• Wahlhelfer (11) – Verpisst Euch!

    Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!

    Heute: Verpisst Euch!

    Ich bin wütend. Und zwar sowas von!

    Missfallen, Verachtung, Wut, Zorn, Hass. Worte, die sicherlich vielen Menschen heute durch den Kopf gehen. #Aschaffenburg. Ein weiteres Mahnmal einer traurigen, fassungslos machenden Entwicklung. Erneut hat ein Mensch andere Menschen abgestochen. Unschuldige. Einfach so. Das Übliche, sozusagen. Wie immer, möchte man fast sagen, ein mehrfach auffälliger Gewalttäter, der noch nicht abgeschoben wurde. Wir kennen es aus unzähligen ähnlichen Fällen. Fast könnte man sagen „es wird langweilig“. Wenn es nicht so dermaßen traurig, erschütternd, deprimierend wäre. Erneut hören wir dieses dümmliche, empathielose Gelaber aus Politik und Nanny-Medien. „Bedauern“, „Unfassbar“, „Schreckliche Tat“ usw.

    Ich kann es nicht mehr hören!

    Den Unterirdischkeitspreis erster Klasse am Band erhält eine Politikerin, die nichts Besseres zu tun hatte, als darauf hinzuweisen, dass solche Taten immer wieder von Männern und nicht von Frauen verübt würden. Fertig. Keine weitere Äußerung.

    „Ich bin es leid, wenn sich alle paar Wochen solche Gewalttaten bei uns zutragen“, sagte der SPD-Politiker laut einer Mitteilung. Gemeint ist der Kanzler! So schreibt es der focus (Quelle (a), Link unten).

    Hallo Olaf möchte man sagen, Tux an Erde: DU BIST KANZLER! WENN DU ES LEID BIST, DANN TU DOCH WAS! ODER SETZE LEUTE AUF MINISTERPOSTEN, DIE WAS TUN! WO IST DAS PROBLEM?

    2015 war die CDU-Merkel-Grenzöffnung. Seitdem nehmen diese Taten zu. Alle Altparteien weigern sich, etwas dagegen zu tun. Sie erschöpfen sich in Pseudomaßnahmen, die noch nicht einmal die Symptome lindern. Im Gegenteil, sie, die Altparteien, verschärfen die Lage immer weiter, holen noch mehr Menschen ins Land. Sie stellen sich dabei auch äußerst ungeschickt an, um bestehende Gesetze durchzusetzen.

    Wurde schon die nächste Messerverbotszone ausgerufen? Wird es jetzt Männerverbotszonen geben? Wird man Kindergärten empfehlen, Freiland zu meiden? Oder eine Messerlänge mehr Abstand zu halten? Wurden in Aschaffenburg zu wenigen Omas die Handtaschen kontrolliert? Waren wir als Volk wegen zu wenig Zivilcourage schuld? Hätten sich außer dem mutigen und nun toten 41jährigen noch mehr Leute todesmutig dazwischen werfen und die Messerstiche mit dem eigenen Leib abfangen sollen?

    Die Blutspur zieht sich quer durch alle Bundesländer.

    Völlig egal, ob CDU, SPD, Linke, Grüne, FDP an der Macht sind.

    Überall dasselbe.

    Es gibt zwei Möglichkeiten: Sie, die Altparteien, können nicht. Oder sie wollen nicht. Dass es anders geht hat Corona gezeigt. In Windeseile konnten Grenzen geschlossen werden. Menschen, die aus der Reihe tanzten wurden von der Polizei rigoros niedergeworfen und sehr hart angegangen. Gerichte sprachen Urteile. Bei Majestätsbeleidigungen geht es auch. Hausdurchsuchungen morgens um 5 Uhr wegen eines Memes. Wer Robert den I. beleidigt bekommt Besuch. Einige, die andere Leute verprügeln, dürfen dafür frei herumlaufen. Deutschland im Jahre 2025.

    Warum passiert bzgl. der Messerstechereien nichts? Wenn an der einen Seite etwas geht und auf der anderen Seite dasselbe nicht, dann liegt für mich die Vermutung nahe: SIE WOLLEN ES SO! Aber auch wenn meine Vermutung falsch wäre, dann bliebe auch nur noch die Möglichkeit, dass sie nicht können. Und das ist auch unerträglich. Oder sehen Sie noch eine andere Möglichkeit? Ich sage daher nur noch:

    Verpisst Euch! Haut ab! Räumt Eure Sessel!

    Ich habe die Schnauze voll von Euch und Eurem Gelaber. Macht Platz für andere, die es wenigstens versuchen uns zu schützen. Ihr lasst ein ganzes Land ins Messer laufen und wendet Euch noch gegen diejenigen, die das beklagen.

    Was das mit der Wahl zu tun hat: Liebe Wählerinnen und Wähler, die Politik der Altparteien hat uns zu dem Zustand geführt, den wir heute haben. Sie können diese Politik mit Ihrer Wahlstimme bestätigen und damit „weiter so“ wählen. Oder Sie können diese Zustände abwählen, indem Sie irgendwas anderes wählen in der Hoffnung, dass es andere vielleicht besser machen, oder es zumindest versuchen. Es ist Ihre Entscheidung und in der Wahlkabine dürfen Sie tun, was Sie wollen. Wichtig: Wenn Sie eine andere Politik haben wollen, dann müssen Sie auch andere Parteien wählen. Die Altparteien werden keine andere Politik machen. Das haben sie die letzten Jahre nachhaltig bewiesen. Es ist Ihre Wahl! Ihre Verantwortung. Ich jedenfalls weiß, wen ich definitiv nicht wählen werde. Am 23.02. nicht und bei ganz vielen zukünftigen Wahlen auch nicht mehr.

    Ich habe fertig!

    Meine Meinung. Sie dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.

    It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.

    Früher erschienen in dieser Artikelserie:

    Wahlhelfer (1) – Wählen oder Nichtwählen, das ist hier die Frage https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2024/12/27/wahlhelfer-1-wahlen-oder-nichtwahlen-das-ist-hier-die-frage/

    Wahlhelfer (2) – Überlegungen zu Deppen, Idioten und anderen Schwachköpfen

    Wahlhelfer (3) – Grüne Logik (1) Militärbudget

    Wahlhelfer (4) – ePA (elektronische Patientenakte), Terminsache 15.1.2025

    Wahlhelfer (5) – Sind wir dumm?

    Wahlhelfer (6) – Ich höre Stimmen

    Wahlhelfer (7) – Kriegstauglichkeit

    Wahlhelfer (8) – Jetzt hören Sie mal gut zu!

    Wahlhelfer (9) – Piraten, rette sich wer kann!

    Wahlhelfer (10) – Nur Bares ist Wahres

    Bild: qtfix0017

    Quellen zum heutigen Wahlhelfer:

    (a) https://www.focus.de/panorama/welt/einsatz-in-aschaffenburg-kind-und-erwachsene-mit-stichwaffe-verletzt-polizei-nimmt-zwei-verdaechtige-fest_id_260657175.html

    (b) https://www.tichyseinblick.de/meinungen/aschaffenburg-es-reicht-es-reicht-es-reicht/

  • Wahlhelfer (10) – Nur Bares ist Wahres

    Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!

    Heute: Nur Bares ist Wahres

    Bargeldlos bezahlen ist bequem. Es ist modern und schick. Super cool, einfach das neueste Handy zu zücken, damit über einen Apparat zu gleiten, und schon ist die Rechnung bezahlt. Bargeld ist old school, für Zurückgebliebene, jeder fummelt daran herum. Es dauert lange, bis das Geld gezählt und sortiert ist. Es liegt schwer in der Tasche, ist schmutzig, mit Bakterien und Viren überzogen und wird von Kriminellen verwendet. Und gestohlen werden kann es einem auch. Also weg damit!

    Können Sie sich diesen Argumenten anschließen? Dann bitte ich Sie um die Chance, Ihre positive Sicht auf die Bargeldlosigkeit etwas in Frage zu stellen.

    Eine plakative Behauptung vorab:

    Das ist das Ziel der Bargeldabschaffung: Alle unterwerfen und vollständig kontrollieren. Das Gummibärchen, welches man Ihnen dafür anbietet, ist das Märchen der besseren Kriminalitätsbekämpfung. Das betrifft aber nur die kleinen Fische. Oder haben Sie zu den Cum-Ex-Betrügereien viele Verurteilungen gesehen? Und die waren alle unbar verbucht!

    Und nun eine ausführlichere Argumentation:

    Jede bargeldlose Zahlung hinterlässt digitale Spuren, die es in sich haben. Viele Menschen meinen, sie hätten nichts zu verbergen. Das ist ein Trugschluss.

    Vor vielen Jahren verklagte in den USA ein Vater einen Einkaufsmarkt, weil dieser seine minderjährige Tochter mit Werbung für Schwangeren- und Baby-Bedarf überhäufte. Er fand das unverschämt und anmaßend – und verlor den Prozess in dessen Verlauf sich herausstellte, dass seine Tochter tatsächlich schwanger war. Woher wusste der Markt das? Aus dem geänderten Einkaufsverhalten der Tochter, welches er aus den Einkaufsdaten ableiten konnte. Sie wissen schon: „Kunden, die dieses Produkt kauften, …“

    Die Tochter wollte das Ereignis vor ihrem Vater verheimlichen. Vielleicht hatte Sie Angst vor seiner Reaktion oder wollte ihn erst sorgsam darauf vorbereiten. Jedenfalls ist ihr das misslungen wegen der Spuren, die sie hinterließ. Mit Bargeld (und ohne Kunden- oder Rabattkarte!) wäre Sie weitgehend anonym geblieben. Sie hätte hoffen können, anonym einzukaufen und ihr süßes Geheimnis wahren zu können. Niemand, auch nicht der Händler, hätte mitlesen können. Und wenn sie bei dem Händler nicht persönlich bekannt gewesen wäre, hätte er sie niemals mit Werbung überschütten können.

    Es geht niemanden etwas an, wann sie wo was in welchen Mengen gekauft haben! Niemanden außer Ihnen selbst!

