• Was kann ich bewirken? – Alles!

    Viele Menschen sind mit der aktuellen Situation unzufrieden, verharren jedoch in Untätigkeit. Diese wird oft mit Sätzen begründet wie „Was kann ich denn schon tun?“, „Das ändert doch nichts.“ oder „Und, haben Eure Aktionen etwas gebracht?“ (und dabei schwingt die Unterstellung mit, dass die Aktionen erfolglos wären). Der Autor kann nachvollziehen, wie es zu dieser Einstellung kommt, hält sie jedoch für unangebracht. Warum? Das beschreibt der nachfolgende Text.

    „Was kann ich schon tun?“ / „Ich bin doch nur ein kleines Licht.“

    Im Internet kursiert ein Video (Quelle (1)), bei dem ein Mensch an einem Bahnsteig mit einem Bein zwischen die Bahnsteigkante und den Zug gerät und eingeklemmt ist. Mit der Einstellung „Was kann ich schon tun“ wäre der Mensch möglicherweise stundenlang eingeklemmt gewesen, bis die Feuerwehr vielleicht mit einem Schwerlastkran den Zug angehoben und den Menschen befreit hätte. Aber es kommt anders. Ein Mensch erkennt die Situation und beschließt für sich „So kann es nicht bleiben, es muss etwas geschehen.“ Er wird aktiv, noch nicht wissend, wie sich diese Situation entwickeln wird, noch keine Lösung habend. Er ruft eilig einen weiteren Menschen zur Hilfe. Weitere kommen hinzu. Irgendwann im Verlauf der Aktion hat ein einzelner Mensch eine Idee und wird aktiv. Er stellt die Idee, den Zug wegzudrücken, vor, gewinnt Befürworter und Mitstreiter und irgendwann versuchen die Menschen, den Zug von der Bahnsteigkante wegzudrücken. Auf den ersten Blick eine völlig abwegige Idee, scheinbar zum Scheitern verurteilt. Und es gelingt auch nicht auf anhieb. Aber immer mehr Menschen lassen sich für diese Idee gewinnen und steigen ein, werden aktiv, machen mit. Immer mehr Menschen erkennen die Situation und beginnen gegen den Waggon zu drücken. Und irgendwann geschieht es. Es sind so viele Menschen gemeinsam dabei und drücken gegen den Waggon, dass dieser sich minimal aber ausreichend neigt und der Eingeklemmte sein Bein herausziehen kann! Es ist vollbracht!

    Diese reale Begebenheit lehrt uns sehr vieles. Was kann der Einzelne bewegen? Alleine nicht viel, in Gemeinschaft alles! Es braucht dazu den Einzelnen, der anfängt! Es braucht dazu mutige weitere Einzelne, die sich jeder für sich der Gemeinschaft anschließen und mitmachen. Mutige Menschen, die das Risiko des Scheiterns auf sich nehmen, die sich auch von anfänglichen Misserfolgen nicht abhalten lassen. Menschen, die spöttische Kommentare ernten, die sich darüber lustig machen wie vermeintlich kleine Zwerge mit wenig Kraft einen schweren Riesen wie diesen Zug bewegen wollen. Menschen, die diese Kommentare einfach ignorieren, aushalten, an sich abprallen lassen. Jeder Einzelne der an der Rettung beteiligten Menschen hat sich aktiv dazu entschieden, etwas zu tun. Jedem dürfte unterbewusst sofort klar gewesen sein, dass er alleine nicht das Problem beseitigen kann. Und alle haben daran geglaubt es gemeinsam zu schaffen – und wurden dafür belohnt. Alle beteiligten Menschen haben Verantwortung übernommen und sich eingebracht.

    Jeder Mensch entscheidet aktiv, ob er versucht, eine Situation aktiv zu verändern oder sie passiv hinzunehmen.

    Wir haben gesehen, dass es keinen Grund gibt, passiv zu bleiben. Auch scheinbar aussichtslose Situationen können gut enden.

    Wir können der Initiator sein, wir können die Unterstützer sein, ganz egal, Hauptsache wir übernehmen Verantwortung, arbeiten an dem gemeinsamen Ziel und vertrauen darauf, dass wir es gemeinsam erreichen können.

    „Das ändert doch nichts“ / „Haben Eure Aktionen etwas gebracht?“

    Auch in unserem Beispiel mit dem eingeklemmten Bein hätte man sich vorstellen können, dass Menschen auf die Bitte, mitzuhelfen und gemeinsam gegen den Zug zu drücken, mit „Das ändert doch nichts“ antworten und weiter gehen. Oder sie sagen, „Eure Aktionen haben bisher auch nichts gebracht“ und lehnen eine Unterstützung ab. Sicherlich, wenn erst eine Hand voll Menschen da ist, die gegen den Zug drückt, dann reicht das nicht aus und es sieht aus, als ob es „nichts bringt“. Und auch eine einzelne weitere Person wird den Zug meistens nicht umwerfen. Aus kurzfristiger Sicht alles richtig. Aus langfristiger Sicht komplett falsch! Denn mit dieser Einstellung, die Unterstützung zu unterlassen, nur weil bisher das Ziel noch nicht erreicht wurde und durch den eigenen Einsatz auch weiterhin nicht unmittelbar erreicht wird, wird das sehr wohl erreichbare Ziel sabotiert und eben genau dadurch unerreichbar. Fatal ist, dass sich damit derjenige, der das Ziel sabotiert hat, noch bestätigt fühlt, damit angeben kann und die Sabotage noch weiter vorantreibt.

