• Y-Reisen, direkt aus dem Maschinenraum der Republik …

    5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) möchten die NATO-Staaten zukünftig für das Militär ausgeben. 5 % des deutschen BIP sollen daher demnächst pro Jahr in die Bundeswehr fließen. Diese und weitere Zahlen siehe Quelle (1). Aus heute 63 Mrd. Euro pro Jahr sollen nach dem Wunsch unserer „UnsereDemokratie“-Geschäftsleitung (das heutige BIP zu Grunde gerichtet gelegt) 220 Mrd. Euro pro Jahr für unser olivgrünes Reisebüro „Y-Reisen“ werden. Mit diesem, eine lange Dürre beendenden, schier unendlichen, regenwaldähnlichen Geldregen sollen die Reisegefährte zu Lande, zu Wasser und in der Luft aufgepeppt werden, die Reichweite verbessert und die Zuladungskapazitäten für deutlich mehr Gepäck erhöht werden. Es soll sogar selbst fahrendes und selbst fliegendes Gepäck angeschafft werden. Sicher sind darunter auch 48.000 Brückenpanzer, damit der nationale Transport trotz maroder Brücken reibungslos von statten gehen kann. Mit all diesen Anschaffungen möchte die Geschäftsleitung es ermöglichen, ungebetene Besucher nach deren unerwünschtem Auftreten bei der Rückreise zu begleiten und vor allem mit einem großen Gegenbesuch mit vielen Gastgeschenken im Gepäck zu beglücken, auf das dem Nachbarn die Lust an Besuchen dauerhaft vergrämt sei. Es gibt auch schon ein Lieblingsreiseziel. Fragt sich nur, ob die erwarteten Besucher überhaupt Lust auf einen Besuch bei uns haben, um dann eine erlebnisreiche Rückreise mit Y-Reisen geschenkt zu bekommen. Aber wer weiß schon, wie die Nachbarschaft gestrickt ist? Möglicherweise hat sie großen Bock auf Abenteuerreisen oder betrachtet es gar als Lustreise? Wir wissen es leider nicht, da der Gesprächskontakt auf Grund des starken Klimawandels abgebrochen ist. Aber sei es drum. Das ficht unsere Geschäftsleitung jedenfalls nicht an, sie ist felsenfest überzeugt, dass es zu einem ungebetenen Besuch kommen wird und will das Reisebüro ausbauen. Das wäre aus Sicht der Geschäftsleitung auch dringend angeraten, ist man doch mit dem Aufbau einer kleinen Außenstelle im Baltikum schon komplett ausgelastet und weitere Außenstellen wären überfordernd (Quelle (2)).

    Da all die angeschafften Reisemittel und -utensilien bedient werden müssen tritt die Werbeagentur von Y-Reisen dem aktuellen eklatanten Mangel an Busfahrern und Gepäckträgern schon vorsorglich entschieden entgegen und betreibt intensiv und planvoll Reklame, indem sie u.a. Postkarten á la „Junger Mann/junge Männin zum Mitreisen gesucht“ versendet:

    Wir dürfen gespannt sein, wie sich all die Planlosen auf wundersame Weise zu planvollen Superhelden verwandeln. Und wie sich Malte-Torben als Busfahrer macht, wird er doch auch mit 25 Lenzen immer noch von seiner Mutter im Lastenfahrrad zur Arbeit gefahren. Aber vielleicht kann sie im Gepäckabteil mitfahren, damit er weiter bestens betreut und pünktlich zum Bus gebracht wird, die Kleider gewaschen bekommt und das Klopapier nie ausgeht. Oder die unheimlich männlich aussehende, bärtige Yasmin, die sieben Stunden pro Tag in den SocialMedia sucht, ob sie jemand mit dem falschen Pronomen angesprochen hat. Sicher hochinteressant wird die Integration von Khaled in das Reiseteam. Khaled ist sehr selbstbewusst und kampferfahren, hat schon bei Free Palestine Demos mitgewirkt und kennt keine Hemmungen. Ein idealer Kämpfer, auch mit einfachsten Waffen. Er ist leider sehr reizbar und zielt im Übereifer manchmal in die falsche Richtung. Das könnte insbesondere ein Problem werden, wenn größere Mengen regenbogentragende Menschen im Reiseunternehmen eingestellt werden. Auch müsste man die Einbürgerung noch durchführen.

    Gruppenpsychologisch sicher ein gutes Forschungsfeld könnte die Aufnahme der „Wir sind tolerant und bunt“-Fraktion sein, fühlen sich die Vertreter dieses Schlages doch sehr schnell beleidigt und rufen nach Meldestellen und Ausschlüssen derer, die aus toleranter Sicht etwas absolut nicht tolerierbares wie z.B. „Mohrenkopfbrötchen“ gesagt haben. Oder einfach nur „Könnte es sein, dass Ihr Euch irrt?“ Im Prinzip wären die „Mit-dem-spiel-ich-nicht“-Kandidaten gute Kämpfer, nur ist die Justierung auf das richtige Ziel etwas außergewöhnlich: Es müsste sichergestellt werden, dass die eigenen Mitarbeiter nichts sagten, dann sagten sie auch nichts Verkehrtes, was die Toleranz-bunt-Fraktion aufbringen könnte. Dann müsste noch geschickt die Information verbreitet werden, dass der Feind dies und das gesagt hätte und schon wären sie nicht mehr zu bremsen.

    Eine andere Herausforderung für die psychologische Abteilung ist bei der Einarbeitung der FFFF zu erwarten – den Fridays for Future Fans, die sich hartnäckig weigern, in irgendetwas einzusteigen, was nicht voll elektrifiziert oder mit reiner Muskelkraft betrieben wird. Voll auf Klimaschutz getrimmt wird es unglaublich schwer werden diesen Menschen zu erklären, dass das böse CO2 nur für alle anderen Unternehmungen böse ist, nicht aber bei Y-Reisen, weswegen Y-Reisen auch nicht in die Klimabilanz einberechnet wird. Im Gegenteil, je mehr Y-Reisen, desto besser das Klima an den Orten, die bereist wurden. Ok, vielleicht nicht so für die lokale Natur, aber gesellschaftlich eben. Es gibt keinen Widerspruch mehr, kaum Leben zwar, aber dafür alles so friedlich. Ach ja, und es muss natürlich penibel verhindert werden, dass die FFFF Zugang zu Kleber oder Farbe bekommen. Das jedoch ist bei dem aktuellen Unterschuss bzgl. dieser Materialien kein Problem.