    Wenn Sie glauben, dass Ihre Einkäufe harmlos wären und es egal sei, ob diese bekannt wären, dann stellen Sie sich bitte vor, dass Ihr Händler genau weiß, wieviel sie so im Durchschnitt einkaufen. Er kennt sogar die einzelnen Artikel. Ihr Zahlungsdienstleister kennt zwar (noch) nicht die Artikel, aber das Geschäft und den Betrag und kann daher Rückschlüsse ziehen, was sie in welchen Mengen wann und wo eingekauft haben. Er kann Bewegungsprofile aufbauen und sogar sehen, ob sie gesund sind und teilweise auf ihre Krankheiten Rückschlüsse ziehen. Wenn Sie regelmäßig im Sanitätsbedarf einkaufen, haben sie vielleicht Inkontinenzprobleme? Oder Sie haben beim Kardiologen eine Igl abrechnen lassen? Wollen Sie, dass Ihr Zahlungsdienstleister das weiß? Warum sollte er wissen, ob Sie gerade zu Hause oder doch fern ab in München sind und dort ein Doppelzimmer und Essen für zwei Personen bezahlen wo Ihr Partner doch gerade zu Hause Lebensmittel mit der Karte bezahlt hat? Wen außer Ihnen geht es etwas an, wo Sie sind und was Sie machen? Wenn zeitgleich Ihre Begleitperson auch per Karte zahlt, dann kann Ihr Zahlungsdienstleister evt. sogar erschließen, mit wem Sie gerade unterwegs sind. Möglicherweise ein Liebesabenteuer? Oder ein konspiratives Treffen von Regierungskritikern? Vielleicht ist Ihnen der Zahlungsdienstleister wohl gesonnen und der Staat hat noch kein Interesse an diesen Daten. Das kann sich jederzeit ändern. Und ein EDV-Schlupfloch könnte jetzt schon auf einen Schlag all diese Daten ins Internet spülen oder in die Hände von Erpressern. Das könnte unangenehm werden. Besser, wenn es solche Daten gar nicht erst gibt.

    Wenn Sie das noch nicht überzeugt, dann fahren wir die ganz harten Geschütze auf: Stellen Sie sich vor, Sie leben im Dritten Reich und möchten einen Juden verstecken und es gibt kein Bargeld. Wie kommen Sie an die Lebensmittel, um Ihren lieben und todesgefährdeten Mitmenschen durchzufüttern? Einfach einkaufen? Geld haben Sie als reicher Mensch genug. Aber: Wenn Sie sich die Lebensmittel für den Juden nicht vom eigenen Leib absparen wird es dem Händler und ihrer Bank sofort auffallen, dass Ihre Lebensmittelumsätze im Umfang von zufälligerweise genau einer Person angestiegen sind. Was glauben Sie, wie lange Sie noch ungestört einkaufen werden? Ohne Bargeld bekäme Ihre Bank alles mit, auch wenn Sie unterschiedliche Händler aufsuchen würden. Und Sie können sicher gehen, dass ein Staat, der derart Böses im Schilde führt, alle Banken und Zahlungsdienstleister anzapft und die Daten bei sich im staatlichen Rechenzentrum zusammenführt und auswertet. Mit Bargeld könnten Sie unterschiedliche Händler kontaktieren und Ihre Bank bekäme nicht mit, wofür das Geld weg ginge. Und die Händler hätten nicht ausreichend Vergleichsdaten. Mit Bargeld hätten Sie und Ihr Schützling wesentlich bessere Überlebenschancen.

    Ja, im Moment haben wir die Situation nicht, niemand stellt Juden nach. Aber wir hatten sie schon einmal. Und wir müssen immer damit rechnen, dass wieder etwas schief geht und erneut solche schlechten Zeiten ausbrechen. Wer weiß, wer dann gerade schlecht gelitten ist und sich verstecken muss. Es könnte auch Sie treffen. Wenn nicht mehr die Möglichkeit besteht anonym zu bezahlen, dann wird es kein Entrinnen geben! Weder könnte ein Mensch versteckt werden, noch könnte er fliehen, denn sein Konto wäre sicherlich sofort gesperrt und er käme nicht mehr an sein Vermögen. Und wer würde helfen, wenn es sofort erkannt würde?

    Ok, dann sorgen wir dafür, dass man immer das Recht hat, bar zu bezahlen. Gute Idee, reicht jedoch nicht. Wenn alle das Recht haben, es aber nicht nutzen, dann fällt derjenige, der es dann plötzlich nutzt, sofort auf. Es muss unauffällig sein, Bargeld zu nutzen! Nur wenn das gewahrt ist, haben wir eine Versicherung für schlechte Zeiten!

    Daher mein dringender Appell: Nutzen Sie Barzahlung wo es nur geht. Und verzichten Sie auf Rabattkarten oder -Apps, wenn Sie es sich leisten können. Rabattkarten sind Datensammler par excellence. Es geht niemanden etwas an, was sie wo einkaufen! Halten Sie immer ein paar Euros Überlebensreserve zu Hause vor. Und betrachten Sie jeden, der Ihnen das Bargeld ausreden will, als potentiellen Feind der Freiheit! Jeden! Manch einer will nur Geschäfte machen, andere aber vielleicht mehr. Wenn es zu spät ist, gibt es kein Entrinnen mehr.

    Bargeld ist wie eine Freiheitsversicherung. Sie kostet Prämie wie z.B. Komfortverlust, Verlustrisiko, Missbrauch durch Kriminelle, entgangene Rabatte. Im Gutfall benötigt man die Versicherung nie, hat sich „umsonst abgemüht“ und Prämie bezahlt. Aber wenn wirklich der Fall eintritt, dann ist sie Gold wert! Und für die Risiken des Bargeldes benötigen wir andere Lösungen, die sich auch finden lassen.

    Bargeldfeinde sind Freiheitsfeinde, insbesondere in der Politik. Ohne Bargeld besteht eine vielfach höhere Kontrollmöglichkeit. Wir wären auf Gedeih und Verderb dem Wohlwollen von Politik und Zahlungsdienstleister ausgesetzt. Bei unerwünschtem Verhalten wäre es ein Leichtes, ein Konto zu sperren und damit den Inhaber aus dem Spiel zu nehmen. Kein Konto, keine Zahlungsmöglichkeiten mehr. Sie könnten noch nicht einmal mehr 1.000 EUR aus dem Schrank holen und sich die 400 km zur Grenze durchschlagen. Vielleicht könnten Sie Gold tauschen …

    Gelegenheit macht Diebe. Beachten Sie bitte, dass dann, wenn die Politik die Möglichkeit hätte, unerwünschtes Verhalten mit Kontoeinschränkungen bis hin zu Sperrungen zu sanktionieren, sie dies sicher tun würde. Zuviel Benzin gekauft? Schlecht für die Umwelt, Konto eingeschränkt, Bezahlung von Kraftstoffen gesperrt. Die Regierung kritisiert? Zwei Wochen nur noch Lebensmittel und sonst nichts einkaufen. Geld an die falsche Organisation gespendet? Vier Wochen Bezahlungen nur noch im Umkreis von fünf Kilometern um Ihre Wohnung. Es gibt vielfältige Möglichkeiten.

    Glauben Sie mir, wenn Möglichkeiten da sind, dann werden sie genutzt werden. Vielleicht nicht von heute auf Morgen, aber Schritt für Schritt immer ein kleines bisschen mehr. Wie beim Frosch im Kochtopf, bei dem das Wasser nur ganz langsam erhitzt wird und der Frosch gar nicht merkt, wie es zu heiß wird. Bis es zu spät ist.

    Was hat das mit der Wahl zu tun: Schauen Sie, wer Bargeld abschaffen oder die Nutzung deutlich zurückdrängen und begrenzen will oder es schon tat und wählen Sie andere Parteien! Natürlich gibt es gute Gründe, mit denen man Ihnen die Bargeldabschaffung verkaufen will. Aber es gibt noch bessere Gründe, das Bargeld zu behalten. Wer das Bargeld zurückdrängen will, der will gut getarnt Ihre Freiheit einschränken, Sie kontrollieren, abhängig machen und letztlich vollständig unterwerfen. Das ist das Ziel der Bargeldabschaffung: Alle unterwerfen und vollständig kontrollieren. Das Gummibärchen, welches man Ihnen dafür anbietet, ist das Märchen der besseren Kriminalitätsbekämpfung. Das betrifft aber nur die kleinen Fische. Oder haben Sie zu den Cum-Ex-Betrügereien viele Verurteilungen gesehen? Und die waren alle unbar verbucht!

    Meine Meinung. Sie dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.

    It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.

    Früher erschienen in dieser Artikelserie:

    Wahlhelfer (1) – Wählen oder Nichtwählen, das ist hier die Frage https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2024/12/27/wahlhelfer-1-wahlen-oder-nichtwahlen-das-ist-hier-die-frage/

    Wahlhelfer (2) – Überlegungen zu Deppen, Idioten und anderen Schwachköpfen

    Wahlhelfer (3) – Grüne Logik (1) Militärbudget

    Wahlhelfer (4) – ePA (elektronische Patientenakte), Terminsache 15.1.2025

    Wahlhelfer (5) – Sind wir dumm?

    Wahlhelfer (6) – Ich höre Stimmen

    Wahlhelfer (7) – Kriegstauglichkeit

    Wahlhelfer (8) – Jetzt hören Sie mal gut zu!

    Wahlhelfer (9) – Piraten, rette sich wer kann!

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  • Wahlhelfer (9) – Piraten, rette sich wer kann!

    Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!

    Heute: Piraten, rette sich wer kann!

    Ältere Semester unter den Leserinnen und Lesern erinnern sich vielleicht noch an die Piratenfilme aus den 60er und 70er Jahren. „Der rote Korsar“, „Freibeuter der Meere“ usw. Schwarz-Weiß-Schinken, bei denen die Piraten auf ihren teils auf mehreren Decks mit Kanonen bestückten, kombinierten Segel-/Ruderschiffen Jagd auf Handelsschiffe machten und ihrerseits wieder von den königlichen Kriegsschiffen gejagt wurden. Natürlich gab es in diesen Filmen auch immer beeindruckende Seeschlachten, bei denen die Kanonen donnerten, Segel zerfetzten, Holzplanken splitterten, Masten umkippten. Matrosen stürzten aus der Takelage von Kugeln getroffen ins Meer, Kanoniere wurden von getroffenen Kanonen zerquetscht oder durch explodierende Pulverfässer durch die Luft geschleudert. Irgendwann gab es das obligate „Entert das Schiff!“, dramatische Kampfszenen Mann gegen Mann, Säbelklirren, flinke Messer, Pistolenrauch, dann das Plündern und am Ende waren die Unterlegenen tot und deren Schiff lag auf dem Meeresboden. Ganz besonders toll war, wenn es richtige Breitseiten gab, weil das Ziel im richtigen Winkel neben dem eigenen Schiff lag. Die ganze Kanonenseite des Schiffes konnte gleichzeitig schießen und so massivsten Schaden anrichten. Wenn – egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit – der Ausguck mit einem durchdringenden Schrei „Piraten!“ meldete, dann hieß es Frauen und Kinder unter Deck (sofern überhaupt welche an Bord waren) und der Rest an die Waffen und rund ging es.