    Was kann der Einzelne bewegen? Alleine nicht viel, in Gemeinschaft alles! Es braucht dazu den mutigen Einzelnen, der anfängt! Und es braucht dazu mutige weitere Menschen, die sich anschließen.

    Jeder Mensch entscheidet aktiv, ob er versucht, eine Situation aktiv zu verändern oder sie passiv hinzunehmen.

    Wir haben gesehen, dass es keinen Grund gibt, passiv zu bleiben. Auch scheinbar aussichtslose Situationen können gut enden.

    Wir können der Initiator sein, wir können die Unterstützer sein, ganz egal, Hauptsache wir übernehmen Verantwortung, arbeiten an dem gemeinsamen Ziel und vertrauen darauf, dass wir es gemeinsam erreichen können.

    „Haben Eure Aktionen etwas gebracht?“

    Unser Beispiel mit dem Zug hat einen großen Vorteil, die Situation ist klar abgegrenzt, die Lösungsidee findet schnell Unterstützer, das Risiko für die Unterstützer ist gering und das Ergebnis des Versuchs kann sofort ermittelt werden. Die meisten Herausforderungen unserer Zeit sind nicht so einfach gestrickt. Unsere Gesellschaft hat sich über Jahrhunderte/Jahrtausende entwickelt zu dem, was sie heute ist. Die vor uns liegenden Herausforderungen sind komplex, oft nicht klar in den Ursachen und Folgen erkennbar, es sind sehr viele Menschen beteiligt. Starke Machtkonzentration bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich. Dies kann zu Ohnmachtsgefühlen, Lähmung durch Überwältigung, quasi zu Kapitulation des Einzelnen führen. Doch hilft uns das nicht aus der schlechten Lage. Nur aktive Änderungen werden uns weiter bringen. Daher ist es wichtig, dass wir für Klarheit in unserem Kopf sorgen, für uns selbst herausfinden, was wir als die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit betrachten. Dann können wir zumindest schon einmal gegen etwas Unerwünschtes sein und aktiv werden. Noch besser wäre, wenn wir auch wüssten, wie wir „es gerne hätten“. Dann können wir uns für positive Veränderungen aktiv einsetzen.

    Wenn wir uns klar machen, dass die heutigen Probleme extrem komplex sind und sich langfristig gebildet haben, dann können wir auch verstehen, dass eine Änderung vermutlich ebenso komplex und langwierig sein kann. Eine Änderung wird es nur geben, wenn wir beginnen, darauf hin zu arbeiten! Denken Sie an einen Waldbesitzer. Ein Waldbesitzer pflegt seinen Wald. Gefällte Bäume werden durch Setzlinge ersetzt, auf dass diese wachsen und zu neuen großen kräftigen Bäumen werden. Warum tut der Waldbesitzer das? Die Bäume wachsen oft so langsam, dass er selbst mit den neu gepflanzten Bäumen nur noch Arbeit hat, weil er zur Erntereife gar nicht mehr lebt. Er tut es, weil er den Wald liebt! Er tut es, um seiner Familie, seinen Nachkommen, einen gut gepflegten Wald zu hinterlassen, damit auch diese von den Bäumen profitieren können. Er tut es, weil er es für richtig und nachhaltig hält.

    Was will ich damit sagen?

    Wir benötigen Geduld und Beharrlichkeit! Bei sehr vielen Herausforderungen der aktuellen Zeit wird es keine Quick Wins (schnelle Erfolge) geben. Nicht alles geht einfach und schnell. Wir werden lange, vielleicht auch mühsam an unseren dicken Brettern bohren müssen. Manchmal wird es vielleicht auch mit Risiken für uns behaftet sein oder Rückschläge geben. Oder wir müssen fürchten, dass wir die Früchte unserer Arbeit nicht mehr selbst genießen können.

    Machen wir es wie der Waldbesitzer! Wir tun es, weil wir das, wofür wir eintreten, lieben. Weil wir einen gut gepflegten Wald an unsere Nachkommen übergeben wollen. Weil wir es für richtig halten. Und wenn wir selbst noch davon profitieren können, dann ist es um so schöner.

    Wofür werden Sie sich ab jetzt in die Riemen legen?

    Bild: qtfix0017

    PS: Die Rose im Titelbild wurde einer Friedensaktivistin bei einer Aktion für den Frieden überreicht durch einen Passanten, der sich damit für diesen Einsatz für den Frieden bedanken wollte. Auch wenn die Friedensaktion selbst noch keinen Frieden auf der Welt ausgelöst hat, so hat sie doch einen Menschen so sehr erfreut, hat ihm in der schweren, friedensreduzierten, heutigen Zeit einen kleinen Lichtblick verschafft, der ihn zu dieser Geste der Dankbarkeit bewegte. Es sind auch solch‘ kleine Momente der Menschlichkeit, die es wert sind, solche Aktionen zu machen! Niemand weiß, wieviele Friedensaktionen und -initiativen in welcher Art auch immer es benötigt, um Frieden zu erreichen. Nur eines ist klar: Wenn niemand anfängt und sich niemand anschließt, dann wird es ganz sicher nichts. Also packen wir es an. Werden wir aktiv.

    Viele kleine Menschen

    an vielen kleinen Orten

    die viele kleine Dinge tun

    können das Gesicht der Welt verändern.

    (Afrikanisches Sprichwort)

    Lasst es uns einfach tun!

