Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!
Die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland, sogar eines Atomkrieges, wird immer größer. Deutschland wird kriegstüchtig gemacht. Die Regierung will, dass Deutschland erneut zur Führungsmacht wird. Deshalb soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Gesundheitswesen und Infrastruktur werden auf Krieg getrimmt, Meinungsfreiheit und demokratische Rechte eingeschränkt. Die Bundeswehr wird zur größten Armee Europas hochgerüstet. Weitreichende Erstschlagwaffen werden entwickelt. Sie sind gegen Russland gerichtet und machen Deutschland im Kriegsfall zum bevorzugten Angriffsziel.
…
Wir sagen NEIN zu allen Kriegen. Wir lehnen die Militarisierung unserer Gesellschaft und die Einschränkung demokratischer Rechte ab. Wir stellen uns gegen die Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter die Kriegstüchtigkeit.
Wir fordern:
Schluss mit Hochrüstung, Kriegswirtschaft und Sozialabbau!
Keine Erstschlagwaffen!
Nein zur Wehrpflicht und anderen Zwangsdiensten!
Stopp aller Wirtschaftssanktionen und Waffenlieferungen!
Schließung aller US-Militärstützpunkte in Deutschland und Abzug der US-Atomwaffen!
Zurück zum Völkerrecht – für alle!
Wir brauchen Abrüstung, neue Abkommen zur internationalen Rüstungskontrolle, den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag und eine gemeinsame Friedensordnung in Europa unter Einschluss Russlands. Wir wollen Frieden und diplomatische Lösungen entsprechend dem Völkerrecht!
Dafür gehen wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart auf die Straße.
Am 6. August jährt sich zum 81. Mal der Abwurf der ersten Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima durch die USA am Ende des zweiten Weltkriegs.
Drei Tage später wurde über Nagasaki eine Plutoniumbombe gezündet. Beide Atombombenabwürfe stellten eine neue Dimension von Zerstörung dar und führten der Menschheit das mögliche Ende menschlicher Existenz in zukünftigen Kriegen vor Augen.
Das Wissen um diese Vernichtungsgefahr verlangt von allen Staaten eine besondere Verantwortung, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, nur mit diplomatischen Mitteln gegenseitige Bedrohungen und Kriege auszuschließen.
Sicherheitsabkommen müssen auf allen Seiten eingehalten und Abrüstungsvereinbarungen angestrebt werden.
Die Unabhängige Friedensinititiave Odenwald (UFO) lehnt die Kriegstrommeln und die ungezügelte Aufrüstung, die uns einem Krieg näher bringt, entschieden ab und ruft alle Menschen auf:
Kommt am Donnerstag, 6. August 2026 nach Michelstadt zur Gedenkveranstaltung um 18:00 Uhr auf den Lindenplatz!
LASST UNS FRIEDEN SCHAFFEN! DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG!
Krieg ist kein Versehen! Krieg passiert nicht einfach. Er wird beschlossen, finanziert und propagandistisch vorbereitet.
Regierungen rüsten auf. Die Bevölkerung soll zahlen und schweigen. Das ist keine Sicherheitspolitik. Das ist Machtpolitik.
Aufrüstung zerstört die Gesellschaft. Milliarden für Waffen fehlen bei Bildung, Pflege und sozialer Infrastruktur.
Kinder werden auf Krieg vorbereitet. Eine Generation lernt: „Krieg ist normal.“ Das ist kein Schutz! Das ist Konditionierung.
Freiheit wird im Namen der Sicherheit abgebaut. Überwachung und Meinungskontrolle werden dauerhaft. So stirbt Demokratie nicht durch Gewalt, sondern durch Gewöhnung.
Naiv ist nicht der Wunsch nach Frieden.
Naiv ist der Glaube, man könne Stabilität mit Bomben schaffen.