    Die besten Integrationsaussichten haben sicherlich die Omas (und Opas) gegen Rechts. Absolute Treue und Loyalität zum Staat sowie blindes Gehorsam garantiert. Traumhafte Bedingungen für den Ausbilder. An der Gesundheit und körperlichen Leistungsfähigkeit müsste noch etwas gearbeitet werden. Vielleicht kann man eine Impfung dafür entwickeln. Rein freiwillig natürlich.

    Auch die „Ich-mach-was-mit-Medien“-Fraktion sollte leicht integrierbar sein, und eine wohlgesonnene Berichterstattung direkt von der Fro, nein, von den Reisezielen natürlich, ist nicht zu verachten. Schöne Bilder sind immer gut zu gebrauchen. Wobei, ob das die KI nicht auch könnte?

    Das beauftragte Casting-Unternehmen indessen hofft innigst, dass sich nicht zu viele Oppositionelle melden, denn sie haben noch keinen Weg gefunden, wie man diese frustrierten und fehlgeleiteten Menschen an richtig großen und durchschlagenden Waffen ausbilden soll, wo man doch eben vor dieser Klientel im zivilen Leben massiv Angst hat und ihnen schon den Zugang zu allerkleinsten Wäffelchen verwehren will. Auch einige Vertreter des anderen Extrems rufen beim Casting-Unternehmen kalten Schweiß hervor, fehlt noch die zündende Idee, wie man verhindern kann, dass die „Killt-die-Reichen“-Fraktion sich nicht urplötzlich gut bewaffnet gegen die eigenen Auftraggeber richtet.

    Während sich die Werbeagentur und das Casting-Unternehmen noch an ihren Großaufträgen abarbeiten haben die Architekten und die Ausstatter, die für Unterkünfte und Berufskleidung für die Neuen sorgen sollen, ganz andere Probleme. Getreu dem Motto „Des einen Freud`, des anderen Leid“ sind die Architekten sehr glücklich über die unerwartete Möglichkeit zur Steigerung der Baukosteneffizienz, können sie doch die Stockwerkshöhe der neuen Unterkünfte um 25 cm reduzieren, da den „Neuen“ der Kopf nicht mehr nach oben, sondern um 90 ° nach vorne gekippt angewachsen ist. Das spart eine komplette Reihe Steine pro Stockwerk. Die Fenster sind überflüssig und können auch weggelassen werden. Das reduziert die Kosten deutlich. Im Gegensatz dazu bereitet den Ausstattern dieser Sachverhalt einiges Kopfzerbrechen, denn sie müssen nicht nur besondere Befestigungsmethoden für die branchenübliche Kopfbedeckung finden, vielmehr müssen sie eben diese Kopfbedeckung zusätzlich mit einer 360 ° Kamera mit Longlife-Akku ausstatten, deren Bild permanent auf das auf den Händen der Neuen festgewachsene Smartphone übertragen werden muss, da sie sonst nicht mehr in der Lage sind, alles was mehr als einen Meter Umkreis von ihnen entfernt ist, wahrzunehmen. Die Controlling-Abteilung berechnet derzeit noch, ob die Einsparungen im Bauwesen ausreichen, um die Mehrkosten der Ausstatter abzudecken. Mit einem Ergebnis wird in ca. vier Jahren gerechnet.

    Für die Truppe insgesamt sehr hilfreich werden könnte auch die neuentwickelte „Inklusive Gute-Wehrdienst-App für alle 40 Gefechts- und Lebenslagen der Soldat*innen bei Tag und bei Nacht in Deutsch, Englisch, Arabisch und Mandarin“ – kurz WD-40-App. Die Entwicklungskosten von 28 Mrd. Euro dürften schnell amortisiert sein, erklärt diese App den Soldat*innen nicht nur, wann sie zu essen und zu trinken haben (insbesondere bei Hitze), sie gibt auch interessante Tipps über die Verrichtung des kleinen und des großen Geschäfts im Feld unter Feindbeschuss. Anweisungen zur Bedienung der Waffen sowie das vorbildliche, laute Nachahmen von Schießgeräuschen bei vorübergehendem Munitionsmangel sind in der App ebenso integriert. Damit läuft der Wehrdienst wie geschmiert.

    Insgesamt stehen wir großen Herausforderungen gegenüber, doch unsere Geschäftsleitung kennt keinen Zweifel und betrachtet dies nur als zusätzlichen Ansporn: Wir schaffen das!

    Puuuh, jetzt muss ich erst einmal durchatmen.

    Ich frage mich, wer hier eigentlich alles regelmäßig dem Suff frönt in diesem Land. Sie auch?

    Nach dieser verzweifelten Flucht in den Irrsinn zum Schluss noch ein paar wirklich ernst gemeinte Worte. Ganz nüchtern. Versprochen:

    In „Wir schaffen das!“ haben wir inzwischen wertvolle Erfahrungen, die uns helfen könnten, wenn wir es zulassen würden! Zweifel an der Idee, auf gemachte Erfahrungen zurückzugreifen und sich weiter zu entwickeln, sind jedoch durchaus nicht unüblich.

    Bezüglich Y-Reisen möchte ich einen neuen Verwendungsvorschlag für das Geld zur Diskussion stellen. Da ich im Moment keine Lust habe, im Internet zu suchen, werde ich die folgende Rechnung mit ganz groben Annahmen durchführen. Das reicht vollkommen zum Verständnis des Vorschlags aus. Die Summen sind so gewaltig, dass kleine Unschärfen vollkommen belanglos sind. Die Rechnung ist Folgende:

    In Deutschland leben ca. 84 Mio. Einwohner. Gehen wir davon aus, dass diese gleichmäßig auf die Lebensalter von 1-100 Jahren aufgeteilt sind. Damit hätten wir ca. 8,4 Mio. Menschen im Alter von 17-26 Jahren (die Hauptzielgruppe für unser Reiseunternehmen „Y-Reisen“). In Wirklichkeit dürften es vermutlich weniger sein wegen des demographischen Wandels.

    Die Geschäftsleitung – nein, Verzeihung, ich wollte ernst bleiben – die Bundesregierung möchte ca. 220 Mrd. Euro pro Jahr für das Reiseunternehmen ausgeben (siehe oben 5 % Ziel der NATO). Das sind 26.190 Euro pro Mensch im Alter von 17-26 Jahren. Pro Jahr. Damit wollen wir Reisegefährte und Gepäck anschaffen und viele Angestellte für Y-Reisen bezahlen. Mit dem Ziel, dass die entweder nie verreisen oder aber wenn sie verreisen möglichst nichts mehr mit zurück bringen. In beiden Fällen ist das Geld für die Hölle und für uns verloren.