    Quelle:

    1. https://www.youtube.com/watch?v=UmypPEKNUE0

  • Unseren täglichen Krieg gib uns heute

    So lasset uns beten:

    Vater unser der Du bist im Himmel

    Geheiligt werde Dein Name

    Dein Reich komme

    Dein Wille geschehe

    Wie im Himmel so auf Erden

    Unseren täglichen Krieg gib uns heute

    Denn ohne Krieg fehlt uns etwas

    Frieden reicht uns auch auf dem Friedhof

    Lass‘ uns alles tun, um das Töten in Mittelerde bis zum letzten Mittelerdler fortführen zu können

    Denn die Pussi ist böse und darf nicht gewinnen

    Gib uns die Kraft nach dem letzten Mittelerdler auch unsere Söhne und Töchter mit Begeisterung in den heiligen Krieg zur Rettung der Freiheit zu senden

    Denn die Pussi ist böse und darf nicht gewinnen

    Und vergib uns unsere Klimaschuld, die wir durch die Kriege auf uns laden

    Denn die Pussi ist böse und darf nicht gewinnen

    Und wir versprechen, dafür jegliche anderen Klimasünden rigoros einzudämmen

    Denn das Klima ist heilig und muss beschützt werden

    Hilf uns unsere Atomkraftwerke zu sprengen

    Denn Atom in unserem Land ist böse

    Denn das Klima ist heilig und muss beschützt werden

    Hilf uns unsere Öl- und Kohlekraftwerke zu sprengen

    denn Öl- und Kohle in unserem Land sind böse

    Denn das Klima ist heilig und muss beschützt werden

    Hilf uns unsere Luftfahrt abzubauen

    Denn Flugzeuge in unserem Land benötigen Kerosin

    Und Kerosin ist böse

    Denn das Klima ist heilig und muss beschützt werden

    Hilf uns unsere Autoindustrie abzubauen

    Denn Autos in unserem Land sind böse

    Denn das Klima ist heilig und muss beschützt werden

    Hilf uns unsere chemische Industrie abzubauen

    Denn Chemieindustrie in unserem Land benötigt Öl und Gas

    Und Öl und Gas sind böse

    Denn das Klima ist heilig und muss beschützt werden

    Hilf uns unsere Öl- und Gasheizungen zu zerstören

    Denn Öl und Gas sind böse.

    Denn das Klima ist heilig und muss beschützt werden

    Hilf uns unsere Stahlindustrie abzuschaffen

    Denn die benötigt viel Energie aus Öl und Gas und das ist böse

    Denn das Klima ist heilig und muss beschützt werden

    Hilf uns unsere landwirtschaftliche Viehzucht abzubauen

    Denn Vieh pupst und Pups ist böse

    Denn das Klima ist heilig und muss beschützt werden

    Hilf uns unsere Freizeitaktivitäten einzustellen

    Denn Freizeitaktivitäten erzeugen CO2 und CO2 ist böse

    Denn das Klima ist heilig und muss beschützt werden

    Hilf uns eine hohe Nachfrage nach Rüstungsgütern zu produzieren

    Denn wir benötigen die Rüstungsfabriken für all die Arbeitslosen aus der Auto-, Stahl und chemischen Industrie, der Landwirtschaft, der Freizeitindustrie und allen indirekt betroffenen Betrieben

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns bei der Einführung des elektronischen Gesundheitsprotokolls auf dass wir sofort sehen können wer sich gebotenen Behandlungen widersetzt und unser Überleben gefährdet

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns bei der Einführung vieler neuer Impfungen, die wir durch das elektronische Gesundheitsprotokoll leicht kontrollieren können

    Denn wir benötigen die Arbeitsplätze in der Pharmaindustrie als Ersatz für all die Arbeitslosen aus der Auto-, Stahl und chemischen Industrie, der Landwirtschaft, der Freizeitindustrie und allen indirekt betroffenen Betrieben

    Denn die Rüstungsindustrie alleine wird hierfür nicht ausreichen

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns bei der Einführung vieler neuer bürokratischer Regeln und Kontrollbehörden

    Denn wir benötigen die Arbeitsplätze als Ersatz für all die Arbeitslosen aus der Auto-, Stahl und chemischen Industrie, der Landwirtschaft, der Freizeitindustrie und allen indirekt betroffenen Betrieben

    Denn die Rüstungs- und Pharmaindustrie alleine wird hierfür nicht ausreichen

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns bei der Förderung von NGOs und UnserenMedien zur Sicherung UnsererDemokratie

    Denn wir benötigen die Arbeitsplätze als Ersatz für all die Arbeitslosen aus der Auto-, Stahl und chemischen Industrie, der Landwirtschaft, der Freizeitindustrie und allen indirekt betroffenen Betrieben

    Denn die Rüstungs- und Pharmaindustrie und die staatlichen Stellen alleine werden hierfür nicht ausreichen

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns unser Immunsystem zu stärken

    Auf das wir gut durch die Winter der nächsten Jahre kommen

    Wenn wir uns Heizen nicht mehr leisten können

    Oder Heizen wegen Stromknappheit nicht möglich sein wird und wir frieren müssen

    Oder wir nur noch Nudeln mit Tomatensoße essen können

    Weil wir uns frisches Obst und Gemüse nicht mehr leisten können

    Oder zu wenige Pfandflaschen weggeworfen werden, die wir sammeln könnten

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns bescheiden und in Armut zu leben

    Denn im Kampf gegen die bösen Mächte aus Pussi- und Pingpongland wollen wir alle deren Produkte nicht mehr verwenden und werden bald gerne auf sehr viele Dinge verzichten

    Weil wir sie uns nicht mehr leisten können

    Oder weil wir die Rohstoffe nicht mehr bekommen

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns diesen unzweifelhaft sehr schweren Weg zu gehen

