LASST UNS FRIEDEN SCHAFFEN! DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG!
Ostersamstag, 04. April 2026, 10-13 Uhr, Fürth (Odw) am Ortsausgang Richtung Krumbach (Kreisel)
Krieg ist kein Versehen! Krieg passiert nicht einfach. Er wird beschlossen, finanziert und propagandistisch vorbereitet.
Regierungen rüsten auf. Die Bevölkerung soll zahlen und schweigen. Das ist keine Sicherheitspolitik. Das ist Machtpolitik.
Aufrüstung zerstört die Gesellschaft. Milliarden für Waffen fehlen bei Bildung, Pflege und sozialer Infrastruktur.
Kinder werden auf Krieg vorbereitet. Eine Generation lernt: Krieg ist normal. Das ist kein Schutz. Das ist Konditionierung.
Freiheit wird im Namen der Sicherheit abgebaut. Überwachung und Meinungskontrolle werden dauerhaft. So stirbt Demokratie nicht durch Gewalt, sondern durch Gewöhnung.
Naiv ist nicht der Wunsch nach Frieden. Naiv ist der Glaube, man könne Stabilität herbei bombardieren.
Wer Krieg vorbereitet, zerstört Zukunft. Frieden ist Widerstand.
Wir freuen uns über jeden und jede, die uns an diesem Ostersamstag unterstützt oder auch nur vorbei schauen möchte. Genauso freuen wir uns über jeden und jede, die sich auf den Weg macht zu einem der Ostermärsche in Frankfurt, Heidelberg oder Mannheim oder in den Odenwald nach Michelstadt/Erbach.
Lasst Euch nicht gegeneinander ausspielen! Seid dabei! Geht auf die Straße!
Die Welt scheint verrückt geworden zu sein. Die Konflikte nehmen zu, immer mehr und immer heftiger. Absurde Politik, Hass, Spaltung, Kriege, Hauen und Stechen allerorten. Chaos, Unberechenbarkeit, Ängste, die Nerven liegen zunehmend blank, die Kräfte schwinden. Im Kleinen wie im Großen. Wohin man schaut, nur noch Wahnsinn. Man möchte schreiend davonlaufen. Geht aber nicht.
So bescheiden wie die Lage sein mag, wir haben Grund, hoffnungsvoll und optimistisch in die Welt zu blicken! Warum das, wo doch alles so schlecht ist? Ist der jetzt verrückt geworden?
Nein, das ist nicht verrückt. Es zeichnet den Optimisten aus. Der Optimist sieht ebenso wie der Pessimist die Lage, spürt, dass es sehr schlecht bestellt ist, die Aussichten alles andere als rosig. Nach wie vor haben wir das Risiko, direkt in sog. „heiße Kriege“ verwickelt zu werden. Das ist nicht rosig. Wir sehen uns auch dem latenten Risiko gegenüber, dass uns bald Treibstoff und Strom ausgehen. Sie wissen schon, die Geschichten mit den gesprengten Pipelines, Sanktionen und dazu die Sache mit der Straße von Hormus. Dazu haben wir massive Deindustrialisierung „am Laufen“ und dazu noch KI im Nacken und wir wissen nicht, wie wir unser Einkommen in fünf oder zehn Jahren verdienen wollen, wenn es keine Unternehmen und Arbeitsplätze mehr geben sollte. Das ist alles sehr Angst einflößend. Wie kann man da Hoffnung haben?
Ich möchte dazu etwas ausholen.
„Und jetzt zu den Lottozahlen“: Wenn in fünf Minuten die Lottozahlen gezogen werden, könnten Sie sie vorhersagen? Dumme Frage, natürlich nicht. Es gibt immer wieder Hauptgewinner, doch die können nichts vorhersagen, sie hatten einfach Glück mit ihrem Tipp. Schon am nächsten Wochenende werden sie mit ziemlicher Sicherheit wieder daneben liegen, weil sie nichts vorher sagen können. Und das ist mit allem so, was die Zukunft betrifft. Man kann nur Vermutungen anstellen, wie es wird. Und Wahrscheinlichkeiten abschätzen, mit der die Ereignisse eintreten. Aber es kann auch ganz anders kommen. Zukunft ist nicht vorhersehbar! Und deswegen kann es immer anders kommen, als wir befürchten! Das ist der Grund, warum wir immer Hoffnung haben dürfen!
Hatten Sie seinerzeit Todesangst vor Covid? Hej, Sie sind immer noch da und lesen Artikel! Es kam anders!
Hatten Sie seinerzeit Todesangst vor der Spritze und der Impfpflicht und den horrenden Strafandrohungen? Hej, die Impfpflicht kam nicht, Sie sind immer noch ungeimpft und da! Es kam anders!
Hatten Sie Angst, dass die AfD das Dritte Reich wieder auferstehen lässt? Hej, bisher ist das nicht geschehen. Bisher kam es anders!
Hatten Sie Angst, dass die „UnsereDemokratie“-Parteien den totalen Überwachungsstaat aufbauen und die AfD verbieten? Hej, bis jetzt haben sie es nicht geschafft. Wir haben weder den totalen Überwachungsstaat noch ist die AfD verboten. Es kam anders!
Hatten Sie Angst, dass die Erde wegen „Klima“ verkocht und alle Inseln absaufen? Hej, bis jetzt ist nichts verkocht, wir sind alle noch da.
Wir dürfen immer Hoffnung haben, dass unsere Ängste sich als unberechtigt erweisen, und dass unsere Wünsche und Träume wahr werden!
