
Die Welt scheint verrückt geworden zu sein. Die Konflikte nehmen zu, immer mehr und immer heftiger. Absurde Politik, Hass, Spaltung, Kriege, Hauen und Stechen allerorten. Chaos, Unberechenbarkeit, Ängste, die Nerven liegen zunehmend blank, die Kräfte schwinden. Im Kleinen wie im Großen. Wohin man schaut, nur noch Wahnsinn. Man möchte schreiend davonlaufen. Geht aber nicht.
So bescheiden wie die Lage sein mag, wir haben Grund, hoffnungsvoll und optimistisch in die Welt zu blicken! Warum das, wo doch alles so schlecht ist? Ist der jetzt verrückt geworden?
Nein, das ist nicht verrückt. Es zeichnet den Optimisten aus. Der Optimist sieht ebenso wie der Pessimist die Lage, spürt, dass es sehr schlecht bestellt ist, die Aussichten alles andere als rosig. Nach wie vor haben wir das Risiko, direkt in sog. „heiße Kriege“ verwickelt zu werden. Das ist nicht rosig. Wir sehen uns auch dem latenten Risiko gegenüber, dass uns bald Treibstoff und Strom ausgehen. Sie wissen schon, die Geschichten mit den gesprengten Pipelines, Sanktionen und dazu die Sache mit der Straße von Hormus. Dazu haben wir massive Deindustrialisierung „am Laufen“ und dazu noch KI im Nacken und wir wissen nicht, wie wir unser Einkommen in fünf oder zehn Jahren verdienen wollen, wenn es keine Unternehmen und Arbeitsplätze mehr geben sollte. Das ist alles sehr Angst einflößend. Wie kann man da Hoffnung haben?
Ich möchte dazu etwas ausholen.
„Und jetzt zu den Lottozahlen“: Wenn in fünf Minuten die Lottozahlen gezogen werden, könnten Sie sie vorhersagen? Dumme Frage, natürlich nicht. Es gibt immer wieder Hauptgewinner, doch die können nichts vorhersagen, sie hatten einfach Glück mit ihrem Tipp. Schon am nächsten Wochenende werden sie mit ziemlicher Sicherheit wieder daneben liegen, weil sie nichts vorher sagen können. Und das ist mit allem so, was die Zukunft betrifft. Man kann nur Vermutungen anstellen, wie es wird. Und Wahrscheinlichkeiten abschätzen, mit der die Ereignisse eintreten. Aber es kann auch ganz anders kommen. Zukunft ist nicht vorhersehbar! Und deswegen kann es immer anders kommen, als wir befürchten! Das ist der Grund, warum wir immer Hoffnung haben dürfen!
Hatten Sie seinerzeit Todesangst vor Covid? Hej, Sie sind immer noch da und lesen Artikel! Es kam anders!
Hatten Sie seinerzeit Todesangst vor der Spritze und der Impfpflicht und den horrenden Strafandrohungen? Hej, die Impfpflicht kam nicht, Sie sind immer noch ungeimpft und da! Es kam anders!
Hatten Sie Angst, dass die AfD das Dritte Reich wieder auferstehen lässt? Hej, bisher ist das nicht geschehen. Bisher kam es anders!
Hatten Sie Angst, dass die „UnsereDemokratie“-Parteien den totalen Überwachungsstaat aufbauen und die AfD verbieten? Hej, bis jetzt haben sie es nicht geschafft. Wir haben weder den totalen Überwachungsstaat noch ist die AfD verboten. Es kam anders!
Hatten Sie Angst, dass die Erde wegen „Klima“ verkocht und alle Inseln absaufen? Hej, bis jetzt ist nichts verkocht, wir sind alle noch da.
Wir dürfen immer Hoffnung haben, dass unsere Ängste sich als unberechtigt erweisen, und dass unsere Wünsche und Träume wahr werden!
„Erlernte Hilflosigkeit“: Der amerikanische Psychologe Martin Seligman führte im Jahr 1967 ein Experiment mit Hunden durch. In Phase eins wurden Hunde jeder für sich in einen Käfig gesperrt. Die Käfige hatten einen Schalter, den die Hunde betätigen konnten. Die Hunde wurden dann mit Elektroschocks gepeinigt. Bei der einen Gruppe von Hunden waren die Schalter funktionsfähig und stoppten die Elektroschocks. Die Hunde lernten und konnten den Schocks entkommen. Bei der anderen Gruppe von Hunden waren die Schalter wirkungslos, sie mussten hilflos die Schocks ertragen, egal was sie versuchten. In Phase zwei des Experiments wurden die Hunde in eine Doppelbox gesperrt. Es waren zwei verbundene Einzelboxen, zwischen denen die Hunde wechseln konnten. Nur in der Box, in der die Hunde anfänglich nicht waren, befand sich ein aktiver Schalter. Die Hunde wurden wieder Elektroschocks ausgesetzt und siehe da, die Hunde, die in Phase eins aktive Schalter hatten, machten sich auf den Weg in die zweite Box und fanden den Schalter und entkamen damit weiteren Schocks. Von den Hunden, die in Phase eins nicht entkommen konnten, weil sie keinen aktiven Schalter hatten, blieben sehr viele regungslos in der Box, ertrugen die Schocks. Sie starteten noch nicht einmal den Versuch nachzuschauen, ob es in der anderen Box vielleicht besser ist. Sie blieben einfach liegen!