    Denn er ist unausweichlich

    Denn es ist unser Weg

    Und wir haben den Durchblick

    Hilf uns jeden auszugrenzen, der sich unserem einzig richtigen und unzweifelhaften Weg entgegenstellt

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns jeden auszugrenzen, der es wagt uns zu kritisieren

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns weitere Meldestellen zu installieren um jegliches Ungehorsam im Keim zu ersticken

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns weitere Videoüberwachung und Chatkontrolle zu installieren um jegliche Zusammenrottungen und konspiratives Ungehorsam im Keim zu ersticken

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns die E-ID einzuführen auf dass wir alles überwachen können

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns Ungehorsame sofort zu bestrafen durch ein Sozialkreditsystem

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns bei der Einführung des digitalen Geldes und der Abschaffung des Bargelds auf dass wir jeden Ungehorsamen sofort durch Entzug des Geldzugangs bestrafen können

    Denn wir haben den Durchblick

    Hilf uns bei der Kontrolle aller Zahlungen auf dass wir jede Überschreitung des CO2-Budgets sofort mit Kontensperre bestrafen können

    Denn wir haben den Durchblick

    Herr wir danken Dir dass Du uns auserwählt und mit dem einzig wahren Durchblick ausgestattet hast

    Amen.

    Liebe Gemeinde, bevor wir zum Segen kommen kurz dieser Hinweis:

    Dieser Gottesdienst wurde gesponsert von Feinmetall und Bracklog. Die heutige Kollekte geht zu je 50 % an die Stiftungen „Rettet die Kriegswaisen“ und „UnsereDemokratie muss gewinnen“. Wir bitten um reichliche Gaben für diese beiden stark überlasteten Organisationen.

    Und nun der Segen:

    Der Segen Eurer Herrn sei mit Euch. Eure Herrn behüten und beschützen Euch und vernichten Eure Feinde. So lange Ihr tut, was Euch Eure Herrn sagen. So gehet dahin in kriegerischer Tüchtigkeit und vollendet das Werk Eurer Herrn, auf dass das Reich Eurer Herrn komme auf ewiglich.

    Amen.

    ??????????????????????????

    WAAAAAAAAHHHHHHHHHH !!!!!!!!!

    Was war das? Es ist stockdunkel. Ich sitze schweißgebadet senkrecht im Bett, neben mir ein übermüdetes „Was ist denn los?“

    Wie? Was? Ohh! Puuuuhhhh, nur ein Traum. Gott sei Dank! Bei uns ist das zum Glück anders. Überall Friedensbewegung, Gemeinsamkeit, Zusammenhalt, Miteinander. Wohin man schaut stets offene, freundliche Dialoge, rücksichtsvolle Suche nach Konsens, Versöhnung, Völkerverständigung. Die Menschen liegen sich in den Armen, die Messer in der Küchenschublade. Die Waffen vergammeln ungenutzt in den Depots. Mit Betonklötzen werden Häuser und Brücken gebaut. Jedes Kind auf der Welt hat genügend zu essen, lebt sicher, bekommt gute Bildung. Um die Alten wird sich einfühlsam gekümmert. Bescheidenheit und Nächstenliebe überall. Und alle sind begeistert dabei. Politik, Kirche, Gewerkschaften, Medien, Verbände, Firmen, Vereine, NGOs, Privatleute, alt und jung, dick und dünn, schwarz und weiß, arm und reich, einfach alle im Mensch sein vereint, für ein friedliches, respektvolles Leben miteinander weltweit. Siehst Du, Herr? Wir haben das Paradies auf Erden! Du hättest es nicht besser machen können. Wir brauchen Dich nicht mehr …

    PS: Herr, verzeih mir.

    Mitteilung: Dieser Text ist Science Fiction. Er ist komplett frei erfunden, kompletter Bullshit und jegliche Ähnlichkeiten mit realen Sachverhalten oder lebenden Personen wären rein zufällig und nicht intendiert.

    Bildgraphik: qtfix0017

  • Aktion für Frieden Fürth/ODW

    Das Böse braucht zum Siege nur das Schweigen der Mehrheit!

    Nur wahrnehmbarer Protest wirkt! Auf die Straße für den Frieden!

    5 % vom Bruttosozialprodukt für Krieg! Das ist gleich 50 % des gesamten Bundeshaushaltes!
    Wollen wir das? Brauchen wir das? Wem nützt das? Wer ist der Feind?
    
    Die nächste Aktion am Kreisel in Fürth findet statt am Samstag,
    1. November 2025 ab 10:00 - 13:00 Uhr. 
    

    LASST UNS FRIEDEN SCHAFFEN ! DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG UND LEID !

    Wir laden alle ein uns zu unterstützen und mit uns um den richtigen Weg zu streiten. Jeder ist herzlich willkommen!

    Unsere Forderungen sind:

    • Friedensoffensive jetzt!
      Beendet den gefährlichen Kriegswahn!
    • Bürgerwillen respektieren!
      Keine hunderte Milliarden Euro für Kriege, die nur den Reichen nützen.
    • Freundschaft statt Feindschaft!
      Die Völker Europas sind für Frieden und Verständigung!
    • Verhandlungen unterstützen!
      Keine Eskalation der Gewalt durch Waffenexporte!
    • Rüstungsspirale stoppen!
      Keine deutsche Führungsverantwortung und kein Whatever it takes! für maximale Zerstörung von Leben, Natur und Steuergeldern.
    • Stoppt die Traumatisierung der Kinder weltweit!
      Keine Kriegsübungen in den Schulen. Stoppt die allgegenwärtige Kriegspanik! Hilfe für kriegsversehrte Kinder aus Gaza!
    • Schafft Zukunft!
      Für ein Recht der Jugend auf Zukunft und Glück! Schützt die Kinder!

    Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung!

  • Redebeitrag zum Manifest für Palästina

    Fakten und geschichtliche Hintergründe zur Vertreibung und Völkermord an den Palästinensern

    Es ist einfach eine Schande und das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen uns positionieren. Das was da im Moment passiert, das ist nicht das wofür wir einstehen und wofür Deutschland mit irgendeiner Staatsräson einstehen soll. Sondern wir müssen ganz klar sagen, das übertrifft jede Selbstverteidigung. Das ist ein Menschenrechtsverbrechen und es wird irgendwann einmal geahndet werden.

    Fazit von Batul anläßlich der Fakten zum Genozid in Palästina
    Redebeitrag zur Situation in Palästina: „NIE WIEDER gilt für alle!“

    Weitere Informationen sind zu finden unter:

    https://europeanpeaceproject.eu/

    https://www.juedische-stimme.de/

    https://zenith.me/de

    https://www.ifnotnowmovement.org/

    https://www.israelismfilm.com/

  • Bundesweite Demos in Berlin und Stuttgart am 3. Oktober

    Nie wieder kriegstüchtig!
    Stehen wir auf für Frieden!

    Details zum Ablauf der Demo in Stuttgart findet ihr auf der Seite des Friedensbündnisses Süd-West: https://friedensvernetzung-suedwest.de/

    Gemeinsamer Aufruf gemäß Homepage des Vorbereitungskreises :

    (Stand: 19.09.2025)

    Nie wieder kriegstüchtig!
    Stehen wir auf für Frieden!

    Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft.

    Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut.

    Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

    Wir fordern von der Bundesregierung:

    • Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
    • Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
    • Nein zur Wehrpflicht.
    • Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
    • Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
    • Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
    • Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.
    • Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

    Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.

    Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 

    Wir wollen:

    • Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
    • Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
    • Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.

    Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen. Frieden braucht Bewegung. 

    Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.

    Quelle: https://friedensdemo0310.org

    Der Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!“ hat sich auf einen gemeinsamen Aufruf für Friedensdemonstrationen am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart verständigt. Dieses Bündnis ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, an dem u.a. ICAN, DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax Christi beteiligt sind.

    Auch wir unterstützten den Aufruf zusammen mit vielen weiteren Friedensinitiativen.

  • Frieden und Freiheit für Palästina

    European Peace Project #2

    Wir setzen in allen Ländern des europäischen Kontinents und möglichst in der ganzen Welt, im gleichen Moment, gemeinsam ein Zeichen zur Beendigung von Völkermord und Besatzung in Palästina.


    Am Freitag, den 3. Oktober um 17 Uhr werden wir analog zum 9. Mai in Rimbach zeitgleich mit vielen tausenden Menschen in allen Ländern auf dem europäischen Kontinent und möglichst in der ganzen Welt mit einem performativen Sprechakt ein Manifest für Frieden und Freiheit proklamieren. 

    Lasst uns an diesem Tag den Widerstand gegen Unrecht, Vertreibung, Völkermord und Krieg aus der Zivilgesellschaft gesamteuropäisch zusammenbringen. 

    Es braucht Druck auf alle Regierungen, welche die rechtsradikale israelische Regierung militärisch, politisch und wirtschaftlich unterstützen. Auch wenn einige westliche Regierungen neuerdings zumindest für Waffenstillstand und humanitäre Versorgung appellieren, ist die weitere Entwicklung nicht abzusehen.

    Es braucht eine nachhaltige Friedenslösung mit gleichen Rechten für alle Menschen, die zwischen Jordan und Mittelmeer leben!

    Auf der Webseite des „European Peace Project“ sind weitere Informationen zum Projekt und den Initiatoren zu finden: https://europeanpeaceproject.eu/

    Gemeinsam wollen wir am 3.10. mit Euch das neue Manifest des „European Peace Project“ in leicht gekürzter Form verlesen.

    Dieses Manifest haben wir auf unserer Webseite unter Manifest für Palästina veröffentlicht.

  • Manifest für Palästina

    European Peace Project #2

    Wir, die Bürger Europas, von Lissabon über Den Haag bis Moskau und von Helsinki über Wien bis Neapel, schauen mit Entsetzen auf den Völkermord im Gazastreifen. Wir sind fassungslos, dass unsere Leitmedien nicht ausreichend darüber berichten und Protest dagegen in vielen europäischen Ländern kriminalisiert wird. Doch auch wenn die etablierten Medien das Grauen in Palästina kaum beschreiben: im Internet ist der Genozid live zu sehen.

    Wir sind entsetzt darüber, dass Sniper gezielt auf Kinder schießen, entsetzt über Bilder mit durch Bomben zerfetzten Kinderleichen, von verbrennenden Menschen, sogar in den „als sichere Zone“ definierten Flüchtlingslagern, von gezielten Angriffen auf Krankenhäuser, Schulen, Hilfslieferungen und Journalisten. Gaza ist schon jetzt das Verbrechen des 21. Jahrhunderts und durch nichts zu rechtfertigen!

    Wir, die Bürger Europas, fordern heute, dass dieser Völkermord sofort beendet wird! Wir erinnern Europa hiermit an seine Verantwortung, anstatt durch seine Tatenlosigkeit und durch die kontinuierlichen Waffenlieferungen sein letztes moralisches Kapital zu verspielen! Der viel zu späte und viel zu zaghafte Appell jener rund 20 u.a. europäischen Regierungen, die lediglich einen Waffenstillstand fordern, reicht uns bei weitem nicht als angemessenes Regierungshandeln.