AKTION FÜR FRIEDEN: 🌐Webseite: initiativefreiundselbstbestimmt.com 🌐Telegram: t.me/Initiativefreiundselbstbestimmt 🌐E-Mail: info@initiativefreiundselbstbestimmt.com
mich dünkt, es braucht eine Klarstellung. Drum lest folgende Rede:
Diener, höret diese Worte und beachtet sie, damit euch nicht irgendwann unser Zorn treffe, wenn uns die Hutschnur reißt:
Zitat Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland § 20:
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Zitatende. (Quelle (1))
„Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ ist dort zu lesen in Absatz 2 Satz 1 in diesem edlen Text. Wir sind der Souverän, ihr seid unsere Diener. Es ist daher nur billig und in höchstem Maße angesagt, dass der Souverän Folgendes von euch Dienern erwarten kann – und auch erwartet:
Wir, der Souverän, erwarten zur Klarstellung dieses Verhältnisses, dass ihr, Diener, uns ab sofort ehrfürchtig mit „Euer Majestät“ anredet. (Quelle (2))
Wir, der Souverän, erwarten, dass ihr, Diener, ab sofort jedwede Beleidigung uns gegenüber unterlasst.
Allseits wenn ihr, Diener, auf einen Souverän trefft, stellt die Fragen „Ist alles in Ordnung, Euer Majestät? Wo drückt der Schuh, Euer Majestät? Was kann ich Gutes für Euch tun, Euer Majestät?“ Lauschet den Antworten und setzet zeitnah Hilfreiches um.
Trachtet danach, nicht unseren Beutel, sondern unser Leben zu erleichtern.
Hütet euch davor, uns, dem Souverän, eigenmächtig Vorschriften machen zu wollen oder uns sagen zu wollen, wo wir lang zu gehen oder wie wir zu denken und zu sprechen hätten. Ihr, Diener, dürft, ihr sollt sogar, die Ergebnisse eures Geistes vor uns ausschütten und uns auch darauf hinweisen, wenn wir etwas tun, was vielleicht falsch ist. Doch kommet nicht auf die Eingebung, etwas gegen unseren Willen umzusetzen, denn wir, der Souverän, entscheiden.
Bei jedem Handel, den ihr, Diener, abschließen wollt und der unseren Beutel oder unser Leben belastet, fragt euch 100mal „Ist das wirklich notwendig? Geht es auch günstiger? Gibt es dringlichere Geschäfte? Geht es auch anders? Was wird Eure Majestät davon halten?“ Fertigt ein Pergament mit euren Antworten an und hängt es auf dem Marktplatz aus, damit jeder sehe, warum ihr unseren Beutel erleichtern wollt. Hört uns an, sprecht mit uns. Berücksichtigt unsere Wünsche und dann erst schließt den Handel in unserem Sinne ab.
Jeden Abend, bevor ihr, Diener, ins Bett geht, überlegt, was ihr heute Gutes für uns, den Souverän, getan habt, und schreibt es auf ein Pergament und führet auch auf, warum es aus eurer Sicht gut war. Das Pergament hängt am Marktplatz aus, sodass jeder es lesen könne.
Jeden Abend, bevor ihr, Diener, ins Bett geht, überlegt, wie ihr unseren Beutel noch besser schonen könnt, schreibt es auf ein Pergament und handelt danach. Das Pergament hängt am Marktplatz aus, sodass jeder es lesen könne.
Nehmt den Zehnten von uns, dem Souverän, für die Staatsgeschäfte und seid damit zufrieden. Jeder von euch, der den Gedanken „Wir brauchen mehr Silber- und Goldstücke“ auch nur ansatzweise in Erwägung ziehet, möge seinen Platz räumen gegen einen anderen, der festen Willens und mit ausreichender Disziplin ist, mit dem Zehnten auszukommen.
Reduziert euren Apparat, auf dass er mit dem Zehnten auskomme.
Wenn ihr, Diener, mehr Silber- und Goldstücke ausgeben wollt als den Zehnten, dann dürft ihr das in eurer Freizeit mit euren eigenen Silber- und Goldstücken und solchen, die ihr von Dritten freiwillig eingesammelt habt, gerne tun.
Fühlt persönlichen Schmerz schon bei dem Gedanken daran, auch nur einen einzigen Silberling aus unserem Beutel nehmen und ausgeben zu wollen.
Hütet euch davor, unseren Beutel ungerechtfertigt zu leeren oder verschwenderisch zu sein. Die Krokodile werden ihren Spaß mit euch haben.
Um eurer Trägheit entgegen zu wirken, sucht euch nach acht Jahren eine neue Berufung.
Wenn ihr, Diener, das befolgt, dann habt ihr das Zeug zum guten Diener und ihr sollt angemessen belohnt werden. In allen anderen Fällen: Räumt euren Platz, ehe ihr geräumt werdet.