    Vorschlag: Wie wäre es, wenn wir weniger Reisemittel und weniger Gepäck für Y-Reisen anschafften, sagen wir für den Anfang nur die Hälfte. Und mit der anderen Hälfte, das sind 13.095 EUR pro Jahr und pro Mensch zwischen 17-26 Jahren, in Worten dreizehntausendfünfundneunzig Euro, laden wir jeden einzelnen dieser 17-26jährigen ein, eine Reise in genau die Länder zu machen, vor denen wir uns am meisten fürchten. Einzige Bedingung: Es müssen Gruppenreisen sein, bei denen kleine Gruppen unserer Leute mit kleinen Gruppen Gleichaltriger im Zielland vier Wochen lang gemeinsame Aktivitäten durchführen. Das kann sein Musik machen, Singen, Karten spielen, Saufen, Fußball spielen, am See chillen, Theater spielen, Bäume pflanzen, ein Vereinsheim bauen oder was auch immer. Hauptsache, die Menschen machen etwas MITeinander und nicht getrennt. Sie sollen sich kennenlernen, gemeinsame, freudvolle Erlebnisse haben. Sicher wird auch die ein oder andere Liebesbeziehung daraus resultieren. Jedenfalls bin ich fest davon überzeugt, dass Menschen, die gemeinsam schöne Stunden erleben, niemals auf die Idee kämen, sich in die Erde einzugraben und gegenseitig zu erschießen. Und eine Geschäftsleitung, die daran interessiert wäre, hätte keinerlei Interesse, sich in einen Krieg zu stürzen.

    Das einzige Problem: Diese Lösung ist nicht vorgesehen, denn sie passt nicht in das Konzept der Bundesregierung. Denn es wird nichts zerstört und es wird auch kein großes Geld damit verdient. Es ist einfach viel zu friedlich.

    Hallo Kids! Geht doch mal massenhaft auf die Straße und fordert genau das! Bezahlten Urlaub zehn Jahre lang jedes Jahr für vier Wochen in ferne Länder. Und verweigert gleichzeitig den Kriegsdienst. Das Geld wäre jedenfalls da (siehe oben). Und für den Frieden wäre es vermutlich zehnmal hilfreicher. Ach ja, und wählt einfach Parteien, die sich für Frieden und Abrüstung, für Völkerverständigung und Entspannung einsetzen. Dann verringert sich auch das Risiko, dass Ihr zwangsangestellt werdet bei Y-Reisen. Wäre das was für Euch? Wäre das ein Plan? Dann wärt Ihr zumindest schon überqualifiziert für das Reisebüro, denn die suchen ja nur Planlose.

    Und an die Mamas und Papas, Omas und Opas: Denkt auch mal darüber nach, was gerade abläuft und wenn es Euch nicht gefällt, dann macht bitte ALLE Euren Mund auf und sagt es endlich laut und deutlich! Sprecht Eure lokalen Politikvertreter an und teilt ihnen mit, was Ihr von der Politik erwartet. Die lokalen Politikvertreter können über ihre politischen Gremien nach oben eskalieren. Und die lokalen Parteimitglieder bestimmen über ihre Delegierten die Marschrichtung der Politik in ihrer Partei und wählen das Personal, das diese Politik umsetzt. Daher seid Ihr bei den lokalen Vertretern genau richtig! Und wenn diese nicht „spuren“, nicht Kontrolle über die von ihnen gewählten Spitzenkräfte ausüben, wenn sie falsche Politik laufen lassen, dann entzieht ihnen bei der nächsten Wahl das Vertrauen. In Europa, im Bund, im Land und in der Kommune! Punkt. Natürlich könnt Ihr auch auf die Politiker auf den höheren Ebenen zugehen. Die sind halt nur weiter weg, sehen Euch nie und interessieren sich daher oft nicht für Euch.

    Wer schweigt, stimmt zu.

    Das Böse braucht zum Siege nur das Schweigen der Mehrheit.

    Wir gestalten die Welt.

    Es liegt an uns, wie es weiter geht.

    Aktiv werden! Jetzt!

    Wir lesen uns …

    Bild: qtfix0017

    –++–

    1. https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2025/07/07/rustungswahn-effizienzproblem-geplante-ausplunderung-und-verarmung-vorbereitung-eines-krieges/
    2. https://www.bild.de/politik/inland/deutsche-friedenstruppen-wadephul-funkt-merz-vor-ukraine-gipfel-dazwischen-68a2b630f3b3300719844db5?t_ref=https%3A%2F%2Fm.bild.de%2Fpolitik%2Finland%2Fdeutsche-friedenstruppen-wadephul-funkt-merz-vor-ukraine-gipfel-dazwischen-68a2b630f3b3300719844db5%3Ft_ref%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.bild.de%252Fpolitik%252Finland%252Fdeutsche-friedenstruppen-wadephul-funkt-merz-vor-ukraine-gipfel-dazwischen-68a2b630f3b3300719844db5
  • Rüstungswahn? Effizienzproblem? Geplante Ausplünderung und Verarmung? Vorbereitung eines Krieges?

    Nach einer längeren Pause greife ich heute wieder einmal zur Tastatur. Das ist vermutlich Vorhersehung des Schicksals, denn heute brennt mir ein Thema auf den Nägeln, bei welchem sich mir persönlich stark der Eindruck des Rüstungswahns aufdrängt. Und dieses Thema passt nahtlos zu meinem letzten Artikel mit der Überschrift „Verhungern für die Tod- und Zerstörungsprofiteure“ (Quelle (1))! Zufälle gibt’s! In dem damaligen Artikel kritisierte ich:

    800 Mrd. EUR möchten die Anführer des angeblichen „Friedensprojektes“ EU in Krieg investieren.

    500 Mrd. EUR möchten die Anführer der BRD in Krieg investieren.

    Macht in Summe 1.300 Mrd. EUR. Das sind

    1.300.000.000.000 EUR

    Das war damals. Und als ob dies nicht genug wäre haben wir inzwischen den NATO-5%-Beschluss (Quelle (2)). Die NATO-Staaten wollen ihre Militärbudgets auf 5 % des BIP des jeweiligen Landes anheben.

    Für die Bundesrepublik Deutschland bedeutet das mit den aktuellen Zahlen (Quellen (3)+(4)):

    Zu diesem Ziel fehlen neben dem aktuell geplanten Militärbudget von ca. 63 Mrd. noch ca. 157 Mrd. im Bundeshaushalt. Würde man diese durch Umschichtung der Mittel erwirken, wären 43 % des Bundeshaushaltes ausschließlich für Tötungs- und Zerstörungsinstrumente vorgesehen. Fast die Hälfte des Haushalts für Zerstörung und Vernichtung. Nur knapp mehr als die Hälfte bliebe für Aufbau und Erhalt unseres Landes. Aber was sollte dafür gestrichen werden? Haben wir nicht jetzt schon trotz höchster Steuereinnahmen aller Zeiten chronische Knappheit im Budget? Und musste nicht deswegen die Schuldenbremse ausgehebelt werden, weil das Geld hinten und vorne fehlt?