„Erlernte Hilflosigkeit“: Der amerikanische Psychologe Martin Seligman führte im Jahr 1967 ein Experiment mit Hunden durch. In Phase eins wurden Hunde jeder für sich in einen Käfig gesperrt. Die Käfige hatten einen Schalter, den die Hunde betätigen konnten. Die Hunde wurden dann mit Elektroschocks gepeinigt. Bei der einen Gruppe von Hunden waren die Schalter funktionsfähig und stoppten die Elektroschocks. Die Hunde lernten und konnten den Schocks entkommen. Bei der anderen Gruppe von Hunden waren die Schalter wirkungslos, sie mussten hilflos die Schocks ertragen, egal was sie versuchten. In Phase zwei des Experiments wurden die Hunde in eine Doppelbox gesperrt. Es waren zwei verbundene Einzelboxen, zwischen denen die Hunde wechseln konnten. Nur in der Box, in der die Hunde anfänglich nicht waren, befand sich ein aktiver Schalter. Die Hunde wurden wieder Elektroschocks ausgesetzt und siehe da, die Hunde, die in Phase eins aktive Schalter hatten, machten sich auf den Weg in die zweite Box und fanden den Schalter und entkamen damit weiteren Schocks. Von den Hunden, die in Phase eins nicht entkommen konnten, weil sie keinen aktiven Schalter hatten, blieben sehr viele regungslos in der Box, ertrugen die Schocks. Sie starteten noch nicht einmal den Versuch nachzuschauen, ob es in der anderen Box vielleicht besser ist. Sie blieben einfach liegen!
Was lernen wir daraus: Wer lernt, dass er etwas bewegen kann, dass er Lösungen für Probleme finden kann, versucht es wieder und kann daher erfolgreich sein. Wer lernt, dass er hilflos, ohnmächtig ist, gibt oft auf und versucht noch nicht einmal, eine Lösung für ein Problem zu finden!
Das bedeutet:
Hilflosigkeit ist ERLERNT! Und kann auch wieder verlernt werden!
Die ultimative Botschaft für uns aus diesem Experiment ist, dass wir, egal wie sich die Situation darstellt, immer hoffnungsvoll bleiben dürfen und immer wieder neue Auswege suchen können und sich immer irgendetwas geändert haben kann, sodass wir dann doch irgendwann erfolgreich sind! Wir dürfen Hoffnung haben, dass sich unsere Wünsche erfüllen! Wir dürfen immer an sie glauben! Und wenn wir konsequent versuchen, sie umzusetzen, dann gibt es auch berechtigte Hoffnungen, dass es irgendwann gelingt! Warnhinweis: Natürlich müssen die Wünsche schon realistisch sein. Ein Wunsch, ohne technische Hilfsmittel als Mensch wie ein Vogel fliegen zu können wird nicht in Erfüllung gehen, egal wie oft man es probiert. Und in diesem Fall wird die Anzahl der Versuche vermutlich sehr niedrig bleiben, wenn Sie dabei vom Hausdach starten wollen … Aber Sie sollten verstanden haben, worauf ich hinaus will. Wir dürfen immer Hoffnung haben und können immer nach (Aus-)Wegen suchen!
Sie haben das nämlich schon x-mal in ihrem Leben selbst getan! Sie haben es vielleicht nur nicht mehr in Erinnerung. Als Baby waren Sie „unten herum nicht ganz dicht“. Heute sind Sie es. Und manch einer ist dafür inzwischen oben herum nicht mehr ganz dicht 😉 Spaß beiseite, weiter im Text: Sie haben es gelernt. Wie viele Versuche brauchten Sie? Und irgendwann hat es geklappt! Als Baby konnten Sie zuerst nur so liegen, wie man Sie abgelegt hat. Irgendwann konnten Sie sich drehen, irgendwann krabbeln, irgendwann aufstehen und irgendwann laufen! Es war ein harter Weg, Sie hatten unzählige Fehlversuche, sicher auch einige schmerzhafte. Aber Sie gaben nicht auf und machten weiter. Immer und immer wieder. Und irgendwann hatten Sie das große Ziel des aufrechten Gangs erreicht! Sie haben Sprechen gelernt. Rechnen und Schreiben und vieles mehr! All das konnten Sie vorher nicht, aber Sie hatten die Hoffnung, dass es klappt und die Beharrlichkeit, es lange genug zu probieren.
Hoffnung haben und immer weiter machen ist uns angeboren, denn wäre das nicht der Fall, würden wir nicht laufen gelernt haben, nicht sprechen, nicht schreiben usw.
Genau diese Einstellung verlieren wir hin und wieder im Leben, wenn wir sie nicht aktiv und bewusst pflegen und wir eine Phase vieler Niederschläge wegstecken müssen! Wir geraten in die Falle, dass wir uns als wirkungslos empfinden, werden lethargisch, beginnen zu glauben, dass wir nichts bewegen können, stellen unsere Bemühungen ein, geben auf. Das ist die „erlernte Hilflosigkeit“, die unseren Willen, Lösungen zu finden, überdeckt. Dann ist es notwendig, dass wir uns an diese Zusammenhänge erinnern, neuen Mut schöpfen für die Herausforderungen unserer Zeit und uns ans Werk machen: Schauen, wo was geht und loslaufen. Alles weitere ergibt sich auf dem Weg, gerne auch zusammen mit anderen Menschen!
Und das ist der Unterschied zwischen Optimisten und Pessimisten! Die Pessimisten verharren in ihrer erlernten Hilflosigkeit, geben die Hoffnung und sich auf, bleiben untätig. Die Optimisten behalten auch in den dunkelsten Zeiten ihre Hoffnung – und sei sie noch so klein. Sie lauern auf ihre Chance, sind stets auf der Suche nach neuen Wegen, die vielleicht doch Erfolg versprechen. Sie bleiben aktiv und erhalten die Möglichkeit eines Erfolgs am Leben.
