Ein Lächeln an der Kasse: „Nur noch Karte, bitte.“ Ein App-Download, der das Leben einfacher macht. Ein Fingertipp – und die Pizza steht vor der Tür.
Wir leben im Zeitalter der Möglichkeiten. Alles ist nur einen Klick entfernt.
Und doch… schleicht sich ein leiser Verdacht in viele Gedanken:
Was verlieren wir dabei?
Die unsichtbare Mauer
Freiheit ist oft kein Donnerschlag. Sie ist ein stiller Raum, den man nicht spürt, solange er da ist – und den man schmerzlich vermisst, wenn er verschwindet.
Bargeld, dieses zerknitterte Symbol alter Zeiten, ist ein Stück davon.
Kein Update, kein Login, kein Zugriff von außen. Ein direkter Tausch – Mensch zu Mensch. Es fragt nicht nach deiner Bonität, deinem Profil, deinem Verhalten. Es ist einfach.
Doch dieser einfache Akt gerät ins Abseits.
Weil die digitale Alternative so viel schicker, schneller, smarter scheint. Weil wir gelernt haben, Komfort mit Fortschritt zu verwechseln – und Überwachung mit Sicherheit.
Die sanfte Diktatur der Bequemlichkeit
Niemand braucht Gitterstäbe, wenn die Menschen sich freiwillig einschließen.
Wenn wir selbst die Türen schließen mit dem Versprechen: „Das ist doch nur zu deinem Besten!“
Der digitale Euro. Der personalisierte Einkauf. Die algorithmisch optimierte Werbung.
Der gläserne Bürger – aus freien Stücken.
Wer braucht Zensur, wenn ein „Verstoß gegen die Community-Richtlinien“ genügt?
Wer braucht ein Verbot, wenn die Menschen aufhören zu fragen?
Der stille Widerstand
Und doch: Der Mensch bleibt Mensch.
In ihm wohnt etwas Unberechenbares. Eine Sehnsucht nach Echtheit. Nach Gesprächen ohne Filter. Nach Begegnungen ohne Tracking. Nach einem Geldschein, der keinen Bericht schreibt.
Freiheit beginnt dort, wo wir wieder lernen, nicht nur effizient zu leben – sondern bewusst.
Wo wir uns fragen: Was brauche ich wirklich? Was will ich schützen? Wem gebe ich Macht über mein Leben – und warum?
Ein letzter Gedanke
Vielleicht ist Freiheit heute kein lauter Protest mehr. Vielleicht ist sie ein leiser Akt der Aufmerksamkeit. Ein bewusstes Nein danke, wenn alle Ja sagen. Ein Griff zum Geldschein, wo andere wischen. Ein Gespräch statt eines Likes. Ein selbst gedachtes Gefühl – statt vorgeschlagener Emotionen.
In einer Welt, die dich immer besser kennt, kann wahre Freiheit heißen:
Wir hatten zwar nicht den angemeldeten „Platz an der Sonne“, aber wir hatten viele gute und interessante Gespräche und auch kontroverse Dialoge. Viel Zustimmung, auch Dankbarkeit, aber auch Ablehnung, und entgegen gesetzte, andere Meinungen wurden ausgetauscht! Genau so sollte es immer sein in einer offenen Gesellschaft, in einer wahrhaftigen Demokratie. Danke Weinheim! Danke Lebenfreu(n)de!
Am Samstag, 12. April 2025 veranstaltet die Bürgerinitiatitve IFUS Weschnitztal wieder eine AKTION FÜR FRIEDEN in Fürth/Odw. an der B38 am Ortsausgang/Kreisel Richtung Krumbach von 10-13 Uhr.
Die Mitglieder der Bürgerinitiative stehen dort mit Schildern und Informationen mit folgenden Forderungen und Inhalten:
Friedensoffensive jetzt! Beendet den gefährlichen Kriegswahn!
Wählerwillen respektieren! Keine hunderte Milliarden Euro Kredite ohne Schuldenobergrenze für Kriege, die nur den Reichen nützen.
Frieden exportieren! Die Völker Europas sind für Frieden und Verständigung!
Verhandlungen unterstützen! Keine Eskalation der Gewalt durch Waffenexporte!
Rüstungsspirale stoppen! Keine deutsche Führungsverantwortung und kein Whatever it takes! für maximale Zerstörung von Leben, Natur und Steuergeldern.
Stoppt die Traumatisierung der Kinder! Keine Kriegsübungen in den Schulen. Stoppt die allgegenwärtige Kriegspanik!
Schafft Zukunft! Für ein Recht der Jugend auf Zukunft und Glück! Schutz unserer Kinder vor Gewalt!
Alle Menschen sind herzlich eingeladen mit zu machen oder gerne auch sich dort auszutauschen und über verschiedene Standpunkte, Ansichten und Bewertungen zu diskutieren.
An der Ecke Hauptstraße/Institutsstraße (ganz in der Nähe der „Weinheimer Reiterin“) können sich die Besucher bei den Lebensfreu(n)den Weinheim über die nachteiligen Auswirkungen der Einführung des Digitalgeldes bei gleichzeitiger stetiger Reduzierung des Bargeldumsatzes informieren.
Gleichzeitig macht die Friedensinitiative Weschnitztal auf die zunehmende Einschränkung unserer Selbstbestimmung aufmerksam, die bei einem Verlust des Bargeldes die demokratischen Rechte der Bürger aushebelt.„
Sonntag, 6. April 2025 zwischen 11-17 Uhr in Weinheim
Wir danken den Lebensfreu(n)den Weinheim für die Idee und die Einladung und freuen uns auf einen sonnigen Tag in der Zweiburgenstadt Weinheim an der Bergstraße mit vielen guten Gesprächen und Begegnungen.
