Das Böse braucht zum Siege nur das Schweigen der Mehrheit!
Nur wahrnehmbarer Protest wirkt! Auf die Straße für den Frieden!
5 % vom Bruttosozialprodukt für Krieg! Das ist gleich 50 % des gesamten Bundeshaushaltes! Wollen wir das? Brauchen wir das? Wem nützt das? Wer ist der Feind?
Die nächste Aktion am Kreisel in Fürth findet statt am Samstag,
1. November 2025 ab 10:00 - 13:00 Uhr.
LASST UNS FRIEDEN SCHAFFEN ! DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG UND LEID !
Wir laden alle ein uns zu unterstützen und mit uns um den richtigen Weg zu streiten. Jeder ist herzlich willkommen!
Unsere Forderungen sind:
Friedensoffensive jetzt! Beendet den gefährlichen Kriegswahn!
Bürgerwillen respektieren! Keine hunderte Milliarden Euro für Kriege, die nur den Reichen nützen.
Freundschaft statt Feindschaft! Die Völker Europas sind für Frieden und Verständigung!
Verhandlungen unterstützen! Keine Eskalation der Gewalt durch Waffenexporte!
Rüstungsspirale stoppen! Keine deutsche Führungsverantwortung und kein Whatever it takes! für maximale Zerstörung von Leben, Natur und Steuergeldern.
Stoppt die Traumatisierung der Kinder weltweit! Keine Kriegsübungen in den Schulen. Stoppt die allgegenwärtige Kriegspanik! Hilfe für kriegsversehrte Kinder aus Gaza!
Schafft Zukunft! Für ein Recht der Jugend auf Zukunft und Glück! Schützt die Kinder!
Fakten und geschichtliche Hintergründe zur Vertreibung und Völkermord an den Palästinensern
„Es ist einfach eine Schande und das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen uns positionieren. Das was da im Moment passiert, das ist nicht das wofür wir einstehen und wofür Deutschland mit irgendeiner Staatsräson einstehen soll. Sondern wir müssen ganz klar sagen, das übertrifft jede Selbstverteidigung. Das ist ein Menschenrechtsverbrechen und es wird irgendwann einmal geahndet werden.“
Fazit von Batul anläßlich der Fakten zum Genozid in Palästina
Redebeitrag zur Situation in Palästina: „NIE WIEDER gilt für alle!“
Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!
Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft.
Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut.
Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.
Wir fordern von der Bundesregierung:
Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
Nein zur Wehrpflicht.
Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.
Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.
Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.
Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Wir wollen:
Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.
Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen. Frieden braucht Bewegung.
Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.
Der Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!“ hat sich auf einen gemeinsamen Aufruf für Friedensdemonstrationen am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart verständigt. Dieses Bündnis ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, an dem u.a. ICAN, DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax Christi beteiligt sind.
Wir setzen in allen Ländern des europäischen Kontinents und möglichst in der ganzen Welt, im gleichen Moment, gemeinsam ein Zeichen zur Beendigung von Völkermord und Besatzung in Palästina.
Am Freitag, den 3. Oktober um 17 Uhr werden wir analog zum 9. Mai in Rimbach zeitgleich mit vielen tausenden Menschen in allen Ländern auf dem europäischen Kontinent und möglichst in der ganzen Welt mit einem performativen Sprechakt ein Manifest für Frieden und Freiheit proklamieren.
Lasst uns an diesem Tag den Widerstand gegen Unrecht, Vertreibung, Völkermord und Krieg aus der Zivilgesellschaft gesamteuropäisch zusammenbringen.
Es braucht Druck auf alle Regierungen, welche die rechtsradikale israelische Regierung militärisch, politisch und wirtschaftlich unterstützen. Auch wenn einige westliche Regierungen neuerdings zumindest für Waffenstillstand und humanitäre Versorgung appellieren, ist die weitere Entwicklung nicht abzusehen.
Es braucht eine nachhaltige Friedenslösung mit gleichen Rechten für alle Menschen, die zwischen Jordan und Mittelmeer leben!
Auf der Webseite des „European Peace Project“ sind weitere Informationen zum Projekt und den Initiatoren zu finden: https://europeanpeaceproject.eu/
Gemeinsam wollen wir am 3.10. mit Euch das neue Manifest des „European Peace Project“ in leicht gekürzter Form verlesen.
Dieses Manifest haben wir auf unserer Webseite unter Manifest für Palästina veröffentlicht.
Wir, die Bürger Europas, von Lissabon über Den Haag bis Moskau und von Helsinki über Wien bis Neapel, schauen mit Entsetzen auf den Völkermord im Gazastreifen. Wir sind fassungslos, dass unsere Leitmedien nicht ausreichend darüber berichten und Protest dagegen in vielen europäischen Ländern kriminalisiert wird. Doch auch wenn die etablierten Medien das Grauen in Palästina kaum beschreiben: im Internet ist der Genozid live zu sehen.
Wir sind entsetzt darüber, dass Sniper gezielt auf Kinder schießen, entsetzt über Bilder mit durch Bomben zerfetzten Kinderleichen, von verbrennenden Menschen, sogar in den „als sichere Zone“ definierten Flüchtlingslagern, von gezielten Angriffen auf Krankenhäuser, Schulen, Hilfslieferungen und Journalisten. Gaza ist schon jetzt das Verbrechen des 21. Jahrhunderts und durch nichts zu rechtfertigen!
Wir, die Bürger Europas, fordern heute, dass dieser Völkermord sofort beendet wird! Wir erinnern Europa hiermit an seine Verantwortung, anstatt durch seine Tatenlosigkeit und durch die kontinuierlichen Waffenlieferungen sein letztes moralisches Kapital zu verspielen! Der viel zu späte und viel zu zaghafte Appell jener rund 20 u.a. europäischen Regierungen, die lediglich einen Waffenstillstand fordern, reicht uns bei weitem nicht als angemessenes Regierungshandeln.
Es braucht internationale juristische Maßnahmen und das sofortige Ende der Unterstützung der israelischen Regierung in all ihren Formen: politisch, diplomatisch, wirtschaftlich und militärisch!
Durch Hunger und Infektionskrankheiten droht die Bevölkerung des Gazastreifens bei Fortsetzung der Besatzung und Abriegelung selbst nach einem Waffenstillstand fast vollständig ausgerottet zu werden. Sämtlichen mit Hilfsgütern bereitstehenden Lastwagen muss sofort die Durchfahrt gewährt werden, den UN-Hilfsorganisationen muss ihre Arbeit umfänglich ermöglicht werden, anstatt sie dabei zu behindern!
