ECU, best comedy ever! (Folge 2 – Streik der E-Busse)

Die ECU – European Comedy Union – bietet uns tagtäglich viele humorvolle Elemente an, die uns das triste Leben versüßen, sofern wir ihnen gewahr werden. In dieser unregelmäßigen Serie werden einige dieser Highlights aufgeführt.

Guten Tag, meine sehr verehrten Damen und Herren, Willkommen zu den Nachrichten.

Heidelberg. Die im Energiebereich bei der Stromversorgung schon nachhaltig eingeführte angebotsorientierte Versorgung konnte in Heidelberg erfolgreich auf den ÖPNV ausgeweitet werden, vermeldet der dortige Verkehrsdienstleistungsanbieter. Durch die neuesten, temperaturgesteuerten Fahrzeuge konnten kurzfristig viele Fahrten eingespart werden. Diese moderne Fahrplangestaltung ermöglichte gleichzeitig durch viele hoch energieeffizient eingesparte Fahrscheinverkäufe eine starke Reduktion der Fahrgastbeschwerden bzgl. des Zwangs zum unbaren Bezahlen der Fahrausweise. Fahrgäste, die erst spät von den Änderungen im Fahrplan hörten, hätten sich nach ihrem Auftauen überwiegend glücklich über die gewonnene freie Zeit geäußert und betont, dass sie das Leben nun viel besser genießen wollten. Nur die Unternehmer, die vergeblich auf die Mitarbeiter*innen warteten und Produktionsausfälle beklagten, zeigten mit ihren Beschwerden wieder deutlich ihr kapitalistisches, umweltfeindliches Ausbeutergemüt. Die Politik signalisierte starke Zuversicht, dass diese Beschwerden der Unternehmer schon bald zurückgehen würden, wenn die in Planung befindliche neue Steuer auf durch witterungsbedingte Produktionsausfälle entgangene Gewinne erhoben werde. Diese Steuer sei erforderlich, um die Staatseinnahmen unter allen Bedingungen konstant und planbar zu halten und solle rückwirkend ab 1.11.2025 gelten, so der Sprecher im Comedy-Ministerium. Im Gegensatz zur freien Wirtschaft, die grundsätzlich mit großem Reichtum ausgestattet und nicht auf Einnahmen angewiesen sei, müsse der mittellose Staat sich immer auf stete und hohe Einnahmeströme verlassen können, da er sonst nicht planen könne.

Zur Stabilisierung der aktuellen Lage sei in Heidelberg auch der Fahrzeughersteller zur Überprüfung der Temperatursteuerung der Fahrzeuge eng eingebunden worden und nutze die Zeit der Kälte, um besonders wankelmütige Fahrzeuge davon zu überzeugen, dass es doch nicht so kalt sei. „Wir sollten uns die Temperaturen nicht schlechter reden lassen als sie sind.“ ließ der Chefkonstrukteur verlauten. Das ein oder andere Fahrzeug blieb bisher jedoch unbelehrbar stur und ließ sich noch nicht überreden und in den Liniendienst zurückführen, teilte ein Vertreter des Herstellers mit. Insbesondere die von Desinformation geleiteten und in der nicht linksextremen Gewerkschaft der Busse organisierten Fahrzeuge drohten mit einem längeren Streik, wenn nicht bald für eine spürbare Klimaänderung durch bessere und wärmere Arbeitsbedingungen für die Fahrzeuge gesorgt würde. Sowohl der Fahrzeughersteller als auch der Fahrdienstleistungsanbieter arbeiteten derzeit gemeinsam und intensiv an einer Lösung. Favorisiert würden derzeit Umbenennungen der Fahrtlinien, das Aufstellen von Frostverbotszonenschildern sowie Aufforderungen an die Fahrgäste, den Fahrzeugen laut Beifall zu klatschen, wenn sie unter hohem persönlichen Einsatz zum Wohle der Menschheit ihren Dienst täten und in die Haltestelle einführen. Auch die örtlichen Anrainer an die Bushaltestellen sollen aufgefordert werden, auf ihren Balkonen den Bussen Beifall zu klatschen. Im Übrigen wurde noch einmal von allen Verantwortlichen ausdrücklich betont, dass die gegenwärtige Situation einen herausragenden Erfolg darstelle, denn es zeige sich, dass der bedrohliche Klimawandel durch die ergriffenen Maßnahmen erfolgreich verhindert werden konnte.

Und nun das Wetter. Es war heute zugegen. Auch für morgen hat die ECU Wetter genehmigt. Im Verlauf ist möglicherweise mit Änderungen zu rechnen.

Vielen Dank, dass Sie bei uns waren, bis zum nächsten Mal. Auf Wiedersehen.

Hinweis: Dieser Artikel ist Kunst. Er greift reale Gegebenheiten auf und reichert sie mit absurden und nicht realen Aspekten an, um den Leser zu verwirren. Dem Leser ist angeraten, nichts in diesem Artikel ohne weitere Überprüfung zu glauben! Erste Anhaltspunkte für eigene Recherchen sind die unten aufgeführten Links. Für die Informationen in den verlinkten Artikeln ist der Autor nicht verantwortlich. Das Internet bietet unendliche, weitere Möglichkeiten, sich zu informieren. Und auch außerhalb des Internets gibt es Informationsmöglichkeiten. Der Leser möge sie nutzen.

Bild: qtfix0017, KI-generiert mit ki-bild-erstellen.de

Quellen:

E-Busse:

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/winter-e-mobilitaet-bricht-zusammen/

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/bargeldlosigkeit-in-rnv-bussen-100.html

http://thinkaero.de/kommt-die-angebotsorientierte-energieversorgung

https://wetzlar-kurier.de/3603-angebotsorientierte-stromversorgung-soll-drohenden-blackout-verhindern/

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