Haben Sie (wieder) Mut gefasst? Das würde mich sehr erfreuen!
„Ja! Aber was soll ich tun?“
Das ist eine gute und sehr berechtigte Frage! Konkret kann ich Ihnen nicht sagen „Sie müssen dies oder jenes tun und dann geschieht dies und das und alles ist gut.“ Was ich Ihnen aber ans Herz legen möchte: Werfen Sie einen Blick auf sich selbst. Machen Sie sich Ihre individuellen Stärken bewusst und versuchen Sie, diese Stärken in irgendeiner Weise für Ihre Ziele einzusetzen. Wenn Sie z.B. 160 kg wiegen, dann ist ein Marathon vermutlich nicht das Richtige für Sie. Wenn Sie dafür aber ein schlaues Köpfchen sind, dann wären Sie bei Wer-wird-Millionär vielleicht ganz gut aufgehoben? Jeder hat Eigenschaften, die er sehr gut kann!
Sind Sie gut im Leute ansprechen? Dann tun Sie das und sprechen Sie mit Menschen ungezwungen über deren und Ihre Wünsche und Träume und Ideen. Wenn Sie Glück haben, finden Sie Gleichgesinnte mit weiteren Ideen und/oder Fähigkeiten und Sie können mit noch mehr Motivation als Team weitermachen. Und schon steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Traum wahr wird.
Sind Sie kreativ? Dann bringen Sie Ihre Kreativität ein, z.B. Bilder, Karikaturen, Webseiten, Aktionen, Musik, Texte, egal was es ist. Hauptsache, Sie werden aktiv mit Ihrer Stärke! Vielleicht treffen Sie dadurch Menschen, die nicht so kreativ sind und freudig auf Ihre Ideen zurückgreifen und Sie umsetzen helfen! Und schon steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Traum wahr wird.
Haben Sie Humor? Dann bringen Sie den auf jeden Fall ein! Lachen ist immer gut. Es gibt so viele verzweifelte Menschen, denen Sie mit Humor wieder Energie geben können. Ich glaube, im Moment können Sie fast nichts besseres machen, als niedergeschlagenen Menschen wieder zu Energie zu verhelfen, sie einmal aus den schlechten Gedanken entfliehen und entspannen zu lassen, auch wenn es vielleicht nur kurz ist.
Sind Sie gut in Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen? Können Sie Angriffe gut wegstecken? Dann sind Sie vielleicht in der Politik gut aufgehoben. Während Sie in Parteien und Parlamenten all die politischen Schlammschlachten kämpfen, können die o.g. Personen evt. Unterstützer und Wähler und Kampagnen für Sie organisieren oder Ihnen Informationen zuarbeiten …
Sind Sie ein guter Stratege? Dann helfen Sie mit, mit anderen zusammen Pläne und Strategien zu entwickeln.
Sind Sie ein guter Organisator? Dann helfen Sie mit bei der Organisation von Veranstaltungen oder der Umsetzung von größeren Plänen, die schon etwas mehr Organisation benötigen.
Sind Sie ein guter Netzwerker? Dann sind Sie genau die richtige Person, um die entsprechenden Leute zusammenzubringen.
Und so weiter und so fort.
Gleichgesinnte werden sich finden, wenn Sie nur nach Wegen suchen, wie sie bzgl. ihres Zieles voran kommen.
So kann jeder mit seinen Talenten zum Gelingen beitragen!
Lange Rede, kurzer Sinn:
Wir dürfen immer Hoffnung haben! IMMER!
Wer handelt, behält Kontrolle und hält die Tür offen, erfolgreich eine konkrete Pein zu lindern oder zu beseitigen oder einen konkreten Traum wahr werden zu lassen.
Zusammen geht mehr!
Man muss nur anfangen und dann immer weiter machen!
Niemand kann alleine die Welt retten. Und gemeinsam können wir alles erreichen! Bringen wir uns ein! Machen wir das, was uns möglich ist und uns sinnvoll erscheint. Friedlich, bestimmt, unser Ziel vor Augen! Erwarten wir keinen Home Run, sondern einen anstrengenden Weg. Dann werden uns vorübergehende Rückschläge auch nicht aus der Bahn werfen, sondern zu neuen Wegen und Versuchen führen. Bis wir es geschafft haben.
Ich wünsche Ihnen einen gesunden Optimismus und dass Sie auch in vermeintlich schweren Zeiten immer Zuversicht, Offenheit, Mut und Energie bewahren, um hoffentlich erfolgreich an Ihren Träumen arbeiten und eventuelle Nackenschläge immer wieder gut wegstecken zu können!
Wir gestalten die Welt! Es liegt an uns, was daraus wird. Nur Mut! Und viel Erfolg!
Bild: ki-bild-erstellen.de mit Bildbeschreibung von qtfix0017
Die Welt scheint verrückt geworden zu sein. Die Konflikte nehmen zu, immer mehr und immer heftiger. Absurde Politik, Hass, Spaltung, Kriege, Hauen und Stechen allerorten. Chaos, Unberechenbarkeit, Ängste, die Nerven liegen zunehmend blank, die Kräfte schwinden. Im Kleinen wie im Großen. Wohin man schaut, nur noch Wahnsinn. Man möchte schreiend davonlaufen. Geht aber nicht.
Doch was tun?