    Es braucht internationale juristische Maßnahmen und das sofortige Ende der Unterstützung der israelischen Regierung in all ihren Formen: politisch, diplomatisch, wirtschaftlich und militärisch!

    Durch Hunger und Infektionskrankheiten droht die Bevölkerung des Gazastreifens bei Fortsetzung der Besatzung und Abriegelung selbst nach einem Waffenstillstand fast vollständig ausgerottet zu werden. Sämtlichen mit Hilfsgütern bereitstehenden Lastwagen muss sofort die Durchfahrt gewährt werden, den UN-Hilfsorganisationen muss ihre Arbeit umfänglich ermöglicht werden, anstatt sie dabei zu behindern!

    Wir, die Bürger Europas, distanzieren uns von der EU und denjenigen Regierungen ihrer Mitgliedstaaten, sowie von allen europäischen Parteien, welche die Gräueltaten des Staates Israels nicht zu benennen wagen, aus lauter Angst, des Antisemitismus bezichtigt zu werden. Wir halten die Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus für intellektuell unredlich. Niemand hat das Recht, aus Verteidigung Vergeltung zu machen; niemand hat das Recht, zum Schlächter zu werden, weil er selbst Opfer war!

    Wir lehnen ethnische Säuberungen, Vertreibung, Völkermord und Krieg ab, egal wo und egal welche Ethnie, Nationalität oder Glaubenszugehörigkeit betroffen ist. Dieses Versprechen, das nach der Gewalt- erfahrung des Holocaust und der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert 1945 Eingang in die Charta der Vereinten Nationen hielt, erneuern wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas, hier und heute, in Einklang mit vielen jüdischen Stimmen!

    Wir werden nicht länger untätig zusehen bei den Kriegsverbrechen, dem Völkermord, der illegalen Besatzung und den Überfällen der israelischen Regierung auf andere Länder, die sich vor unseren Augen abspielen: Israel steht nicht über dem Völkerrecht und der UN-Charta!

    Wir, die Bürger Europas, begrüßen daher diejenigen israelischen Proteste, die ein Ende der Kriegsverbrechen und Folterstätten der eigenen Armee fordern. Diese israelischen Friedensaktivisten warnen selber vor der Faschisierung der israelischen Gesellschaft, die in den zahllosen, verstörenden rassistischen und faschistoiden Äußerungen israelischer Minister zum Ausdruck kommt, die auf die Zerstörung und die endgültige Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung zielen, die 1948 mit der ersten Nakba begann.

    Wir, die Bürger Europas, fordern die Anerkennung des Staates Palästina! Wir stehen solidarisch mit Palästinensern UND jüdischen Antizionisten auf der ganzen Welt, welche sich für ein friedliches Zusammen- leben der Völker auf Grundlage der UN-Resolutionen und Entscheidungen des Internationalen Gerichtshofs (IGH) aussprechen: Aufhebung der Blockade von Gaza und der Besatzung im Westjordanland, Südlibanon und Syrien!

    Wir stehen solidarisch mit den Hafenarbeitern in Italien, Spanien und Schweden etc., welche Waffenlieferungen blockieren, mit den zehntausenden Demonstranten in den letzten Monaten in Den Haag, Berlin, Rom usw., die ein Zeichen setzten.

    Wir fordern Waffenlieferungen an Israel sofort zu beenden. Wir fordern die Aussetzung des Assoziierungsabkommen zwischen Israel und der EU, bis Israel die UN-Resolutionen umgesetzt hat. Wir fordern die Wiederaufnahme aller Zahlungen an die United Nations Relief and Works Agency (UNRWA), sowie die sofortige Freilassung ALLER Geiseln bzw. politischen Gefangenen auf BEIDEN Seiten und ein Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge in ihr Heimatland!

    Wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas, rufen hier in Erinnerung an Nelson Mandela, hinaus in die Welt: „Wir wissen nur zu gut, dass unsere Freiheit unvollständig ohne die Freiheit der Palästinenser ist“! 

    Free Palestine!

    (Version des Manifests, das wir im Rahmen des European Peace Projects II "Frieden und Freiheit für Palestina" am 3.10.2025 in Rimbach gemeinsam verlesen werden.)
    
  • Aktion für Frieden Fürth/ODW

    Nur wahrnehmbarer Protest wirkt! Auf die Straße für den Frieden!

    Das Böse braucht zum Siege nur das Schweigen der Mehrheit!

    
    Die nächste Aktion am Kreisel in Fürth findet am Samstag, den 6. September 2025 ab 10:00 Uhr statt. 
    

    LASST UNS FRIEDEN SCHAFFEN ! DIPLOMATIE STATT ZERSTÖRUNG UND LEID !

    Friedensoffensive jetzt!
    Kriegs(be)treiber, geht selbst an die Front und lasst die jungen Menschen aus dem Spiel!

    Finanzen umschichten!
    Urlaubspflicht zum gemeinsamen Kennenlernen statt Wehrpflicht und Waffen! Das Geld ist da!

    Stoppt die Traumatisierung der Kinder!
    Keine Kriegsübungen in den Schulen. Stoppt die allgegenwärtige Kriegspanik!

    Frieden exportieren!
    Deutsche Führungsverantwortung und größte Armee Europas? NIE WIEDER!

    Friedenswahn statt Kriegsoffensive!
    Völkermord in Gaza stoppen. Ukrainekrieg beenden. Verhandeln statt Eskalieren!

    Für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung!