    Würde man diese fehlenden Milliarden durch zusätzliche Mittel, also durch sofortige oder kreditfinanzierte spätere Steuererhöhungen bewirken, wären immer noch ca. 33 % des dann größeren Haushalts für Tod, Zerstörung, Leid vorgesehen. Für reine Geldverbrennung. Ca. 2.000 EUR pro Jahr für jeden Einwohner unseres Landes, vom Baby bis zum Greis, vom Ureinwohner bis zum gerade neu Angekommenen. Zusätztlich zu den jetzigen Steuern. Sicher ahnen Sie, wer diese zusätzlichen Steuern bezahlen wird …

    Sind wir denn des Teufels?

    Immerhin hat die Bundesregierung schon einmal klar gemacht, wo sie die Prioritäten sieht. Für 220 Mrd. EUR pro Jahr Waffen kaufen ist gemäß NATO-5%-Beschluss genehm. Die Steuerzahler mit 5 Mrd. bei der Stromsteuer zu entlasten? Dazu fehlt leider das Geld (Quelle (5)). Wo das nur hin geflossen ist? Jedenfalls gehen Waffen vor Bürger. Danke für die Klarheit.

    Ob sich an dieser Prioritätensetzung etwas änderte, wenn man getreu diesem Motto …

    … die Regierungen und die Parlamentarier, die Rüstung betreiben und Kriegseinsätze unterstützen oder beschließen, alle Waffenlobbyisten sowie die Chefs und die größten Eigentümer der Rüstungsfirmen zu einem mindestens 4wöchigen persönlichen Fronteinsatz in den Kriegen, die sie beschlossen haben bzw. in denen ihre Waffen genutzt werden, verpflichten würde? Gut, wird niemals passieren, die Herrschaften werden es zu verhindern wissen. Aber träumen darf man sicher noch?

    Kommen wir zurück zu den Militärbudgets (Quellen (6), (7), (8)):

    Das Bild zeigt einen annähernd maßstabsgetreuen Vergleich der Rüstungsausgaben von Russland (der leicht zu übersehende kleine rote Strich links repräsentiert 109 Mrd. USD jährlich), der NATO (der schwarze klotzige Balken in der Mitte steht für 1.500 Mrd. USD jährlich) und letztlich ganz rechts in grünem Anstrich (warum muss ich hier grinsen?) der Balken für das zu erwartende NATO-Budget unter der 5 % Vorgabe (der Balken steht für ca. 2.500 Mrd. USD jährlich).

    Zuerst eine etwas ungewöhnliche Betrachtung:

    Russland verteidigt mit einem Militärbudget von 109 Mrd. USD pro Jahr eine Fläche von 17.074.636 km² (Quelle (9)), das entspricht einem Budget von 6.383 USD pro km². Würde man das Geld gleichmäßig auf dem Boden verteilen, dann fände man auf jedem einzelnen Quadratmeter Russlands 0,6 US-Cent.

    Deutschland möchte Dank des NATO-5%-Wahnsinnsziels in Zukunft mit einem Budget von 220 Mrd. USD pro Jahr eine Fläche von 357.588 km² verteidigen (Quelle (10)), das entspricht einem Budget von 615.233 USD pro km². Würde man das Geld gleichmäßig auf dem Boden verteilen, dann fände man auf jedem einzelnen Quadratmeter Deutschlands 61,5 US-Cent.

    Das wäre übrigens eine gute Idee, denn dann würden die in immer größeren „Heerscharen“ – man verzeihe mir bitte den in diesem Kontext zynischen und verächtlichen Begriff, der mir jedoch geeignet schien, um diese Menschenverachtung des Rüstungswahns darzustellen. Dann würden also die immer größer werdenden „Heerscharen“ von Flaschen sammelnden Rentnern und Obdachlosen, die durch unsere Bahnhöfe und Städte ziehen, wenigstens für kurze Zeit auch etwas davon haben.

    Nochmals zum Vergleich: Russland 0,6 US-Cent zu Deutschland 61,5 US-Cent pro km².

    Während man in Deutschland in naher Zukunft in jedem Vorgarten Kriegsgerät finden wird muss man in Russland Suchtrupps einsetzen, um Waffen aufzuspüren.

    Doch auch zu einer ernsthaften Betrachtung fällt mir etwas ein. Wie oben gesagt: Russland 109 Mrd. USD pro Jahr, NATO 1.500 Mrd. USD pro Jahr für Militär. Und die NATO will auf 2.500 Mrd. USD pro Jahr erhöhen. Das ist die Ausgangslage.

    Dazu hätte ich einige Verständnisfragen:

    • Der kleine rote Zwerg soll ernsthaft den dicken schwarzen Klotz angreifen wollen?
    • Leidet der dicke schwarze Klotz an einer latenten Angststörung, sodass er glaubt, dem kleinen roten Zwerg trotz seiner dicken schwarzen Klotzigkeit nicht gewachsen sein zu können und deswegen meint, unbedingt noch dicker und fetter werden zu müssen, um dann endlich im grünen Wohlfühlbereich anzukommen, in dem er sich sicher fühlen kann?
    • Besteht hier die Gefahr einer militärischen Adipositas (Quelle (11))?
    • Kann es wirklich ein Sicherheitsgefühl bei einer 22,9-fachen Überlegenheit geben, wenn eine 13,9-fache Überlegenheit schon nicht ausreicht?
    • Wenn ein Rüstungsetat von 1.500 Mrd. USD pro Jahr nicht ausreicht, um ein Land mit einem Rüstungsetat von 109 Mrd. USD pro Jahr von einem Angriff abzuhalten, stellt sich dann nicht die Frage der Effizienz dieses gewaltigen 1.500-Mrd-USD-Etats?
    • Wenn ein Land mit einem Rüstungsetat von 109 Mrd. USD pro Jahr einen Staatenbund mit einem Rüstungsetat von 1.500 Mrd. EUR angreifen und besiegen können sollte (was bekanntlich als Grund für den Aufrüstungswahn herhalten muss), warum müssen wir 1.500 Mrd. USD pro Jahr verbrennen, wenn es für 109 Mrd. USD schon Überlegenheit zu kaufen gibt?

    Leider fallen mir auf diese Fragen keine guten Antworten ein. Es läuft stets auf ein massives psychologisches Problem des dicken schwarzen Klotzes oder auf eine maximal ineffiziente Einsetzung der Mittel beim dicken schwarzen Klotz hinaus.