Wenn wir diesen Wahnsinn nicht wollen, dann müssen wir unsere noch vorhandenen Kräfte mobilisieren und uns für Ruhe, Miteinander, Verständnis usw. einsetzen. So schwer uns das auch fallen mag. Wir müssen aktiv werden, auf andere zugehen, anderen Angebote machen, sie einladen. Wir müssen bereit sein, auf andere Rücksicht zu nehmen, deren Existenz und Bedürfnisse zu respektieren und mit ihnen gemeinsam Wege zu suchen, wie wir miteinander wieder Ruhe und Ordnung erreichen können. Wir werden ausloten müssen, wie unsere gemeinsame Basis für ein zusammenleben ausgestaltet sein kann. Es wird nicht ohne Kompromisse gehen. Und es wird nicht einfach werden. Und es muss in der realen Welt geschehen, nicht im Internet, nicht in Social Media. Digitale Medien können Hilfsmittel sein, die eigentliche Arbeit muss in der realen Welt von Angesicht zu Angesicht erfolgen!
Das ist schwer. Es kostet Kraft und Überwindung. Insbesondere dann, wenn die Kräfte dahinschwinden und die Hoffnung gering erscheint. Doch haben wir eine andere Wahl? Etwas wird nur Bestand haben, wenn es gemeinsam errichtet und gemeinsam bewahrt wird. Daher bleibt uns nichts anderes übrig als anzufangen, uns selbst zu hinterfragen, in uns selbst aufzuräumen, Klarheit zu schaffen und dann mit anderen ins Gespräch zu treten, Gräben zuzuschütten, Brücken zu bauen. Feinde, die sich eben noch bis auf das Messer bekriegt haben, müssen sich wieder vertragen. Wir werden manches verzeihen müssen, auch wenn es schwer fällt. Und Menschen, die Schuld auf sich geladen haben, werden sich dieser Schuld stellen und die Konsequenzen bis hin zu Strafen dafür annehmen müssen. Im Kleinen wie im Großen. Wenn wir zu all dem nicht bereit sind, dann kann es keinen Frieden, keine Ruhe mehr geben. Dann werden die Konflikte weitergehen und sich immer weiter verschärfen. Denn jeder Konflikt schlägt Wunden. Und jeder einzelne Schlag provoziert einen Gegenschlag, der für gewöhnlich heftiger ausfällt. Der Konflikt eskaliert. Bis zum finale furioso. Oder es kommt zu sogenannten präventiven Erst- oder Enthauptungsschlägen. Wenn diese Methode der präventiven Erstschläge Schule macht, dann wird es in eine wilde Orgie von Erstschlägen entarten, denn irgendwann werden alle nur noch Angst haben, jemandem anderen auf den Schlips getreten zu sein und mit einem Erstschlag rechnen, dem man logikgetreu selbstverständlich mit einem eigenen Erstschlag gegen den anderen zuvor kommen muss. Wann werden wir uns in der U-Bahn zur Begrüßung einen präventiven Erstschlag verabreichen? Weil wir uns bedroht fühlen? Anstatt ein freundliches „Hallo“? Gewalt einschließlich präventive Gewalt führt in eine unsägliche Spirale des Untergangs, die umgehend gestoppt werden sollte.
Es liegt an uns. Wenn wir aus der Konflikt- und Chaosspirale herauskommen wollen, dann müssen wir zuerst laut und vernehmbar „Halt! Stopp!“ rufen, die Kämpfe anhalten. Dann können wir ausloten, wie die Wunden der Vergangenheit geheilt und wie es in Zukunft weiter gehen kann.
Es liegt an uns. Es wird viel Arbeit. Sind wir bereit, diese zu tun? Suchen wir diejenigen, die wie wir die Nase voll haben von Krieg, Konflikten, Erpressung, Korruption, Unterdrückung, Krisen und all dem anderen Wahnsinn und eine freundliche Gesellschaft errichten möchten? Beginnen wir, diese gemeinsam aufzubauen? In kleinsten Schritten? Machen wir immer wieder allen anderen Angebote? Laden wir sie ein, mitzumachen? Sind wir bereit, anderen Freiräume einzugestehen? Können wir akzeptieren, dass der Nachbar in manchen Dingen anders denkt als wir? Können wir akzeptieren, dass es anderswo auf der Welt anders als bei uns zugeht und wir trotzdem in Frieden mit- oder zumindest nebeneinander leben können? Lassen wir den anderen ausreichend Raum und Ressourcen für deren Leben?
Natürlich sind die Einwände berechtigt: „Und was ist, wenn der andere nicht mitmacht und mich bedroht, mir die Luft zum Atmen nimmt?“ Dann stellen sich die Fragen: Haben wir eventuell etwas zur Haltung des anderen beigetragen? Tragen wir eine Mitschuld? Haben wir ausreichend Angebote gemacht? Ist unsere Weste wirklich reinweiß?
Natürlich werden wir keinen Frieden finden, wenn eine Seite partout nicht mitspielen will und alle Angebote ausschlägt. Dann wird es an dieser Stelle weiterhin Konflikte bis hin zu Krieg geben. Und uns bleibt nichts anderes übrig, als weiter nach Mittel und Wegen zu suchen, diese Konflikte zu befrieden und gemeinsame Lösungen zu finden. Und während dessen versuchen wir an anderen Stellen Konflikte zu befrieden und Frieden auszubauen, dort wo es möglich ist. Denn was ist die Alternative? Wenn in einem Konflikt niemand den ersten Schritt zur Beendigung macht, wird er ewig andauern. Und er wird mit der Vernichtung einer der Beteiligten oder dem gemeinsamen Untergang enden. Ergo bleibt uns gar nichts anderes übrig, als immer und immer wieder Versuche zur Konfliktbeendigung zu unternehmen derart, dass beide Seiten damit leben können. Andernfalls werden wir das Risiko des eigenen Untergangs niemals los werden und fortwährend im Konflikt leben.
Es liegt an uns. Wir entscheiden jeden Tag, ob wir die (manchmal sehr einfachen aber oft sehr leidvollen) Wege der Konflikte und der Kriege mitgehen, oder ob wir denen, die uns dort hin geführt haben und weiter führen wollen, das Vertrauen und den Auftrag entziehen und selbst Verantwortung übernehmen, uns einmischen in die Gestaltung des Hier und Jetzt und der Zukunft.