Der Worte sind genug gewechselt. Lasst uns Taten sehen. Gehabt euch wohl und handelt in gesagtem Sinne.
Die aktuellen Geschehnisse zeigen leider, dass der Souverän im Moment schlechte Karten hat. Daher sind einige Weiterentwicklungen unserer Demokratie erforderlich, damit wir wieder näher an echte Demokratie herankommen. Einige wichtige Modernisierungsideen sind hier aufgeführt:
Das Volk muss das Recht haben, jedes neue Gesetz innerhalb einer Frist von 100 Tagen anfechten und per Volksentscheid aufheben zu können.
Es gibt nur noch Direktmandate. Listenplätze entfallen.
Jeder Wahlkreis muss das Recht haben, seinen Abgeordneten jederzeit austauschen zu können. Sobald ein Mindestquorum dies fordert, wird innerhalb 60 Tagen eine Neuwahl in diesem Wahlkreis erfolgen. Spätestens nach vier Jahren ohne Wahl erfolgt immer eine Neuwahl in diesem Wahlkreis.
Das Volk muss das Recht haben, per Volksabstimmung hohe leitende Beamte von ihrem Amt entfernen zu lassen, sofern ein Mindestquorum eine solche Abstimmung verlangt. Das betrifft auch hohe Gerichte.
Das Volk wählt folgende Personen direkt: Den Bundespräsidenten, den Kanzler, den Vizekanzler, den Präsidenten und Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts. Diese Personen können jederzeit ausgetauscht werden. Sobald ein Mindestquorum dies fordert, wird innerhalb 60 Tagen eine Neuwahl zum jeweiligen Amt erfolgen. Gleiches gilt entsprechend auf Landes- und Kommunalebenen. Präsident und Vizepräsident am Bundesverfassungsgericht können nur studierte Rechtswissenschaftler mit erfolgreichem Abschluss und mindestens zehn Jahren Berufserfahrung als Rechtsanwalt oder Richter werden.
Mandate sowie hohe politische Ämter in Regierungen und Behörden werden auf maximal acht Jahre begrenzt. Eine Person kann ein Mandat/Amt nicht länger als acht Jahre ausüben. Es ist nicht relevant, ob diese acht Jahre ununterbrochen oder mit Unterbrechungen absolviert werden.
Die Einnahmen des Staats werden jährlich um 5 % reduziert solange, bis sie auf 10 % des BIP geschrumpft sind. Danach sind dauerhaft nicht mehr als 10 % des BIP als Staatseinnahmen erlaubt. Vorschriften und Apparate werden entsprechend reduziert. Als Staatseinnahmen wird betrachtet alles, was per Gesetz zur Zahlungspflicht führt. Dies schließt u.a. Steuern, Sozialabgaben aber auch Rundfunkbeitrag, Zwangsbeiträge für Berufsverbände usw. ein.
Die Aufnahme neuer Schulden ist unzulässig. Für die Abtragung der Altschulden dürfen zusätzlich zum Zehnten 1 % des BIP erhoben werden solange, bis die Altschulden getilgt sind. Danach wird nur noch der Zehnte erhoben.
Das Manager-Haftungsgesetz wird auf Mandatsträger und Regierungsmitglieder erweitert. Die Haftungsfreistellung wird aufgehoben.
Es müssten viele weitere Schritte folgen, um bestehende Machtkonzentration wieder aufzulösen und neue zu verhindern. Diese Liste kann nur ein Anfang für eine Diskussion sein.
Was können wir tun?
Wer „Diener“ ist werde sich dessen bewusst und handle danach.
Wer „Souverän“ ist, werde sich dessen bewusst und handle danach. Vor allem fordere er endlich den gebührenden Respekt und das geeignete Verhalten bei seinen Dienern ein und kämpfe z.B. für die o.g. Modernisierungen.
Der Rest gibt sich.
Bild: KI-generiert nach Beschreibung von qtfix0017
Die diesjährige Friedenswoche „Stopp Air Base Ramstein“ 20. – 28. Juni 2026 in Steinwenden hat begonnen.
Neben dem kulturellen Friedensbühnen-Angebot besteht dort auch die Möglichkeit sich in der Friedenswerkstatt bei vielen Vorträgen neue Perspektiven oder Inspirationen anzueignen.