    Außer … ? Außer die Mittel werden effizient eingesetzt und die Protagonisten wissen es, dass der kleine rote Zwerg dem dicken schwarzen Klotz unterlegen ist. Und es handelt sich um eine propagandistische Shit Show, um diesem Rüstungswahnsinn ein angeblich logisches und sinnstiftendes Bild geben zu können. Doch warum diese Show? Was wäre eine Motivation im Hintergrund?

    • Könnte es sein, dass es darum geht, der Hochfinanz und den Rüstungskonzernen Großaufträge und Unternehmens- sowie wahnsinnige Aktiengewinne zuzuschanzen? (Blackrock und Co. sind sicherlich nicht unerfreut im Moment …)
    • Könnte es sein, dass es ein Teil eines Planes ist, um die Bürger zu verarmen und abhängig zu machen, um sie besser kontrollieren und steuern zu können?
    • Könnte es sein, dass nach den totgerittenen Abkassier-, Umverteilungs- und Verarmungsprogrammen „Corona“, „Klima“, „Migration“ nun einfach die Rüstungsindustrie an der Reihe ist?
    • Und welches Programm kommt danach?
    • Braucht es noch eines oder sind wir dann schon restlos in der Pleite, die Industrie kaputt, die Vermögen abgeschöpft?
    • Oder sehen wir hier einfach nur die Vorbereitungen für den nächsten Angriffskrieg in wenigen Jahren? Uns wird bekanntlich eingebläut, dass der Russe uns in wenigen Jahren angreifen wird (nicht jetzt, wo wir angeblich verteidigunsunfähig sind, sondern erst dann, wenn wir aufgerüstet haben – haha, wie bescheuert ist das denn). Und es wär nicht der erste Krieg, der durch einen vorgetäuschten False Flag Angriff ausgelöst wurde. Die Geschichte ist voll davon.

    Egal, was die Motivation im Hintergrund ist, mir fällt keine gute, beruhigende ein. Haben Sie hier Ideen?

    Finale Frage: Warum lassen die Wählerinnen und Wähler all das mit sich machen und wählen immer wieder dieselben Parteien, die ihnen all das antun? Sie wählen mal mehr linke, mal mehr rechte Watschengeber, aber wirklich andere Parteien wählen sie beharrlich nicht. Leider fallen mir auf diese Fragen auch keine guten Antworten ein …

    Nur von einem bin ich fest überzeugt:




    Deswegen halte ich nichts von dem aktuellen Kriegsgeschrei. Wir benötigen keine Aufrüstung, sondern Abrüstung auf ein so niedriges Level, dass niemand mehr erfolgreich angreifen kann. Und statt Spaltung benötigen wir Völkerverständigung. Ich finde, dass der NATO-5%-Beschluss nur eines verdient: Ab in die Tonne!

    Was können wir tun?

    • Wir können aufhören, all das klaglos hinzunehmen
    • Wir können Verantwortung übernehmen und für uns beschließen, uns selbst für eine Änderung aktiv einzusetzen.
    • Wir können beginnen – oder intensivieren –, unsere Ansichten sichtbar zu machen und Mitstreiter für Frieden zu gewinnen.
    • Wir können demonstrieren und/oder Leserbriefe schreiben.
    • Wir können mit unseren Mitmenschen sprechen und sie zu ihrer Meinung zu diesen Gedanken befragen und versuchen, sie für Aktionen für Frieden zu gewinnen.
    • Wir können unsere lokalen Politiker aus den „Kriegsparteien“ mit diesen Gedanken konfrontieren und sie fragen, warum sie all das klaglos mittragen oder was sie gegen den Wahnsinn unternehmen und wo ihre Schmerzgrenze ist, ab der sie aus der Partei aussteigen.
    • Wir können Landtags- und Bundestagsabgeordnete aus den „Kriegsparteien“ mit diesen Gedanken konfrontieren und sie fragen, warum sie all das klaglos mittragen oder was sie gegen den Wahnsinn unternehmen und wo ihre Schmerzgrenze ist, ab der sie aus der Partei aussteigen.
    • Wir können Parteien wählen, die Frieden wollen statt Kriegsverlängerung und Aufrüstung zu betreiben. Und diese Parteien haben auch lokale Ableger. 2026 ist Kommunalwahl in Hessen! Nehmen wir die Parteien flächendeckend in Haftung für ihre Politik. Wer mich auf Bundesebene für Rüstungsspielchen ausnimmt wie eine Weihnachtsgans, den will ich auch auf kommunaler Ebene nicht haben, sorry.

    Sicher gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, sich einzubringen. Einfach loslegen. Der Einzelne ist wenig, das ist richtig. Nur: Wenn niemand anfängt, dann kann niemand dazu kommen. Und wenn jemand angefangen hat und es kommt niemand dazu, dann können es nicht viele werden und es bleibt alles wie es ist. Änderung erfolgt nur, wenn wir aktiv werden! Es gibt keinen Grund, auf irgendwen oder irgendwas zu warten. Loslegen! Weitermachen! Jetzt! Und zwar in der realen Welt! Nicht nur in den Tiefen des Internets. Die Kriege und Verarmung geschehen in der realen Welt und diese reale Welt kann nur mit realen Handlungen in der realen Welt verändert werden.

    Einfach anfangen und immer weiter machen. Geduld mitbringen, hartnäckig bleiben, immer wieder neue Ideen einbringen. Es braucht nichts als den eigenen Willen, jetzt eine Veränderung bewirken zu wollen. Es wird ansteckend sein! Es werden mit der Zeit mehr Menschen mitmachen und irgendwann wird es peinlich sein, nicht dabei gewesen zu sein! Auf geht’s!

    Wir lesen uns …

    Bilder: qtfix0017

    Quellen:

    1. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/nato-gipfel-5-prozent-abschluss-100.html „NATO beschließt Erhöhung der Verteidigungsausgaben“
    2. https://www.lbbw.de/artikel/maerkte-verstehen/bip-deutschland-aktuelle-daten-prognosen_ajbxog27vt_d.html „Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschland 2025 & Prognosen“
    3. https://www.bundeshaushalt.de/DE/Bundeshaushalt-digital/bundeshaushalt-digital.html Bundesministerium der Finanzen, Regierungsentwurf 2025
    4. https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/koalitionsausschuss-stromsteuer-102.html „Vorerst keine weiteren Stromsteuer-Senkungen“
    5. SIPRI Fact SheetApril 2024 „TRENDS IN WORLD MILITARY EXPENDITURE, 2023“, https://www.sipri.org/sites/default/files/2024-04/2404_fs_milex_2023.pdf 25.8.24 19:03
    6. https://www.puls24.at/news/politik/militaerausgaben-23-nato-staaten-erfuellen-zwei-prozent-ziel/330966 „Militärausgaben: 23 NATO-Staaten erfüllen Zwei-Prozent-Ziel“ 26.8.24 08:07
    7. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1287041/umfrage/vergleich-verteidigungsbudget-russland-ukraine/ „Vergleich des Verteidigungsbudgets¹ von Russland und der Ukraine in den Jahren 2023 bis 2025“ 6.7.25 10:43
    8. https://de.wikipedia.org/wiki/Russland Wikipedia-Artikel über Russland
    9. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland Wikipedia-Artikel über Deutschland
    10. https://de.wikipedia.org/wiki/Adipositas Wikipedia-Artikel über Adipositas, genannt Fettleibigkeit
  • 5 %: NATO im Rüstungswahn !