Eines ist klar: Wenn wir uns nicht einbringen, dann werden es andere tun. So wie bisher. Und deren Wege führten uns dahin, wo wir jetzt stehen. Folglich müssen wir etwas ändern. Jeder für sich. Verantwortung übernehmen. Sich einbringen. Mitgestalten. In seinem kleinen Wirkungskreis. Und darauf vertrauen, dass es „Kreise zieht“ und wirksam wird. Niemand kann alleine die Welt so wie sie ist verändern. Jeder weiß das. Und viele zusammen können alles erreichen. Auch das weiß jeder.
Es liegt an uns. Bringen wir uns ein, werben wir für unsere Ideen, setzen wir kleine Projekte um. Wenn es die richtigen Ideen zur richtigen Zeit sind, werden sich immer mehr Menschen anschließen und die Projekte können größer werden und irgendwann wird unser Traum wahr! Und mit jedem Mitstreiter, den wir finden oder gewinnen, sehen wir: „Wir sind nicht allein, wir sind viele!“ Wir tanken neue Energie, neuen Mut, neue Hoffnung und der Weg wird leichter und leichter! Wichtig: Nur wenn wir es mit dem größtmöglichen Konsens, mit der wirklich absolut freiwilligen Mitwirkung und Akzeptanz der größtmöglichen Zahl der Mitmenschen erreichen, dann besteht die Chance, die Konflikte zu beenden. Im Großen wie im Kleinen.
Es liegt an uns. Wenn wir es nicht versuchen, wer dann?
Es liegt an uns. Bringen wir uns ein! Begeben wir uns auf den Weg der Veränderung, der aktiven Gestaltung! Jetzt! Egal, wie schwer es uns fällt. Aller Anfang ist schwer, doch mit vielen anderen Menschen zusammen wird die Energie zurückkommen und eine Eigendynamik entstehen.
Beispiel: Wenn in einem Ort mit 15.000 Einwohnern fünf Menschen für Frieden demonstrieren, dann wirkt das karg, fällt wenig auf, wird garantiert von Politikern belächelt und ignoriert. Wenn in diesem Ort jedoch 150 Menschen, das wären nur 1 %, für Frieden demonstrieren würden, dann wären diese schon unübersehbar! An diesem Signal könnte die Lokalpolitik schon nicht mehr so einfach vorbeigehen. Doch dafür bräuchte es zuerst den sechsten, siebten, achten bis zum 150. Menschen, der bereit ist, sich anzuschließen und mitzugestalten. Wenn dort 750 Menschen für Frieden demonstrieren würden, dann wären das 5 %. So viel, wie eine Partei benötigt, um die 5-%-Hürde zu überspringen. Wenn ein Lokalpolitiker das ignorieren würde, dann könnte er durchaus realistisch ernsthafte Konsequenzen bei der nächsten Wahl befürchten. Er wird das Anliegen damit ernst nehmen müssen und in seiner Partei auf die Tagesordnung bringen. Und wenn das in einem Ort geht, dann kann es auch in anderen Orten gehen. Und wenn es genug Orte sind, dann wird es sich auf die Politik verändernd auswirken. Garantiert! Doch bis dahin müssen ausreichend viele Menschen für sich beschließen, dass ihnen Frieden wichtig ist und sie beginnen, sich dafür aktiv einzusetzen. In der realen Welt. Von Angesicht zu Angesicht! So werden dann aus ein paar vermeintlich „lächerlichen Hanseln“, die sich hin und wieder für ein paar Stunden an die Straße stellen, mit der Zeit immer mehr Menschen und die Sache nimmt Gestalt an. Wäre es uns das wert?
Das Thema „Frieden“ und die Methode „Demonstration“ sind nur Beispiele für das, was möglich wäre. Es gilt für alle Themen und Wege. Jemand macht den Anfang, andere schließen sich an. Neue Ideen und Pläne können entwickelt und umgesetzt werden. Und wenn genügend Menschen beteiligt sind, dann wird sich etwas ändern. Sonst nicht.
Es liegt an uns. Machen wir einen Anfang? Schließen wir uns an? Bringen wir uns ein?
Es liegt an uns. Nur an uns.
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Nein zu Hochrüstung, Sozialabbau, Militarisierung und Wehrpflicht ! Mittelstreckenwaffen verhindern! Kriege beenden, Frieden schaffen – Diplomatie statt Eskalation!
Das Friedensbündnis Heidelberg ruft zusammen mit dem Antikriegsforum Heidelberg auf zur Teilnahme am Ostermarsch in Heidelberg am 4. April 2026, 14:00 Uhr Stadtbücherei Heidelberg (Poststraße 15, 69115 Heidelberg).
Ukraine, Gaza, Libanon, Syrien, Jemen, Sudan, … , im letzten Juni noch Iran – die Liste der Kriege wird immer länger. Die USA begannen das Jahr mit einem militärischen Großangriff auf Venezuela und dem Kidnappen seines Staatsoberhaupts, gefolgt von Drohungen gegen Kolumbien, Mexiko, Kuba und Iran. Im Kampf um den Erhalt ihrer Dominanz setzen sie sich, unterstützt von ihren Verbündeten, ohne Hemmungen über alle anerkannten Regeln und Abkommen hinweg. Präsident Trump erklärt offen, er „brauche kein Völkerrecht“.