Wir, die Bürger Europas, distanzieren uns von der EU und denjenigen Regierungen ihrer Mitgliedstaaten, sowie von allen europäischen Parteien, welche die Gräueltaten des Staates Israels nicht zu benennen wagen, aus lauter Angst, des Antisemitismus bezichtigt zu werden. Wir halten die Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus für intellektuell unredlich. Niemand hat das Recht, aus Verteidigung Vergeltung zu machen; niemand hat das Recht, zum Schlächter zu werden, weil er selbst Opfer war!
Wir lehnen ethnische Säuberungen, Vertreibung, Völkermord und Krieg ab, egal wo und egal welche Ethnie, Nationalität oder Glaubenszugehörigkeit betroffen ist. Dieses Versprechen, das nach der Gewalt- erfahrung des Holocaust und der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert 1945 Eingang in die Charta der Vereinten Nationen hielt, erneuern wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas, hier und heute, in Einklang mit vielen jüdischen Stimmen!
Wir werden nicht länger untätig zusehen bei den Kriegsverbrechen, dem Völkermord, der illegalen Besatzung und den Überfällen der israelischen Regierung auf andere Länder, die sich vor unseren Augen abspielen: Israel steht nicht über dem Völkerrecht und der UN-Charta!
Wir, die Bürger Europas, begrüßen daher diejenigen israelischen Proteste, die ein Ende der Kriegsverbrechen und Folterstätten der eigenen Armee fordern. Diese israelischen Friedensaktivisten warnen selber vor der Faschisierung der israelischen Gesellschaft, die in den zahllosen, verstörenden rassistischen und faschistoiden Äußerungen israelischer Minister zum Ausdruck kommt, die auf die Zerstörung und die endgültige Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung zielen, die 1948 mit der ersten Nakba begann.
Wir, die Bürger Europas, fordern die Anerkennung des Staates Palästina! Wir stehen solidarisch mit Palästinensern UND jüdischen Antizionisten auf der ganzen Welt, welche sich für ein friedliches Zusammen- leben der Völker auf Grundlage der UN-Resolutionen und Entscheidungen des Internationalen Gerichtshofs (IGH) aussprechen: Aufhebung der Blockade von Gaza und der Besatzung im Westjordanland, Südlibanon und Syrien!
Wir stehen solidarisch mit den Hafenarbeitern in Italien, Spanien und Schweden etc., welche Waffenlieferungen blockieren, mit den zehntausenden Demonstranten in den letzten Monaten in Den Haag, Berlin, Rom usw., die ein Zeichen setzten.
Wir fordern Waffenlieferungen an Israel sofort zu beenden. Wir fordern die Aussetzung des Assoziierungsabkommen zwischen Israel und der EU, bis Israel die UN-Resolutionen umgesetzt hat. Wir fordern die Wiederaufnahme aller Zahlungen an die United Nations Relief and Works Agency (UNRWA), sowie die sofortige Freilassung ALLER Geiseln bzw. politischen Gefangenen auf BEIDEN Seiten und ein Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge in ihr Heimatland!
Wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas, rufen hier in Erinnerung an Nelson Mandela, hinaus in die Welt: „Wir wissen nur zu gut, dass unsere Freiheit unvollständig ohne die Freiheit der Palästinenser ist“!
Free Palestine!
(Version des Manifests, das wir im Rahmen des European Peace Projects II "Frieden und Freiheit für Palestina" am 3.10.2025 in Rimbach gemeinsam verlesen werden.)
AKTION FÜR FRIEDEN: 🌐Webseite: initiativefreiundselbstbestimmt.com/ 🌐Telegram: t.me/Initiativefreiundselbstbestimmt 🌐E-Mail: info@initiativefreiundselbstbestimmt.com
Jeder, der die Friedensforderungen unterstützen oder einfach nur diskutieren möchte, ist wie immer herzlich willkommen. Interessierte können aber auch gerne per E-Mail unter info@initiativefreiundselbstbestimmt.com Kontakt mit uns aufnehmen.
Ich habe einen neuen Test entwickelt, mit dem man auf einfache Art „Experten“ von „Aluhutträgern“ unterscheiden kann. Für den Test muss ich nur eine Geschichte erzählen:
Treffen sich ein Experte und ein Aluhut-Träger und unterhalten sich über die neue Reinemachefachkraft und -kräftinnenausbildung.
Aluhut: Also früher war die Ausbildung besser. Da kam einer – also ein Mann – Mit-Glied in der Putzfrauenausbilderinnung – mit Bart –, also der kam mit einem Schubkarren und einem Haufen Mist darauf, ging ins Haus und kippte den in irgendeinem Zimmer ab. Dann durften die Putzfrauen kommen und das wieder wegräumen. Wenn der Olle nicht aufgepasst hatte oder die Zimmertür offen oder zu viel Gülle mit in der Karre war, dann war’s ekelig und die Putzfrauen mussten mehrere Zimmer aufräumen. Und wenn die Mistbrocken zu fest verklumpt waren oder an Wand und Boden festklebten, dann mussten die schweren Jungs ran und den hartnäckigen Mist mit ihren Werkzeugen erst einmal klein machen und ablösen, damit die Putzfrauen den Mist wegschaffen konnten. Am Ende war die Bude wieder blitzblank. Gut, es müffelte noch ein paar Tage und die Klamotten von den Putzfrauen und den starken Jungs waren deswegen für die Tonne. Aber der Rest war tipp topp ok.
Experte: Das ist doch totally old school. Mit der neuen Ausbildung stinkts nicht mehr und die Reinemachefachkräfte*innen müssen nicht mehr so schwer tragen. Das ist doch super! Die sind alle ganz begeistert von der Methode.
Aluhut: Aber es zieht jetzt und ich kann nicht mehr auf’s Klo und in den Garten komme ich auch nicht mehr.
Experte: Das ist doch Quatsch. Wieso soll es ziehen und Du nicht mehr auf’s Klo können? Und was um Himmels Willen hat das bitteschön mit dem Weg in den Garten zu tun?
Aluhut: Wegen der Löcher, dem Staub und dem Epoxidharz. Deswegen will ich Putzfrauen ausgebildet nach old school in meinem Haus und keine Reinemachefachkräfte und -kräftinnen nach neuer Aus- und Innenbildung. Die können putzen wo sie wollen, aber nicht bei mir.
