
Ein Satz, der so viel aussagt, doch vielleicht ganz anders als die Masse denkt …
Ab 2:24:19 im Video zum „Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt im Europäischen Haus“ am 21. Mai 2026 (Quelle (1)):
„(…) meine Damen und Herren, wir müssen sie auch unsere vielfältige Gesellschaft verteidigen. So will ich das auch sagen. Das ist wichtig und deshalb ist dieser Aktionstag heute auch so wichtig und wir wollen Farbe bekennen und wehren uns auch gegen die dieses sogenannte Einheitsgrau – oder ich will sogar braun nennen. Ähm. Auch wenn manche sich danach sehnen vielleicht sogar, aber so ist es halt nicht mehr. Und das ist auch gut so, meine Damen und Herren. Es kann nur gelingen, wenn Vielfalt im Alltag eben auch gelebt wird.“
Gesprochen von der amtierenden Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, SPD.
Das ist zweifelsohne ein mutiger und äußerst interessanter Satz! Und er verrät einiges über die Gedanken der Person, die ihn ausgesprochen hat.
„Einheitsgrau, oder ich will sogar braun nennen.“
Die Person empfindet unsere Gesellschaft ohne Zuwanderung als einheitsbraun. Sie hat explizit „ich will sogar braun nennen“ gesagt, nicht wie oft falsch zitiert „wie manche sagen würden“. Jeder kann das überprüfen, in dem er sich die besagte Stelle im Original anhört, gerne auch mit Untertiteln.
Einheitsbraun ist die Empfindung, der Eindruck, den diese Person von unserer Gesellschaft hat. Woher kann ein solcher Eindruck kommen? Entweder aus realer Erfahrung oder aus unüberprüftem Hören-Sagen. Unüberprüftes Hören-Sagen verbietet sich bei einer verantwortungsbewussten Bundesministerin. Bleibt eigene Erfahrung. Ich frage mich daher, mit welchen nicht migrantischen Menschen die Person sich im täglichen Leben umgibt, die ihr den Eindruck eines Einheitsbraun nahe legen?
Sie findet scheinbar, dass Baden-Württemberger, Bayern, Berliner, Brandenburger, Bremer, Hamburger, Hessen, Mecklenburg-Vorpommerische, Niedersachsener, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfälzer, Saarländer, Sachsen, Sachsen-Anhaltiner, Schleswig-Holsteiner und Thüringer alle gleich wären, einheitlich. Und dann noch grau, langweilig, ja sogar braun, gefährlich! Alle! Einheitlich! Das ist eine sportliche Aussage. War die Dame schon einmal in all diesen Regionen? Hat sie sich schon einmal darüber gewundert, dass Mundart schon nach wenigen Kilometern Abstand anders klingt? Kennt sie Trachten, lokales Musikgut? Brauchtum? Architekturstil? Jede Region mit ihrer eigenen individuellen Geschichte? Und diese Dame spricht von einheitlich? Sie findet scheinbar, dass all das einheitlich sei und nicht verteidigungswürdig. Ohne Migranten sind Baden-Württemberger, Bayern, Berliner, Brandenburger, Bremer, Hamburger, Hessen, Mecklenburg-Vorpommerische, Niedersachsener, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfälzer, Saarländer, Sachsen, Sachsen-Anhaltiner, Schleswig-Holsteiner und Thüringer nicht verteidigungswürdig? Ist es das, was sie uns sagen will?
Ich wiederhole mich: Unüberprüftes Hören-Sagen verbietet sich bei einer verantwortungsbewussten Bundesministerin. Bleibt eigene Erfahrung. Ich frage mich daher, mit welchen nicht migrantischen Menschen die Person sich im täglichen Leben umgibt, die ihr den Eindruck eines Einheitsbraun nahe legen?
Und diese Frage wird um so wirkmächtiger, da sie dank der heiligen Brandmauer mit denen, die vielleicht noch am ehesten mit der Farbe braun in Verbindung gebracht werden könnten, denen man diese Farbe zumindest gerne massenhaft unterstellt, gar nicht in Kontakt treten dürfte. Vielmehr dürfte sie regelmäßig eher mit Ihresgleichen, mit Omas gegen Rechts, den Freunden aus der Faktenchecker-Gilde, linken NGOs und vielen anderen Kämpfern für die bunte Vielfalt in Kontakt stehen. Hej, Ihr Kämpfer für das Gute und gegen das braune Böse, sie hat möglicherweise auch Euch gemeint mit einheitsbraun. Wie findet Ihr das? Wer in ihrem diesseits der Brandmauer befindlichen Bekanntenkreis vermittelt ihr den Eindruck, dass die nicht migrantischen hier Lebenden einheitsbräunlich daher kommen? Und warum?