    Warum erzähle ich das? Weil mir dazu eine fiktive, total bescheuerte Geschichte eingefallen ist, die nichts mit real lebenden Personen und Geschehnissen zu tun hat, das wäre rein zufällig. Manchmal muss man zur Abwechslung einfach mal etwas herumspinnen, um sich zu entspannen und den harten Alltag zu ertragen. Und diese Geschichte will ich Ihnen nicht vorenthalten.

    Es war einmal vor langer Zeit ein stolzes Segelschiff auf dem Meer unterwegs. Die Mannschaft war gut ausgebildet, motiviert und fix. Das Schiff tip top in Ordnung. Die Passagiere vertrugen sich gut, halfen mit wo sie konnten und das Schiff kam gut voran. In den Häfen wurden gute und ausreichende Vorräte aufgenommen, auf See wurde sorgsam damit umgegangen. Bis das Schiff immer öfters auf Piraten traf und immer wieder angegriffen wurde.

    Ein massives Sperrfeuer legte vor längerer Zeit die Außenhaut des Schiffes in Schutt. Dies führte einerseits zu massivem Wassereintritt und andererseits dazu, dass durch die Löcher weitere Passagiere das Schiff schwimmender Weise viel einfacher entern und sich an den Vorräten laben konnten. Bisher konnten durch weiteres Dauerfeuer der Piraten jegliche Reparaturarbeiten verhindert werden. Viele Mitglieder der Besatzung konnten sich nicht mehr der Verteidigung des Schiffes zuwenden, sondern mussten seitdem Wasser schöpfen und die zusätzlichen Passagiere versorgen.

    Mit weiteren Breitseiten wurde die Energieversorgung gesprengt. Die Masten des Segelschiffs stürzten ein, zersplitterten in Millionen Teile und lösten sich in Staub auf. Die Öfen in der Küche wurden getroffen, die Ofenrohre ebenso. Der Smutje konnte nur noch notdürftig kochen. Viele Passagiere konnten bei diesem Angriff live zusehen. Und nicht wenige an Bord klatschten sogar Beifall als die Masten zusammenfielen, was einige der Anwesenden sowie die Piraten, die per Fernrohr aus sicherer Distanz interessiert die Resultate ihres Werkes erspähten, leicht irritierte. Des eigenen Antriebs beraubt manövrierte es sich seitdem weniger gut.

    Erste merkwürdige Entscheidungen des Kapitäns sorgten dafür, dass der verbliebene Antrieb extrem erschwert wurde. Die Ruderer durften nicht einfach mehr ihre Ruder zu Wasser lassen und rudern, sie mussten sie zuerst einmal um das Schiff tragen, ehe sie sie verwenden durften. Das kostete Kraft und die Vorräte schmolzen schneller dahin. Und jedes Vierteljahr mussten sie ein weiteres Ruder abgeben. Damit die Auswirkungen auf das Meer nicht so groß wären und das Schiff leichter würde. Dann ginge das Rudern auch wieder besser. Beschwerden über diese Sanktionen und Anordnungen des Kapitäns verhallten ungehört.

    Um den schlechter werdenden Antrieb auszugleichen kaufte der Kapitän von Handelsschiffen teure Segel. Viele Vorräte wurden dafür geopfert. Die Händler kamen gar nicht nach mit der Lieferung und bauten daher bald größere Schiffe mit großen Schaufeln an der Seite. Schiffe, die rauchten und fauchten wie rote Drachen. Damit konnten sie nun schneller und mehr neue Segel liefern. Doch die neuen Segel waren nicht so gut wie die alten Segel. Daher kaufte der Kapitän immer mehr davon. Die verbliebenen Maststummel wurden mit Segel versehen, die Reling ebenso. Aber sie konnten die viel zu vielen Segel nicht aufnehmen, was den Kapitän jedoch nicht davon abhielt, weitere Segel zu kaufen. Das alles half jedoch nichts, wenn der Wind nicht wehte. Und wenn er zu stark wehte mussten die Segel wieder eingeholt werden, da das Schiff ansonsten zu kentern drohte oder die Segel zerrissen. Der Antrieb blieb stark reduziert, obwohl die Mannschaft viel mehr rennen musste, um die Segel ständig neu zu setzen oder wieder einzuholen oder auszutauschen.

    Ein auch unter Beschuss stehendes, in Seenot geratenes Nachbarschiff bat inzwischen immer wieder um Hilfe und bekam selbstverständlich viele Kanonen, Pulver, Kugeln und andere Vorräte vom freundlichen Kapitän überstellt. Auch wurden einige Passagiere übernommen, um das Nachbarschiff zu entlasten. Die Piraten zeigten ausnahmsweise ihr hilfreiches Gemüt, übernahmen auch gerne Vorräte des Kapitäns und übergaben dafür einige Kanonen an das Nachbarschiff, und machten sich danach schnell wieder aus dem Staub. Das erleichterte das antriebsschwache Schiff massiv, jedoch erschwerte es die Lage an Bord mehr als es das leichtere Gewicht kompensiert hätte.

    Die Schiffszimmermänner wurden unterdessen damit beschäftigt, Zimmer, Decken und Wände in Watte zu packen, damit nicht zu viel Brennholz benötigt und Rauch erzeugt würde. Leider waren sie deswegen nicht mehr in der Lage, bei der Reparatur des Schiffes an sich und der Verteidigung desselben mitzuhelfen. Der Beschuss durch die Piraten ging derweil mit donnernden Kanonen und viel Rauch weiter.

    Die Watte wurde mit der Zeit knapp, zum Ausgleich wurden Taue aufgedröselt und die Fasern gelöst und verwirbelt und als Watteersatz genutzt. Dies hatte zur Folge, dass die Carola-Rah mangels Befestigungsseilen einstürzte. Das machte aber nichts, denn das Segel daran war sowieso schon zerfetzt in tausend Stücke. Es war die einzige Rah mit Namen an Bord, und diesen erhielt sie vor langer Zeit, weil der Kapitän dereinst in Carola, die Schöne von Tikitaka, verliebt war und er ihren Namen in die Rah ritzen ließ. Doch schon vor längerer Zeit hatte sie ihn wegen eines reichen Piraten verlassen. So war er froh, dass die Rah nun auch hinüber war und ihn nicht weiter an diesen Schmerz erinnerte. Die aktuelle Lage hatte durchaus ihre Vorteile.

    Anderseits aber durfte der Smutje nur noch Körner und Blätter kochen, sodass den Kämpfern bald mangels Fisch- und Fleischbeilage die Kräfte schwanden. Es war eben doch nicht alles gut im Moment. Man begrenzte sich zudem auf die Mitte des Schiffes, Vorschiff und Heck wurden nicht mehr genutzt und abgesperrt.

    Der Bordarzt litt inzwischen an einer Mangelernährung und halluzinierte. Er sah überall Kranke und sperrte sie in die Kajüten. Während dessen machten sich die Piraten den Spaß und verkauften ihm für teuer Geld ein Wundermittel, welches der Bordarzt umgehend verabreichte ohne zu wissen, ob und wie es wirkte. Einige Passagiere erlebten daher mehr ein blaues Wunder denn eine wundersame Heilung. So mancher musste den Tiefen des Ozeans übergeben werden. Gold und Silber waren in der Zwischenzeit an der sicheren Goldgrube der Piraten angelandet.

    Eine gekonnt eingefädelte Sabotage an Bord des Schiffes konnte Mannschaft und Passagiere durch geeignete, gelieferte Ketten an selbige legen und von übertriebenem Wehr- und Reparaturverhalten abhalten. Dafür mussten sie nun protokollieren, woher das Pulver und die Kanonenkugeln, die Kanonen und die Zündhölzer stammten und dass diese auch wirklich sorgfältig und aufrichtig erarbeitet waren. Und kein Zimmermann durfte mehr Seile und Watte verwenden, bei denen er nicht genau deren Herkunft benennen konnte.

    Die schwindende Kampf- und Einsatzbereitschaft der Matrosen und Passagiere wurde durch entsprechende Aufpasser und Einpeitscher wieder auf Vordermann gebracht. Abweichler konnten sofort ausfindig gemacht und dem Kapitän durch das große Eingangsportal zu seiner Kajüte gemeldet werden. Jegliche Abweichung von den vielfältigen Befehlen des Kapitäns, jeglicher kleiner und großer Ungehorsam, insbesondere mangelnder Respekt gegenüber dem Kapitän, wurde sofort bestraft, was mitunter auch zu einmal Kiel-holen führen konnte.

    Nichts desto trotz war der Kapitän ein sehr herzlicher und hilfsbereiter Mensch. So kam es, dass er einem der reichsten Piraten der Welt mit 400 Fässern Pulver und 200 Kanonenkugeln aushalf als jener ihn um eine kleine Unterstützung für seine ehrenhaften Unternehmungen bat. Da die Matrosen inzwischen allerorten nur noch darum kämpften, den Untergang des eigenen, schwer getroffenen Schiffes zu verhindern, waren viele Passagiere gerne bereit, bei der Aushändigung der Fässer und Kugeln zu helfen. Sie stellten sogar eigene Schutzgruppen zusammen, die die Übergabe gegen einige wenige aufgebrachte Matrosen absicherten. Denn es fühlte sich einfach sehr gut und richtig an, anderen zu helfen.

    Das inzwischen zu sinken drohende Schiff konnte sich kaum mehr bewegen und Häfen anlaufen. Manchmal musste es von anderen Schiffen an den Haken genommen werden um überhaupt voran zu kommen. Hauptsächlich nachts im Schutze der Dunkelheit und bei Windstille. Fremde Matrosen halfen beim Wasser schöpfen und gelegentlich wurde auch ein neues Ruder dagelassen.

    Das Leben an Bord wurde schwieriger. Die Arbeitsschichten für die Matrosen mussten erhöht und die Nahrungsrationen gesenkt werden. Um die Passagiere bei Laune zu halten wurden deren Rationen verdoppelt. Die Heuer wurde zunehmend einbehalten um all die Reparatur- und sonstigen Maßnahmen sowie die Hilfsgüter für neue Passagiere und angeschlagene Nachbarschiffe zu finanzieren. Immer mehr Matrosen gingen wegen der überschaubaren Aussichten von Bord und heuerten auf anderen Schiffen an. Viele Passagiere freuten sich über die zunehmende Ruhe, die viele Watte und darüber, dass es weniger Rauch auf dem Schiff gab. Dass das Schiff nur noch langsam vom Fleck kam und das Wasser in den Rumpf lief und das Erreichen des nächsten Hafens immer schwieriger wurde, machte ihnen nichts aus. Viele wollten einfach nur auf einem Schiff sein, Vorwärtskommen war ihnen nicht so wichtig. Das Feuerwerk durch die Kanonen fanden sie unterhaltsam, ihre Kabinen waren hoch genug gelegen, um bisher trocken zu bleiben, und viele hatten das Glück, noch ganze Wände zu haben. Die anderen freuten sich über die zusätzlichen Gucklöcher in den Außenwänden. Angst, dass schon der nächste Angriff den Untergang bedeuten könnte, hatten sie nicht.