Experte: Bist Du irre? Hättest Du die Freundlichkeit, meinen expertisen Geist etwas zu erhellen?
Aluhut: Auf Dein Risiko!
Experte: Ok, ich unterschreibe jedes Risikoübernahmepapier, aber leg‘ endlich los!
Aluhut: Bei der neuen, zertifizierten, preisgekrönten Reinemachefachkraft- und -kräftinnenausbildung kommt eine – also eine Frau – Mit-Glied in der Reinemachefachkraft- und -kräftinnenausbilder*innen-innung – mit Bart –, also die kommt mit einer Sprühdose und sprüht irgendwas in ein Zimmer.
Experte: Ja, kein Mist mehr! Das ist eine super Verbesserung! Und viel einfacher und billiger!
Aluhut: Dieses Irgendwas verflüchtigt sich und dringt in Wände, Decken und Böden ein. Und auf geheimnisvolle Weise verwandeln sich die Oberflächen der Wände, Decken und Böden dort, wo das Irgendwas eingedrungen ist, und sehen aus wie Mist und fühlen sich an wie Mist. Gut, es riecht nach Lavendel anstatt nach Mist. Es geht aber nicht weg wie Mist. Und das ist mehr als Mist. Und weil das Irgendwas-Zeug so klein ist, findet es immer einen Weg durchs ganze Haus, egal ob die Zimmertüren offen oder geschlossen waren. Es ist also immer das ganze Haus betroffen. Mal mehr oder mal weniger.
Experte: Ja – und es stinkt nicht mehr! Überall Lavendelduft! Halleluhjah! Die Reinemachefachkräfte*innen brauchen keine neuen Kleider mehr. Toll!
Aluhut: Aber sie bekommen das Zeug nicht mehr weg! Sie rufen jetzt gleich nach den schweren Jungs und Jüngingen und die trennen dann mit dem Winkelschneider und Bohrhammer die Teile und Teilinnen – so ein Mist, jetzt bin ich schon ganz durcheinander – die trennen also die Teile aus Wand, Decke und Boden und machen sie klein. Und dann sind erst einmal Löcher da. Es sollen sogar schon Schulungsgebäude zusammengebrochen sein, weil sie tragende Teile weggehauen haben.
Experte: Das schafft neue Arbeitsplätze für neue Fachkräfte*innen!
Aluhut: Sicher, die Reinemachefachkräfte und -kräftinnen müssen jetzt auch mehrmals ran. Erst mussten sie nachschauen was ist, dann nach den schweren Jungs und Jüngingen die Brocken wegräumen und wenn die – ich liebe den Begriff – Kesselflickergarde da war, dann müssen sie nochmal durchwischen.
Experte: Siehst Du, alles super. Aber wer oder was ist die „Kesselflickergarde“? Und es muss auf jeden Fall „Kesselflickergarde und -gardinen“ heißen!
Aluhut: Nein, eben nicht alles super. Bis die Kesselflicker fertig sind, zieht es erst einmal heftig durch die Bude. Wegen der Löcher. Und weil das Zeug irgendwie wie magnetisch Staub anzieht und die schweren Jungs und Jüngingen beim ersten Mal immer irgendwelche Stellen vergessen, setzen sich dort die Zimmer und Flure rasend schnell zu. Und wenn ich dann auf’s Klo muss komme ich nicht mehr durch, weil direkt hinter der Klotür sich ein Staubpfropf gebildet hat.
Experte: Dann geh‘ doch in den Garten!
Aluhut: Das geht doch nicht.
Experte: Warum?
Aluhut: Wegen dem Epoxidharz.
Experte: Was für Epoxidharz?
Aluhut: Die Kesselflicker müssen ja die Löcher wieder stopfen. Das geht aber nicht an allen Stellen. Manche Materialien sind ausverkauft. Die kann man nicht mehr reparieren. Da gießen die dann einfach nur noch Epoxidharz rein, damit das Loch zu ist.
Experte: Und was hat das mit dem Garten zu tun?
Aluhut: Da, wo meine Haustür war, ist jetzt nur noch Epoxidharz …
Experte: Du kannst ja umziehen, in ein Haus ohne Garten, dann macht das nichts. Es lebe die neue, zertifizierte, preisgekrönte Reinemachefachkraft*innenausbildung!
Aluhut: ((Verzieht das Gesicht.)) Das ist ja genial! Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin …
Wenn ich diese Geschichte erzählt habe und der Zuhörer sich kaputt lacht, dann ist es ein Aluhut-Träger. Wenn der Zuhörer mit der Geschichte nichts anfangen kann, die Polizei ruft oder gar handgreiflich wird, dann ist es ein Experte.
Der Test ist nicht ganz ungefährlich. Eine weitläufige Anwendung kann nicht empfohlen werden. Es wird ausdrücklich keinerlei Haftung für Folgeschäden übernommen. Die Anwendung erfolgt vollständig auf Verantwortung und Risiko des Anwenders!
Disclaimer: Nichts an dem Text ist wahr, alles erstunkener und erlogener Mist. Ähnlichkeiten mit realen Gegebenheiten oder realen Personen wären rein zufällig und nicht intendiert.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag! Und fragt zur Sicherheit nach der Ausbildung, wenn Ihr eine Reinemachefachkraft sucht. Man weiß ja nie …
Abspann:
Wer schweigt, stimmt zu.
Das Böse braucht zum Siege nur das Schweigen der Mehrheit.