    AKTION FÜR FRIEDEN:
    🌐Webseite: initiativefreiundselbstbestimmt.com/
    🌐Telegram: t.me/Initiativefreiundselbstbestimmt
    🌐E-Mail: info@initiativefreiundselbstbestimmt.com

    Jeder, der die Friedensforderungen unterstützen oder einfach nur diskutieren möchte, ist wie immer herzlich willkommen. Interessierte können aber auch gerne per E-Mail unter info@initiativefreiundselbstbestimmt.com Kontakt mit uns aufnehmen.

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  • Über die Ausbildung zertifizierter Reinemachefachkräft*innen

    Ich habe einen neuen Test entwickelt, mit dem man auf einfache Art „Experten“ von „Aluhutträgern“ unterscheiden kann. Für den Test muss ich nur eine Geschichte erzählen:

    Treffen sich ein Experte und ein Aluhut-Träger und unterhalten sich über die neue Reinemachefachkraft und -kräftinnenausbildung.

    Aluhut: Also früher war die Ausbildung besser. Da kam einer – also ein Mann – Mit-Glied in der Putzfrauenausbilderinnung – mit Bart –, also der kam mit einem Schubkarren und einem Haufen Mist darauf, ging ins Haus und kippte den in irgendeinem Zimmer ab. Dann durften die Putzfrauen kommen und das wieder wegräumen. Wenn der Olle nicht aufgepasst hatte oder die Zimmertür offen oder zu viel Gülle mit in der Karre war, dann war’s ekelig und die Putzfrauen mussten mehrere Zimmer aufräumen. Und wenn die Mistbrocken zu fest verklumpt waren oder an Wand und Boden festklebten, dann mussten die schweren Jungs ran und den hartnäckigen Mist mit ihren Werkzeugen erst einmal klein machen und ablösen, damit die Putzfrauen den Mist wegschaffen konnten. Am Ende war die Bude wieder blitzblank. Gut, es müffelte noch ein paar Tage und die Klamotten von den Putzfrauen und den starken Jungs waren deswegen für die Tonne. Aber der Rest war tipp topp ok.

    Experte: Das ist doch totally old school. Mit der neuen Ausbildung stinkts nicht mehr und die Reinemachefachkräfte*innen müssen nicht mehr so schwer tragen. Das ist doch super! Die sind alle ganz begeistert von der Methode.

    Aluhut: Aber es zieht jetzt und ich kann nicht mehr auf’s Klo und in den Garten komme ich auch nicht mehr.

    Experte: Das ist doch Quatsch. Wieso soll es ziehen und Du nicht mehr auf’s Klo können? Und was um Himmels Willen hat das bitteschön mit dem Weg in den Garten zu tun?

    Aluhut: Wegen der Löcher, dem Staub und dem Epoxidharz. Deswegen will ich Putzfrauen ausgebildet nach old school in meinem Haus und keine Reinemachefachkräfte und -kräftinnen nach neuer Aus- und Innenbildung. Die können putzen wo sie wollen, aber nicht bei mir.

    Experte: Bist Du irre? Hättest Du die Freundlichkeit, meinen expertisen Geist etwas zu erhellen?

    Aluhut: Auf Dein Risiko!

    Experte: Ok, ich unterschreibe jedes Risikoübernahmepapier, aber leg‘ endlich los!

    Aluhut: Bei der neuen, zertifizierten, preisgekrönten Reinemachefachkraft- und -kräftinnenausbildung kommt eine – also eine Frau – Mit-Glied in der Reinemachefachkraft- und -kräftinnenausbilder*innen-innung – mit Bart –, also die kommt mit einer Sprühdose und sprüht irgendwas in ein Zimmer.

    Experte: Ja, kein Mist mehr! Das ist eine super Verbesserung! Und viel einfacher und billiger!

    Aluhut: Dieses Irgendwas verflüchtigt sich und dringt in Wände, Decken und Böden ein. Und auf geheimnisvolle Weise verwandeln sich die Oberflächen der Wände, Decken und Böden dort, wo das Irgendwas eingedrungen ist, und sehen aus wie Mist und fühlen sich an wie Mist. Gut, es riecht nach Lavendel anstatt nach Mist. Es geht aber nicht weg wie Mist. Und das ist mehr als Mist. Und weil das Irgendwas-Zeug so klein ist, findet es immer einen Weg durchs ganze Haus, egal ob die Zimmertüren offen oder geschlossen waren. Es ist also immer das ganze Haus betroffen. Mal mehr oder mal weniger.

    Experte: Ja – und es stinkt nicht mehr! Überall Lavendelduft! Halleluhjah! Die Reinemachefachkräfte*innen brauchen keine neuen Kleider mehr. Toll!

    Aluhut: Aber sie bekommen das Zeug nicht mehr weg! Sie rufen jetzt gleich nach den schweren Jungs und Jüngingen und die trennen dann mit dem Winkelschneider und Bohrhammer die Teile und Teilinnen – so ein Mist, jetzt bin ich schon ganz durcheinander – die trennen also die Teile aus Wand, Decke und Boden und machen sie klein. Und dann sind erst einmal Löcher da. Es sollen sogar schon Schulungsgebäude zusammengebrochen sein, weil sie tragende Teile weggehauen haben.

    Experte: Das schafft neue Arbeitsplätze für neue Fachkräfte*innen!

    Aluhut: Sicher, die Reinemachefachkräfte und -kräftinnen müssen jetzt auch mehrmals ran. Erst mussten sie nachschauen was ist, dann nach den schweren Jungs und Jüngingen die Brocken wegräumen und wenn die – ich liebe den Begriff – Kesselflickergarde da war, dann müssen sie nochmal durchwischen.