    Der Kapitän hatte sich inzwischen mit dem ersten und zweiten Steuermann und seinen Gehilfen in seiner Kajüte eingeschlossen und sie weigerten sich, nach draußen zu kommen. Sie weigerten sich auch, außer den Meldern andere Männer aus der Besatzung oder gar Passagiere zu empfangen. Die Blinden und Tauben an Bord, die beim Schiffsbetrieb, bei den Kämpfen gegen die Piraten und bei den Reparaturen nicht gut helfen konnten, hatte der Kapitän als Melder bestimmt. Sie sollten ihm von der Lage berichten. Da diese immer nur nach hinten über das Heck auf das Meer schauten, nichts sahen und hörten, meldeten sie stets „alles ok, wir sehen nichts und hören nichts“. Allen anderen wurde durch des Kapitäns Leibgarde der Zutritt zu ihm verwehrt.

    Ein Matrose, der von außen einen Holzpfosten unter die Türklinke der Kapitänskajüte stellen wollte, wurde bei der Vorbereitung der Tat enttarnt und vorsorglich im Morgengrauen aus seiner Kajüte gezerrt und mit Nachtkleidung an den Klüverbaum gebunden.

    Während dessen hatten sich in anderen Bereichen des Schiffes autonome Inseln gebildet, in die die Matrosen tunlichst vermieden, alleine hinein zu gehen. Sie erzählten sich vom Klabautermann, der dort sein Unwesen treiben sollte und hin und wieder Matrosen seinen Säbel spüren oder sie ganz verschwinden ließ.

    Unabhängig von der schweren eigenen Lage begann sich der ein oder andere auf dem Schiff zu fragen, warum die Kapitänskajüte als einziger Raum auf dem Schiff noch ohne Treffer geblieben war. Manch anderer wollte bisweilen nachts Lichtzeichen aus der Kapitänskajüte an andere Schiffe gesehen haben. Vielleicht waren es aber auch nur Halluzinationen wegen Mangelernährung und der psychischen Belastung auf dem Schiff, welches bis zum Sieb transformiert unweigerlich an die Black Pearl mit ihren Heerscharen von Untoten erinnerte. Ein Matrose ließ sich auch durch heftigste Verhöre und Androhung von Strafen nicht davon abbringen, er wollte des Nachts gehört haben: „Kapitän Sparrow, übernehmen Sie. Den für das Schiff geeigneten defekten Kompass haben Sie schon!“

    Soweit zu dieser Geschichte. Ob das Schiff wirklich von Kapitän Jack Sparrow übernommen wurde, konnte nicht ermittelt werden. Wird es wie bei Fluch der Karibik eine Fortsetzung geben? Das kann ich noch nicht sagen. Mir fehlt im Moment die Phantasie zu einem Happy End. Auf ein Ende mit dem erwartbaren großen Untergang habe ich keine Lust, zu viel sinnloses Sterben. Das wäre auch viel zu einfach und langweilig. Außerdem schaue ich mir dann lieber Titanic an, dort wird zwar auch ertrunken, aber wenigstens ist Romantik dabei. Oder in einer langen Nacht „Stirb langsam I-V“. Das wiederum hat zwar mit Schiffen und Piraten nichts zu tun, aber dort gewinnen wenigstens die Guten. Also die wirklich guten Guten! Nicht die Gutenden. Wobei: Bei einer Folge versenken sie auch einen riesigen Frachter. „Schiffe“ können sie dort also auch!

    Nur dumm, dass es im echten Leben keinen John McClane gibt. Auch wenn viele auf ihn warten und jeden Tag hoffen, dass er endlich auftaucht. Die Antwort bleibt: Nein, gibt es nicht, abschminken. Selber groß sein. Aber nicht gleich mit Säbel und Pistolen, es gibt auch bessere Wege.

    Was das alles mit der Wahl zu tun hat? Also wenn dieses Schiff demokratisch wäre und der Kapitän und sein Steuer-Team von Mannschaft und Passagieren gewählt werden würde und wenn ich auf diesem Schiff wäre, dann würde ich einfach mal wen ganz anderes wählen … Hauptsache keinen von den Alten, die bisher irgendwas mit der Führung und Steuerung des Schiffes zu tun hatten. Aber was soll ich mir darüber Gedanken machen. Ich bin nicht auf dem Schiff und demokratisch wäre es dort auch nicht zugegangen. Wäre der Kapitän nicht gewählt worden, hätte er wahrscheinlich die Wahl annulliert und sicher wäre ich mit angeritzten Armen und Beinen Kiel geholt worden, z.B. wegen Anstachelung zu falschem Wählen. Irgendetwas wäre ihm oder seinem Freund Eugene Unleash sicher eingefallen. Was bin ich froh. Zum Glück ist das bei der Bundestagswahl alles komplett anders und die Probleme vom Schiff haben wir auch nicht. Was geht es uns gut! Kapelle, spielt weiter!

    Meine Meinung. Sie dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.

    It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.

    Früher erschienen in dieser Artikelserie:

    Wahlhelfer (1) – Wählen oder Nichtwählen, das ist hier die Frage https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2024/12/27/wahlhelfer-1-wahlen-oder-nichtwahlen-das-ist-hier-die-frage/

    Wahlhelfer (2) – Überlegungen zu Deppen, Idioten und anderen Schwachköpfen

    Wahlhelfer (3) – Grüne Logik (1) Militärbudget

    Wahlhelfer (4) – ePA (elektronische Patientenakte), Terminsache 15.1.2025

    Wahlhelfer (5) – Sind wir dumm?

    Wahlhelfer (6) – Ich höre Stimmen

    Wahlhelfer (7) – Kriegstauglichkeit

    Wahlhelfer (8) – Jetzt hören Sie mal gut zu!

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  • Lesetipp: Gerd Buurmann, Plädoyer für die Freiheit

    Liebe Leserinnen und Leser,

    die Wogen schlagen derzeit hoch bzgl. des Umgangs von Elon Musk mit der AfD und den angeblichen Gefahren von X für die Demokratie. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen den verlinkten Text von Gerd Buurmann ans Herz legen. Ein flammendes Plädoyer für die Freiheit. Ebenso ans Herz legen möchte ich Ihnen, durch die zahlreichen Kommentare zu blättern. Dort sind neben den üblichen „flachen“ Äußerungen auch viele weitere interessante Informationen und Hinweise zu finden.

    Falls Sie bisher keinen X-Account haben: Den Text müssten Sie auch so lesen können wenn Sie auf „Show more/Mehr anzeigen“ unten im Post klicken. An die Kommentare kommen Sie jedoch nur mit Account. Machen Sie sich die Mühe, es lohnt sich.

    Und falls Ihnen dieser Text von Gerd Buurmann zusagt, dann werden Sie aktiv und setzen Sie sich in Ihrem Umfeld für die freie Rede ein! Denn sie steht derzeit unter Beschuss wie selten in den letzten Jahrzehnten.

    Vielen Dank.

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  • Wahlhelfer (8) – Jetzt hören Sie mal gut zu!

    Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!

    Heute: Jetzt hören Sie mal gut zu!

    Unter der Rubrik „Reden, die nie gehalten wurden“, veröffentlichen wir hier das Manuskript eines uns unbekannten treuen Vorkämpfers für „Unsere Demokratie“ (TM). Leider wissen wir nicht, ob es die endgültige Fassung ist und auf welcher Veranstaltung sie durch wen gehalten werden sollte.

    Die Rede gilt daher bis zum Beweis des Gegenteils als erstunken und erlogen, das sollten Sie auch selbst merken, wenn sie diese Ausgeburt der Hölle lesen. Was nicht erstunken und erlogen ist, entnehmen Sie den am Ende des Artikels aufgeführten Quellen (a) bis (z) (zumindest behaupten die Autoren dieser Quellen, dass es wahr wäre). Und hier das in einem Hotelbademantel gefundene Manuskript:

    Jetzt hören Sie mal gut zu! Wählen Sie richtig, sonst wird die Wahl rückgängig gemacht. Wir haben es in Rumänien getan und werden es, falls nötig, auch in Deutschland tun müssen. Damit das ein für alle mal klar ist!

    Wenn Friedrich Merz den dummen Rumänen klar macht, was die richtige Wahlentscheidung ist, dann ist das nur richtig und absolut notwendig! Es geht um „Unsere Demokratie“ (TM)! Wir können doch nicht zulassen, dass desinformierte Menschen Fehler bei der Wahl machen. Das ist keine Einmischung von außen, das ist Rettung „Unserer Demokratie“ (TM)! Und wenn dann wegen ein paar Videos auf TikTok der falsche Kandidat gewinnt, dann müssen wir zur Rettung „Unserer Demokratie“ (TM) einfach die Wahl annullieren. Das kann nur an Einmischung von außen gelegen haben, denn sonst wären die Rumänen niemals auf die Idee gekommen, so daneben zu wählen! Und Einmischung von außen betreiben ausschließlich die Russen und die Chinesen. Verstehen Sie das

    Wie, die Videos waren von der Regierungspartei finanziert und bewirkten das Gegenteil von dem, was bezweckt war? Nicht die Russen? Darauf können wir keine Rücksicht nehmen. Sie hätten es sein können. Das reicht für das Urteil und die entsprechenden Konsequenzen! Wir können doch nicht auf Beweise warten wenn uns die Zeit davon läuft.

    Wenn Michael Roth (SPD) in Tiflis öffentlich zur Wahl der Opposition aufruft, dann ist das auch keine Einmischung von außen. Es gibt einfach zu viele Dumme auf der Welt, denen wir unbedingt erklären müssen, was Demokratie ist und wen sie wählen sollen.

    Oder wenn SPD-Chef Lars Klingbeil zum Parteitag der Demokraten reist und dort verkündet: „Wir wollen Kamala Harris im Weißen Haus.“ Das ist doch keine Einmischung von außen. Das ist Unterstützung unter Freunden! Wir mögen uns einfach.

