Drei Pressemitteilungen und eine Ankündigung

Im folgenden finden Sie die Pressemitteilungen zu unseren Aktionen in Fürth im Odenwald der letzten Monate:

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS) vom 28.11.2024

Friedensmahnwache in Fürth

Am vergangenen Samstag, 26.10., veranstaltete die Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS) erneut eine Friedensmahnwache in Fürth. Hauptforderung ist und bleibt, das Töten in den aktuellen Kriegen dieser Welt umgehend zu beenden und diplomatische Lösungen zu finden. Ohne eine diplomatische, gemeinsame Lösungsfindung kann es nach Ansicht der Bürgerinitiative keinen dauerhaften Frieden geben. Diplomatie und Deeskalation erscheint dringender denn je geboten angesichts der immer offeneren Forderungen, NATO-Truppen in die Ukraine zu entsenden. Dies wäre der unweigerlich letzte Schritt des NATO- Kriegseintritts und zum dritten Mal innerhalb weniger Jahrzehnte würden deutsche Truppen gegen Russland kämpfen. Die letzten Eskalationsstufen wären dann nur noch Ausdehnung der Kampfhandlungen auf ganz Europa und speziell Deutschland (Stichworte Airbase Ramstein, Atomwaffenlager Büchel, NATO-Quartier Rostock usw.) und final Einsatz von Atomwaffen. Nutzen und Schaden zu letzterem lässt die USA schon prüfen. „Wenn wir neue Gedenksteine auf den Kriegsdenkmälern verhindern wollen, dann müssen wir unseren Beauftragten, den Politikern, jetzt in großer Zahl und Deutlichkeit zeigen, dass wir Frieden und Diplomatie wünschen“ meint Mathias Emig, einer der Mitorganisatoren der Mahnwachen. „Es liegt an uns. Die Eskalation geht so lange weiter, bis wir alle sie stoppen! Die Teilnahme an Friedensveranstaltungen ist ein einfacher, erster Schritt hierzu und sollte es uns wert sein.“ Termine zukünftiger Aktionen veröffentlicht die Initiative auf „initiativefreiundselbstbestimmt.com“.

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS) vom 10.11.2024

„Brücken statt Bomben“

Brücken sind nicht nur technische Hilfsmittel zum Überqueren von Hindernissen. Brücken sind auch Symbole des Aufeinanderzugehens, des gemeinschaftlichen Lebens und des Friedens. Wir bauen reale Brücken, um uns einfacher erreichen zu können. Wenn wir im Dissens liegen bauen wir virtuelle Brücken, über die wir gedanklich und später real wieder auf uns zugehen können zurück zu einem gemeinsamen Konsens. „Brücken statt Bomben“ war eine zentrale Forderung, die auf der Friedensmahnwache der Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS) vom 9.11. am Fürther Kreisel auf einem der Plakate zu lesen war.

In Deutschland brechen Brücken zusammen, weil sie nicht gepflegt werden. Parallel reißen wir vehement Gesprächsbrücken zwischen den Menschen ein. Und zu schlechter Letzt finanzieren wir mit hohen Milliardenbeträgen eine Kriegsmaschinerie, die Brücken zerstört – und das nicht nur in der Ukraine.

Wohin treibt unser Land? Was möchten Sie persönlich? Jeder Einzelne bestimmt durch sein Tun oder Nicht-Tun wie sich die Welt weiter entwickelt. Was sind Sie bereit, zu tun?

Interessierte können sehr gerne Kontakt mit der Bürgerinitiative aufnehmen über das Internet „initiativefreiundselbstbestimmt.com“. Die nächste Friedensmahnwache in Fürth findet am 23.11. von 10- 13 Uhr an der B38 am Ortsausgang Richtung Lörzenbach statt.

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS) vom 24.11.2024

„Wann, wenn nicht jetzt?“

Nachdem im Ukraine-Konflikt inzwischen auch amerikanische ATACMS- und britische Storm Shadow- Raketen zum Einsatz kamen und damit Ziele in Russland attackiert wurden, hat Russland mit dem weltweit ersten Einsatz einer Interkontinentalrakete geantwortet. Die atomwaffenfähige Rakete war nur konventionell bestückt, das Signal jedoch klar. Angesichts dieser immer weiteren Eskalationen forderte die Bürgerinitiative Weschnitztal (IFUS) in ihrer letzten diesjährigen Friedensaktion erneut die Aufnahme von Friedensverhandlungen. Das Stoppen der Eskalationsspirale wird täglich wichtiger, denn wir haben nicht mehr viele Eskalationsstufen frei: Einsatz von NATO-Truppen vor Ort, Ausweitung des Krieges auf Europa oder mehr (Ramstein wäre sicherlich eines der ersten Ziele russischer Raketen) und zuletzt Einsatz von Atomwaffen.

Der erste Weltkrieg forderte 17 Mio. Tote. Der zweite schon 60 Mio. Wollen wir wirklich den dritten Weltkrieg erleben? Nach Ansicht der Bürgerinitiative ist es wichtig, dass wir unseren Angestellten in der Regierung unsere Erwartungen klar machen. Gerade jetzt, kurz vor dem Ende der Eskalationsleiter sollte uns eine diplomatische Lösung wichtig werden und wir diese nachhaltig einfordern.

Die nächste Friedensmahnwache in Fürth ist am 18.01.25 von 10-13 Uhr geplant. Interessierte können gerne Kontakt mit der Bürgerinitiative aufnehmen über das Internet „initiativefreiundselbstbestimmt.com“.

Text: qtfix0017
Bilder: monicarols

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