Besucht uns am Sonntag, 6.4.25 zwischen 11-17 Uhr in der Institutsstraße direkt hinter der Weinheimer Reiterin!
(Dieser Leserbrief von qtfix0017 wurde am 22.03.2025 in der WNOZ abgedruckt.)
Finanzeliten und Superreiche lieben große Konzerne, denn mit Kleinunternehmen lässt sich nicht so einfach viel Geld scheffeln. Große Gewinne erfordern große Umsätze. Statt Millionen Kleinkunden sind einige wenige Großkunden und -aufträge bequemer.
Bild: privat
Politiker benötigen viel Geld für ihre Wahlkämpfe, Wohltaten und suchen Anschlussverwertungen.
Rüstungskonzerne benötigen anhaltende Kriege und Kriegsangst.
Pharmakonzerne benötigen Kranke und Angst vor Krankheit.
Die Klimabranche benötigt nichts außer Angst vor dem wahlweise Hitze-, Kälte- oder Wassertod. Die Lebensmittelindustrie braucht Menschen mit Essstörungen und viele gestresste oder arme Menschen, denn nur die werden in Masse ungesunde Süß- und Fettwaren oder billige Massen- und Fertigprodukte anstatt teure Qualitätsnahrung kaufen.
Seit Jahren erleben wir immer neue „Katastrophen“ mit riesigen Angst-Komponenten und die darauf folgenden riesigen „Aktionsprogrammen“ durch die Politik.
Billionen unserer Euro werden zwischen Tür und Angel gemeinsam über alle Altparteiengrenzen hinweg rausgehauen. Zufall?
In der Politik? Ständig wachsende Bürokratie, die kleine Anbieter aus dem Markt drängt und nur große übrig lässt. Eine Flotte von Lobbyisten und teils staatsfinanzierten NGOs für die mediale Begleitung und die Bekämpfung der Opposition. Zufall?
Aktuell berät der alte Bundestag über die neue Schuldenorgie. Es ist die einzige Chance, diese neue Umverteilung einzutüten, denn der neue Bundestag hätte andere Mehrheiten.
Könnte es sein, dass sie einfach unsere Vermögen in andere Kassen umleiten wollen?
Massiv? Und seit Jahren daran arbeiten? Und wir sollen dabei nicht mitreden?
Wozu ein EU-Vermögensregister? Wozu das (programmierbare) elektronische Zentralbankgeld statt Bargeld?
Ganz neu: Von der Leyen will unsere „Sparguthaben Investitionen zuführen“. Zusammen mit „institutionellen Partnern“. Und natürlich mit Zuständigkeit EU statt Einzelstaaten.
Wann beginnen Sie, Ihre finanziellen Mittel und damit Ihre eigene Zukunft gegen diese fremdgesteuerte Umverwertung zu verteidigen?
Anmerkung: Ja, das fragt, fast fordert der Schreiber dieses Leserbriefes von den Lesern und Leserinnen.
Wir meinen jede und jeder kann was tun in seinen Möglichkeiten.
Am Samstag, 12. April 2025 ab 10:00 bis 13:00 Uhr werden wir wieder am Ortsausgang Fürth/ODW Richtung Krumbach am Kreisel stehen für Frieden in Europa.
Ich gebe es zu, ich habe den Überblick verloren, wer nun gerade wie viele Hunderte Milliarden von unserem schwer verdienten Geld für Waffen und Krieg hinaus hauen will. So genau kommt es auch gar nicht mehr darauf an für das, was ich hier darstellen möchte. Gehen wir dafür von folgenden Zahlen aus:
800 Mrd. EUR möchten die Anführer des angeblichen „Friedensprojektes“ EU in Krieg investieren.
500 Mrd. EUR möchten die Anführer der BRD in Krieg investieren.
Macht in Summe 1.300 Mrd. EUR. Das sind
1.300.000.000.000 EUR
Die Welthungerhilfe meldete im August 2024 (Quelle (1)):
733 Millionen Menschen hungern weltweit
45 Millionen Kinder unter 5 Jahren erleiden Auszehrungen
148 Millionen Kinder unter 5 Jahren erleiden Wachstumsstörungen
Die Kosten für Unterbringung, Verpflegung und Schule für ein Kind in Afrika können mit ca. 40 € pro Kind und Monat angenommen werden (Quelle (2)).
Beginnen wir zu rechnen:
1.300.000.000.000 EUR / 40 EUR pro Monat pro Kind = 32.500.000.000 Kind-Monate
Nehmen wir 10 Jahre (=120 Monate):
32.500.000.000 Kind-Monate / 120 Monate = 270.833.333 Kinder
Mit dem Geld, welches jetzt für Rüstung, für Tod und Zerstörung verbrannt werden soll, könnten fast 271 Millionen Kinder 10 Jahre lang in Afrika voll versorgt werden. Inklusive Nahrung, Kleidung, Wohnen und Schulbildung.
Leider sind den menschenfeindlichen Kriegs- und Waffenfetischisten Menschen egal. Während bei einigen Wenigen die sowieso schon überfüllten Geldsäcke noch mehr überquellen und die Sektkorken knallen, dürfen die Anderen weiter (ver)hungern. Laut Terre des Hommes alle 10 Sekunden ein Kind unter fünf Jahren. (Quelle (3))
Einfach mal sacken lassen.