    Wenn George Soros und sein Sohn bei Regierungschefs ein- und ausgehen, sich mit ihnen über dies und das unterhalten, dann geht es dort natürlich nur über gute und demokratische Ziele. Und es ist niemals eine Einmischung von außen! Die beiden können ja nicht überall wohnen. Aber wenn sie gute Ideen haben, dann müssen sie die doch unbedingt einbringen! Und wenn Soros mit der Open Society Foundation „Desinformationsverhinderungsprogramme“ finanziert und dafür sorgen will, dass alle Länder die Möglichkeit haben, sogenannte „Desinformation“ zu unterbinden, dann stärkt das nur „Unsere Demokratie“ (TM). Es geht um die Rettung der Menschheit vor all den Gefahren, die da lauern, wie Klima, Pandemien, Kriege, Armut usw. Wer behauptet, er wolle damit seine und die Ansichten der Regierungen durchdrücken und alles andere ausblenden, der hat es einfach nicht verstanden. Das würden er und wir niemals tun. Nochmal: Es geht um den Kampf gegen Desinformation, der „Unsere Demokratie“ (TM) bedroht! Kapiert?

    Wenn Soros‘ Project Syndicate mit über 430 Zeitungen weltweit Kommentare verfasst, dann machen die das natürlich niemals, um irgend etwas zu beeinflussen. Nein, das würden diese Ehrenmänner und -frauen, die mit Politikern in aller Welt ein- und ausgehen, niemals tun. Beeinflussung oder gar Manipulation? Auch noch weltweit? Niemals! Merken Sie sich das! Wie oft muss ich das noch sagen?

    Wenn die SPD mit ihrem eigenen Medienunternehmen „Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg)“ viele Tageszeitungen dominiert und zufällig noch dazu 23,1 % Anteil am Redaktionsnetzwerk Deutschland“ besitzt, über das täglich ca. 6,8 Millionen Leser pro Tag erreicht werden, dann betreiben die natürlich auch keine Einmischung von außen, wenn sie andere Regierungen kritisieren. Überhaupt gar nicht. Dort geht es ausschließlich um die Rettung der „Unsere Demokratie“ (TM). Punkt! Nein, Ausrufezeichen! Und außerdem sind die bei uns in Deutschland ja auch innen. Einmischung von innen ist erlaubt. Und jeder kann das im Internet recherchieren, dass die SPD da heftig in der Medienlandschaft mitmischt. Ist also gar nichts Geheimes oder Böses dabei. Selber schuld, wer zu faul zum nachforschen ist.

    Wenn Soros kurz vor Wahlen 200 Radio-Stationen aufkauft, dann macht er das nur, damit dort gute Musik läuft. Niemals würde er versuchen wollen, Meinungen zu setzen, Stimmung zu machen und Wahlen zu beeinflussen. Und so etwas würde er auch niemals im Ausland machen. Nur die Russen und Chinesen machen das!

    Wenn Bill Gates den „SPIEGEL“ mit Millionen mitfinanziert oder in deutschen TV-Sendern minutenlang über Pandemien sprechen darf, Seiten in großen Tageszeitungen füllt und immer wieder zitiert wird, dann ist das selbstverständlich keine Einmischung von außen. Es ist sachlicher Diskurs. Und Gates ist als IT-Größe selbstverständlich ein Vorzeigeexperte für Pandemien. IST DAS KLAR?

    Wenn Bundespräsident Steinmeier Donald Trump als Hassprediger bezeichnet und damit indirekt zur Wahl des Gegenkandidaten aufruft, dann ist das auch keine Einmischung von außen, es geht um die Rettung der Welt vor dem Gottseibeiuns und die Bewahrung von „Unserer Demokratie“ (TM).

    Klaus Schwabs WEF-Jüngerinnen und -Jünger, die in vielen Regierungen weltweit eingeschleust sind, haben selbstverständlich auch nichts mit Einmischung von außen zu tun. Es geht doch um „Unsere Demokratie“ (TM). Weltweit! Das sind alles lupenreine, geschulte Demokraten!

    Wenn Musk jedoch die AfD toll findet, dann ist das selbstverständlich Einmischung von außen und total übergriffig! Das kann der Friedrich ruhig herausstellen! Wo kämen wir denn hin, wenn ein Milliardär Stimmung gegen die Regierung machen könnte! Noch dazu, wenn es uns betrifft! Wo kämen wir denn hin, wenn wir bei uns aufpassen, dass Presse und Rundfunk der AfD keine Plattform geben um sich zu präsentieren und ihren Schund zu verbreiten oder gar mit zu diskutieren und dann kommt der und lässt sie einfach ausreden? Die Feinde „Unserer Demokratie“ (TM)? Das grenzt an revolutionären Umsturz, das können wir nicht zulassen.

    Wir Demokraten werden „Unsere Demokratie“ (TM) mit Händen und Füßen gegen alle Feinde verteidigen. Wir lassen es nicht zu, dass irgendwer „Unsere Demokratie“ (TM) gefährdet! Das haben wir seinerzeit schon bewiesen, als die Thüringer Wahl so unzumutbar war, dass sie gleich korrigiert werden musste. Und jetzt in Rumänien wieder. Wir können das! Merkt Euch das! Hört auf unsere Warnungen und die Fingerzeige auf Rumänien. Wir stellen klar, dass eine äußere Einmischung in eine Wahl niemals akzeptiert werden würde! Wir sind wachsam! Wer uns „Unsere Demokratie“ (TM) nehmen will, bekommt die volle Härte des Rechtsstaats zu spüren! Wer uns „Unsere Demokratie“ (TM) nehmen will, der sieht uns, die Demokraten, vereint und untergehakt dagegen stehen. Und wenn die Annullierung von Wahlen oder die Abschaltung von Social Media notwendig wird, dann werden wir nicht zögern, das zur Rettung „Unserer Demokratie“ (TM) zu tun! Und kommt uns nicht mit dem abgedroschenen Satz „Es muss nach Demokratie aussehen, aber wir müssen alles unter Kontrolle haben.“ Das ist mit der jetzigen Situation überhaupt nicht vergleichbar. Alle Demokraten dieses Landes vereinigen sich zum Schutz „Unserer Demokratie“ (TM). Und nicht nur das, alle Demokraten auf der ganzen Welt müssen zusammenstehen. Das ist keine Einmischung von außen, dass ist der internationale Kampf für „Unsere Demokratie“ (TM)! Und wer nicht mit uns ist, ist kein Demokrat. Der kann nur ein Nazi sein und muss bekämpft werden. Darum stimmt mit mir ein und lasst uns alle lautstark singen! Kapelle, legt los:

    Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
    die stets man noch zum Hungern zwingt!
    Das Recht wie Glut im Kraterherde
    nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
    Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
    Heer der Sklaven, wache auf!
    Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
    Alles zu werden, strömt zuhauf!

    | : Völker, hört die Signale!
    Auf zum letzten Gefecht!
    Die Internationale
    erkämpft das Menschenrecht. : |

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,
    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
    Uns aus dem Elend zu erlösen
    können wir nur selber tun!
    Leeres Wort: des Armen Rechte,
    Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
    Unmündig nennt man uns und Knechte,
    duldet die Schmach nun länger nicht!

    | : Völker, hört die Signale!
    Auf zum letzten Gefecht!
    Die Internationale
    erkämpft das Menschenrecht. : |

    In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
    wir sind die stärkste der Partei’n
    Die Müßiggänger schiebt beiseite!
    Diese Welt muss unser sein;
    Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
    Nicht der mächt’gen Geier Fraß!
    Erst wenn wir sie vertrieben haben
    dann scheint die Sonn’ ohn’ Unterlass!

    | : Völker, hört die Signale!
    Auf zum letzten Gefecht!
    Die Internationale
    erkämpft das Menschenrecht. : |

    Ich danke Euch, liebe Demokratinnen und Demokraten „unserer Demoratie“(TM).

    So weit die nicht gehaltene Fake Rede.

    Was bedeutet das für die Wahl: Kein Kommentar von mir dazu. Das überlasse ich heute Ihnen. Nur eines geht mir nicht mehr aus dem Kopf:

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,
    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
    Uns aus dem Elend zu erlösen
    können wir nur selber tun!
    Leeres Wort: des Armen Rechte,
    Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
    Unmündig nennt man uns und Knechte,
    duldet die Schmach nun länger nicht!

    PS: Ist es nicht komisch, dass sich zwei Blöcke immer heftiger gegenüber stehen und beide immer unerbittlicher die „Rettung der Demokratie“ ausrufen und der Gegenseite Demokratiegefährdung vorwerfen? Werden sie bald gewaltsam aufeinander los gehen? Beide Seiten dasselbe schreiend? Vielleicht sollten sie sich zur Abwechslung gemeinsam demokratisch benehmen und sich zusammensetzen und miteinander sprechen statt (schlecht) übereinander? Sich einladen statt ausgrenzen? Einladungen annehmen statt sich einzuigeln? Versuchen, den anderen und seine Hintergründe, seine Gedanken zu verstehen? Das heißt ja nicht, dass man dem anderen und seinen Ansichten zustimmen muss, erst einmal verstehen würde ausreichen für den Anfang und wäre doch super. Ist nur so eine weltfremde Idee von mir. Träumen wird man wohl noch dürfen. Obwohl, so sicher bin ich mir da auch nicht mehr, vielleicht gibt es auch Meldeportale für absurde oder „Unsere Demokratie“ (TM) gefährdende Träume …

    Meine Meinung. Sie dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.

    It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.

    Früher erschienen in dieser Artikelserie:

    Wahlhelfer (1) – Wählen oder Nichtwählen, das ist hier die Frage https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2024/12/27/wahlhelfer-1-wahlen-oder-nichtwahlen-das-ist-hier-die-frage/

    Wahlhelfer (2) – Überlegungen zu Deppen, Idioten und anderen Schwachköpfen

    Wahlhelfer (3) – Grüne Logik (1) Militärbudget

    Wahlhelfer (4) – ePA (elektronische Patientenakte), Terminsache 15.1.2025

    Wahlhelfer (5) – Sind wir dumm?