Weitere Höhepunkte sind eine Veranstaltung mit Gabriele Krone-Schmalz am Freitag, 26. Juni in Kaiserslautern und die Demo zur Air Base in Ramstein am Samstag, 27. Juni 2026.
„Die Air Base Ramstein geriet dieses Jahr ja wieder stark in die Öffentlichkeit, war sie doch ein zentraler Stützpunkt der USA für den Krieg gegen Iran. Völkerrechtler lassen keinen Zweifel daran, dass Berlin die Nutzung dieser und anderer Militärbasen in Deutschland für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg hätte untersagen müssen, wie es die spanische Regierung praktizierte. So wurde Deutschland mitschuldig, genau genommen Kriegspartei. Dieser Ansicht ist übrigens auch die EU und auch die Bundesregierung – zumindest im Fall von Weißrussland. Da das Land Russland Militärstützpunkte zur Verfügung stellt, wird es als Mittäter behandelt und mit Sanktionen belegt. Dies wäre somit für Deutschland auch angemessen.„
Freitag, 26. Juni 2026 Vortrag von Gabriele Krone-Schmalz in Kaiserslautern
„Das Feindbild Russland, der Krieg in der Ukraine und die US Air Base Ramstein – wie kommen wir zu Frieden in Europa?„
Gabriele Krone-Schmalz stellt in ihrer gewohnt sachlichen Art in dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung die richtige Frage zur aktuellen Situation in Europa. Auch das gestörte Verhältnis Deutschlands zu Russland und die Rolle Amerikas in der aktuellen Weltpolitik sind wichtige Themen, die angesprochen sein wollen. LINK
Datum und Uhrzeit: Freitag, den 26. Juni 2026 um 19 Uhr Ort: Veranstaltungszentrum Gartenschau Kaiserslautern – Lauterstraße 51 (Parkplätze vorhanden und Nähe Bahnhof KL-West)
Wir leben unzweifelhaft in herausfordernden Zeiten. Vielfach fällt es uns schwer, Hoffnung und Zuversicht zu bewahren. Heute durfte ich einen dieser immer wieder auftretenden Momente von Hoffnung und Zuversicht erleben – und ich bin dankbar dafür.
Das Titelbild und das unten verlinkte Video zeigen eine Situation, in der ein Abfluss verstopft zu sein scheint und zusätzlich das Regenrinnenrohr defekt ist. Das Regenwasser tritt in hohem Bogen aus dem Rohr aus.
Vielleicht fragen Sie sich, warum ich das in einem Artikel mit der Überschrift „Hoffnung und Zuversicht“ schreibe. Wir sehen doch nur ein weiteres Zeichen des Zerfalls unseres Landes. Abfluss verstopft, dazu noch Rohr kaputt. Ja, das kann man so sehen. Doch nicht ich. Nicht heute.
Heute ist ein angenehmer Sommermorgen am Tag der Sommersonnenwende. Am längsten Tag des Jahres darf ich einen lauen, wohligen, leichten Sommerregen erleben, der zärtlich meine Kleidung, meine Haut umspielt. Ein schönes Gefühl. Ich entdecke diesen wunderschönen Wasserbogen, der in der morgentlichen Sonntagsruhe leise plätschernd aus dem Rohr austritt, auf die Steine niederfällt und im Gras verschwindet. Vögel zwitschern. Ein Foto, ein kurzes Video, dann genieße ich diesen idyllischen Moment. Einfach schön.
Und was hat das mit Hoffnung und Zuversicht zu tun?
Es ist die Symbolik, die in diesem Bild steckt. Der Weg des Wassers ist versperrt, es kann nicht wie geplant nach unten in die Kanalisation abfließen. In die Dunkelheit, dort wo es oft sehr ungemütlich riecht und aussieht, wo normalerweise keiner gerne freiwillig ist.
Doch das Schicksal eröffnet dem Wasser neue Wege. Irgendein Ungeschick hat dieses Loch im Rohr erzeugt und dem Wasser ermöglicht, hier neue Wege zu erkunden. Und das Wasser nimmt diese Chance wahr, in fast freudvoller Fontäne bricht es aus dem Gefängnis aus in die Freiheit und sucht neue Ufer über den Weg, die Bepflanzung in der Umgebung. Dazu die Pflanzen, die sich unbeeindruckt zwischen den Steinen ihren Weg ans Tageslicht bahnen. Das Wasser und die Pflanzen lassen sich nicht durch Rohre und nicht durch Beton aufhalten, sie finden ihren Weg! Und dazu Vogelzwitschern im Hintergrund.