Was lernen wir daraus: Wer lernt, dass er etwas bewegen kann, dass er Lösungen für Probleme finden kann, versucht es wieder und kann daher erfolgreich sein. Wer lernt, dass er hilflos, ohnmächtig ist, gibt oft auf und versucht noch nicht einmal, eine Lösung für ein Problem zu finden!
Das bedeutet:
Hilflosigkeit ist ERLERNT! Und kann auch wieder verlernt werden!
Die ultimative Botschaft für uns aus diesem Experiment ist, dass wir, egal wie sich die Situation darstellt, immer hoffnungsvoll bleiben dürfen und immer wieder neue Auswege suchen können und sich immer irgendetwas geändert haben kann, sodass wir dann doch irgendwann erfolgreich sind! Wir dürfen Hoffnung haben, dass sich unsere Wünsche erfüllen! Wir dürfen immer an sie glauben! Und wenn wir konsequent versuchen, sie umzusetzen, dann gibt es auch berechtigte Hoffnungen, dass es irgendwann gelingt! Warnhinweis: Natürlich müssen die Wünsche schon realistisch sein. Ein Wunsch, ohne technische Hilfsmittel als Mensch wie ein Vogel fliegen zu können wird nicht in Erfüllung gehen, egal wie oft man es probiert. Und in diesem Fall wird die Anzahl der Versuche vermutlich sehr niedrig bleiben, wenn Sie dabei vom Hausdach starten wollen … Aber Sie sollten verstanden haben, worauf ich hinaus will. Wir dürfen immer Hoffnung haben und können immer nach (Aus-)Wegen suchen!
Sie haben das nämlich schon x-mal in ihrem Leben selbst getan! Sie haben es vielleicht nur nicht mehr in Erinnerung. Als Baby waren Sie „unten herum nicht ganz dicht“. Heute sind Sie es. Und manch einer ist dafür inzwischen oben herum nicht mehr ganz dicht 😉 Spaß beiseite, weiter im Text: Sie haben es gelernt. Wie viele Versuche brauchten Sie? Und irgendwann hat es geklappt! Als Baby konnten Sie zuerst nur so liegen, wie man Sie abgelegt hat. Irgendwann konnten Sie sich drehen, irgendwann krabbeln, irgendwann aufstehen und irgendwann laufen! Es war ein harter Weg, Sie hatten unzählige Fehlversuche, sicher auch einige schmerzhafte. Aber Sie gaben nicht auf und machten weiter. Immer und immer wieder. Und irgendwann hatten Sie das große Ziel des aufrechten Gangs erreicht! Sie haben Sprechen gelernt. Rechnen und Schreiben und vieles mehr! All das konnten Sie vorher nicht, aber Sie hatten die Hoffnung, dass es klappt und die Beharrlichkeit, es lange genug zu probieren.
Hoffnung haben und immer weiter machen ist uns angeboren, denn wäre das nicht der Fall, würden wir nicht laufen gelernt haben, nicht sprechen, nicht schreiben usw.
Genau diese Einstellung verlieren wir hin und wieder im Leben, wenn wir sie nicht aktiv und bewusst pflegen und wir eine Phase vieler Niederschläge wegstecken müssen! Wir geraten in die Falle, dass wir uns als wirkungslos empfinden, werden lethargisch, beginnen zu glauben, dass wir nichts bewegen können, stellen unsere Bemühungen ein, geben auf. Das ist die „erlernte Hilflosigkeit“, die unseren Willen, Lösungen zu finden, überdeckt. Dann ist es notwendig, dass wir uns an diese Zusammenhänge erinnern, neuen Mut schöpfen für die Herausforderungen unserer Zeit und uns ans Werk machen: Schauen, wo was geht und loslaufen. Alles weitere ergibt sich auf dem Weg, gerne auch zusammen mit anderen Menschen!
Und das ist der Unterschied zwischen Optimisten und Pessimisten! Die Pessimisten verharren in ihrer erlernten Hilflosigkeit, geben die Hoffnung und sich auf, bleiben untätig. Die Optimisten behalten auch in den dunkelsten Zeiten ihre Hoffnung – und sei sie noch so klein. Sie lauern auf ihre Chance, sind stets auf der Suche nach neuen Wegen, die vielleicht doch Erfolg versprechen. Sie bleiben aktiv und erhalten die Möglichkeit eines Erfolgs am Leben.
Haben Sie (wieder) Mut gefasst? Das würde mich sehr erfreuen!