    5 % des Bruttoinlandsproduktes möchten die Regierungschefs der NATO-Länder zukünftig pro Jahr für Rüstung ausgeben. Für Deutschland bedeutet das bei einem BIP für 2024 von 4,3 Billionen Euro ca. 215 Mrd. Euro pro Jahr. 

    Der geplante Bundeshaushalt 2025 umfasst 503 Mrd. Euro und enthält Rüstungsausgaben von 63 Mrd. Euro.

    Die „5%-Vorgabe“ würde bedeuten, dass ca. 43 % des heutigen Bundeshaushaltes für Rüstung ausgegeben werden müssten.

    Gehen wir davon aus, dass der Haushaltsumfang um die fehlenden 152 Mrd. ansteigt, sind es immer noch ca. ein Drittel des Haushalts für Tötungs- und Zerstörungswerkzeuge. Nur:

    Wo bitte kommen die zusätzlichen ca. 152 Mrd. Euro pro Jahr her?

    Ziemlich sicher aus der Tasche der Steuerzahler, der Rentner, der Hausbesitzer!

    Das ist aus unserer Sicht 100 % unvertretbar!

    Deshalb werden wir auch am 5. Juli wieder von 10-13 Uhr am Kreisel in Fürth gegen diesen Rüstungswahn und für Frieden demonstrieren.

    LASST UNS FRIEDEN SCHAFFEN! DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG UND LEID!

    Wenn Kriege durch Lügen entfacht werden können, kann der Frieden durch die Wahrheit gebracht werden.“ J. Assange

    Friedensoffensive jetzt!
    Stoppt die Kriegs(be)treiber!

    Bürgerwillen respektieren!
    Kein Krieg, keine „Drecksarbeit“ in unserem Namen! Keine weiteren Milliarden Euro Kredite für Kriege, die nur den Reichen nützen.

    Frieden exportieren!
    Die Völker der Erde sind für Frieden und Verständigung!

    Rüstungsspirale stoppen!
    Keine deutsche Führungsverantwortung und Stopp dem „Whatever it takes!“ für maximale Zerstörung von Leben, Natur und unserer Steuergelder.

    Stoppt die Traumatisierung der Kinder!
    Für ein Recht der Jugend auf Zukunft und Glück! Schutz unserer Kinder vor Gewalt!

    Jeder, der unsere Forderungen unterstützen oder mit uns diskutieren möchte ist gerne willkommen.

    Interessierte können über https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/kontakt/ gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

  • Wir weigern uns Feinde zu sein!

    10 Jahre Kampagne Stopp Air Base Ramstein!

    Friedenswoche vom 22. - 29. Juni 2025 
    
    Demonstration in Kaiserslautern am 28. Juni 2025

    Friedenscamp ist zur Demo gehen!

    Denn in diesen Zeiten ist es wichtiger denn je, ein klares Zeichen für den Frieden zu setzen.“

    Friedens-Demonstration

    • Samstag, 28. Juni 2025
    • Hauptbahnhof Kaiserslautern
    • Beginn 12:00 Uhr

    Flyer der Kampagne Stopp Air Base Ramstein! findet ihr hier:

    Aufruf 2025 der Kampagne Stopp Air Base Ramstein:

    Wir zitieren:

    Klare Zeichen gegen Militarisierung

    Die Welt steht an einem kritischen Punkt. Die Air Base Ramstein bleibt ein zentraler Knotenpunkt für globale Kriegsführung, Drohneneinsätze und militärische Logistik. Gleichzeitig droht mit dem geplanten Biolabor eine weitere gefährliche Eskalation.

    Fakten zur Air Base Ramstein:

    • Größter US-Militärstützpunkt außerhalb der USA
    • Steuerungszentrum für völkerrechtswidrige Drohneneinsätze
    • Geplanter Standort für militärische Biowaffenforschung
    • Zentrale Drehscheibe für NATO-Kriegslogistik

    Unsere konkreten Forderungen:

    • Sofortige Schließung der Air Base Ramstein
    • Keine Biowaffenforschung
    • Stopp der militärischen Aufrüstung
    • Umwidmung militärischer Infrastruktur für zivile Zwecke

    ALLE INFORMATIONEN UNTER: https://www.stoppramstein.de/

    Hier ein paar Eindrücke eingesammelt 2024 am frühen Morgen auf dem Camp:

    (Fotos von privat)

  • Aktion für Frieden

    LASST UNS EINE NEUE FRIEDENSKULTUR SCHAFFEN. WIR WOLLEN DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG.

    Friedensoffensive jetzt!
    Beendet den gefährlichen Kriegswahn!

    Wählerwillen respektieren!
    Keine hunderte Milliarden Euro Kredite ohne Schuldenobergrenze für Kriege, die nur den Reichen nützen.

    Frieden exportieren!
    Die Völker Europas sind für Frieden und Verständigung!

    Verhandlungen unterstützen!
    Keine Eskalation der Gewalt durch Waffenexporte!

    Rüstungsspirale stoppen!
    Keine deutsche Führungsverantwortung und kein Whatever it takes! für maximale Zerstörung von Leben, Natur und Steuergeldern.

    Stoppt die Traumatisierung der Kinder!
    Keine Kriegsübungen in den Schulen. Stoppt die allgegenwärtige Kriegspanik!

    Schafft Zukunft!
    Für ein Recht der Jugend auf Zukunft und Glück! Schutz unserer Kinder vor Gewalt!

    Die nächste Aktion am Kreisel in Fürth findet am Samstag, den 7. Juni 2025 ab 10:00 Uhr statt. 
    
    Jeder, der die Friedensforderungen unterstützen oder einfach nur diskutieren möchte, ist wie immer herzlich willkommen.
    Interessierte können aber auch gerne per E-Mail unter info@initiativefreiundselbstbestimmt.com Kontakt mit uns aufnehmen.

    Frieden gestalten, mach mit!