Ist das nicht Hoffnung und Zuversicht gebend in Reinform?
Wir leben in einer schweren Zeit, in der wir unsere gewünschten und erhofften Wege immer mehr versperrt sehen, uns bedroht und gefangen sehen in einem System, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt, das uns mehr und mehr erdrückt. Doch dieses System ist nicht perfekt. Es zerfällt vor unseren Augen. Es bekommt Lecks! Und das ist genau die Hoffnung und die Zuversicht, die wir haben können. Es gibt diese Lecks und irgendwann werden wir sie finden und hinaustreten können in eine bessere Umgebung. Hinaus aus einem zerfallenden System, aus der „stinkenden Kanalisation“ in der wir uns befinden, hinein in schöne, neue Umgebungen! Alles, was wir dazu benötigen, ist Dreierlei:
Der Glaube daran, die Hoffnung und die Zuversicht darauf, dass uns das Schicksal irgendwann ein Leck präsentieren wird, welches wir nutzen können.
Den Willen, mit offenen Augen und Ohren und all unseren Sinnen immer weiter danach zu suchen.
Den Mut, immer wieder neue Wege zu probieren solange, bis wir DAS Leck gefunden haben und die Kanalisation verlassen können. In eine neue, viel schönere Umgebung.
Und auf diesem Weg können wir uns an solchen kleinen, idyllischen Momenten erbauen und neue Kraft tanken.
Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Sonntag und wachsende Zuversicht.
Nachtrag (21.6.26 11:25): Es gibt im Moment leider ein technisches Problem mit dem Video. Ich hoffe, ich kann eine Lösung finden :-(
Nachtrag (21.6.26 11:29): Scheint jetzt zu gehen :-)
Deutschland ist ein wahres Wunderland. Die Bürokratie wurde um 80 % reduziert. Niemand vermisst etwas. Die Wirtschaft blüht wie nie zuvor. Händeringend werden neue Mitarbeiter gesucht. Löhne weit über Tarif sind normal. Höchstgebildete Fachkräfte aus aller Welt strömen herein und kurbeln die Wirtschaft an. Die Arbeitsagenturen sind arbeitslos. Es gibt keine Arbeitslosen mehr. Die Arbeitslosenversicherungsbeiträge wurden um 75 % reduziert. Die Auswanderung ist verebbt, niemand verlässt mehr das Wunderland.
Investoren stehen Schlange, um in Deutschland zu investieren. Die Genehmigungsprozesse wurden stark verschlankt, und trotzdem konnte der Stau noch nicht ganz abgearbeitet werden. Großprojekte werden reihenweise „in time“ und „in budget“ umgesetzt. Deutsche Ingenieurs- und Managementkunst sind weltweit gefragt.
Die hohen Löhne und die Freude locken trotz Rekordrentenniveau massenweise Rentner an, die noch weitere Jahre gerne arbeiten. Die Rentenbeiträge konnten gesenkt werden dank der blühenden Vollbeschäftigung. Krankenstände sind auf 20jahrestiefs. Die Menschen sind glücklich, optimistisch, gesund. Psychologen weinen, weil sie nichts zu tun haben. Depressionen sind ausgestorben. Die medizinische Versorgung ist die beste auf der Welt. Weit über 600.000 neue Wohnungen pro Jahr haben die Wohnungsnot vertrieben und die Mieten gesenkt.
Die Steuern konnten dank des Wirtschaftsbooms massiv reduziert werden. Einkommensteuern wurden ganz abgeschafft. Der Staat erwirtschaftet Überschüsse, die Schuldenberge schrumpfen wie Eis in der Sonne. Und das obwohl gerade alle Brücken und Schulen kostspielig erneuert wurden. Der weltweite Hunger konnte dank deutscher Überschüsse um 80 % verringert werden. Das Bürgergeld wurde mangels Nachfrage abgeschafft. Ein fantastischer Kinder-Boom überrollt das Land. 3,4 Kinder je Frau! Für jedes Kind gibt es 10.000 Euro Begrüßungsgeld und der erziehende Elternteil wird 12 Jahre lang rententechnisch so gestellt, als ob er maximale Beiträge gezahlt hätte. Überalterung der Gesellschaft ist Geschichte.