    Wahlhelfer (6) – Ich höre Stimmen

    Wahlhelfer (7) – Kriegstauglichkeit

    Quellen zum heutigen Wahlhelfer:

    (a) https://www.tichyseinblick.de/meinungen/breton-musk-rumaenien-eu/

    (b) https://www.danisch.de/blog/2024/12/29/friedrich-merz/

    (c) https://reitschuster.de/post/elon-musk-ruettelt-am-deutschen-machtkartell/

    (d) https://www.ardaudiothek.de/episode/politik/spd-chef-klingbeil-wir-wollen-kamala-harris-im-weissen-haus/rbb24-inforadio/13653623/

    (e) https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/glosse/ein-leitfaden-so-waehlt-man-richtig/

    (f) https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/ist-die-wahl-annulierung-in-rumaenien-steinmeiers-vorbild-fuer-die-bundestagswahl/

    (g) https://www.telepolis.de/features/Demokratie-Albtraum-in-Rumaenien-Neue-Enthuellungen-legen-Manipulationen-durch-Regierung-nahe-10222867.html

    (h) https://www.telepolis.de/features/Demokratie-Albtraum-in-Rumaenien-Die-Hintergruende-der-Kampagne-10222937.html

    (i) https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/fuenf-momente-als-deutschland-andere-laender-von-aussen-beeinflussen-wollte/

    (j) https://tkp.at/2024/10/26/alexander-soros-kontakte-mit-eu-kommissarin-praesidentin-von-moldawien-und-wiens-buergermeister/

    (k) https://tkp.at/2024/04/10/soros-gesponserter-eu-lobbyist-will-sperre-von-desinformation-auf-ebene-von-webseiten-urls/

    (l) https://tkp.at/2023/06/23/uno-soros-und-digitalkonzerne-intensivieren-kampf-gegen-meinungs-und-pressefreiheit/

    (m) https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Druck-_und_Verlagsgesellschaft

    (n) https://de.wikipedia.org/wiki/Redaktionsnetzwerk_Deutschland

    (o) https://de.wikipedia.org/wiki/Project_Syndicate

    (p) https://www.radioszene.de/191537/george-soros-audacy-radiostationen.html

    (q) https://medieninsider.com/spiegel-kein-geld-mehr-von-gates-stiftung/23771/

    (r) https://www.tagesschau.de/ausland/gates-corona-101.html

    (s) https://tkp.at/2022/09/02/das-young-global-leaders-programm-des-wef-und-sein-ursprung-in-den-usa/

    (t) https://www.achgut.com/artikel/fifty_shades_of_rechts

    (u) https://x.com/roberthabeck/status/1878088079665238433?t=CKOS5TFsdxFBjB8gWsEUTg&s=19

    (v) https://x.com/jreichelt/status/1860626023370362962?t=-WrnSAJ29NJQM87KfVLGAg&s=19

    (w) https://de.wikiquote.org/wiki/Walter_Ulbricht

    (x) https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Internationale#cite_note-5

    (y) https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article127084943/Ich-habe-die-Kommunisten-bezahlen-lassen.html

    (z) https://www.achgut.com/artikel/noch_mehr_geld_fuers_petz_portal

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  • Wahlhelfer (7) – Kriegstauglichkeit

    Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!

    Heute: Kriegstauglichkeit

    Pistorius dröhnt: WIR MÜSSEN KRIEGSTAUGLICH WERDEN! Wir müssen in ein paar Jahren in der Lage sein, gegen Russland Krieg zu führen! Ich hätte an dieser Stelle gerne mehr künsterlische Freiheit genutzt, aber das ist in unserem Land gefährlich geworden. Daher belasse ich es bei der faden Darstellung. Kriegstauglich sollen wir werden.

    Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich. War nach dem zweiten Weltkrieg nicht Konsens, dass Deutschland nur noch eine Verteidigungsarmee haben soll, die ausschließlich auf eigenem Territorium agiert? Von deutschem Grund darf nie mehr eine Gefahr ausgehen? Und jetzt sollen wir kriegstauglich werden?

    Also gut, gehen, wir die Sache im Kopf durch:

    • Jahr 1: Wir müssen kriegstauglich werden!
    • Jahr 2: Wir sind noch viel zu wenig kriegstauglich!
    • Jahr 3: Wir machen Fortschritte in der Kriegstauglichkeit!
    • Jahr 4: Wir müssen noch eine Schippe mehr Kriegstauglichkeit zulegen!
    • Jahr 5: Wir sind auf einem guten Weg, schon bald kriegstauglich zu sein!
    • Jahr 6: Hallelujah! Fanfaren, Tusch! Wir haben es geschafft! Wir sind kriegstauglich!
    • Jahr 7: Und was machen wir jetzt? Trompeter, blasen Sie zum Angriff! Krieg führen natürlich, sonst war ja alles umsonst!

    Dann haben wir 7 Jahre lang über Krieg und Kriegstauglichkeit geredet. Und über was haben wir nicht geredet? Über Verteidigung und Frieden. Diese Worte wurden sorgfältig aus unserem Gedächtnis gelöscht. Und was noch nicht einmal mehr gedacht wird, existiert nicht mehr. An dieser Stelle sei nochmals an den Artikel auf den Nachdenkseiten verwiesen, den wir zuletzt schon auf unserem Blog erwähnt hatten (Link am Ende des Textes).

    Wir haben bald Wahl. Ich könnte mir folgende Kriegstauglichkeitsminister gut vorstellen:

    • SPD-Mann Pistorius (Spitzname „Pistolius“), wenn die CDU unter der SPD dient.
    • CDU-Mann Kiesewetter, wenn aus Proporzgründen das Militär bei der CDU landen soll.
    • Grünen-Mann Anton Hofreiter, wenn Merz unter Habeck kanzlert.
    • FDP-Frau Marie-Agnes Strack-Zimmermann, wenn es hart kommt und die FDP in die Regierung käme. Sie würde – schweren Herzens zwar – sicher gerne aus Brüssel zurück kommen und sich für dieses schwere Amt opfern. Und wer aus der FDP wäre besser geeignet, ein Land kriegstauglich zu machen?

    Pistorius, Kiesewetter, Hofreiter, Strack-Zimmermann. Das Who-is-Who der derzeitigen Ukraine-Unterstützer, die gar nicht schnell genug viel Waffen liefern können und bisweilen sogar schon offen den Einsatz von NATO-Truppen in der Ukraine gefordert haben. Dazu gehören auch unsere Söhne – und Töchter und Diverse, wir wollen ja niemanden benachteiligen!

    Bei der Frage Krieg oder Frieden ist aus meiner persönlichen Ansicht die politische Landschaft sehr einfach, noch dazu, wo Friedrich Merz als der wahrscheinlich nächste Kanzler selbst ganz offen für mehr Waffen und insbesondere Taurus-Lieferungen trommelt:

    CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne: Mehr Waffen, mehr „Strong man show“, mehr Drohungen, mehr Krieg.

    BSW, AfD: Verhandlungen für Frieden.

    Der Rest läuft unter „Ferner liefen …“

    Meine Meinung. Sie dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.

    It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.

    Früher erschienen in dieser Artikelserie:

    Wahlhelfer (1) – Wählen oder Nichtwählen, das ist hier die Frage https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2024/12/27/wahlhelfer-1-wahlen-oder-nichtwahlen-das-ist-hier-die-frage/

    Wahlhelfer (2) – Überlegungen zu Deppen, Idioten und anderen Schwachköpfen

    Wahlhelfer (3) – Grüne Logik (1) Militärbudget

    Wahlhelfer (4) – ePA (elektronische Patientenakte), Terminsache 15.1.2025

    Wahlhelfer (5) – Sind wir dumm?

    Wahlhelfer (6) – Ich höre Stimmen

    Quellen zum heutigen Wahlhelfer:

    oder direkt https://www.nachdenkseiten.de/?p=126443

    Bild: qtfix0017

  • Wahlhelfer (6) – Ich höre Stimmen

    Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!

    Heute: Ich höre Stimmen

    Manchmal ist es hilfreich, zur Ausweitung des Horizonts auf geheimnisvolle Stimmen zu hören. Doch geheimnisvolle Stimmen, die einem leise etwas ins Ohr flüstern, sind selten. Eine einfache Möglichkeit, seinen eigenen Horizont zu erweitern, sind Social Media Kanäle und dort insbesondere die Kommentare. Und zwar ungefilterte Social Media Kanäle! Dort gibt es allerhand wirres Zeug und Propaganda, aber eben auch sehr viele Informationen, die in vielen Fällen eine andere Sicht auf eine Angelegenheit ermöglichen. Oft gleich direkt mit entsprechenden Nachweisverlinkungen. Manchmal einfach nur als Stichwort für eigene weitergehende Recherchen.

    Aus diesem Grund lege ich Ihnen heute ans Herz, sich auf X.com zu registrieren, falls Sie es noch nicht getan haben, und sich dort in die Kanäle der Parteien, deren Vorstände und deren wichtigsten Köpfe einzuklinken (ihnen zu folgen). Dann bekommen Sie einen Überblick, was die edlen Dam- und Herrschaften glauben, uns vor der Wahl erzählen, erklären und vor allem versprechen zu müssen. Und in den Kommentaren erhalten Sie die entsprechenden Pro- und Contra-Äußerungen. Besser und schneller können Sie sich kein Gefühl verschaffen, was „Sache ist“. Vertrauen Sie auf die Schwarmintelligenz! Erweitern Sie die Schwarmintelligenz durch Ihre eigene Intelligenz!

    Es ist wichtig, dass Sie X nutzen, denn nur dort finden Sie die Politiker und die freie Widerrede! Meta/Facebook/Instagram hat gerade erst angekündigt, die Zensur einzustellen, die sind noch nicht so weit (siehe Quellen (a) und (b)). Und Telegram wird von den Politikern gemieden wie die Pest.

    Zu den Kanälen der Politiker empfehle ich Ihnen noch drei News Feed Kanäle, die andere Nachrichten kommentieren bzw. auch eigene Nachrichten erstellen oder auf Ungereimtheiten hinweisen. Der Vorteil hierbei ist: Sie haben einen Presseüberblick, oft auch mit Informationen aus dem Ausland. Das hilft oft zu verstehen, was gerade im weltweiten Ränkespiel abläuft und wie es auf Deutschland auswirkt. Suchen Sie nach „@rosenbusch_“, „@Haintz_MediaLaw“, „@argonerd“. Wenn Sie diesen Kanälen folgen werden Sie schnell weitere interessante Quellen finden, in die Sie hineinschnuppern können.

    Wichtig ist: Sie wissen es, ich weiß es, in Social Media ist neben viel Wahrheit auch viel Bullshit und Porpaganda zu finden. Wie übrigens in den herkömmlichen Medien auch, nur nicht in dieser großen, unendlichen Masse und in Lichtgeschwindigkeit. Es ist die anstrengende Kunst, den Bullshit und die Propaganda von den richtigen Nachrichten und Informationen zu trennen. Das war es bisher mit den „Altmedien“ auch! Bisher war es sogar schwieriger, weil Rede und Gegenrede nicht so dicht gefolgt beeinander standen. Die Social Media haben eben auch Vorteile, wenn man sie sich entfalten lässt! Jedenfalls ist es sehr interessant, was andere Menschen so denken und wissen und es ist überraschend, was sich daraus für Schlüsse ziehen lassen können.