  • „Wer aber den Frieden will, der rede vom Krieg“

    Vortrag von Rudolph Bauer beim Kongress „Krieg und Frieden“ der Neuen Gesellschaft für Psychologie am 11. April 2025 in Berlin veröffentlicht in der Neuen Rheinischen Zeitung

    Der vollständige Artikel ist zu finden unter http://nrhz.de/flyer//beitrag.php?id=29464.

    Wir zitieren:

    Walter Benjamins Satz „Wer aber den Frieden will, der rede vom Krieg“ besagt: Wenn wir, die wir hier versammelt sind, uns ernsthaft und wirksam für den Frieden einsetzen, müssen wir über den Krieg sprechen:

    • über seine alles zerstörende destruktive Vernichtungsgewalt;
    • über die in der Schlacht sich niedermetzelnden Soldaten, die Kriegsgefangenen bei Wasser und Brot, die Befehlshaber bei Sekt und Kaviar;
    • über die Ermordung  von Millionen und Abermillionen Menschen jeden Alters aus der Zivilbevölkerung als Folge der Kriegshandlungen;
    • über Verstümmelte, Vergewaltigte, Verletzte, Missbrauchte, Vertriebene, Traumatisierte und Verhungerte;
    • über die transgenerationalen sozialen und psychischen Folgen;

    weitere Punkte unter „Wer aber den Frieden will, der rede vom Krieg

    Rudolph Bauer befindet in diesem Text u.a. wie folgt:

    Befund 1

    Meine Befund Nr. 1 lautet daher: Den Frieden beschwörend zu fordern, verhindert keine Kriege. Oder, um es in aller Deutlichkeit und bewusst provozierend zu formulieren: Gegen Militarismus und kriegerische Barbarei helfen keine ritualisierten Ostermärsche und keine Gedenktage wie der Antikriegstag am 1. September. Es hilft kein Erinnern an Hiroshima und Nagasaki. Es helfen keine Friedensgottesdienste und Blumengebinde. Es hilft kein „Berliner Appell gegen neue Mittelstreckenwaffen und für eine friedliche Welt“ (17). Es hilft auch keine „Pädagogik der Kriegsuntüchtigkeit“ … (18). Es hilft nicht die Rede von „Verantwortung und Solidarität“ sowie das Versprechen, dass „die vielfältigen Herausforderungen in unserer (Friedens-)Arbeit als Chancen für jeden einzelnen von uns verstanden werden können“ … (19).

    Uns gegenüber steht auf der Seite von Krieg, Militär und Zerstörung eine straff organisierte, gehorsamsgedrillte und mit modernster Technik bewaffnete Übermacht, ein omnipotenter Gewaltapparat, eine militärische  Supermacht, alles durchdringend, alles infizierend.

    ….

    Bei der Berliner „Friedenswinter“-Demonstration zum Bundespräsidialamt verlas der bewegungspolitische Multifunktionär Reiner Braun (31) am 13. Dezember 2014 folgende Passage als „Unser Selbstverständnis“:

    „Unsere Demonstration ist anti-faschistisch; ohne Wenn und Aber. Wir stehen in der Tradition des Schwurs von Buchenwald: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg. Wir lehnen jede Form des Rechtsradikalismus ab, wir arbeiten mit Rechtsradikalen nicht zusammen. Wir demonstrieren hier gegen Krieg und Faschismus, gegen drohende Kriegsgefahr. Wir wollen keinen Rassismus in unserem Land, gleichgültig in welcher Form. Wir sind empört darüber, wie die sächsische Landesregierung mit einer Rassistenorganisation, dem PEGIDA-Bündnis, kooperiert. Auch hier muss eine klare Ansage kommen: Nicht in unserem Namen. Wir leisten Widerstand! Lasst es mich noch einmal ganz deutlich sagen: Wir sagen Nein zu Antisemitismus, neuen Rechten, Reichsbürgern, Rassismus, Nationalismus und Faschismus.“

    Das Zitat ist typisch für die Vermengung der Rede vom Frieden mit einer Staats- und Militärunterwürfigkeit, welche die Kriegsbereitschaft antifaschistisch tarnt. Es handelt sich um dieselbe Methode wie bei Joschka Fischers „Nie wieder Auschwitz“ zur Rechtfertigung des Überfalls auf Jugoslawien.

    Befund 2

    Mein zweiter Befund lautet deshalb: Das Ablehnen, wohlgemerkt: das aufgeplusterte Ablehnen des Faschismus verhindert keine Kriege – ganz im Gegenteil.

    Das aktuelle Versagen und Scheitern der Friedensbewegung ist nicht neu, sondern hat Geschichte. Die historische Erfahrung der Zeit vor den beiden Weltkriegen zeigt, dass Kongresse und Demonstrationen für den Frieden die beiden Weltkriege nicht verhindern konnten – ja, dass sie, wie eine Art Begleiterscheinung, die Militarisierung friedlich flankiert und die Kriegsvorbereitung pazifistisch eskortiert haben. Die Friedensbewegung (genauer: die sozialdemokratische und bürgerliche Friedensbewegung) als Marketenderin und Mätresse des Militärs!

    Befund 3

    Mein Befund Nr. 3 lautet: Friedens-Kongresse und Friedens-Demonstrationen haben keinen der beiden Weltkriege verhindert. Sie haben vielmehr den Prozess der fortschreitenden Militarisierung schein-friedlich flankiert und die Kriegsvorbereitungen pazifistisch eskortiert. Zugespitzt formuliert: Wer für den Frieden ist, aber nicht massiv dem Militarismus begegnet und wer den politisch-ökonomischen Entstehungszusammenhang der Kriege ausblendet, scheitert, muss scheitern. Oder soll ich treffender sagen, dass er den Krieg mitverschuldet?

    Auch heute sind der Massenstreik, die Sabotage der Waffenproduktion, die Weigerung zum Verladen und Transport von Kriegsgütern, die Blockierung der Verkehrswege oder die Aufforderung an die Soldaten zur Befehlsverweigerung  keine offensiven Themen der Friedensbewegung. Andererseits weisen z. B. der Corona-Widerstand, die Bauerndemonstrationen, die Blockaden der französischen Gelbwesten und die Impfweigerung von einzelnen Soldaten in Richtung einer neuen, militanten Friedenspolitik.

    Der vollständige Artikel/Beitrag ist zu finden unter http://nrhz.de/flyer//beitrag.php?id=29464

    Rudolph Bauer ist Mitglied und war Vorstand der Neuen Gesellschaft für Psychologie und ist u.a. Herausgeber des im Sodenkamp & Lenz Verlagshaus erschienen Buches „Corona – Inszenierung einer Krise“ (sehr lesenswert!).

  • Aktion für Frieden

    LASST UNS EINE NEUE FRIEDENSKULTUR SCHAFFEN. WIR WOLLEN DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG.