Spricht sie von dem „braun“, an das wir im Moment alle denken? Wie kann das sein, wo doch die Parteien der Mitte, die alle gemeinsam „UnsereDemokratie“ nebst Vielfalt und Toleranz verteidigen, noch immer die weite Mehrheit in der Bevölkerung darstellen? Wie kann sie in diesen Menschen ein einheitsgrau oder gar einheitsbraun sehen? Oder sieht sie sich und ihresgleichen schon als eine fast unsichtbare Minderheit, die einzig und wie in einer Burg hinter der Brandmauer eingemauert noch nicht einheitsbräunlich ist und alle anderen da draußen außerhalb der Burg retten muss? Das würde bedeuten, sie, die Ehrwürdige und ihresgleichen würden sich von Einheitsbraunen wählen und finanzieren lassen, um diese dann zu bekämpfen?
Oder meint sie ein komplett anderes „braun“? Meint sie vielleicht das braun, das sich ergibt, wenn der treu ergebene Schoßhund seinem „Herrchen“ (m/w/d) so tief in den Anus kriecht, dass er schon fast das Licht am anderen Ende erkennen kann? Ist das die Erkenntnis aus jahrelanger Teilhabe am Politikbetrieb? Meint sie vielleicht, dass die nicht migrantischen hier Lebenden zu sehr treu ergebene Schoßhündchen sind, die alles mit sich machen lassen? Und dass deswegen ein wenig züchterische Blutauffrischung willkommen sei, damit wieder mehr Leben in die Bude kommt? Nichts desto trotz ergäben sich auch einige Indizien, die für das „Schoßhund-braun“ sprechen würden:
- Bundeskanzlerin Merkel entreißt einem Parteikollegen das Deutschlandfähnchen und wirft es verächtlich in die Ecke. Gibt es sowas in einem anderen Land auf der Welt, dass ein hoher Staatsamtsträger die eigene Landesfahne in die Ecke wirft, ohne noch am selben Tag entlassen zu werden? Der Schoßhund bleibt sitzen. Nichts passiert.
- Bundeskanzlerin Merkel ruft aus Südafrika an und fordert, eine rechtlich saubere Wahl rückabzuwickeln. Und die Schoßhunde tun es. Kein Aufschrei, nichts passiert.
- Politische Gegner werden verprügelt, Konten gekündigt, Personen diffamiert, ausgegrenzt usw. Eine bekannte Person aus dem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk spricht „Man kann in Deutschland eigentlich alles sagen. Man muss dann halt manchmal mit Konsequenzen rechnen.“ 18,36 € bei der Arbeit. Der Schoßhund liegt bequem vor dem Kamin. Nichts passiert.
- Die vielfältige und sichere Energieversorgung des Landes (Atom, Kohle, Gas, Wasser, etwas Solar und Wind) wird einfältig umgestaltet in Solar und Wind, kein Atom, keine Kohle, Gas nur noch vorübergehend. Die Preise explodieren, die Netzstabilisierungsmaßnahmen werden immer zahlreicher, mittags wird Überschussstrom für teuer Geld ins Ausland entsorgt, abends wegen Strommangel teuer zugekauft. Ausfälle sind nur eine Frage der Zeit. Der Schoßhund liegt bequem vor dem Kamin. Nichts passiert.
- Das Land wird deindustrialisiert. Durch hohe Energiekosten, endlose und immer mehr Bürokratie wird Unternehmen das Leben unmöglich gemacht. Pleiterekorde, Rekorde bei der Abwanderung von Unternehmen. Massenarbeitslosigkeit, großflächige Verarmung, die „Detroitisierung“ Deutschlands rückt mit großen Schritten näher. Nur der Staatsapparat wächst weiter. Und die Schulden. Der Schoßhund liegt bequem vor dem Kamin. Nichts passiert.
- Brücken brechen zusammen, die Belastung wird vielfach eingeschränkt oder sie werden gesperrt. Der Schoßhund liegt bequem vor dem Kamin. Nichts passiert.
- Der Bildungsstand sinkt, Schulen verrotten, internationale Vergleichstests zeigen den deutschen Abstieg, ja Absturz, Lehrer beklagen immer mehr beschulungsunfähige Schüler und Gewalt. Unternehmer beklagen ausbildungsuntaugliche Schulabgänger. MINT-Fächer auf dem Rückzug, Gender-Studies auf dem Vormarsch. Bildung – unsere Zukunft – erodiert. Der Schoßhund liegt bequem vor dem Kamin. Nichts passiert.
- Bei der Migration können Grenzen niemals gesichert werden, so Merkel. Bei Corona ging es sofort. Wie das? Der Schoßhund liegt bequem vor dem Kamin. Nichts passiert.