Die Gefahr eines großen Krieges und von Atomwaffeneinsätzen war noch nie so hoch wie heute. Das von Albert Einstein mitgegründete Magazin „Bulletin of Atomic Scientists“ hat seine symbolische „Weltuntergangsuhr“ daher erneut vorgestellt: auf nur noch 85 Sekunden vor Mitternacht! Die irrwitzige Steigerung der Militärausgaben durch Deutschland und seine NATO-Partner wird die Eskalationsgefahren noch weiter erhöhen.
Dieser brandgefährlichen, nur noch auf militärischem Denken basierenden Politik, der damit einhergehenden Verschleuderung von Ressourcen und Militarisierung der Gesellschaft müssen wir entschieden entgegentreten ‒ für die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen!
Macht mit:
Für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung Diplomatie statt Eskalation!
LASST UNS FRIEDEN SCHAFFEN! DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG!
Samstag, 07. März 2026, 10-13 Uhr, Fürth (Odw) am Ortsausgang Richtung Krumbach (Kreisel)
Krieg ist kein Versehen! Krieg passiert nicht einfach. Er wird beschlossen, finanziert und propagandistisch vorbereitet.
Regierungen rüsten auf. Die Bevölkerung soll zahlen und schweigen. Das ist keine Sicherheitspolitik. Das ist Machtpolitik.
Aufrüstung zerstört die Gesellschaft. Milliarden für Waffen fehlen bei Bildung, Pflege und sozialer Infrastruktur.
Kinder werden auf Krieg vorbereitet. Eine Generation lernt: Krieg ist normal. Das ist kein Schutz. Das ist Konditionierung.
Freiheit wird im Namen der Sicherheit abgebaut. Überwachung und Meinungskontrolle werden dauerhaft. So stirbt Demokratie nicht durch Gewalt, sondern durch Gewöhnung.
Naiv ist nicht der Wunsch nach Frieden. Naiv ist der Glaube, man könne Stabilität herbei bombardieren.
Wer Krieg vorbereitet, zerstört Zukunft. Frieden ist Widerstand.
Immer wieder verlangen hochrangige Politiker Klarnamenpflicht im Internet. Insbesondere auch der studierte Rechtswissenschaftler Friedrich Merz stellt diese Forderung. Ich zitiere aus BGH-Urteil vom 23.06.2009 – VI ZR 196/08:
Die anonyme Nutzung ist dem Internet immanent (vgl. Senatsurteil vom 27. März 2007- VI ZR 101/06 – VersR 2007, 1004, 1005). Dementsprechende Regelungen zum Schutz der Nutzerdaten gegenüber dem Diensteanbieter finden sich in den §§ 12 ff. TMG, den Nachfolgeregelungen zu § 4 Abs. 4 Nr. 10 TDG. Eine Beschränkung der Meinungsäußerungsfreiheit auf Äußerungen, die einem bestimmten Individuum zugeordnet werden können, ist mit Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG nicht vereinbar. Die Verpflichtung, sich namentlich zu einer bestimmten Meinung zu bekennen, würde nicht nur im schulischen Bereich, um den es im Streitfall geht, die Gefahr begründen, dass der Einzelne aus Furcht vor Repressalien oder sonstigen negativen Auswirkungen sich dahingehend entscheidet, seine Meinung nicht zu äußern. Dieser Gefahr der Selbstzensur soll durch das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung entgegen gewirkt werden (vgl. Ballhausen/Roggenkamp K&R 2008, 403, 406).
Erwartung:
Meine Erwartungen als Einwohner in einem der größten Industrieländer der Welt wären:
a) Hochrangige Politiker, insbesondere solche, die einen Fachabschluss in Rechtswissenschaft vorweisen können, kennen die Rechtslage insbesondere bzgl. des Grundgesetzes und respektieren diese.
b) Politiker, die die Rechtslage nicht kennen, werden durch Experten aus den Behörden und Ministerien auf die Rechtslage hingewiesen und respektieren diese.
c) Medien kennen oder recherchieren die Rechtslage und äußern sich kritisch, wenn hochrangige Politiker sich unwissend äußern.
d) Die Einwohnerschaft weist ihre politischen Angestellten zurecht und fordert nachhaltig Rechtskenntnis und Rechtstreue ein.
Realität:
Nichts dergleichen. Das gemessen am Bruttoinlandsprodukt aus dem Jahr 2024 drittgrößte Industrieland der Welt (Quelle (1)) leistet sich einen Kanzler und viele weitere hochrangige Politiker sowie Medien, die diese Ausführungen des BGH ignorieren. Dies fügt unserem Land Schaden bzgl. der Rechtstaatlichkeit zu. Die Schweigsamkeit und Nachsichtigkeit der Einwohnerschaft wirft kein gutes Licht auf selbige. Konsequenzen? Keine. (Quelle (2) – (4))
Deutschlands Staatskonzern „Die Bahn“ führt ein Prestigeprojekt durch: Stuttgart 21. Im Rahmen dieses Projektes soll der oberirdische Hauptbahnhof Stuttgarts (ein Kopfbahnhof) unter Tage verlegt und zu einem Durchgangsbahnhof umgestaltet werden. Baubeginn war 2010. Wie der Projektname schon andeutet, sollte das Vorhaben 2021 fertiggestellt sein. Wir haben inzwischen 2026. Die Bahn hat jetzt erneut Verschiebung angekündigt. Als neusten Grund für die Verzögerungen wird die Digitalisierung des Bahnhofs angegeben. Offizielle neue Pläne gibt es noch nicht, Spekulationen nennen die Jahre 2029 und 2030. Immerhin stellt die Bahn in Aussicht, dass bis Mitte 2026 wenigstens das neue Inbetriebnahmekonzept vorliegen soll.