    Friedensoffensive jetzt!
    Beendet den gefährlichen Kriegswahn!

    Wählerwillen respektieren!
    Keine hunderte Milliarden Euro Kredite ohne Schuldenobergrenze für Kriege, die nur den Reichen nützen.

    Frieden exportieren!
    Die Völker Europas sind für Frieden und Verständigung!

    Verhandlungen unterstützen!
    Keine Eskalation der Gewalt durch Waffenexporte!

    Rüstungsspirale stoppen!
    Keine deutsche Führungsverantwortung und kein Whatever it takes! für maximale Zerstörung von Leben, Natur und Steuergeldern.

    Stoppt die Traumatisierung der Kinder!
    Keine Kriegsübungen in den Schulen. Stoppt die allgegenwärtige Kriegspanik!

    Schafft Zukunft!
    Für ein Recht der Jugend auf Zukunft und Glück! Schutz unserer Kinder vor Gewalt!

    Die nächste Aktion am Kreisel in Fürth findet am Samstag, den 24. Mai 2025 ab 10:00 Uhr statt. 
    
    Jeder, der die Friedensforderungen unterstützen oder einfach nur diskutieren möchte, ist wie immer herzlich willkommen.
    Interessierte können aber auch gerne per E-Mail unter info@initiativefreiundselbstbestimmt.com Kontakt mit uns aufnehmen.

    Frieden gestalten, mach mit!

  • Am 9. Mai fand auf dem Marktplatz in Rimbach anlässlich des Europatags und zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren eine Veranstaltung statt. Die Bürgerinitiative Weschnitztal IFUS hatte dazu eingeladen unter dem Motto: „Europa heißt: Nie wieder Krieg!“.

    Quelle: alle Fotos von privat

    Am Tag nach dem Europatag, am Samstag, 10. Mai, fand wie alle zwei Wochen seit Juni 2024 in Fürth/Odenwald eine Schilderaktion an der B38 Ortsausgang am Kreisel Richtung Krumbach statt, mit der die engagierten Bürgerinnen und Bürger erneut für den Erhalt des Friedens und Verhandlungen statt einer weiteren Eskalation werben.

    Alle Menschen im Weschnitztal sind herzlich eingeladen, sich der Initiative anzuschließen und die minimale und berechtigte Forderung nach einem Leben in Frieden gemeinsam zu bekräftigen.

    Die nächste Aktion für Frieden findet am 24. Mai 2025, 10-13 Uhr in Fürth/Odenwald am Kreisel Ortsausgang Richtung Krumbach.

    Weitere Informationen zur Bürgerinitiative und dem „European Peace Project“ finden Sie unter https://initiativefreiundselbstbestimmt.com und https://europeanpeaceproject.eu.

    Unsere vollständige Pressemitteilung finden Sie hier:

  • LASST UNS EINE NEUE FRIEDENSKULTUR SCHAFFEN. WIR WOLLEN DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG.

    Friedensoffensive jetzt!
    Beendet den gefährlichen Kriegswahn!

    Wählerwillen respektieren!
    Keine hunderte Milliarden Euro Kredite ohne Schuldenobergrenze für Kriege, die nur den Reichen nützen.

    Frieden exportieren!
    Die Völker Europas sind für Frieden und Verständigung!

    Verhandlungen unterstützen!
    Keine Eskalation der Gewalt durch Waffenexporte!

    Rüstungsspirale stoppen!
    Keine deutsche Führungsverantwortung und kein Whatever it takes! für maximale Zerstörung von Leben, Natur und Steuergeldern.

    Stoppt die Traumatisierung der Kinder!
    Keine Kriegsübungen in den Schulen. Stoppt die allgegenwärtige Kriegspanik!

    Schafft Zukunft!
    Für ein Recht der Jugend auf Zukunft und Glück! Schutz unserer Kinder vor Gewalt!

    Die nächste Aktion am Kreisel in Fürth findet am Samstag, den 10. Mai ab 10:00 Uhr statt. 
    
    Jeder, der die Friedensforderungen unterstützen oder einfach nur diskutieren möchte, ist wie immer herzlich willkommen.
    Interessierte können aber auch gerne per E-Mail unter info@initiativefreiundselbstbestimmt.com Kontakt mit uns aufnehmen.

    Frieden gestalten, mach mit!

  • Frieden gestalten, mach mit!

    Unzufrieden mit der Welt?

    Dann müssen wir selbst etwas tun! Jeder für sich nach seinen Möglichkeiten. Auf andere zu warten ist nicht die Sache der Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS), die am 26.4. erneut am Fürther Kreisel für Frieden, Abrüstung und Miteinander warb.

    Bilder: qtfix0017

    Es liegt an jedem Einzelnen dazu beizutragen, die Welt besser und friedlicher zu machen. Es beginnt mit dem Entschluss, selbst etwas machen zu wollen, und geht mit dem ersten Schritt weiter.

    Immer mehr Menschen erkennen das und fordern sichtbar für alle von unseren Politikern, sich für Frieden einzusetzen. Leider ist Europa bzgl. des Ukraine-Kriegs hierbei sehr schlecht aufgestellt. Besonders erkennbar wurde dies dadurch, dass einerseits die deutschen Vertretungen gar nicht an erfolgsversprechenden Friedensverhandlungen beteiligt sind und andererseits der französische Präsident Macron von Donald Trump in Rom einfach weggeschickt wurde, als jener sich mit dem ukrainischen Präsidenten unterhalten wollte.

    Die EU und Deutschland befinden sich mit ihrer kriegsfördernden Politik im bedeutungslosen Abseits des Weltgeschehens. Dies zu ändern im Sinne von Frieden stiftender, verbindender Politik hat sich das European Peace Project auf die Fahne geschrieben:

    „Wenn die EU und ihre nationalen Regierungen uns in einen Krieg gegen Russland führen wollen, verraten sie alle europäischen Grundprinzipien von Frieden, Demokratie, Freiheit und Völkerverständigung! Daher nehmen wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas, die Zukunft dieses wunderbaren Kontinents selbst in die Hand!“

    Die Initiatoren Ulrike Guerot, Isabelle Casel und Peter van Stigt rufen für Freitag, den 9. Mai zu einer europaweiten Auftaktaktion auf.

    Die Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS) unterstützt diesen Aufruf mit der öffentlichen Verlesung des Manifests des European Peace Project am 9. Mai um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Rimbach.

    Anschließend sind alle Interessierten zu gegenseitigem Austausch der Gedanken und Ideen sowie Diskussionen eingeladen.

    Mehr Informationen zum European Peace Projekt finden Sie unter https://europeanpeaceproject.eu/