Und dann aktiv werden! Weist die Wahnsinnigen in die Schranken, helft mit, kämpft mit dafür dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird! Für Frieden und für die Menschen auf dieser Welt!
Übrigens: 29.3. Friedensdemo in Wiesbaden (ab 12 Uhr am Hauptbahnhof) wäre eine Möglichkeit. (Quelle (4))
Vor nicht allzu langer Zeit haben wir die Zukunft unserer Kinder gerettet, indem wir sie im Winter am offenen Fenster stundenlang lernen ließen, sie zu einer Impfung genannten, unerprobten Gentherapie genötigt haben, für die es keinen Grund gab (die Kinder waren nie bedroht), die ihnen nichts nutzte und nur zu unserer Beruhigung diente. Wir jagten ihnen massiv Angst ein, sie könnten ihre Omas und Opas umbringen. Wir zwangen sie unter Masken, die nichts nutzten und wir sperrten sie lange Zeit daheim ein. Wir raubten ihnen die schönste Zeit und die schönsten Momente ihres Lebens und machten sie reihenweise zu Fällen für die Psychiater. Alles zu ihrem Schutz.
Jetzt retten wir die Zukunft unserer Kinder, indem wir sie mit exorbitanten Schulden für Klimarettung, Infrastruktur und – besonders wichtig – für Kriegsspiele erdrücken. Alles zu ihrem Schutz.
Und bald retten wir die Zukunft unserer Kinder dadurch, dass wir sie zum Sterben an die Front schicken, um die Freiheit zu verteidigen, die wir nicht in der Lage waren abzusichern durch unser „vorausschauendes, auf Versöhnung und Miteinander ausgerichtetes Verhalten“ und sie komplett vergeigt haben. Die Vorbereitungen für den Krieg laufen deswegen auf Hochtouren. Alles zu ihrem Schutz.
Und nein, es ist kein Albtraum, it is real!
Ich bin sprachlos.
Ich bin fassungslos.
Ich schäme mich für das, was wir unseren Kindern antun.
Alles was mir dazu noch einfällt:
Kann es sein, dass wir ganz gewaltig einen an der Waffel haben?
Die letzten Wochen wirkten und wirken bisweilen turbulent, bei ruhigem Licht betrachtet folgen sie jedoch einem sehr langfristigen amerikanischen Plan, der übrigens vollkommen unabhängig von Demokraten und Republikanern verfolgt wird. Die USA sehen sich als die alleinige Weltmacht. Sie hegten schon in früheren Zeiten Gelüste, den damaligen Hauptkonkurrenten Sowjetunion mit den Warschauer Pakt Staaten durch Wettrüsten zum Zusammenbruch bringen zu können, um dem eigenen Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell zum Durchbruch zu verhelfen – und die Position als unangefochtene Weltmacht zu verteidigen (Quelle (0). Es klappte nicht unmittelbar, aber letztlich gingen der Warschauer Pakt und die Sowjetunion doch in die Geschichte ein und zerbrachen.
Einen großen Teil des zerfallenen Imperiums nahmen die USA mit der NATO-Osterweiterung entgegen der Versprechungen rund um die Abwicklung des Eisernen Vorhangs über die Aufnahme in die NATO und die (bis vor Kurzem) eng verbundene EU unter ihre Kontrolle. Dies hat die Gelüste jedoch nicht gestillt. Nach wie vor ist das weite russische Land Ziel rohstoff- und gewinnsüchtiger amerikanischer Großkonzerne, Finanzeliten und Superreichen, denjenigen also, die von einem Krieg in Europa nahezu nicht betroffen wären und nur gewinnen könnten. Russland würde enorme Profite ermöglichen und man könnte sich direkt vor den Grenzen Chinas neu aufbauen. Den Kopf dafür würden andere im Schützengraben hinhalten müssen.
Die USA wissen, dass sie einen Krieg gegen die Atommacht Russland niemals gewinnen könnten, ohne selbst in den atomaren Untergang zu schlittern. Daher muss der Kampf auf anderer Ebene oder durch Stellvertreter geführt werden. Und das wird er seit Jahrzehnten.
Der Krieg in der Ukraine ist ein Mittel zu diesem Zweck. Er soll schlicht dazu beitragen, Russland zu schwächen und zum Zusammenbruch zu bringen. Daher wird der russische Einmarsch in die Ukraine, ob provoziert oder nicht spielt hierbei keine Rolle, dankend angenommen und der Krieg so lang als möglich am Köcheln gehalten.
Das aktuelle und absurde Schauspiel mit dem amerikanischen Rückzug aus Europa, der Alleinstellung der Europäer, der heraufbeschworenen Angst vor dem russischen Überfall auf Europa und dem „alternativlosen“ Aufrüsten in Europa ist nichts anderes als das billige Theaterstück für die Zuschauer, um das oben beschriebene Ziel weiter voran zu treiben.
Folgende Gründe sprechen für diese These:
Die USA haben den unbestrittenen Anspruch, alleinige Weltmacht zu sein und niemanden zu dulden, der auch nur ansatzweise die amerikanische geopolitische Stellung gefährden könnte. Trump selbst hat mehrfach wiederholt, dass er Amerika wieder groß machen will. China als die große zukünftige Herausforderung wird offen verkündet.
Die aktuelle militärische Übermacht der NATO macht eine weitere exorbitante Aufrüstung nicht erforderlich. Auch Europa alleine ist Russland militärisch weit überlegen. Nur bei Atomwaffen besteht ein Gleichgewicht. (Siehe auch Quellen (1) und (2).)