Strom kommt nur noch aus Wind und Solar und ist inzwischen kostenlos. Alle fahren E-Autos und heizen mit Wärmepumpen. Stromspeicher überbrücken lässig Dunkelflauten. Keine CO2-Erzeugung mehr im Wunderland.
Die Kriminalitätsraten sind auf 100jahrestief eingebrochen, die Gefängnisse leer. Frauen können rund um die Uhr ungefährdet überall im Land flanieren, auch sommerlich leicht bekleidet. Juden tragen offen und angstfrei ihre Kippa. Schwule und Lesben können überall gefahrlos Händchen haltend flanieren. Die Städte sind sauber und sicher und glänzen mit märchenhaftem Stadtbild. Das Stadtleben pulsiert. Messer bleiben in der Küche.
Die Bahn fährt. Pünktlich. Und kommt an. Auch pünktlich.
Politiker begeben sich regelmäßig unters Volk und fragen, wo der Schuh drückt, was sie für uns tun können, und kurze Zeit später ist die Sache zum Wohle aller erledigt. Die Bevölkerung wird großflächig in politische Entscheidungsprozesse eingebunden und bringt sich begeistert ein. Eine gute Idee jagt die andere. Propaganda ist ausgestorben, seit jeder weiß, wie sie funktioniert und sofort durchschaut. Die Medien berichten sachlich, beleuchten alle Seiten der aktuellen Themen. Kritik ist gern gesehen, allerorten wird fleißig diskutiert. Die Meinung des Anderen wird respektiert und begierig erfragt.
Die Zahl der Patentanmeldungen ist förmlich explodiert. In der Bildung sind wir Weltmeister. Im Fußball auch. Die Welt beneidet uns. Deutschland hat Frieden für die Ukraine und im Nahen Osten vermittelt. Die Kriegsbeile sind begraben und die weltweiten Militärausgaben gingen um 60 % zurück. Mit den eingesparten Milliarden wurde auch der letzte Hunger auf der Welt beseitigt. Die ganze Welt ist dankbar und hat Deutschland in den UN-Sicherheitsrat gewählt. Für immer!
Die Stimmung ist bombastisch gut. Das Volk liegt seinen Politikern dankbar zu Füßen. Wo auch immer ein Politiker auftaucht brechen Begeisterungsstürme aus. Es gibt keine Opposition mehr, weil alles so toll ist.
Es hat nur einen Nachteil: Die Pfandflaschen landen jetzt wieder im Müll. Man kann nicht alles haben.
OK, Spässle g’macht. Nix für ungut.
Für die, die sich durch diesen Spaß negativ berührt fühlen: Ich bitte um Entschuldigung, dass ich solche anmaßenden Gedanken hatte. Ich weiß auch nicht, wie ich darauf kam. Eine Welt, in der vieles einfach gut ist. In der sich alle für alle einsetzen und engagieren. Und dabei glücklich sind.
Wahrscheinlich habe ich einfach nur einen Vogel. Und rufe doch lieber den Arzt an.
Bild: KI-generiert nach Beschreibung von qtfix0017
Samstag, 06. Juni 2026, 10-13 Uhr, Fürth (Odw.) am Ortsausgang Richtung Krumbach (Kreisel)
LASST UNS FRIEDEN SCHAFFEN! DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG!
Krieg ist kein Versehen! Krieg passiert nicht einfach. Er wird beschlossen, finanziert und propagandistisch vorbereitet.
Regierungen rüsten auf. Die Bevölkerung soll zahlen und schweigen. Das ist keine Sicherheitspolitik. Das ist Machtpolitik.
Aufrüstung zerstört die Gesellschaft. Milliarden für Waffen fehlen bei Bildung, Pflege und sozialer Infrastruktur.
Kinder werden auf Krieg vorbereitet. Eine Generation lernt: „Krieg ist normal.“ Das ist kein Schutz! Das ist Konditionierung.
Freiheit wird im Namen der Sicherheit abgebaut. Überwachung und Meinungskontrolle werden dauerhaft. So stirbt Demokratie nicht durch Gewalt, sondern durch Gewöhnung.
Naiv ist nicht der Wunsch nach Frieden. Naiv ist der Glaube, man könne Stabilität mit Bomben schaffen.
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