Wir bleiben draußen steht auf dem Schild ein angeleintes Hündchen zeigt das Bild jetzt ist der Dackel nicht mehr allein ein Mensch ohne Maske darf auch nicht hinein ein Passant des Pudels Locken freundlich krault während er mißmutig über den Maskenlosen mault um die Ecke hört man ihn schimpfen Ehrloser laß dich impfen Solidarität ist gefragt sich zu weigern ist untersagt vom eigenen Gehorsam geblendet wird kurzerhand des anderen Freiheit beendet akzeptiert wird jedes Verbot wenn ein Virus das Leben bedroht das, wie durch ein Wunder über Nacht verschwindet sobald einer weit entfernt die Bombe zündet Schulter an Schulter unterstützt man blaugelb schwarzweiß ist die wertebasierte Welt der Pazifist unterstützt den Feind nur die Opfer des Freundes werden beweint die achso Solidarischen billigen unwidersprochen eine Koalition der Willigen von verteidigungsfähig über kriegstüchtig zu kampfbereit ist der Weg offensichtlich nicht sehr weit unsere Demokratie muß siegen dafür opfern die Friedlichen den Frieden hat der eine oder andere Bedenken gelingt es geschickt abzulenken wer nicht gegen rechts demonstriert wird gesellschaftlich separiert sprachliche Eskalation erschafft zeitgemäße Rassismusdefinition one size fits all Meinung einst frei jetzt Monopol verwandelt Antifaschismus um in Gleichheitsfanatismus ist der Mensch noch wer oder kommt er mit „Sternchen innen“ daher hinter soviel Beliebigkeit findet sich kaum noch Einmaligkeit die ist nicht angesagt marschieren ist gefragt jetzt greift das Bundeswehrbeschaffungsbeschleunigungsgesetz die Waffenlobby spinnt das Netz
Rheinmetall kassiert viel Geld Michel taumelt übers Feld noch ist er nicht gestorben auch wollte er niemals morden wie konnte das geschehen was hat er übersehen der Kamerad neben ihm, verletzt auf seinem Shirt steht nie wieder ist jetzt
5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) möchten die NATO-Staaten zukünftig für das Militär ausgeben. 5 % des deutschen BIP sollen daher demnächst pro Jahr in die Bundeswehr fließen. Diese und weitere Zahlen siehe Quelle (1). Aus heute 63 Mrd. Euro pro Jahr sollen nach dem Wunsch unserer „UnsereDemokratie“-Geschäftsleitung (das heutige BIP zu Grunde gerichtet gelegt) 220 Mrd. Euro pro Jahr für unser olivgrünes Reisebüro „Y-Reisen“ werden. Mit diesem, eine lange Dürre beendenden, schier unendlichen, regenwaldähnlichen Geldregen sollen die Reisegefährte zu Lande, zu Wasser und in der Luft aufgepeppt werden, die Reichweite verbessert und die Zuladungskapazitäten für deutlich mehr Gepäck erhöht werden. Es soll sogar selbst fahrendes und selbst fliegendes Gepäck angeschafft werden. Sicher sind darunter auch 48.000 Brückenpanzer, damit der nationale Transport trotz maroder Brücken reibungslos von statten gehen kann. Mit all diesen Anschaffungen möchte die Geschäftsleitung es ermöglichen, ungebetene Besucher nach deren unerwünschtem Auftreten bei der Rückreise zu begleiten und vor allem mit einem großen Gegenbesuch mit vielen Gastgeschenken im Gepäck zu beglücken, auf das dem Nachbarn die Lust an Besuchen dauerhaft vergrämt sei. Es gibt auch schon ein Lieblingsreiseziel. Fragt sich nur, ob die erwarteten Besucher überhaupt Lust auf einen Besuch bei uns haben, um dann eine erlebnisreiche Rückreise mit Y-Reisen geschenkt zu bekommen. Aber wer weiß schon, wie die Nachbarschaft gestrickt ist? Möglicherweise hat sie großen Bock auf Abenteuerreisen oder betrachtet es gar als Lustreise? Wir wissen es leider nicht, da der Gesprächskontakt auf Grund des starken Klimawandels abgebrochen ist. Aber sei es drum. Das ficht unsere Geschäftsleitung jedenfalls nicht an, sie ist felsenfest überzeugt, dass es zu einem ungebetenen Besuch kommen wird und will das Reisebüro ausbauen. Das wäre aus Sicht der Geschäftsleitung auch dringend angeraten, ist man doch mit dem Aufbau einer kleinen Außenstelle im Baltikum schon komplett ausgelastet und weitere Außenstellen wären überfordernd (Quelle (2)).
Da all die angeschafften Reisemittel und -utensilien bedient werden müssen tritt die Werbeagentur von Y-Reisen dem aktuellen eklatanten Mangel an Busfahrern und Gepäckträgern schon vorsorglich entschieden entgegen und betreibt intensiv und planvoll Reklame, indem sie u.a. Postkarten á la „Junger Mann/junge Männin zum Mitreisen gesucht“ versendet:
Wir dürfen gespannt sein, wie sich all die Planlosen auf wundersame Weise zu planvollen Superhelden verwandeln. Und wie sich Malte-Torben als Busfahrer macht, wird er doch auch mit 25 Lenzen immer noch von seiner Mutter im Lastenfahrrad zur Arbeit gefahren. Aber vielleicht kann sie im Gepäckabteil mitfahren, damit er weiter bestens betreut und pünktlich zum Bus gebracht wird, die Kleider gewaschen bekommt und das Klopapier nie ausgeht. Oder die unheimlich männlich aussehende, bärtige Yasmin, die sieben Stunden pro Tag in den SocialMedia sucht, ob sie jemand mit dem falschen Pronomen angesprochen hat. Sicher hochinteressant wird die Integration von Khaled in das Reiseteam. Khaled ist sehr selbstbewusst und kampferfahren, hat schon bei Free Palestine Demos mitgewirkt und kennt keine Hemmungen. Ein idealer Kämpfer, auch mit einfachsten Waffen. Er ist leider sehr reizbar und zielt im Übereifer manchmal in die falsche Richtung. Das könnte insbesondere ein Problem werden, wenn größere Mengen regenbogentragende Menschen im Reiseunternehmen eingestellt werden. Auch müsste man die Einbürgerung noch durchführen.
Gruppenpsychologisch sicher ein gutes Forschungsfeld könnte die Aufnahme der „Wir sind tolerant und bunt“-Fraktion sein, fühlen sich die Vertreter dieses Schlages doch sehr schnell beleidigt und rufen nach Meldestellen und Ausschlüssen derer, die aus toleranter Sicht etwas absolut nicht tolerierbares wie z.B. „Mohrenkopfbrötchen“ gesagt haben. Oder einfach nur „Könnte es sein, dass Ihr Euch irrt?“ Im Prinzip wären die „Mit-dem-spiel-ich-nicht“-Kandidaten gute Kämpfer, nur ist die Justierung auf das richtige Ziel etwas außergewöhnlich: Es müsste sichergestellt werden, dass die eigenen Mitarbeiter nichts sagten, dann sagten sie auch nichts Verkehrtes, was die Toleranz-bunt-Fraktion aufbringen könnte. Dann müsste noch geschickt die Information verbreitet werden, dass der Feind dies und das gesagt hätte und schon wären sie nicht mehr zu bremsen.