- Kanzler Merz ist der Kanzler, der am schnellsten die meisten Wahlversprechen ins Gegenteil verkehrt hat. Der Schoßhund liegt bequem vor dem Kamin. Nichts passiert.
- Die Tagesschau spricht am 77. Geburtstag des deutschen Grundgesetzes von Migranten und Nicht-Migranten. Sie meint das Grundgesetz, in dessen Präambel steht: >>Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.<< Man beachte, in der Präambel des Grundgesetzes ist deutsch groß geschrieben, somit nicht nur ein belangloses Adjektiv neben dem Wort Volk, sondern das Grundgesetz setzt einen eigenen frei stehenden Begriff: Das „Deutsche Volk“! Und vor diesem Hintergrund eliminiert die Hauptnachrichtensendung Deutschlands am Geburtstag des deutschen Grundgesetzes, welches nach seinen eigenen Worten für das Deutsche Volk (großgeschrieben) gilt, das Wort „deutsch“, die Bevölkerungsgruppe „Deutsche“, das „Deutsche Volk“ aus ihrem Wortschatz und ihrer Berichterstattung. Ist das virtueller Völkermord? Was sagt Collien Fernandes dazu? Wie heißt es immer? Auf Sprache folgen Taten? Ist das ein böses Omen? Wird das Deutsche Volk bald real eliminiert? Was bezweckt die Tagesschau? Warum hat das keine Konsequenzen? 18,36 € bei der Arbeit. Der Schoßhund liegt bequem vor dem Kamin. Nichts passiert.
- Eine vermeintliche virtuelle Vergewaltigung sorgt für massiven Medienwirbel, sofort taucht ein fertiger Gesetzentwurf auf, der auch noch verfolgt wird, als sich die Nummer schon in Rauch auflöste. Bei den tagtäglichen realen (Massen-)Vergewaltigungen kein Medienhype, kein Aufstand. Stattdessen Kleinhalten, auf Sparflamme kochen. Der Schoßhund liegt bequem vor dem Kamin. Nichts passiert.
- Die amtierende Bundesarbeitsministerin bezeichnet eine migrationsfreie deutsche Kultur als einheitsbraun. Sie begrüßt und fordert Zuwanderung nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen („Fachkräfte“), sondern explizit auch aus kulturellen Gründen. Der Schoßhund liegt bequem vor dem Kamin. Nichts passiert.
Egal, was sein Herrchen/Frauchen/Diverschen macht, der Schoßhund lächelt mit heraushängender Zunge und weit aufgerissenen Augen, wackelt mit dem Schwanz und wartet auf das nächste Stöckchen, über das er begeistert springen will.

Vielleicht hat sie ja Recht? Vielleicht ist kein Leben mehr in unserer Bude? Vielleicht kann man mit einem Heer von Schoßhündchen keine Kriege gewinnen und 2029 kommt bekanntlich „der Russe“. Friedrich, Boris, das betrifft Euch, was denkt Ihr dazu? Ist ein Wiederbelebungsversuch durch Vermischung mit anderen Kulturen erforderlich? Was aber, wenn sich durch diese Vermischung langfristig als Kollateralschaden ein echtes farbliches einheitsbraun ergibt? Wohin man schaut, nur einheitsbraune Gesichter? Ganz unvielfältig? Einheitsbraun mit einheitsbraun bekämpfen sozusagen?
Zum Abschluss noch einmal das Zitat:
„(…) meine Damen und Herren, wir müssen sie auch unsere vielfältige Gesellschaft verteidigen. So will ich das auch sagen. Das ist wichtig (…)“
Da hat sie auf jeden Fall Recht, wer eine vielfältige Gesellschaft sieht und Gefahren für diese entdeckt, der wird sie verteidigen müssen, sonst ist sie dann mal weg. Alles eine Frage der Ansicht. Was meint Ihr „Einheitsbraunen“ zu diesem Thema, Ihr Baden-Württemberger, Bayern, Berliner, Brandenburger, Bremer, Hamburger, Hessen, Mecklenburg-Vorpommerische, Niedersachsener, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfälzer, Saarländer, Sachsen, Sachsen-Anhaltiner, Schleswig-Holsteiner und Thüringer?
Aber was weiß ich … macht Euch Eure eigenen Gedanken, gerne auch vor dem Kamin. Mit oder ohne Bademantel. Und dann handelt danach. Stets friedlich. Doch bestimmt. Denn Wissen, welches nicht in friedliche Taten mündet, ist überflüssig.
Quellen:
Bild: KI-generiert mit ki-bild-erstellen.de nach Bildbeschreibung qtfix0017