Europa hat kaum Rohstoffe, Russland im Übermaß, sie können sogar welche verkaufen, weil sie so viele davon haben.
Europa hat eine überwiegend Russland abgeneigte Bevölkerung. Die Staaten sind stark verschuldet, teils überschuldet. Das Staatswesen ist aufgebläht und überbürokratisiert. Die Wirtschaft ist angeschlagen wegen der Bürokratie, der Sanktionen und der Klimapolitik stark.
Die USA werden es niemals zulassen, dass Europa oder große Teile davon, oder insbesondere Deutschland, unter den Einflussbereich Russlands fallen, da dies die Machtposition Amerikas gefährden würde. Hier zitiere ich einen Artikel von attac: „Das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland ist Brzezinski dabei offenbar zentral. Sinngemäß hat das Brzezinski an anderer Stelle gesagt: Wenn Russland und Deutschland zusammengingen, wäre das eine tödliche Gefahr für die Vorherrschaft der USA. Ein Bündnis Russlands und Deutschlands zu verhindern, sei die durchgängige Linie amerikanischer Außenpolitik seit 100 Jahren gewesen.“ (Quelle (3))
Warum sollte Russland sich dieses Problem ans Bein binden und Europa einnehmen wollen? Sich eine Bevölkerung aufhalsen, die nur rebelliert? Keine Rohstoffe, lustlose Arbeiter? Und dazu in ein NATO-Land einmarschieren, welches sofort die Beistandsklausel aktivieren und bei einer drohenden Niederlage Atomwaffen einsetzen würde? Und die USA im Rücken, die gemäß Brzezinski niemals eine wie auch immer aussehende „Annäherung“ oder auch Vereinnahmung Deutschlands und Russlands dulden würde? What ever it takes?
Russland kann einen Einmarsch in NATO-Gebiet nie erfolgreich beenden. Weder mit konventionellen Waffen noch mit Atomwaffen.
Anders herum wird ein Schuh daraus!
Der Krieg in der Ukraine belastet Russland. Wenn die Europäer als US-Vasallen nun massiv aufrüsten und den Krieg am Laufen halten, kann Amerika seine Ressourcen schonen und am Ende trotzdem von der Aufteilung und Ausschlachtung der Ukraine und deren Ressourcen profitieren. Die Abwendung der USA von Europa ist nichts als taktisches Geplänkel. Aber auch ohne den Ukraine-Krieg bringt eine weitere Aufrüstung des Westens Russland weiter in Bedrängnis. Russland kann niemals bei einer derartigen Rüstungsorgie mithalten. Es wird sich daher auf einen Sockelbestand konventioneller Waffen zurückziehen und ansonsten das Atomarsenal pflegen und evt. sogar ausbauen müssen. Und strategische, militärische Allianzen im Rest der Welt suchen. Und zwar bei starken Partnern, z.B. China oder Nordkorea, die ebenfalls auf der Feindesliste der USA und des Westens stehen. Genau das, was man eigentlich nicht will. Herzlichen Glückwunsch.
Was jedoch die Konsequenz ist: Die Aufrüstung, die in Europa betrieben wird, ist strategisch vollkommen sinnlos! Wir können keinen Krieg gegen Russland führen, ohne in einen Atomkrieg zu münden. Alle diesbezüglichen Planspiele endeten im atomaren Inferno. Daher ist es vollkommen sinnbefreit, weiter Waffen anzuhäufen. Außer: Man will massiv Geld europäischer Steuerzahler in die Kassen von Konzernen, Finanzeliten und Superreichen umleiten. Genauso, wie dies schon bei der Bankenrettung bei der Lehman-Krise, bei der Griechenlandkrise, bei der Plandemie und bei den Klimawirrungen der Fall war und ist. „Fürsorgliche“ Politiker beschließen horrende Ausgaben „zum Wohle des Volkes“, die zufälligerweise immer in den Taschen von Konzernen, Finanzeliten und Superreichen landen. Ausgaben, die die Bevölkerung freiwillig nie getätigt hätte. Wie gut, dass wir fürsorgliche Politker haben. Fragt sich nur, wer das „wir“ in diesem Satz ist. Doch zurück zu Rüstung und Krieg.
Es ist sogar noch weiter denkbar, dass den USA ein heißer Krieg der von den USA alleine gelassenen Europäer mit Russland gelegen käme, denn die Atomraketen würden dann „nur“ in Europa und Russland, nicht aber in den USA niedergehen. Dann wären sowohl Europa und Russland als Konkurrent beseitigt und die USA könnten sich vielleicht günstig die Reste Russlands einverleiben und sich direkt an der Landgrenze zu China aufbauen. Warum sollten die USA sich nicht offiziell aus Europa zurückziehen, wenn Europa hochgerüstet ist und die amerikanischen Strippenzieher dann den Rest erledigen und Europa in den Untergang führen? Aus den sicheren Atombunkern heraus oder gar aus fernen Landen? Die Erfahrung zweier echter Atombombenabwürfe und vieler Atomkraftwerksunfälle zeigen, dass es auch ein Leben danach gibt. Warum sollten diese skrupellosen Menschen Angst vor Atomraketenhagel auf anderer Leute Köpfe haben?