Erwartung:
Meine Erwartungen als Einwohner in einem der größten Industrieländer der Welt wären:
a) Die besten Ingenieure und Projektmanager befassen sich mit einem solchen Projekt.
b) Berater bleiben außen vor.
c) Die Politik hält sich heraus und lässt die wirklichen Experten machen.
d) Das Projekt wird mit leichtem Puffer für unerwartete Eventualitäten geplant, durchgezogen und planmäßig fertig.
Realität:
Nichts dergleichen. Das gemessen am Bruttoinlandsprodukt aus dem Jahr 2024 drittgrößte Industrieland der Welt (Quelle (1)) lässt seinen Staatskonzern „Die Bahn“ bauen und bauen und Verzögerung um Verzögerung sowie Preissteigerung um Preissteigerung einfahren. Ingenieurskunst und Projektmanagement sind entweder nicht vorhanden oder werden durch andere Einflüsse torpediert. Ergebnis: Wir machen uns lächerlich, verbrennen Geld und die Züge können nicht fahren. Darüber hinaus beweisen wir, dass wir eines Hochindustrielandes unwürdig und unfähig sind, größere Projekte erfolgreich durchzuführen. Der neueste Grund für den Verzug, die Digitalisierung des Bahnhofs, wirft zudem ein bezeichnendes unrühmliches Schlaglicht auf unser Land bzgl. der generellen Zukunftsfähigkeit und der Beherrschung des Digitalen. Konsequenzen? Keine. (Quelle (2))
Deutschland weist bedrohlich wenige Gasreserven auf. Der Gasnotfallplan enthält keine konkreten Schwellwerte zur Ausrufung von Alarmstufen, nur interpretierbare Texte. Gas wird auch zur Stromerzeugung genutzt. Kohlekraftwerke können Strom erzeugen und damit Gas einsparen, wenn dieses knapp ist – so wie derzeit in Deutschland. Ein Kohlekraftwerk wird im selben Zeitraum gesprengt.
Erwartung:
Meine Erwartungen als Einwohner in einem der größten Industrieländer der Welt wären:
a) Solange die Gasversorgung und die Stromerzeugung nicht sichergestellt sind, werden keine weiteren Kraftwerke zerstört.
b) Die Gasreserven werden durch Nutzung anderer Energiequellen, z.B. Kohle, geschont, sodass das Risiko eines Gasnotstandes und damit einher gehend Industrie-Lockdowns reduziert wird.
c) Das Energiekonzept des Landes wird einer intensiven Prüfung unterzogen und ggf. neu justiert, insbesondere vor dem Hintergrund der kostengünstigen Versorgungssicherheit.
d) Ein Industrieland sollte niemals auch nur ansatzweise in die Nähe eines Zustandes kommen, den man „Fahren auf Reserve“ bezeichnen könnte.
Realität:
Nichts dergleichen. Das gemessen am Bruttoinlandsprodukt aus dem Jahr 2024 drittgrößte Industrieland der Welt (Quelle (1)) sprengt fleißig weiter seine Kraftwerke. Nachdem alle Atomkraftwerke schon zerstört wurden, werden immer weiter auch Kohlekraftwerke zerstört. Dies trotz des Hintergrundes, dass man für die Stromversorgung noch viele neue Gaskraftwerke benötigt, die jedoch noch nicht gebaut sind. Und die ein Versorgungsproblem haben dürften, wenn das Land schon jetzt ohne diese zusätzlichen Verbraucher kurz vor einer Gasmangellage steht. (Quellen (2) – (5)) Die Versorgungssicherheit sowohl mit Strom als auch mit Gas wird dadurch massiv gefährdet.
Die Bahn nutzt Fahrausweise, die nur zusammen mit einem Lichtbildausweis gültig sind. Folglich muss der Fahrausweiskontrolleur neben dem Fahrausweis auch um einen Lichtbildausweis bitten. Im Zuge solcher Kontrollen häufen sich die tätlichen Angriffe aggressiver Fahrgäste auf die Kontrolleure bis hin zu tödlichen Vorfällen.
Erwartung:
Meine Erwartungen als Einwohner in einem der größten Industrieländer der Welt wären:
a) Die Täter werden gefasst und einer harten Strafe zugeführt. Die Tat muss spürbare Konsequenzen haben.
b) Die Tat wird ausnahmslos von allen Menschen und Funktionsträgern als untragbar verurteilt.
c) Es wird über die wahren Ursachen solcher Vorfälle diskutiert und Maßnahmen umgesetzt, die die Aggressivität von Personen zurückführen und das Ausrasterisiko reduzieren.
Realität:
Nichts dergleichen. Das gemessen am Bruttoinlandsprodukt aus dem Jahr 2024 drittgrößte Industrieland der Welt (Quelle (1)) kapituliert vor den Tätern und überlegt, wie man das Nervenkostüm der Täter schonen könnte, damit sie nicht ausrasten (einfachere bis gar keine Kontrollen, Videoaufnahmen). (Quelle (2)) Der einzelne Täter wird zwar strafrechtlich verfolgt, allerdings wird ihm und allen weiteren potentiellen Tätern signalisiert, dass nicht sein/ihr Verhalten das Problem darstellt, sondern eigentlich diese Kontrolle. Das ist Täter-Opfer-Umkehr und hat in einem Rechtsstaat nichts zu suchen. Die Aggressivität wird möglicherweise noch durch Verringerung der Kontrollen belohnt anstatt klar zu machen, dass Ausrasten inakzeptabel ist und Bahnkunden selbstverständlich eine vollständige Kontrolle ihrer Fahrtberechtigung dulden müssen. Im Endeffekt wird sich durch diese Reaktion die Aggressivität weiter ausbreiten. Es stimmt bedenklich, wenn in einem Industrieland ein derart normaler Vorgang immer öfters zu unfassbaren Exzessen führt. Dies zeigt nicht nur einen dramatischen Verfall der Sitten sondern auch einen ebenso dramatischen Verfall des Verteidigungswillens von einfachsten Regeln in besagtem und gemessen am Bruttoinlandsprodukt aus dem Jahr 2024 drittgrößten Industrieland der Welt.