    Was bedeutet das für die Wahl: Falls Sie dieses Informationsuniversum bisher noch nicht betreten hatten und es jetzt nutzen, dann werden Sie sehr schnell spüren, was das für Auswirkungen auf Ihre Wahlentscheidung haben wird. Es ist keine Wahlbeeinflussung von außen wie oft verbreitet wird, es ist die Ermöglichung einer informierten, selbstbestimmten Wahlentscheidung! Nur wer Zugang zu vielfältigen Informationesquellen und Informationen hat, der kann sich ein umfassendes Bild machen von einer Angelegenheit, darüber selbst nachdenken und eine eigene Entscheidung treffen. Aber seien Sie auf der Hut. Mit KI lassen sich inzwischen auch lebensechte Videos drehen, mit denen man jedem Menschen alle Worte in den Mund legen kann. Nur weil es ein Video gibt, muss etwas nicht wahr sein.

    Kleiner abschließender Tipp: Wer diesen Informations- und Entscheidungsbildungsprozess steuern und kontrollieren will und sich anmaßt zu wissen, was wahr und was falsch, was Information und was Desinformation ist, der will die freie Entscheidungsfindung einschränken (Beispiele siehe Quellen (a), (c), (d)). Lassen Sie nicht andere für sich denken, stellen Sie sich quer und denken Sie vor allem selbst! Und wählen Sie Parteien, die das Selbstinformieren und Selbstdenken fördern. Die Altparteien scheiden aus meiner Sicht damit aus. Bleiben BSW und AfD und sonstige Parteien …

    Meine Meinung. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.

    It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.

    Früher erschienen in dieser Artikelserie:

    Wahlhelfer (1) – Wählen oder Nichtwählen, das ist hier die Frage https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2024/12/27/wahlhelfer-1-wahlen-oder-nichtwahlen-das-ist-hier-die-frage/

    Wahlhelfer (2) – Überlegungen zu Deppen, Idioten und anderen Schwachköpfen

    Wahlhelfer (3) – Grüne Logik (1) Militärbudget

    Wahlhelfer (4) – ePA (elektronische Patientenakte), Terminsache 15.1.2025

    Wahlhelfer (5) – Sind wir dumm?

    Quellen zum heutigen Wahlhelfer:

    1. https://www.berliner-zeitung.de/news/zuckerberg-kopiert-musk-facebook-meta-wirft-faktenpruefer-raus-li.2287432
    2. https://www.achgut.com/artikel/meta_wirft_zensoren_raus
    3. https://www.welt.de/politik/ausland/article255063650/Facebook-Instagram-WhatsApp-EU-warnt-Meta-nach-Faktencheck-Aus.html
    4. https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/online-disinformation

    Bild: qtfix0017

  • Wahlhelfer (5) – Sind wir dumm?

    Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!

    Heute: Sind wir dumm?

    In der heutigen Ausgabe machen wir weniger eigene Worte. Wir schlagen Ihnen die Lektüre des nachfolgend verlinkten Artikel von Uwe Froschauer auf Manova vor:

    https://www.manova.news/artikel/die-herrschaft-der-dummen

    Was bedeutet das für die Wahl: Nie mehr Altparteien. Wir haben den Altparteien vertraut und sie haben uns diesen Salat eingebrockt. Komischerweise sind genau diese Altparteien auch im „Fairnessabkommenparteienkartell“ (siehe auch Link (b) unten) zusammengeschlossen. Es wächst zusammen, was zusammen gehört? Egal, unser Vertrauen wurde missbraucht, daher Stimmenentzug. Geben wir dem BSW oder der AfD oder anderen bisher nicht in Regierungen vertretenen Parteien eine Chance uns zu enttäuschen – oder es einfach besser zu machen.

    Meine Meinung. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.

    It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.

    Früher erschienen in dieser Artikelserie:

    Wahlhelfer (1) – Wählen oder Nichtwählen, das ist hier die Frage https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2024/12/27/wahlhelfer-1-wahlen-oder-nichtwahlen-das-ist-hier-die-frage/

    Wahlhelfer (2) – Überlegungen zu Deppen, Idioten und anderen Schwachköpfen

    Wahlhelfer (3) – Grüne Logik (1) Militärbudget

    Wahlhelfer (4) – ePA (elektronische Patientenakte), Terminsache 15.1.2025

    Quellen zum heutigen Wahlhelfer:

    1. https://www.manova.news/artikel/die-herrschaft-der-dummen
    2. https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2024/12/23/sensation-parteien-versprechen-lug-und-trug-verzicht/

    Bild: OpenOffice, Modifikation qtfix0017

  • Wahlhelfer (4) – ePA (elektronische Patientenakte), Terminsache 15.1.2025

    Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!

    Heute: ePA (elektronische Patientenakte), Terminsache 15.1.2025

    Sicher haben Sie es in den letzten Wochen mitbekommen: Am 15.01.2025 startet die elektronische Patientenakte und die Gesundheitsdaten aller gesetzlich versicherten Patienten Deutschlands landen nach und nach in einer zentralen Datenbank – außer Sie legen Widerspruch gegen die Führung einer ePA für Sie ein. Wie Sie das erledigen könnten wenn Sie das wollten sowie weitere Informationen zur ePA finden Sie unter dem Link (a) am Ende des Textees.

    Klar, eine zentrale Stelle mit allen Gesundheitsdaten klingt verlockend. Kein Abholen und Weiterleiten von Befunden mehr, kein Verlieren mehr, kein Hantieren mit Papieren und Ordnern zu Hause im Schrank usw.

    Was ist uns diese Bequemlichkeit wert? Nachfolgend einige deutliche Risiken, die es zu beachten gilt:

    • De facto Arztgeheimnis abgeschafft, denn alles, was in der ePA landet, ist nicht mehr geheim. Nur die Akte, die vom Arzt beim Arzt geführt wird, unterliegt dem Beschlagnahmeverbot und dem Arztgeheimnis, die ePA, die aber dieselben Daten enthalten soll, darf vermutlich beschlagnahmt werden! Siehe Link (g).
    • ePA nicht sicher, live gehackt: Die Deutsche Apotheker Zeitung meldet am 2.1.25: „Der „Chaos Computer Club“ (CCC) hat auf seinem 38. „Chaos Communication Congress“ Sicherheitslücken beim Zugriff auf die elektronischen Patientenakte (ePA für alle) offengelegt. „Auch die ePA für alle kann ihre Sicherheitsversprechen nicht halten“, schreibt der CCC in einer Pressemitteilung.“ (siehe Links (b) und (c) und (h) unten)
    • Die Attraktivität für Hacking von Gesundheitsdaten zeigt die Antwort unter Frage „Welches Risiko ergibt sich aus der zentralen Datenspeicherung?“ unter Link (d) sowie Link (e)
    • Mögliche Erpressung durch bekannt gewordene Gesundheitsdaten.
    • Fehlende Protokollierung des Zugriffs auf ePA, d.h. es wird nicht festgehalten, wer wann welche Daten gelesen oder heruntergeladen hat, wer sie editiert, hochgeladen hat. Das ist erst ab 2030 geplant. Das lädt zum Missbrauch ein. Siehe Link (f).
    • Kommerzialisierung, Bereitstellung für Pharma ist Standardeinstellung! Profite werden maximiert. Nutzen für Patienten zweifelhaft.
    • Menschliche Fehler, Schlamperei, Sabotage sind nie auszuschließen.
    • Zugriff auf und Management der ePA ist für Patienten umständlich, daher werden die meisten Menschen vermutlich einfach die lockeren Standardeinstellungen nutzen, bei denen quasi jeder alles sieht. Sobald mehrere Daten abgelegt sind, wird es schwierig den Überblick zu behalten, welche Daten nun welche Freigaben haben oder haben sollen. Am Ende geht es wie mit den Cookies: Einfach „OK“ und weiter. Siehe auch Fragen „Wie können Versicherte auf ihre ePA selbst zugreifen?“ und „Wer hat Zugriff auf die Daten, sofern der Patient nicht widerspricht?“ beide unter Link (d) und weitere Informationen unter Link (h).
    • Datenschutz, viel zu leicht können viel zu viele Leute alles einsehen, siehe auch Frage „Wer hat Zugriff auf die Daten, sofern der Patient nicht widerspricht?“ unter Link (d)
    • Pseudofreiwilligkeit: Im Moment ist es rein freiwillig. Doch ist die Salami-Taktik hinlänglich bekannt. Schritt für Schritt werden dann immer mehr Daten gesammelt und immer mehr Zwänge eingeführt. Natürlich keine Pflichten, sie werden dann eben nur nicht mehr behandelt. Diese Art der Frewilligkeit haben wir kennen gelernt und droht hier auch.
    • Ohne Internet und ohne Strom kein Zugriff auf die Daten.

    Machen Sie sich Gedanken, ob Sie persönlich unter den o.g. Risiken die ePA nutzen möchten. Durchdenken Sie die ePA-Thematik längs, diagonal und quer. Wenn Sie dann widersprechen wollen, beeilen Sie sich, der 15.1.2025 ist nah!

    Was bedeutet das für die Wahl: Die ePA beschlossen haben CDU und SPD in 2020 (Link (j)). SPD, FDP, GRÜNE haben sie in der Ampel nicht gestoppt und sogar von „Opt-in“ auf „Opt-out“ umgestellt (siehe Link (k)). Die AfD warnt vor der ePA und rät zum Widerspruch (siehe Links (k) und (l)). Zu BSW haben wir nichts gefunden, aber eine Anfrage gesendet. Falls eine Antwort kommt, werden wir sie nachreichen.

    Meine Meinung. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.

    It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.

    Früher erschienen in dieser Artikelserie:

    Wahlhelfer (1) – Wählen oder Nichtwählen, das ist hier die Frage https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2024/12/27/wahlhelfer-1-wahlen-oder-nichtwahlen-das-ist-hier-die-frage/

    Wahlhelfer (2) – Überlegungen zu Deppen, Idioten und anderen Schwachköpfen

    Wahlhelfer (3) – Grüne Logik (1) Militärbudget

    Quellen zum heutigen Wahlhelfer:

    1. https://widerspruch-epa.de/
    2. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2025/01/02/chaos-computer-club-legt-sicherheitsluecken-beim-epa-zugriff-offen
    3. https://www.ccc.de/en/updates/2024/ende-der-epa-experimente
    4. https://widerspruch-epa.de/haeufig-gestellte-fragen-faq/
    5. https://www.heise.de/news/Change-Healthcare-Groesstes-Datenleck-im-US-Gesundheitswesen-9998090.html
    6. https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/elektronische-patientenakte-sicherheit-widerspruch-102.html
    7. https://ddrm.de/haben-strafverfolgungs-behoerden-zugriffsmoeglichkeiten-auf-die-elektronische-patientenakte-epa-die-antwort-des-bundesdatenschutzbeauftragten-das-ist-nicht-ausgeschlossen/
    8. https://bzb-online.de/artikel/epa-die-grosse-entmuendigung/
    9. https://www.blaetter.de/ausgabe/2025/januar/epa-fuer-alle-datengold-fuer-wenige
    10. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7546379/
    11. https://afdbundestag.de/christina-baum-medizinische-behandlungsdaten-vor-zugriffen-fremder-schuetzen/
    12. https://afd-mv.de/aktuelles/2024/12/afd-landtagsfraktion-mv-elektronische-patientenakte-das-ende-des-arztgeheimnisses/

    Bild: OpenOffice

  • Wahlhelfer (3) – Grüne Logik (1) Militärbudget

    Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!