Das hört sich für die USA auf den ersten Blick gut an. Der Schuss geht jedoch nach hinten los. Denn die ganze Welt bekommt das nicht gerade verdeckt gehaltene Schauspiel offen mit. Die ganze Welt sieht, wie der Westen mit anderen Ländern umzugehen gedenkt, wie er sich langsam aber sicher vorarbeitet und die anderen Staaten in ihrer Existenz bedroht. Unterwerfung oder Vernichtung, Deine ganz freie Entscheidung. Westliche Angebote, die man nicht ablehnen kann. Wie nett. Die westlichen Werte eben. Die ganze Welt sieht, dass die USA und ihre angebundenen Staaten radikal rücksichtslos gegen schwächere Staaten vorgehen, die nicht unter dem Schutz eigener oder fremder Atomraketen stehen. Die ganze Welt sieht, wie der Westen / die USA Russland zermürben und zerlegen wollen, wie sie rund um Russland westfreundliche Regierungen installieren und versuchen, Militärbasen zu errichten, um dann genau was? Die neuen Vasallen Nadelstiche setzen zu lassen und die eigenen Hände in Unschuld waschen? Oder um irgendwann an ganz vielen Stellen gleichzeitig nach Russland einzufallen? Wohl wissend, dass ein solcher relativ dünn besiedelter Flächenstaat niemals verteidigt werden kann, wenn die Angriffe an vielen Fronten gleichzeitig erfolgen? Die ganze Welt sieht, wie die USA die Chinesen offen als Gefahr ausrufen und sich mit all ihrem Tun auf Asien konzentrieren wollen.
Glaubt irgendwer, die Chinesen und die Inder würden dem Treiben unbeteiligt zusehen und warten, bis sie an der Reihe sind? Nein, natürlich nicht! Man nimmt das allerorten aufmerksam zur Kenntnis und schließt sich zusammen. Der BRICS-Verbund wächst rasant. Angetrieben von außer Kontrolle geratenen westlichen Eliten, die diese Reaktion förmlich erzwingen. Und es wird nicht bei wirtschaftlichen Verbünden bleiben.
Der Westen zeigt der ganzen Welt, dass mit ihm nicht gut Kirschen essen ist. Das Vertrauen in den Westen wurde durch das westliche Verhalten nachhaltig zerstört. Es wird zwangsweise auf einen (Wirtschafts-)Krieg „West gegen Rest“ hinauslaufen. (Quelle (4)) Und der Verursacher ist eindeutig der Westen durch überhebliches, arrogantes, machtbesessenes, rücksichtsloses Gehabe. Die hochnäsigen, alle Welt belehren wollenden EU-Vertreter und das deutsche Politpersonal werden jedoch noch durch Donald Trump und seine Administration in den Schatten gestellt. Die erpresserischen Angebote an andere Staaten sind bekannt. Die diplomatische Rohheit auch. US-Politik ist pure Machtpolitik, die Ergebnisse erzwingt. Konsens, beiderseitige freiwillige Einverständnisse sind scheinbar Fremdworte. Bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt. Trump nutzt zwar „nur“ Protektionismus. Die Vorgängerregierungen nutzten häufig auch Bomben. Freunde gewinnt man damit nicht.
Westliche Führungseliten scheinen sich unverwundbar zu halten, denn sie benehmen sich, als ob sie bis zum Ende der Welt ihre Position behalten könnten. Das ist reichlich unklug, trifft man sich doch oft zweimal im Leben.
Ob sich die Bevölkerungen im Westen dessen alles bewusst sind, wo sie doch gerne wieder eben genau jene Strong-Man-Show-Schauspieler wählen? Oder willenlos zulassen, wenn Wahlen wegen falscher Ergebnisse annulliert werden und später dann die Wahlalternativen verboten werden, damit sich an der Politik auch wirklich nichts ändert? (Quelle (5) und (6))
Ob sich die Bevölkerungen in der EU bewusst sind, dass sie eine ganz besonders große A-Karte gezogen haben? Im guten Fall werden sie nur wirtschaftlich nachhaltig zerstört und in Armut leben. Im schlechten Fall werden sie schlicht geopolitischen Zwecken geopfert und einem Atomkrieg mit Russland zugeführt und lösen sich mit Europa und einem Teil Russlands in Rauch auf. Die Anstifter des Übels sind dann längst über alle Berge und entgehen dem Inferno.
Bleibt nur die Frage: Woher nehmen unsere Politdarsteller den unzerstörbaren Glauben, dass sie bei alle dem, was sie den Völkern zumuten, egal wie es weiter geht, ob mit oder ohne Krieg, ungeschoren aus der Nummer kommen?
Wenn der Westen nicht eine dramatische Wende in seinem Benehmen hinlegt, wird er sich mittelfristig zur ewigen Ruhe betten. Das rohstoffarme Europa wird verhungern und in Armut und Bedeutungslosigkeit verenden oder im atomaren Inferno verglühen. Das rohstoffreiche Amerika wird sich dank der geologischen Lage und der Atomwaffen noch einige Zeit halten können, jedoch zunehmend isoliert sein und wirtschaftlich danieder kommen bis es evt. auch zerfällt. Der Rest der Welt wird sich positiv entwickeln. Zumindest wirtschaftlich.
Außer? Außer die Bevölkerungen wachen endlich in großem Umfang auf, nehmen die Sache selbst in die Hand, bauen entsprechenden Druck auf, schicken ihre politischen Angestellten und ihre gekauften Lohnschreiber, NGO-Vorfeldtruppen und Rundfunk-Clowns in die Wüste und ziehen selbst eine neue, grundlegend geänderte Politik auf.
Eine Politik des Friedens und der Verständigung. Eine Politik des Konsens, des Miteinander. Eine Politik der Akzeptanz der Anderen. Eine Politik, die auf ausgewogene Machtverhältnisse zielt, damit niemand in Versuchung gerät, den anderen anzugreifen. Eine Politik der freiwilligen Selbstbeschränkung, wenn die eigene Stärke so groß wird, dass sie andere bedroht. Eine Politik internationaler Friedenstruppen als Sicherheitsgarantien für alle Staaten.