Beginnen wir mit dem kurzen aber gnadenlosen Kommentar von Iris Sayram, Rundfunk Berlin-Brandenburg, am 26.2.26 in den Tagesthemen bzgl. der Eilentscheidung des Kölner Verwaltungsgerichts, die AfD dürfe nicht als gesichert rechtsextremistisch eingestuft werden:
Juristisch ändert die heutige Entscheidung vielleicht noch nicht so viel. Der Verfassungsschutz hatte ohnehin schon zu Beginn der gerichtlichen Auseinandersetzung erklärt, dass er die Hochstufung zunächst aussetzen werde. Aber die Begründung der Kölner, die hat es in sich. Das Gericht hat nämlich mehr oder weniger klar gemacht, dass das 1000 Seiten lange Gutachten nichts weiter ist als bedrucktes Papier mit überschaubarer Aussagekraft. Und das, obwohl die AfD seit Jahren auch in einem gewissen Umfang nachrichtendienstlich behandelt werden kann. Grundlage, Sie erinnern sich vielleicht, ist genau das Gutachten, das die damalige Nochministerin der SPD, Nancy Faeser, quasi auf ihrem Weg nach draußen ihrem Nachfolger vor die Tür gelegt hat. Bekannt wurde es, rein zufällig, an einem ihrer letzten Amtstage. Das Gutachten verantwortet der heutige Präsident des Verfassungsschutzes, Sinan Selen. Kritik daran gab es früh, man wollte mehr Material sammeln. Bitte stellen Sie sich hier kurz das Zirpen einer Grille in einer lauen Sommernacht vor. Genau so viel war von Ergebnissen zu hören. Man fragt sich, ob es vielleicht doch nicht mehr gibt. Ich werde an dieser Stelle nicht die Politik der AfD bewerten, das müssen Sie als Wähler tun. Wenn aber eine Behörde, die dem Bundesinnenministerium untersteht, so vor Gericht agiert, dann muss man sich nicht wundern, dass bei vielen der Eindruck entsteht, es gehe hier nicht um die Partei, sondern darum, einen politischen Gegner aus dem Rennen zu nehmen. Und dieser Eindruck ist für das Vertrauen in den Staat und seine Institutionen nicht gut.
Welch ein Kommentar – und das in der ARD!
Seit Jahren wird die AfD behandelt wie Dreck. Sie wird gemieden, diffamiert, ausgegrenzt. Sachbeschädigungen und Angriffe auf Personen werden wenig kritisiert, oft verschwiegen, mit angezogener Handbremse verfolgt und im Geheimen beklatscht. „Man kann alles sagen, muss halt nur mit den Konsequenzen leben.“ Ach ja? Mit allen möglichen Tricks und Winkelzügen wurde und wird auch heute noch tagtäglich versucht, der AfD, ihren Mandatsträgern, Mitgliedern und Wählern das Leben so schwer wie möglich zumachen. Die Partei wird vom Verfassungsschutz beobachtet und in schöner Regelmäßigkeit wird ein Verbot diskutiert.
Und dann das: Das Kölner Verwaltungsgericht lässt wissen, dass die Partei nicht gesichert rechtsextrem ist, zu wenig Beweise!
Nach Jahren der Beobachtung nichts als heiße Luft!
Das ganze Getöse der letzten Jahre war aus meiner Sicht nichts anderes als eine Hetzjagd eines Anti-AfD-Parteienverbunds bestehend aus CDU/CSU, SPD, FDP, Linke und Grüne, deren Darsteller sich selbst gerne als „UnsereDemokratie-Verteidiger“ bezeichnen. Eine Hetzjagd auf die Opposition, begleitet und gestützt von einer Koalition der willigen Medien einschließlich dem zur Neutralität verpflichteten ARD und ZDF-Medienkonglomerat. Ermöglicht von unzähligen Beamten, die ihre Remonstrationspflicht nicht wahrgenommen haben und mitspielten.
Dieses Urteil entzieht allen gewählten Parlamenten der letzten Jahre die Legitimität, denn das horrende Getöse gegen die AfD hat selbstverständlich alle Wahlen massiv überschattet und beeinflusst. Und es war nichts als heiße Luft.
Ich möchte Rücktritte sehen! Und zwar alle amtierenden Regierungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Alle führenden Parteiamtsträger im Anti-AfD-Parteienverbund. Alle leitenden Beamten auf oberer Ebene in den Behörden. Die komplette Führungsriege bei ARD und ZDF und deren Kontrollinstanzen. Außer sie können nahe legen, dass sie die ganzen Jahre über nicht mitgespielt haben. Es wird schwer werden, geeignetes neues Personal in diesem Umfang zu finden. Wenn das Vertrauen in den Staat und seine Institutionen jemals wieder hergestellt werden soll, dann führt kein Weg daran vorbei. Der Schaden ist unfassbar groß.
Bei der Aufarbeitung dieses Demokratieskandals ohne Beispiel muss auch über juristische Fragen gesprochen werden: Gab es Amtsmissbrauch?
Gespannt dürfen wir sein, was der Deutsche Michel mit dieser Meldung macht. Bekanntlich zeichnet sich seine Figur durch eine Schlafmütze aus. Wird er den Anti-AfD-Parteienverbund bei den anstehenden Wahlen erneut belohnen und wieder wählen oder sagt er ob dieses anhaltend undemokratischen Verhaltens doch einmal „Ich habe heute leider kein Bild für Euch dabei“? Jetzt, wo es der Fernseher endlich auch gesagt hat?
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