    Heute: Grüne Logik (1) Militärbudget

    Zuerst dachte ich, das ist eine super Fake News, um die Grünen lächerlich zu machen! Das kann unmöglich wahr sein. Dann hörte ich es auch aus anderen Quellen und es sieht so aus, als ob es keine Fake News wären:

    Robert Habeck möchte als Anführer oder Mitglied der nächsten Regierung ernsthaft die Militärausgaben Deutschlands auf 3,5% vom BIP nahezu verdoppeln! Und als Grund gibt er an Zitat: „Wir müssen fast doppelt so viel für unsere Verteidigung ausgeben, damit Putin nicht wagt, uns anzugreifen. Wir müssen den Frieden sichern und weiteren Krieg verhindern.“ (Quelle: Siehe unten (a)).

    Da er kein „Schwachkopf professionell“ ist gehe ich davon aus, dass er sich das gut und ausgiebig überlegt hat. Ich gehe ebenso davon aus, dass er als professioneller Schlaukopf die Experten, die ihm das vorgerechnet haben, entsprechend einem Kreuzverhör zugeführt und deren Aussagen/Berechnungen einer intensiven Prüfung auf Hieb- und Stichfestigkeit unterzogen und damit sichergestellt hat, dass es keine Mietmäuler sind, die schlicht das aussprechen, was der Auftraggeber hören will.

    Ich gestehe offen, die den Grünen innewohnende Logik nicht zu verstehen. Bevor sich jemand echauffiert, dass das keine grüne Logik, sondern Habeck’sche Logik wäre, sei darauf hingewiesen, dass Robert H. gerade erst als Spitzenkandidat für die Wahl bestätigt wurde und damit die Mehrheit der Partei hinter ihm steht. Es ist daher aus meiner Sicht eine berechtigte Annahme, dass die Partei mehrheitlich derselben Logik folgt, denn sonst wäre es vollkommen unlogisch, wenn sie einer Logik, der sie nicht folgte, vollste Unterstützung zusicherte. Zurück zur grünen Logik. Bzgl. derselben bin ich ein „Schwachkopf professionell“. Denn ich bekomme das nicht übereinander:

    Zahlenvergleiche USA – NATO – Russland:

    (In Klammern die lfd. Nummer der Quelle, die Links sind am Ende des Artikels aufgelistet).

    USANATONATO ohne USA (aus den Angaben links berechnet)Russland
    Einwohner345 Mio. (6)973 Mio. (10)628 Mio.145 Mio. (6)
    Bruttoinlandsprodukt nominal / kaufkraftbereinigt25,5 Bill. USD / 25,5 Bill. PPP-$ (7,8)(*)ca. 49 Bill. USD / – (7)ca 23,5 Bill. USD / –2,25 Bill. USD / 4,8 Bill. PPP-$ (7,8)
    Militärbudget pro Jahr916 Mrd. USD (1)1,5 Bill. USD (9)584 Mrd. USD109 Mrd. USD (1)
    Anzahl aktiver Militärbasen außerhalb des eigenen Landes761 (2)nicht ermittelt, mindestens die der USAunbekannt27 (3)
    Anzahl ungenutzter, jedoch vertraglich zugesicherter Militärbasen im Auslandca. 239 (2)nicht ermittelt, mindestens die der USAunbekannt– (3)
    Anzahl geführter Kriege zwischen 1775 und 2024109 (4)unbekanntunbekannt89 (5)

    Robert Habecks Experten und er halten es für realistisch, dass Russland die NATO angreift. Sie meinen die NATO, die mehr als sechs mal so viele Einwohner als Russland hat. Und die NATO, die Russlands Wirtschaftsleistung mehr als 20fach übersteigt. Und die NATO, deren Militärbudget seit Jahrzehnten weit mehr als das Zehnfache dessen Russlands entspricht! Diese NATO soll Putin angreifen wollen. Noch dazu, wo diese NATO jederzeit auch einen atomaren Overkill auslösen könnte und damit de facto auf dem Kriegsweg nicht angreifbar ist.

    Herr Habeck, werte Experten, für diese Annahmen und Berechnungen und Ihre abgeleiteten Schlussfolgerungen möchte ich Ihnen mein maximalstes Unverständnis aussprechen!

    Gerne wiederhole ich noch einmal, dass Sie kein „Schwachkopf professionell“ sind, sondern ein „Schlaukopf professionell“! Daher vermute ich, dass Sie Informationen besitzen, die uns als Normaldoofi nicht zugänglich sind. Bei der Suche danach bin ich u.a. in einem Artikel (Quelle siehe unten (c)) auf Ihre Angst gestoßen, dass Trump die Europäer ausstoßen und die NATO-Beistandsklausel nicht mehr ernst nehmen könnte, sodass die Europäer im Verteidigungsfall auf sich alleine gestellt wären. Ich zitiere aus dem Artikel: >>„Aber dass jetzt auf einmal wieder der Landkrieg zurückgekommen ist, darauf sind wir nicht vorbereitet. Und das müssen wir tun.“ Man könne sich nicht mehr darauf verlassen, dass die Vereinigten Staaten die Zeche zahlten oder Militärmaterial zur Verfügung stellten. <<

    Auf was fußt Ihre Angst? Selbstverständlich werden die USA aus geopolitischen Gründen Europa niemals vom Angelhaken lassen. Die USA werden niemals zulassen, dass sich Russland und Europa friedlich oder erzwungen vereinen und die Vormachtstellung der USA gefährden, daher werden die USA immer über Europa wachen und zur Not mit eigenem Einsatz eingreifen, wenn etwas in die falsche Richtung zu laufen droht. Ob die EU wirtschaftlich prosperiert oder nicht, dürfte den USA egal sein. Evt. würden sie es sogar begrüßen, wenn Europa als Konkurrent auf dem Weltmarkt ausfiele. Aber die Kontrolle über Europa werden die USA niemals freiwillig aufgeben. Als „Schlaukopf professionell“ dürften Sie das wissen! Und trotzdem spielen Sie diesen Ball? Und ganz nebenbei: Wenn die Europäer ohne amerikanische Wehrtechnik auskömmen müssten, dann wären sie nahezu nackt. Dann hätten sie ganz andere Probleme, die man jedenfalls mit 40 Mrd. EUR mehr Verteidigungsausgaben im Jahr niemals decken könnte.

    Bleibt die Frage: Was wollen Sie erreichen? Angst schüren und damit das Volk auf Trab halten? Weitere Milliardengewinne für die Rüstungsindustrie herausschlagen? Schneller das Geld der Bürger verbrennen und die Leute verarmen, damit diese abhängiger werden, leichter steuerbar sind und nebenbei auch weniger konsumieren und damit weniger Energie verbrauchen wegen dem Klima? Einen Grund für den Wohlstandseinbruch der nächsten Jahre konstruieren? Oder ist es schlicht der Versuch, uns eine Direktive aus den USA gut zu verkaufen? So, dass es nicht nach Direktive aus den USA aussieht? Nämlich die, Lasten im Militärbudget umzuverteilen und die USA zu entlasten? Vielleicht dazu, dass die USA sich mit ihren Mitteln mehr Richtung China orientieren können?

    Als „Schwachkopf professionell“ ist mir diese öffentlich vorgetragene Logik nicht zugänglich. Menschen, deren Logik mir so deutlich nicht zugänglich ist, möchte ich nicht wählen. Da nach der Wahl die wahrscheinlichste neue Regierung aus CDU und SPD oder CDU und Grünen bestehen wird, ist die CDU, deren Kanzlerkandidat Merz einen Wirtschaftsminister Habeck mit o.g. Logik explizit nicht ausgeschlossen hat, für mich auch nicht wählbar. Die SPD, FDP und GRÜNE als Ampel sind nach den letzten drei Jahren für mich sowieso nicht wählbar. Da die LINKE niemals mit BSW oder AfD zusammenarbeiten würde, scheidet sie für mich auch aus. Bleiben BSW, AfD und Sonstige Parteien. Dazu hatte ich in Wahlhelfer (1) schon einige Gedanken ausgeführt.

    Meine Meinung. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.

    It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.

    Früher erschienen in dieser Artikelserie:

    Wahlhelfer (1) – Wählen oder Nichtwählen, das ist hier die Frage https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2024/12/27/wahlhelfer-1-wahlen-oder-nichtwahlen-das-ist-hier-die-frage/

    Wahlhelfer (2) – Überlegungen zu Deppen, Idioten und anderen Schwachköpfen https://initiativefreiundselbstbestimmt.com/2025/01/01/wahlhelfer-2-uberlegungen-zu-deppen-idioten-und-anderen-schwachkopfen/

    Quellen zum heutigen Wahlhelfer:

    (a) https://www.n-tv.de/politik/Habeck-will-Verteidigungsausgaben-fast-verdoppeln-article25465504.html

    (b) https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-01/robert-habeck-verteidigungsausgaben-verdoppeln-russland

    (c) https://www.n-tv.de/politik/Habeck-Muessen-Deutschland-auf-Landkrieg-vorbereiten-article24819630.html

    1. SIPRI Fact SheetApril 2024 „TRENDS IN WORLD MILITARY EXPENDITURE, 2023“, https://www.sipri.org/sites/default/files/2024-04/2404_fs_milex_2023.pdf 25.8.24 19:03
    2. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Milit%C3%A4rbasen_der_Vereinigten_Staaten_im_Ausland 26.8.24 06:55
    3. https://de.wikipedia.org/wiki/Streitkr%C3%A4fte_Russlands 26.8.24 06:59
    4. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Milit%C3%A4roperationen_der_Vereinigten_Staaten 26.8.24 06:46
    5. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Milit%C3%A4roperationen_Russlands_und_der_Sowjetunion 26.8.24 06:48
    6. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_und_Territorien_nach_Einwohnerzahl 26.8.24 07:51
    7. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt 26.8.24 07:54
    8. https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Dollar 26.8.24 07:55
    9. https://www.puls24.at/news/politik/militaerausgaben-23-nato-staaten-erfuellen-zwei-prozent-ziel/330966 26.8.24 08:07
    10. https://www.laenderdaten.info/staatenbuendnis/nato.php 26.8.24 08:18

    (*) Der „internationale Dollar“ (PPP-$) ist eine von der Weltbank berechnete weltweite Vergleichswährung.

    Bild: qtfix0017