Eine andere Herausforderung für die psychologische Abteilung ist bei der Einarbeitung der FFFF zu erwarten – den Fridays for Future Fans, die sich hartnäckig weigern, in irgendetwas einzusteigen, was nicht voll elektrifiziert oder mit reiner Muskelkraft betrieben wird. Voll auf Klimaschutz getrimmt wird es unglaublich schwer werden diesen Menschen zu erklären, dass das böse CO2 nur für alle anderen Unternehmungen böse ist, nicht aber bei Y-Reisen, weswegen Y-Reisen auch nicht in die Klimabilanz einberechnet wird. Im Gegenteil, je mehr Y-Reisen, desto besser das Klima an den Orten, die bereist wurden. Ok, vielleicht nicht so für die lokale Natur, aber gesellschaftlich eben. Es gibt keinen Widerspruch mehr, kaum Leben zwar, aber dafür alles so friedlich. Ach ja, und es muss natürlich penibel verhindert werden, dass die FFFF Zugang zu Kleber oder Farbe bekommen. Das jedoch ist bei dem aktuellen Unterschuss bzgl. dieser Materialien kein Problem.
Die besten Integrationsaussichten haben sicherlich die Omas (und Opas) gegen Rechts. Absolute Treue und Loyalität zum Staat sowie blindes Gehorsam garantiert. Traumhafte Bedingungen für den Ausbilder. An der Gesundheit und körperlichen Leistungsfähigkeit müsste noch etwas gearbeitet werden. Vielleicht kann man eine Impfung dafür entwickeln. Rein freiwillig natürlich.
Auch die „Ich-mach-was-mit-Medien“-Fraktion sollte leicht integrierbar sein, und eine wohlgesonnene Berichterstattung direkt von der Fro, nein, von den Reisezielen natürlich, ist nicht zu verachten. Schöne Bilder sind immer gut zu gebrauchen. Wobei, ob das die KI nicht auch könnte?
Das beauftragte Casting-Unternehmen indessen hofft innigst, dass sich nicht zu viele Oppositionelle melden, denn sie haben noch keinen Weg gefunden, wie man diese frustrierten und fehlgeleiteten Menschen an richtig großen und durchschlagenden Waffen ausbilden soll, wo man doch eben vor dieser Klientel im zivilen Leben massiv Angst hat und ihnen schon den Zugang zu allerkleinsten Wäffelchen verwehren will. Auch einige Vertreter des anderen Extrems rufen beim Casting-Unternehmen kalten Schweiß hervor, fehlt noch die zündende Idee, wie man verhindern kann, dass die „Killt-die-Reichen“-Fraktion sich nicht urplötzlich gut bewaffnet gegen die eigenen Auftraggeber richtet.
Während sich die Werbeagentur und das Casting-Unternehmen noch an ihren Großaufträgen abarbeiten haben die Architekten und die Ausstatter, die für Unterkünfte und Berufskleidung für die Neuen sorgen sollen, ganz andere Probleme. Getreu dem Motto „Des einen Freud`, des anderen Leid“ sind die Architekten sehr glücklich über die unerwartete Möglichkeit zur Steigerung der Baukosteneffizienz, können sie doch die Stockwerkshöhe der neuen Unterkünfte um 25 cm reduzieren, da den „Neuen“ der Kopf nicht mehr nach oben, sondern um 90 ° nach vorne gekippt angewachsen ist. Das spart eine komplette Reihe Steine pro Stockwerk. Die Fenster sind überflüssig und können auch weggelassen werden. Das reduziert die Kosten deutlich. Im Gegensatz dazu bereitet den Ausstattern dieser Sachverhalt einiges Kopfzerbrechen, denn sie müssen nicht nur besondere Befestigungsmethoden für die branchenübliche Kopfbedeckung finden, vielmehr müssen sie eben diese Kopfbedeckung zusätzlich mit einer 360 ° Kamera mit Longlife-Akku ausstatten, deren Bild permanent auf das auf den Händen der Neuen festgewachsene Smartphone übertragen werden muss, da sie sonst nicht mehr in der Lage sind, alles was mehr als einen Meter Umkreis von ihnen entfernt ist, wahrzunehmen. Die Controlling-Abteilung berechnet derzeit noch, ob die Einsparungen im Bauwesen ausreichen, um die Mehrkosten der Ausstatter abzudecken. Mit einem Ergebnis wird in ca. vier Jahren gerechnet.
Für die Truppe insgesamt sehr hilfreich werden könnte auch die neuentwickelte „Inklusive Gute-Wehrdienst-App für alle 40 Gefechts- und Lebenslagen der Soldat*innen bei Tag und bei Nacht in Deutsch, Englisch, Arabisch und Mandarin“ – kurz WD-40-App. Die Entwicklungskosten von 28 Mrd. Euro dürften schnell amortisiert sein, erklärt diese App den Soldat*innen nicht nur, wann sie zu essen und zu trinken haben (insbesondere bei Hitze), sie gibt auch interessante Tipps über die Verrichtung des kleinen und des großen Geschäfts im Feld unter Feindbeschuss. Anweisungen zur Bedienung der Waffen sowie das vorbildliche, laute Nachahmen von Schießgeräuschen bei vorübergehendem Munitionsmangel sind in der App ebenso integriert. Damit läuft der Wehrdienst wie geschmiert.
Insgesamt stehen wir großen Herausforderungen gegenüber, doch unsere Geschäftsleitung kennt keinen Zweifel und betrachtet dies nur als zusätzlichen Ansporn: Wir schaffen das!
Puuuh, jetzt muss ich erst einmal durchatmen.
Ich frage mich, wer hier eigentlich alles regelmäßig dem Suff frönt in diesem Land. Sie auch?
Nach dieser verzweifelten Flucht in den Irrsinn zum Schluss noch ein paar wirklich ernst gemeinte Worte. Ganz nüchtern. Versprochen:
In „Wir schaffen das!“ haben wir inzwischen wertvolle Erfahrungen, die uns helfen könnten, wenn wir es zulassen würden! Zweifel an der Idee, auf gemachte Erfahrungen zurückzugreifen und sich weiter zu entwickeln, sind jedoch durchaus nicht unüblich.
