinnen und steigen ein, werden aktiv, machen mit. Immer mehr Menschen erkennen die Situation und beginnen gegen den Waggon zu drücken. Und irgendwann geschieht es. Es sind so viele Menschen gemeinsam dabei und drücken gegen den Waggon, dass dieser sich minimal aber ausreichend neigt und der Eingeklemmte sein Bein herausziehen kann! Es ist vollbracht!
Diese reale Begebenheit lehrt uns sehr vieles. Was kann der Einzelne bewegen? Alleine nicht viel, in Gemeinschaft alles! Es braucht dazu den Einzelnen, der anfängt! Es braucht dazu mutige weitere Einzelne, die sich jeder für sich der Gemeinschaft anschließen und mitmachen. Mutige Menschen, die das Risiko des Scheiterns auf sich nehmen, die sich auch von anfänglichen Misserfolgen nicht abhalten lassen. Menschen, die spöttische Kommentare ernten, die sich darüber lustig machen wie vermeintlich kleine Zwerge mit wenig Kraft einen schweren Riesen wie diesen Zug bewegen wollen. Menschen, die diese Kommentare einfach ignorieren, aushalten, an sich abprallen lassen. Jeder Einzelne der an der Rettung beteiligten Menschen hat sich aktiv dazu entschieden, etwas zu tun. Jedem dürfte unterbewusst sofort klar gewesen sein, dass er alleine nicht das Problem beseitigen kann. Und alle haben daran geglaubt es gemeinsam zu schaffen – und wurden dafür belohnt. Alle beteiligten Menschen haben Verantwortung übernommen und sich eingebracht.
Jeder Mensch entscheidet aktiv, ob er versucht, eine Situation aktiv zu verändern oder sie passiv hinzunehmen.
Wir haben gesehen, dass es keinen Grund gibt, passiv zu bleiben. Auch scheinbar aussichtslose Situationen können gut enden.
Wir können der Initiator sein, wir können die Unterstützer sein, ganz egal, Hauptsache wir übernehmen Verantwortung, arbeiten an dem gemeinsamen Ziel und vertrauen darauf, dass wir es gemeinsam erreichen können.
„Das ändert doch nichts“ / „Haben Eure Aktionen etwas gebracht?“
Auch in unserem Beispiel mit dem eingeklemmten Bein hätte man sich vorstellen können, dass Menschen auf die Bitte, mitzuhelfen und gemeinsam gegen den Zug zu drücken, mit „Das ändert doch nichts“ antworten und weiter gehen. Oder sie sagen, „Eure Aktionen haben bisher auch nichts gebracht“ und lehnen eine Unterstützung ab. Sicherlich, wenn erst eine Hand voll Menschen da ist, die gegen den Zug drückt, dann reicht das nicht aus und es sieht aus, als ob es „nichts bringt“. Und auch eine einzelne weitere Person wird den Zug meistens nicht umwerfen. Aus kurzfristiger Sicht alles richtig. Aus langfristiger Sicht komplett falsch! Denn mit dieser Einstellung, die Unterstützung zu unterlassen, nur weil bisher das Ziel noch nicht erreicht wurde und durch den eigenen Einsatz auch weiterhin nicht unmittelbar erreicht wird, wird das sehr wohl erreichbare Ziel sabotiert und eben genau dadurch unerreichbar. Fatal ist, dass sich damit derjenige, der das Ziel sabotiert hat, noch bestätigt fühlt, damit angeben kann und die Sabotage noch weiter vorantreibt.
Was kann der Einzelne bewegen? Alleine nicht viel, in Gemeinschaft alles! Es braucht dazu den mutigen Einzelnen, der anfängt! Und es braucht dazu mutige weitere Menschen, die sich anschließen.
Jeder Mensch entscheidet aktiv, ob er versucht, eine Situation aktiv zu verändern oder sie passiv hinzunehmen.
Wir haben gesehen, dass es keinen Grund gibt, passiv zu bleiben. Auch scheinbar aussichtslose Situationen können gut enden.
Wir können der Initiator sein, wir können die Unterstützer sein, ganz egal, Hauptsache wir übernehmen Verantwortung, arbeiten an dem gemeinsamen Ziel und vertrauen darauf, dass wir es gemeinsam erreichen können.