Machen wir uns bewusst:
Wir sind der Hirte unserer politischen Schafherde, die wir uns halten, um nicht alles selbst machen zu müssen.
Benehmen wir uns endlich wie Hirten und zeigen wir unserer politischen Schafherde, wo es lang gehen soll!
Ja, das ist anstrengend. Ja, dazu müssen wir aus der Komfortzone heraus. Ja, es ist mit Risiken behaftet. Ja, es kann schmerzhaft werden. Und kennen sie einen Hirten, der sich von seiner Herde länger auf der Nase herumtanzen lässt? Ich nicht, denn der wird sehr schnell keine Herde mehr besitzen und seine Einnahmequelle ist versiegt und dann hat er ganz andere Probleme.
„Was kann ich denn schon tun, ich bin doch nur so klein.“
Ok, wenn das Ihre Einstellung ist, dann lassen Sie es und beschweren Sie sich nie mehr. Die anderen treten bitte mit ihren Mitmenschen in den Dialog, gehen auf Demos, vernetzen sich, schmieden gemeinsam Pläne für eine friedliche, hoffnungsfrohe, prosperierende Zukunft und versuchen sich an deren Umsetzung, steigen selbst in die Politik ein und verdrängen die bisherigen Politdarsteller auf allen Ebenen der Politik! Angefangen vom kleinsten Ortsbeirat bis hinauf in Bundes- und EU-Ebene und in die internationalen Organisationen! Alles Weitere gibt sich auf dem Weg. Hauptsache, wir kommen aus der Lähmung und es wird irgendwas in die richtige Richtung unternommen.
Auf geht’s! Wir haben keine Chance im Krieg Reich gegen Arm, denn das ist der wahre Krieg, der hier aufgeführt wird. Und wir werden diese Nicht-Chance nutzen! Denn was kann das obere 1 % gegen die restlichen 99 % tun, wenn diese dem einen Prozent die Gefolgschaft verweigern und ihr eigenes Ding machen? Noch haben wir Demokratie. Nutzen wir sie endlich. Leben wir sie endlich. Ich will Euch auf der Straße und in Aktion sehen! Alle!
Liebe Omas gegen Rechts: Auch Ihr seid gerne willkommen. Und bringt die Staatsknete mit, die Ihr kassiert. Wir können das Geld gut gebrauchen …
Die rohstoffreichen, kriegserfahrenen Atommächte USA und Russland wollen Frieden in der Ukraine. Das rohstoffarme, kriegsunerfahrene Europa ist über Frieden empört und will alleine gegen den Willen der zwei größten Atommächte der Welt den Krieg in der Ukraine fortführen.
Die Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS) hält das europäische Vorgehen für sehr fraglich und war am 1. März erneut mit einer Plakataktion am Fürther Kreisel für Unterstützung der Verhandlungen und für Abrüstung werbend präsent.
Verteidigungsminister Pistorius sprach davon, dass wir kriegstüchtig werden müssten, was bedeutet, dass wir es nicht sind: Keine Rohstoffe, kaum eigene Waffentechnik, ohne US-Aufklärung möglicherweise blind.
Von „deutscher Führungsverantwortung“ und „Whatever it takes!“ ist sogar die Rede. So steigern sich Europas „Führungseliten“ zusehends in einen gefährlichen Kriegswahn.
Wann wenn nicht jetzt ist es geboten, dass wir massenhaft für Frieden auf die Straße gehen? Wie sollen es unsere Angestellten in der Regierung und unsere Vertreter in den Parlamenten mitbekommen, wenn wir es nicht massenhaft laut und deutlich artikulieren?
Die nächste Aktion am Kreisel in Fürth findet am Samstag,15. März 2025 ab 10 Uhr statt.
Jeder, der die Friedensforderungen unterstützen oder einfach nur diskutieren möchte, ist herzlich willkommen.
Interessierte können gerne Kontakt mit uns aufnehmen unter info@initiativefreiundselbstbestimmt.com oder einfach am 15.03. zu unserer Aktion für den Frieden nach Fürth an den Kreisel kommen. Am 29.03. fahren wir gemeinsam nach Wiesbaden.
Der Frieden in der Ukraine rückt erfreulicherweise näher, seitdem US-Präsident Trump und Russlands Präsident Putin Verhandlungen aufgenommen haben, um den Krieg in der Ukraine zu beenden.
Unbeeindruckt von dieser Entwicklung gibt es in Europa starke Kräfte, die den Krieg in der Ukraine jetzt erst Recht fortführen und mit Taurus noch verschärfen wollen.
Sie würden Europa damit gegen den Willen der zwei größten Atommächte der Welt positionieren.
Eine absurde, an Größenwahn erinnernde Vorstellung. Ergänzend hierzu waren auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 15.02. genau jene Parteien, die sich in Deutschland öffentlich für Frieden einsetzen, explizit ausgesperrt.
Die Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS) hatte am gleichen Tag mit einer Plakataktion am Fürther Kreisel weiter für Verhandlungen und Abrüstung insbesondere mit Blick auf die Bundestagswahl für eine Stimme für den Frieden geworben.
Das Thema „Miteinander“, also die Gesprächsbereitschaft trotz unterschiedlicher Sichtweisen innerhalb der Gesellschaft liegt allen Beteiligten am Herzen und die Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS) möchte gerne Möglichkeiten für einen Dialog der Bürger untereinander schaffen.