Bezüglich Y-Reisen möchte ich einen neuen Verwendungsvorschlag für das Geld zur Diskussion stellen. Da ich im Moment keine Lust habe, im Internet zu suchen, werde ich die folgende Rechnung mit ganz groben Annahmen durchführen. Das reicht vollkommen zum Verständnis des Vorschlags aus. Die Summen sind so gewaltig, dass kleine Unschärfen vollkommen belanglos sind. Die Rechnung ist Folgende:
In Deutschland leben ca. 84 Mio. Einwohner. Gehen wir davon aus, dass diese gleichmäßig auf die Lebensalter von 1-100 Jahren aufgeteilt sind. Damit hätten wir ca. 8,4 Mio. Menschen im Alter von 17-26 Jahren (die Hauptzielgruppe für unser Reiseunternehmen „Y-Reisen“). In Wirklichkeit dürften es vermutlich weniger sein wegen des demographischen Wandels.
Die Geschäftsleitung – nein, Verzeihung, ich wollte ernst bleiben – die Bundesregierung möchte ca. 220 Mrd. Euro pro Jahr für das Reiseunternehmen ausgeben (siehe oben 5 % Ziel der NATO). Das sind 26.190 Euro pro Mensch im Alter von 17-26 Jahren. Pro Jahr. Damit wollen wir Reisegefährte und Gepäck anschaffen und viele Angestellte für Y-Reisen bezahlen. Mit dem Ziel, dass die entweder nie verreisen oder aber wenn sie verreisen möglichst nichts mehr mit zurück bringen. In beiden Fällen ist das Geld für die Hölle und für uns verloren.
Vorschlag: Wie wäre es, wenn wir weniger Reisemittel und weniger Gepäck für Y-Reisen anschafften, sagen wir für den Anfang nur die Hälfte. Und mit der anderen Hälfte, das sind 13.095 EUR pro Jahr und pro Mensch zwischen 17-26 Jahren, in Worten dreizehntausendfünfundneunzig Euro, laden wir jeden einzelnen dieser 17-26jährigen ein, eine Reise in genau die Länder zu machen, vor denen wir uns am meisten fürchten. Einzige Bedingung: Es müssen Gruppenreisen sein, bei denen kleine Gruppen unserer Leute mit kleinen Gruppen Gleichaltriger im Zielland vier Wochen lang gemeinsame Aktivitäten durchführen. Das kann sein Musik machen, Singen, Karten spielen, Saufen, Fußball spielen, am See chillen, Theater spielen, Bäume pflanzen, ein Vereinsheim bauen oder was auch immer. Hauptsache, die Menschen machen etwas MITeinander und nicht getrennt. Sie sollen sich kennenlernen, gemeinsame, freudvolle Erlebnisse haben. Sicher wird auch die ein oder andere Liebesbeziehung daraus resultieren. Jedenfalls bin ich fest davon überzeugt, dass Menschen, die gemeinsam schöne Stunden erleben, niemals auf die Idee kämen, sich in die Erde einzugraben und gegenseitig zu erschießen. Und eine Geschäftsleitung, die daran interessiert wäre, hätte keinerlei Interesse, sich in einen Krieg zu stürzen.
Das einzige Problem: Diese Lösung ist nicht vorgesehen, denn sie passt nicht in das Konzept der Bundesregierung. Denn es wird nichts zerstört und es wird auch kein großes Geld damit verdient. Es ist einfach viel zu friedlich.
Hallo Kids! Geht doch mal massenhaft auf die Straße und fordert genau das! Bezahlten Urlaub zehn Jahre lang jedes Jahr für vier Wochen in ferne Länder. Und verweigert gleichzeitig den Kriegsdienst. Das Geld wäre jedenfalls da (siehe oben). Und für den Frieden wäre es vermutlich zehnmal hilfreicher. Ach ja, und wählt einfach Parteien, die sich für Frieden und Abrüstung, für Völkerverständigung und Entspannung einsetzen. Dann verringert sich auch das Risiko, dass Ihr zwangsangestellt werdet bei Y-Reisen. Wäre das was für Euch? Wäre das ein Plan? Dann wärt Ihr zumindest schon überqualifiziert für das Reisebüro, denn die suchen ja nur Planlose.
Und an die Mamas und Papas, Omas und Opas: Denkt auch mal darüber nach, was gerade abläuft und wenn es Euch nicht gefällt, dann macht bitte ALLE Euren Mund auf und sagt es endlich laut und deutlich! Sprecht Eure lokalen Politikvertreter an und teilt ihnen mit, was Ihr von der Politik erwartet. Die lokalen Politikvertreter können über ihre politischen Gremien nach oben eskalieren. Und die lokalen Parteimitglieder bestimmen über ihre Delegierten die Marschrichtung der Politik in ihrer Partei und wählen das Personal, das diese Politik umsetzt. Daher seid Ihr bei den lokalen Vertretern genau richtig! Und wenn diese nicht „spuren“, nicht Kontrolle über die von ihnen gewählten Spitzenkräfte ausüben, wenn sie falsche Politik laufen lassen, dann entzieht ihnen bei der nächsten Wahl das Vertrauen. In Europa, im Bund, im Land und in der Kommune! Punkt. Natürlich könnt Ihr auch auf die Politiker auf den höheren Ebenen zugehen. Die sind halt nur weiter weg, sehen Euch nie und interessieren sich daher oft nicht für Euch.
Wer schweigt, stimmt zu.
Das Böse braucht zum Siege nur das Schweigen der Mehrheit.
Nach einer längeren Pause greife ich heute wieder einmal zur Tastatur. Das ist vermutlich Vorhersehung des Schicksals, denn heute brennt mir ein Thema auf den Nägeln, bei welchem sich mir persönlich stark der Eindruck des Rüstungswahns aufdrängt. Und dieses Thema passt nahtlos zu meinem letzten Artikel mit der Überschrift „Verhungern für die Tod- und Zerstörungsprofiteure“ (Quelle (1))! Zufälle gibt’s! In dem damaligen Artikel kritisierte ich:
800 Mrd. EUR möchten die Anführer des angeblichen „Friedensprojektes“ EU in Krieg investieren.
500 Mrd. EUR möchten die Anführer der BRD in Krieg investieren.
Macht in Summe 1.300 Mrd. EUR. Das sind
1.300.000.000.000 EUR
Das war damals. Und als ob dies nicht genug wäre haben wir inzwischen den NATO-5%-Beschluss (Quelle (2)). Die NATO-Staaten wollen ihre Militärbudgets auf 5 % des BIP des jeweiligen Landes anheben.
Für die Bundesrepublik Deutschland bedeutet das mit den aktuellen Zahlen (Quellen (3)+(4)):
Zu diesem Ziel fehlen neben dem aktuell geplanten Militärbudget von ca. 63 Mrd. noch ca. 157 Mrd. im Bundeshaushalt. Würde man diese durch Umschichtung der Mittel erwirken, wären 43 % des Bundeshaushaltes ausschließlich für Tötungs- und Zerstörungsinstrumente vorgesehen. Fast die Hälfte des Haushalts für Zerstörung und Vernichtung. Nur knapp mehr als die Hälfte bliebe für Aufbau und Erhalt unseres Landes. Aber was sollte dafür gestrichen werden? Haben wir nicht jetzt schon trotz höchster Steuereinnahmen aller Zeiten chronische Knappheit im Budget? Und musste nicht deswegen die Schuldenbremse ausgehebelt werden, weil das Geld hinten und vorne fehlt?
Würde man diese fehlenden Milliarden durch zusätzliche Mittel, also durch sofortige oder kreditfinanzierte spätere Steuererhöhungen bewirken, wären immer noch ca. 33 % des dann größeren Haushalts für Tod, Zerstörung, Leid vorgesehen. Für reine Geldverbrennung. Ca. 2.000 EUR pro Jahr für jeden Einwohner unseres Landes, vom Baby bis zum Greis, vom Ureinwohner bis zum gerade neu Angekommenen. Zusätztlich zu den jetzigen Steuern. Sicher ahnen Sie, wer diese zusätzlichen Steuern bezahlen wird …
Sind wir denn des Teufels?
Immerhin hat die Bundesregierung schon einmal klar gemacht, wo sie die Prioritäten sieht. Für 220 Mrd. EUR pro Jahr Waffen kaufen ist gemäß NATO-5%-Beschluss genehm. Die Steuerzahler mit 5 Mrd. bei der Stromsteuer zu entlasten? Dazu fehlt leider das Geld (Quelle (5)). Wo das nur hin geflossen ist? Jedenfalls gehen Waffen vor Bürger. Danke für die Klarheit.
Ob sich an dieser Prioritätensetzung etwas änderte, wenn man getreu diesem Motto …
… die Regierungen und die Parlamentarier, die Rüstung betreiben und Kriegseinsätze unterstützen oder beschließen, alle Waffenlobbyisten sowie die Chefs und die größten Eigentümer der Rüstungsfirmen zu einem mindestens 4wöchigen persönlichen Fronteinsatz in den Kriegen, die sie beschlossen haben bzw. in denen ihre Waffen genutzt werden, verpflichten würde? Gut, wird niemals passieren, die Herrschaften werden es zu verhindern wissen. Aber träumen darf man sicher noch?
Kommen wir zurück zu den Militärbudgets (Quellen (6), (7), (8)):
Das Bild zeigt einen annähernd maßstabsgetreuen Vergleich der Rüstungsausgaben von Russland (der leicht zu übersehende kleine rote Strich links repräsentiert 109 Mrd. USD jährlich), der NATO (der schwarze klotzige Balken in der Mitte steht für 1.500 Mrd. USD jährlich) und letztlich ganz rechts in grünem Anstrich (warum muss ich hier grinsen?) der Balken für das zu erwartende NATO-Budget unter der 5 % Vorgabe (der Balken steht für ca. 2.500 Mrd. USD jährlich).
Zuerst eine etwas ungewöhnliche Betrachtung:
Russland verteidigt mit einem Militärbudget von 109 Mrd. USD pro Jahr eine Fläche von 17.074.636 km² (Quelle (9)), das entspricht einem Budget von 6.383 USD pro km². Würde man das Geld gleichmäßig auf dem Boden verteilen, dann fände man auf jedem einzelnen Quadratmeter Russlands 0,6 US-Cent.
Deutschland möchte Dank des NATO-5%-Wahnsinnsziels in Zukunft mit einem Budget von 220 Mrd. USD pro Jahr eine Fläche von 357.588 km² verteidigen (Quelle (10)), das entspricht einem Budget von 615.233 USD pro km². Würde man das Geld gleichmäßig auf dem Boden verteilen, dann fände man auf jedem einzelnen Quadratmeter Deutschlands 61,5 US-Cent.
Das wäre übrigens eine gute Idee, denn dann würden die in immer größeren „Heerscharen“ – man verzeihe mir bitte den in diesem Kontext zynischen und verächtlichen Begriff, der mir jedoch geeignet schien, um diese Menschenverachtung des Rüstungswahns darzustellen. Dann würden also die immer größer werdenden „Heerscharen“ von Flaschen sammelnden Rentnern und Obdachlosen, die durch unsere Bahnhöfe und Städte ziehen, wenigstens für kurze Zeit auch etwas davon haben.
Nochmals zum Vergleich: Russland 0,6 US-Cent zu Deutschland 61,5 US-Cent pro km².
Während man in Deutschland in naher Zukunft in jedem Vorgarten Kriegsgerät finden wird muss man in Russland Suchtrupps einsetzen, um Waffen aufzuspüren.
Doch auch zu einer ernsthaften Betrachtung fällt mir etwas ein. Wie oben gesagt: Russland 109 Mrd. USD pro Jahr, NATO 1.500 Mrd. USD pro Jahr für Militär. Und die NATO will auf 2.500 Mrd. USD pro Jahr erhöhen. Das ist die Ausgangslage.
Dazu hätte ich einige Verständnisfragen:
Der kleine rote Zwerg soll ernsthaft den dicken schwarzen Klotz angreifen wollen?
Leidet der dicke schwarze Klotz an einer latenten Angststörung, sodass er glaubt, dem kleinen roten Zwerg trotz seiner dicken schwarzen Klotzigkeit nicht gewachsen sein zu können und deswegen meint, unbedingt noch dicker und fetter werden zu müssen, um dann endlich im grünen Wohlfühlbereich anzukommen, in dem er sich sicher fühlen kann?
Besteht hier die Gefahr einer militärischen Adipositas (Quelle (11))?
Kann es wirklich ein Sicherheitsgefühl bei einer 22,9-fachen Überlegenheit geben, wenn eine 13,9-fache Überlegenheit schon nicht ausreicht?
Wenn ein Rüstungsetat von 1.500 Mrd. USD pro Jahr nicht ausreicht, um ein Land mit einem Rüstungsetat von 109 Mrd. USD pro Jahr von einem Angriff abzuhalten, stellt sich dann nicht die Frage der Effizienz dieses gewaltigen 1.500-Mrd-USD-Etats?