    Experte: Siehst Du, alles super. Aber wer oder was ist die „Kesselflickergarde“? Und es muss auf jeden Fall „Kesselflickergarde und -gardinen“ heißen!

    Aluhut: Nein, eben nicht alles super. Bis die Kesselflicker fertig sind, zieht es erst einmal heftig durch die Bude. Wegen der Löcher. Und weil das Zeug irgendwie wie magnetisch Staub anzieht und die schweren Jungs und Jüngingen beim ersten Mal immer irgendwelche Stellen vergessen, setzen sich dort die Zimmer und Flure rasend schnell zu. Und wenn ich dann auf’s Klo muss komme ich nicht mehr durch, weil direkt hinter der Klotür sich ein Staubpfropf gebildet hat.

    Experte: Dann geh‘ doch in den Garten!

    Aluhut: Das geht doch nicht.

    Experte: Warum?

    Aluhut: Wegen dem Epoxidharz.

    Experte: Was für Epoxidharz?

    Aluhut: Die Kesselflicker müssen ja die Löcher wieder stopfen. Das geht aber nicht an allen Stellen. Manche Materialien sind ausverkauft. Die kann man nicht mehr reparieren. Da gießen die dann einfach nur noch Epoxidharz rein, damit das Loch zu ist.

    Experte: Und was hat das mit dem Garten zu tun?

    Aluhut: Da, wo meine Haustür war, ist jetzt nur noch Epoxidharz …

    Experte: Du kannst ja umziehen, in ein Haus ohne Garten, dann macht das nichts. Es lebe die neue, zertifizierte, preisgekrönte Reinemachefachkraft*innenausbildung!

    Aluhut: ((Verzieht das Gesicht.)) Das ist ja genial! Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin …

    Wenn ich diese Geschichte erzählt habe und der Zuhörer sich kaputt lacht, dann ist es ein Aluhut-Träger. Wenn der Zuhörer mit der Geschichte nichts anfangen kann, die Polizei ruft oder gar handgreiflich wird, dann ist es ein Experte.

    Der Test ist nicht ganz ungefährlich. Eine weitläufige Anwendung kann nicht empfohlen werden. Es wird ausdrücklich keinerlei Haftung für Folgeschäden übernommen. Die Anwendung erfolgt vollständig auf Verantwortung und Risiko des Anwenders!

    Disclaimer: Nichts an dem Text ist wahr, alles erstunkener und erlogener Mist. Ähnlichkeiten mit realen Gegebenheiten oder realen Personen wären rein zufällig und nicht intendiert.

    Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag! Und fragt zur Sicherheit nach der Ausbildung, wenn Ihr eine Reinemachefachkraft sucht. Man weiß ja nie …

    Abspann:

    Wer schweigt, stimmt zu.

    Das Böse braucht zum Siege nur das Schweigen der Mehrheit.

    Wir gestalten die Welt.

    Es liegt an uns, wie es weiter geht.

    Aktiv werden! Jetzt!

    Wir lesen uns …

    Bild: qtfix0017

  • Ausgegrenzt

    (nie wieder ist jetzt)

    Wir bleiben draußen steht auf dem Schild
    ein angeleintes Hündchen zeigt das Bild
    jetzt ist der Dackel nicht mehr allein
    ein Mensch ohne Maske darf auch nicht hinein
    ein Passant des Pudels Locken freundlich krault
    während er mißmutig über den Maskenlosen mault
    um die Ecke hört man ihn schimpfen
    Ehrloser laß dich impfen
    Solidarität ist gefragt
    sich zu weigern ist untersagt
    vom eigenen Gehorsam geblendet
    wird kurzerhand des anderen Freiheit beendet
    akzeptiert wird jedes Verbot
    wenn ein Virus das Leben bedroht
    das, wie durch ein Wunder über Nacht verschwindet
    sobald einer weit entfernt die Bombe zündet
    Schulter an Schulter unterstützt man blaugelb
    schwarzweiß ist die wertebasierte Welt
    der Pazifist unterstützt den Feind
    nur die Opfer des Freundes werden beweint
    die achso Solidarischen billigen
    unwidersprochen eine Koalition der Willigen
    von verteidigungsfähig über kriegstüchtig zu kampfbereit
    ist der Weg offensichtlich nicht sehr weit
    unsere Demokratie muß siegen
    dafür opfern die Friedlichen den Frieden
    hat der eine oder andere Bedenken
    gelingt es geschickt abzulenken
    wer nicht gegen rechts demonstriert
    wird gesellschaftlich separiert
    sprachliche Eskalation
    erschafft zeitgemäße Rassismusdefinition
    one size fits all
    Meinung einst frei jetzt Monopol
    verwandelt Antifaschismus
    um in Gleichheitsfanatismus
    ist der Mensch noch wer
    oder kommt er mit „Sternchen innen“ daher
    hinter soviel Beliebigkeit
    findet sich kaum noch Einmaligkeit
    die ist nicht angesagt
    marschieren ist gefragt
    jetzt greift das Bundeswehrbeschaffungsbeschleunigungsgesetz
    die Waffenlobby spinnt das Netz

    Rheinmetall kassiert viel Geld
    Michel taumelt übers Feld
    noch ist er nicht gestorben
    auch wollte er niemals morden
    wie konnte das geschehen
    was hat er übersehen
    der Kamerad neben ihm, verletzt
    auf seinem Shirt steht nie wieder ist jetzt

    H. Niemand

    Ihr Supermarkt…immer für Sie da…!“ C. Abramzik