Vor dem Hintergrund der immer unerbittlicher und aggressiver geführten Brandmauerkämpfe in unserem Land scheint es uns dringend geboten, ein Miteinander wieder zu beleben und den gemeinsamen Dialog und Konsens zu suchen, denn ohne Miteinander und Konsens wird es keinen inneren und auch keinen äußeren Frieden geben können.
Wir möchten weiterhin Aufmerksamkeit schaffen für die Risiken und Folgen der in immer höhere Dimensionen gesteigerten Militärausgaben. Wir sind gegen die Lieferung von Taurus und einer weiteren Hochrüstung. Denn mittlerweile wird sogar offen von einer atomaren Aufrüstung Europas gesprochen.
Wer diese Anliegen und Sorgen mit uns teilt und gerne mit uns ins Gespräch kommen möchte ist herzlich eingeladen.
Die nächste Friedensmahnwache in Fürth findet statt am Samstag, 1. März 2025 von 10-13 Uhr erneut am Kreisel Richtung Krumbach.
Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!
Heute: Geld für Schule, Kita, Bahn, Brücken, Pflege, Wohnungen, Klimaschutz
Der Wahlkampf ist zu Ende. Die Spaltung vertieft. Wir kommen dem großen Knall mit großen Schritten näher. Ein Erlebnis des heutigen Tages beschäftigt mich, lässt mich fassungslos zurück:
Heute, 22.2.25, auf einer „Demo gegen Rechts“, die ich aus Neugier einige Minuten beobachtete um mir selbst ein Bild zu machen, sah ich ein Plakat mit der Aufschrift:
„Geld für Schule, Kita, Bahn, Brücken, Pflege, Wohnungen, Klimaschutz.“
Darunter noch eine vermutlich von einem Kind gemalte Eisenbahn im ICE-Format.
Was ist das? Menschen gehen auf eine Demo, auf der die ungeliebte Opposition bekämpft, teilweise verteufelt und die Regierung beklatscht wird. Die Opposition, die seit Jahren versucht, das Geld genau dafür einzusetzen und nicht auf der Welt zu verteilen oder in Kriege zu stecken. Und bringen so ein Plakat auf die Anti-Oppositions-Demo mit? Als ob die Opposition die letzten Jahrzehnte das Geld in andere Kanäle geleitet hätte? Ist das Schizophrenie? Ich verstehe das nicht.
Was ich dort noch erlebt habe erzähle ich nicht. Ich muss selbst noch begreifen, was das war. Ich bin dann auch gegangen.
Große Teile Deutschlands (und Europas) sind empört darüber, dass J.D. Vance Zweifel an der Freiheit der Rede und an freien Wahlen in Europa geäußert hat. Sie können gar nicht verstehen, wie J.D. Vance auf die Idee kommt. Sie versuchen es noch nicht einmal. Die Lektüre des in Quelle (a) verlinkten Artikels aus Multipolar könnte bei gegebenem Willen ein hilfreicher Anfang für sie sein. Wenn sie denn wollten. Viel Hoffnung habe ich nicht.
Große Teile Deutschlands (und Europas) sind empört darüber, dass Trump und Putin den Krieg in der Ukraine beenden wollen. Sie können gar nicht verstehen, wie die beiden Atommächte auf die Idee kommen, diesen Krieg beenden zu wollen! Sie versuchen es noch nicht einmal. Deutschland und Teile Europas scheinen besessen davon zu sein, Russland vernichten zu wollen. Besessen, einen Krieg gegen eine Atommacht zu führen!
FDP und CDU/CSU wollen unbedingt Taurus liefern (wichtig für die Wahl!):
Und untermalen das noch mit einer Friedenstaube im Bild. Soll Taurus, die Tod bringende Maschine, die Friedenstaube sein? Oder ist das die Friedenstaube, die sie mit Taurus abschießen wollen? Kann man das noch gesund nennen?
Rot-Grün will ja sowieso der Ukraine beistehen bis zum Ende. In diesem Zusammenhang fiel auch schon der Satz „Egal, was meine Wähler denken.“
Große Teile Deutschlands (und Europas) scheinen so besessen vom Krieg gegen Russland zu sein, dass sie ob der Friedensbemühungen der USA und Russlands gleich brüllen „Dann halt ohne die USA!“ Als ob Krieg gegen eine Atommacht nicht ausreicht, nein, sie legen sich dann auch noch großmäulig mit der zweiten Atommacht an! Hatten wir das nicht schon einmal, dass ein zentral gelegenes Land in Europa in einem Anflug von Größenwahn gleichzeitig gegen zwei große Mächte und viele weitere Staaten kämpfte? Wollen wir ernsthaft noch einmal ausprobieren, ob es jetzt besser klappt? Ralf Schuler meint, dass dieser Weg in die Einsamkeit führen könnte:
Friedrich Merz hat in seinem Newsletter von der „Führungsverantwortung der Deutschen“ gesprochen, damit „Europa in Zukunft weiter gelingt“!
Der Auszug in groß:
NEIN! Eindeutig und wiederholt NEIN!
Nein, Nein und nochmals Nein!
Ich habe die Nase voll von „Führungsverantwortung“! Ich habe die Nase voll von dieser Eingebildetheit dieser Menschen, dieser Besessenheit von dem Gedanken, dass die DEUTSCHEN ständig alle anderen anführen müssten, weil die anderen zu blöde sind, um den richtigen Weg zu finden. Ich habe die Schnauze voll davon, von diesem „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“-Getue! Davon hat die Welt schon genug gehabt. Ich will keine Führungsverantwortung, schon gar nicht der Deutschen!