Wenn ein Land mit einem Rüstungsetat von 109 Mrd. USD pro Jahr einen Staatenbund mit einem Rüstungsetat von 1.500 Mrd. EUR angreifen und besiegen können sollte (was bekanntlich als Grund für den Aufrüstungswahn herhalten muss), warum müssen wir 1.500 Mrd. USD pro Jahr verbrennen, wenn es für 109 Mrd. USD schon Überlegenheit zu kaufen gibt?
Leider fallen mir auf diese Fragen keine guten Antworten ein. Es läuft stets auf ein massives psychologisches Problem des dicken schwarzen Klotzes oder auf eine maximal ineffiziente Einsetzung der Mittel beim dicken schwarzen Klotz hinaus.
Außer … ? Außer die Mittel werden effizient eingesetzt und die Protagonisten wissen es, dass der kleine rote Zwerg dem dicken schwarzen Klotz unterlegen ist. Und es handelt sich um eine propagandistische Shit Show, um diesem Rüstungswahnsinn ein angeblich logisches und sinnstiftendes Bild geben zu können. Doch warum diese Show? Was wäre eine Motivation im Hintergrund?
Könnte es sein, dass es darum geht, der Hochfinanz und den Rüstungskonzernen Großaufträge und Unternehmens- sowie wahnsinnige Aktiengewinne zuzuschanzen? (Blackrock und Co. sind sicherlich nicht unerfreut im Moment …)
Könnte es sein, dass es ein Teil eines Planes ist, um die Bürger zu verarmen und abhängig zu machen, um sie besser kontrollieren und steuern zu können?
Könnte es sein, dass nach den totgerittenen Abkassier-, Umverteilungs- und Verarmungsprogrammen „Corona“, „Klima“, „Migration“ nun einfach die Rüstungsindustrie an der Reihe ist?
Und welches Programm kommt danach?
Braucht es noch eines oder sind wir dann schon restlos in der Pleite, die Industrie kaputt, die Vermögen abgeschöpft?
Oder sehen wir hier einfach nur die Vorbereitungen für den nächsten Angriffskrieg in wenigen Jahren? Uns wird bekanntlich eingebläut, dass der Russe uns in wenigen Jahren angreifen wird (nicht jetzt, wo wir angeblich verteidigunsunfähig sind, sondern erst dann, wenn wir aufgerüstet haben – haha, wie bescheuert ist das denn). Und es wär nicht der erste Krieg, der durch einen vorgetäuschten False Flag Angriff ausgelöst wurde. Die Geschichte ist voll davon.
Egal, was die Motivation im Hintergrund ist, mir fällt keine gute, beruhigende ein. Haben Sie hier Ideen?
Finale Frage: Warum lassen die Wählerinnen und Wähler all das mit sich machen und wählen immer wieder dieselben Parteien, die ihnen all das antun? Sie wählen mal mehr linke, mal mehr rechte Watschengeber, aber wirklich andere Parteien wählen sie beharrlich nicht. Leider fallen mir auf diese Fragen auch keine guten Antworten ein …
Nur von einem bin ich fest überzeugt:
Deswegen halte ich nichts von dem aktuellen Kriegsgeschrei. Wir benötigen keine Aufrüstung, sondern Abrüstung auf ein so niedriges Level, dass niemand mehr erfolgreich angreifen kann. Und statt Spaltung benötigen wir Völkerverständigung. Ich finde, dass der NATO-5%-Beschluss nur eines verdient: Ab in die Tonne!
Was können wir tun?
Wir können aufhören, all das klaglos hinzunehmen
Wir können Verantwortung übernehmen und für uns beschließen, uns selbst für eine Änderung aktiv einzusetzen.
Wir können beginnen – oder intensivieren –, unsere Ansichten sichtbar zu machen und Mitstreiter für Frieden zu gewinnen.
Wir können demonstrieren und/oder Leserbriefe schreiben.
Wir können mit unseren Mitmenschen sprechen und sie zu ihrer Meinung zu diesen Gedanken befragen und versuchen, sie für Aktionen für Frieden zu gewinnen.
Wir können unsere lokalen Politiker aus den „Kriegsparteien“ mit diesen Gedanken konfrontieren und sie fragen, warum sie all das klaglos mittragen oder was sie gegen den Wahnsinn unternehmen und wo ihre Schmerzgrenze ist, ab der sie aus der Partei aussteigen.
Wir können Landtags- und Bundestagsabgeordnete aus den „Kriegsparteien“ mit diesen Gedanken konfrontieren und sie fragen, warum sie all das klaglos mittragen oder was sie gegen den Wahnsinn unternehmen und wo ihre Schmerzgrenze ist, ab der sie aus der Partei aussteigen.
Wir können Parteien wählen, die Frieden wollen statt Kriegsverlängerung und Aufrüstung zu betreiben. Und diese Parteien haben auch lokale Ableger. 2026 ist Kommunalwahl in Hessen! Nehmen wir die Parteien flächendeckend in Haftung für ihre Politik. Wer mich auf Bundesebene für Rüstungsspielchen ausnimmt wie eine Weihnachtsgans, den will ich auch auf kommunaler Ebene nicht haben, sorry.
Sicher gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, sich einzubringen. Einfach loslegen. Der Einzelne ist wenig, das ist richtig. Nur: Wenn niemand anfängt, dann kann niemand dazu kommen. Und wenn jemand angefangen hat und es kommt niemand dazu, dann können es nicht viele werden und es bleibt alles wie es ist. Änderung erfolgt nur, wenn wir aktiv werden! Es gibt keinen Grund, auf irgendwen oder irgendwas zu warten. Loslegen! Weitermachen! Jetzt! Und zwar in der realen Welt! Nicht nur in den Tiefen des Internets. Die Kriege und Verarmung geschehen in der realen Welt und diese reale Welt kann nur mit realen Handlungen in der realen Welt verändert werden.
Einfach anfangen und immer weiter machen. Geduld mitbringen, hartnäckig bleiben, immer wieder neue Ideen einbringen. Es braucht nichts als den eigenen Willen, jetzt eine Veränderung bewirken zu wollen. Es wird ansteckend sein! Es werden mit der Zeit mehr Menschen mitmachen und irgendwann wird es peinlich sein, nicht dabei gewesen zu sein! Auf geht’s!
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