„Ja! Aber was soll ich tun?“
Das ist eine gute und sehr berechtigte Frage! Konkret kann ich Ihnen nicht sagen „Sie müssen dies oder jenes tun und dann geschieht dies und das und alles ist gut.“ Was ich Ihnen aber ans Herz legen möchte: Werfen Sie einen Blick auf sich selbst. Machen Sie sich Ihre individuellen Stärken bewusst und versuchen Sie, diese Stärken in irgendeiner Weise für Ihre Ziele einzusetzen. Wenn Sie z.B. 160 kg wiegen, dann ist ein Marathon vermutlich nicht das Richtige für Sie. Wenn Sie dafür aber ein schlaues Köpfchen sind, dann wären Sie bei Wer-wird-Millionär vielleicht ganz gut aufgehoben? Jeder hat Eigenschaften, die er sehr gut kann!
Sind Sie gut im Leute ansprechen? Dann tun Sie das und sprechen Sie mit Menschen ungezwungen über deren und Ihre Wünsche und Träume und Ideen. Wenn Sie Glück haben, finden Sie Gleichgesinnte mit weiteren Ideen und/oder Fähigkeiten und Sie können mit noch mehr Motivation als Team weitermachen. Und schon steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Traum wahr wird.
Sind Sie kreativ? Dann bringen Sie Ihre Kreativität ein, z.B. Bilder, Karikaturen, Webseiten, Aktionen, Musik, Texte, egal was es ist. Hauptsache, Sie werden aktiv mit Ihrer Stärke! Vielleicht treffen Sie dadurch Menschen, die nicht so kreativ sind und freudig auf Ihre Ideen zurückgreifen und Sie umsetzen helfen! Und schon steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Traum wahr wird.
Haben Sie Humor? Dann bringen Sie den auf jeden Fall ein! Lachen ist immer gut. Es gibt so viele verzweifelte Menschen, denen Sie mit Humor wieder Energie geben können. Ich glaube, im Moment können Sie fast nichts besseres machen, als niedergeschlagenen Menschen wieder zu Energie zu verhelfen, sie einmal aus den schlechten Gedanken entfliehen und entspannen zu lassen, auch wenn es vielleicht nur kurz ist.
Sind Sie gut in Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen? Können Sie Angriffe gut wegstecken? Dann sind Sie vielleicht in der Politik gut aufgehoben. Während Sie in Parteien und Parlamenten all die politischen Schlammschlachten kämpfen, können die o.g. Personen evt. Unterstützer und Wähler und Kampagnen für Sie organisieren oder Ihnen Informationen zuarbeiten …
Sind Sie ein guter Stratege? Dann helfen Sie mit, mit anderen zusammen Pläne und Strategien zu entwickeln.
Sind Sie ein guter Organisator? Dann helfen Sie mit bei der Organisation von Veranstaltungen oder der Umsetzung von größeren Plänen, die schon etwas mehr Organisation benötigen.
Sind Sie ein guter Netzwerker? Dann sind Sie genau die richtige Person, um die entsprechenden Leute zusammenzubringen.
Und so weiter und so fort.
Gleichgesinnte werden sich finden, wenn Sie nur nach Wegen suchen, wie sie bzgl. ihres Zieles voran kommen.
So kann jeder mit seinen Talenten zum Gelingen beitragen!
Lange Rede, kurzer Sinn:
- Wir dürfen immer Hoffnung haben! IMMER!
- Wer handelt, behält Kontrolle und hält die Tür offen, erfolgreich eine konkrete Pein zu lindern oder zu beseitigen oder einen konkreten Traum wahr werden zu lassen.
- Zusammen geht mehr!
- Man muss nur anfangen und dann immer weiter machen!
Niemand kann alleine die Welt retten. Und gemeinsam können wir alles erreichen! Bringen wir uns ein! Machen wir das, was uns möglich ist und uns sinnvoll erscheint. Friedlich, bestimmt, unser Ziel vor Augen! Erwarten wir keinen Home Run, sondern einen anstrengenden Weg. Dann werden uns vorübergehende Rückschläge auch nicht aus der Bahn werfen, sondern zu neuen Wegen und Versuchen führen. Bis wir es geschafft haben.
Ich wünsche Ihnen einen gesunden Optimismus und dass Sie auch in vermeintlich schweren Zeiten immer Zuversicht, Offenheit, Mut und Energie bewahren, um hoffentlich erfolgreich an Ihren Träumen arbeiten und eventuelle Nackenschläge immer wieder gut wegstecken zu können!
Wir gestalten die Welt! Es liegt an uns, was daraus wird. Nur Mut! Und viel Erfolg!
Bild: ki-bild-erstellen.de mit Bildbeschreibung von qtfix0017
Quellen:
- https://lifecoach.de/erlernte-hilflosigkeit/
- https://sprichhund.de/erlernte-hilflosigkeit/
- https://www.psychotipps.com/optimismus-hoffnung.html
- https://www.psychotipps.com/optimismus-pessimismus.html
- https://www.ardalpha.de/wissen/psychologie/positiv-denken-lernen-tipps-uebungen-positive-psychologie-100.html
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