„Haben Eure Aktionen etwas gebracht?“
Unser Beispiel mit dem Zug hat einen großen Vorteil, die Situation ist klar abgegrenzt, die Lösungsidee findet schnell Unterstützer, das Risiko für die Unterstützer ist gering und das Ergebnis des Versuchs kann sofort ermittelt werden. Die meisten Herausforderungen unserer Zeit sind nicht so einfach gestrickt. Unsere Gesellschaft hat sich über Jahrhunderte/Jahrtausende entwickelt zu dem, was sie heute ist. Die vor uns liegenden Herausforderungen sind komplex, oft nicht klar in den Ursachen und Folgen erkennbar, es sind sehr viele Menschen beteiligt. Starke Machtkonzentration bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich. Dies kann zu Ohnmachtsgefühlen, Lähmung durch Überwältigung, quasi zu Kapitulation des Einzelnen führen. Doch hilft uns das nicht aus der schlechten Lage. Nur aktive Änderungen werden uns weiter bringen. Daher ist es wichtig, dass wir für Klarheit in unserem Kopf sorgen, für uns selbst herausfinden, was wir als die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit betrachten. Dann können wir zumindest schon einmal gegen etwas Unerwünschtes sein und aktiv werden. Noch besser wäre, wenn wir auch wüssten, wie wir „es gerne hätten“. Dann können wir uns für positive Veränderungen aktiv einsetzen.
Wenn wir uns klar machen, dass die heutigen Probleme extrem komplex sind und sich langfristig gebildet haben, dann können wir auch verstehen, dass eine Änderung vermutlich ebenso komplex und langwierig sein kann. Eine Änderung wird es nur geben, wenn wir beginnen, darauf hin zu arbeiten! Denken Sie an einen Waldbesitzer. Ein Waldbesitzer pflegt seinen Wald. Gefällte Bäume werden durch Setzlinge ersetzt, auf dass diese wachsen und zu neuen großen kräftigen Bäumen werden. Warum tut der Waldbesitzer das? Die Bäume wachsen oft so langsam, dass er selbst mit den neu gepflanzten Bäumen nur noch Arbeit hat, weil er zur Erntereife gar nicht mehr lebt. Er tut es, weil er den Wald liebt! Er tut es, um seiner Familie, seinen Nachkommen, einen gut gepflegten Wald zu hinterlassen, damit auch diese von den Bäumen profitieren können. Er tut es, weil er es für richtig und nachhaltig hält.
Was will ich damit sagen?
Wir benötigen Geduld und Beharrlichkeit! Bei sehr vielen Herausforderungen der aktuellen Zeit wird es keine Quick Wins (schnelle Erfolge) geben. Nicht alles geht einfach und schnell. Wir werden lange, vielleicht auch mühsam an unseren dicken Brettern bohren müssen. Manchmal wird es vielleicht auch mit Risiken für uns behaftet sein oder Rückschläge geben. Oder wir müssen fürchten, dass wir die Früchte unserer Arbeit nicht mehr selbst genießen können.
Machen wir es wie der Waldbesitzer! Wir tun es, weil wir das, wofür wir eintreten, lieben. Weil wir einen gut gepflegten Wald an unsere Nachkommen übergeben wollen. Weil wir es für richtig halten. Und wenn wir selbst noch davon profitieren können, dann ist es um so schöner.
Wofür werden Sie sich ab jetzt in die Riemen legen?
Bild: qtfix0017
PS: Die Rose im Titelbild wurde einer Friedensaktivistin bei einer Aktion für den Frieden überreicht durch einen Passanten, der sich damit für diesen Einsatz für den Frieden bedanken wollte. Auch wenn die Friedensaktion selbst noch keinen Frieden auf der Welt ausgelöst hat, so hat sie doch einen Menschen so sehr erfreut, hat ihm in der schweren, friedensreduzierten, heutigen Zeit einen kleinen Lichtblick verschafft, der ihn zu dieser Geste der Dankbarkeit bewegte. Es sind auch solch‘ kleine Momente der Menschlichkeit, die es wert sind, solche Aktionen zu machen! Niemand weiß, wieviele Friedensaktionen und -initiativen in welcher Art auch immer es benötigt, um Frieden zu erreichen. Nur eines ist klar: Wenn niemand anfängt und sich niemand anschließt, dann wird es ganz sicher nichts. Also packen wir es an. Werden wir aktiv.
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