Mir reicht Verantwortung vollkommen aus. Verantwortung für ein friedliches, gemeinsames Miteinander aller Menschen, aller Völker. Verantwortung, dass „der Westen“ andere Länder nicht mehr ausnutzt, oder niederbombt, um sie auszubeuten. Verantwortung, dass die Kriege beendet werden und keine neuen nachfolgen. Stattdessen höre ich das Gerede von „Führungsverantwortung“. Klingt für mich irgendwie nach Größenwahn.
Übrigens, der Newsletter geht so weiter (Quelle (f)):
Diese „Schwächen“ könnten schon längst überwunden sein, wenn CDU/CSU nicht an dieser alles zerstörenden Brandmauer festhielten. Sie hätten schon längst die Probleme lösen können ohne auch nur einen Millimeter in die falsche Richtung a la Deutsches Reich 2.0 zu laufen.
Dieser Merz-Newsletter ist Hohn und Spott für jeden, der die Probleme sieht und nach Lösungen ruft und deswegen seit Jahren diffamiert und beschimpft wird. Dieser Text ist eine Ohrfeige für all die, die unter den Problemen leiden, deren Rufe nach Hilfe brüsk abgewiesen und ignoriert werden.
Es ist unfassbar.
Ich schweife ab, zurück zum Geld für Schule, Kita, Bahn, Brücken, Pflege, Wohnungen, Klimaschutz:
Die EU will 700 Mrd. EUR in Krieg investieren. (Quelle (b))
Die NATO möchte eine Kerosin-Pipeline durch Deutschland und Polen/Tschechien bauen. Damit auch ausreichend Kerosin für die Kampfflugzeuge im Osten verfügbar ist. Bauzeit 25 Jahre. Kosten für Deutschland: 3,5 Mrd. EUR. (Quelle (c)) Das wird dann für den Krieg gegen Russland, den die Russen laut Pistorius in fünf bis acht Jahren vom Zaun brechen werden, nicht mehr ganz reichen. (Quelle (d))
Und dann gehen Menschen zu einer Regierungsdemo und bringen ein Schild mit, auf dem steht:
„Geld für Schule, Kita, Bahn, Brücken, Pflege, Wohnungen, Klimaschutz.“
Man möchte rufen „Ihr seid im falschen Film!“ Nun, wenn sie ihre Augen und Ohren nutzen würden und das was dahinter und dazwischen ist, dann könnten sie feststellen, wo das Geld hinfließt, welches sie bei „ Schule, Kita, Bahn, Brücken, Pflege, Wohnungen, Klimaschutz“ so schmerzlich vermissen. Deswegen sind wir seit Jahren auf der Straße und werden dafür verbal verprügelt. Doch es ist wahrscheinlich so wie bei Merkel, als 70 % der Deutschen mit Merkel zufrieden waren und 70 % der Deutschen mit der Regierung unzufrieden. So scheinen es auch diese Demonstranten nicht für möglich zu halten, dass die aktuelle Regierung und die vielen davor etwas mit der Unterfinanzierung von „Schule, Kita, Bahn, Brücken, Pflege, Wohnungen, Klimaschutz“ zu tun haben könnten.
Und am 23.2.25 werden Sie, wenn man den Umfragen trauen darf, vermutlich mehrheitlich wieder die Parteien wählen, die dafür sorgen, dass das Geld in einem großen Bogen um „Schule, Kita, Bahn, Brücken, Pflege, Wohnungen, Klimaschutz“ herum in andere Kanäle umgeleitet wird. Und wenn dann Leute dagegen auf die Straße gehen, machen sie wieder Demos gegen Rechts … Und täglich grüßt das Murmeltier. Kann man machen, muss man aber nicht.
Boris Reitschuster meint, dagegen könne man nichts tun außer auf den Knall zu warten. (Quelle (e)) Hoffen wir innigst, dass er sich irrt. Ich allerdings bin gerade mit meinem Latein am Ende. Und Sie? Bringen Sie neue Ideen ins Spiel! Werden Sie aktiv! Und ja, ich höre natürlich auch nicht auf. Wer aufgibt hat schon verloren.
Das war die letzte Folge der Serie „Wahlhelfer“. Ich danke allen Lesern für Ihre wertvolle Zeit und Aufmerksamkeit und hoffe, Sie konnten den Artikeln etwas abgewinnen.
Was hat das mit der Wahl zu tun: Die Gesellschaft ist aus dem Gleichgewicht geraten. Manche Entwicklungen muten wahnhaft an. Jedenfalls was den Krieg angeht, gibt es derzeit Kräfte in unserem Land, die mit an Besessenheit grenzenden Eifer zur Fortführung eines Krieges gegen eine Atommacht und gegen den Willen zweier Atommächte eintreten. Menschen, die sich freuen, dass der Krieg zu Ende gehen könnte, und Menschen, die für Frieden eintreten, haben derzeit kaum eine laute Stimme. Geld für „Schule, Kita, Bahn, Brücken, Pflege, Wohnungen, Klimaschutz“ suchen wir vergeblich (gut, bei Klimaschutz vielleicht nicht, aber bei dem Rest). Am 23.2.25 haben wir die Möglichkeit, solche Menschen mit der Stimme zum Frieden zu stärken. Und die Geld für „Schule, Kita, Bahn, Brücken, Pflege, Wohnungen, Klimaschutz“ beschaffen wollen. Altparteien abwählen, Friedensparteien wählen.
Meine Meinung. Sie dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.
It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.
Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie.