Menschen haben Rechte, aber Papier ist geduldig…

…wir sprechen darüber wie wir diese Rechten wieder (be)leben können und demonstrieren. Wir wollen frei und selbstbestimmt leben.

Wir sehen uns am Freitag, 13.05. in Fürth/ODW.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Universal Declaration of Human Rights – German (Deutsch)

SOURCE: UN Department for General Assembly and Conference Management German Translation Service, NY

Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948

Präambel

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,

da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,

da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,

da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,

da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,

da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,

verkündet die Generalversammlung

diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Artikel 3

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Artikel 4

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten.

Artikel 5

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Artikel 6

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

Artikel 7

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Artikel 8

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenen Grundrechte verletzt werden.

Artikel 9

Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

Artikel 10

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Artikel 11

  1. Jeder, der wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
  2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

Artikel 12

Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

Artikel 13

  1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.
  2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

Artikel 14

  1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.
  2. Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

Artikel 15

  1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.
  2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsanghörigkeit zu wechseln.

Artikel 16

  1. Heiratsfähige Frauen und Männer haben ohne Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
  2. Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.
  3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

Artikel 17

  1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.
  2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Artikel 18

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20

  1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
  2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

Artikel 21

  1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.
  2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.
  3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muß durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

Artikel 22

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

Artikel 23

  1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
  2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
  3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
  4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Artikel 24

Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

Artikel 25

  1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.
  2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

Artikel 26

  1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
  2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
  3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

Artikel 27

  1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.
  2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

Artikel 28

Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

Artikel 29

  1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.
  2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
  3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.

Artikel 30

Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, daß sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

United Nations, Human Rights

„Wir müssen da noch Mal nachfragen !“

E-Mail an den Wahlkreisabgeordneten der SPD mit weiteren Fakten und Fragen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre E-Mail-Antwort.

Sie schreiben:

“Nach mehr als zwei Jahren Pandemie – und acht Milliarden verabreichter Impfungen weltweit – hat sich gezeigt: Die Impfung wirkt. Dagegen ist das Risiko einer schwerwiegenden unerwünschten Nebenwirkung nach einer COVID-19-Impfung sehr gering. Mit dem neu zugelassenen Impfstoff Novovax haben nun auch diejenigen Menschen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, die dies aus Bedenken gegenüber einem mRNA-Impfstoff bisher nicht getan haben.”

Dazu folgendes:

Die Corona-Impfungen werden derzeit lediglich mit einer bedingten Zulassung angewendet. Eine vollwertige Zulassung war bisher nicht möglich, weil die Hersteller die dafür notwendigen Studien zur Wirksamkeit und zur Sicherheit nicht vorlegen konnten. Ausnahmsweise wurde ihnen dafür ein Aufschub bis Ende dieses Jahres eingeräumt – allerdings mit geringer Aussicht auf Erfolg, wie ein Schreiben des größten Herstellers Biontech vermuten lässt. 

In einer aktuellen Mitteilung an die amerikanischen Behörden (US SECURITIES AND EXCHANGE COMMISSION) investors.biontech.de/node/11931/html schreibt das Unternehmen: „Möglicherweise werden wir nicht in der Lage sein, eine ausreichende Wirksamkeit oder Sicherheit unseres COVID-19-Impfstoffs nachzuweisen, um eine dauerhafte Zulassung zu erhalten.“

Weitere Argumente sprechen gegen eine weitere Anwendung dieser riskanten „Schutz-Impfung“:

– Mit den meist leichten Verläufen der Omikron-Variante hat sich gezeigt, dass Covid-19 keine außergewöhnliche Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung darstellt.

– Die Impfung zeigt aktuell tatsächlich kaum eine Wirksamkeit: Dies bestätigen nicht nur Virologen, sondern wird auch am Beispiel zahlreicher prominenter Politiker offensichtlich, die trotz Mehrfachimpfung an Covid-19 erkranken.

– Stattdessen werden bedrückend viele Verdachtsfälle von Impfkomplikationen und sogar Todesfällen gemeldet, wie u.a. aus Auswertungen der Statistik Austria hervorgeht. Dort ist eine außergewöhnliche Zunahme von Todesfällen älterer Menschen im November und Dezember 2021 dokumentiert. Diese traten zeitgleich mit der Kampagne für die Booster-Impfung in der gleichen Bevölkerungsgruppe auf. Dieses Phänomen ist auch in Deutschland und Israel feststellbar, sodass von einer gesundheitlich riskanten Injektion gesprochen werden muss.

Wir zitieren hierzu aus dem o.a. Link der SEC ( Security Exchange Commission):

Zitat:
„We may not be able to demonstrate sufficient efficacy or safety of our COVID-19 vaccine to obtain permanent regulatory approval in jurisdictions where it has been authorized for emergency use or granted conditional marketing approval.
Our COVID-19 vaccine has been granted full U.S. FDA approval for individuals 16 years and older, emergency or limited use authorization in a number of countries and approval for use in certain other countries. Our COVID-19 vaccine has not yet been approved by regulatory authorities in many of such countries. We and Pfizer intend to continue to observe our COVID-19 vaccine and other variants of a COVID-19 vaccine candidate in global clinical trials. It is possible that subsequent data from these clinical trials may not be as favorable as data we submitted to regulatory authorities to support our applications for emergency use authorization, marketing or conditional marketing approval or that concerns with the safety of our COVID-19 vaccine will arise from the widespread use of our COVID-19 vaccine outside of clinical trials. Our COVID-19 vaccine may not receive approval outside of the emergency use setting in the countries where it is not currently approved, which could adversely affect our business prospects.“

Zitatende

Übersetzt:

„Es ist möglich, dass wir nicht in der Lage sind, eine ausreichende Wirksamkeit oder Sicherheit unseres COVID-19-Impfstoffs nachzuweisen, um eine dauerhafte behördliche Zulassung in Ländern zu erhalten, in denen er für den Notfalleinsatz zugelassen ist oder eine bedingte Marktzulassung erhalten hat.
Unser COVID-19-Impfstoff hat die volle FDA-Zulassung für Personen ab 16 Jahren, eine Notfallzulassung oder eine begrenzte Zulassung in einer Reihe von Ländern sowie eine Zulassung für die Verwendung in bestimmten anderen Ländern erhalten. In vielen dieser Länder ist unser Impfstoff COVID-19 noch nicht von den Aufsichtsbehörden zugelassen worden. Wir und Pfizer beabsichtigen, unseren COVID-19-Impfstoff und andere Varianten eines COVID-19-Impfstoffkandidaten in weltweiten klinischen Studien weiter zu beobachten. Es ist möglich, dass spätere Daten aus diesen klinischen Studien nicht so günstig ausfallen wie die Daten, die wir bei den Zulassungsbehörden zur Unterstützung unserer Anträge auf Notfallgenehmigung, Vermarktung oder bedingte Vermarktung eingereicht haben, oder dass Bedenken hinsichtlich der Sicherheit unseres COVID-19-Impfstoffs aus der weit verbreiteten Verwendung unseres COVID-19-Impfstoffs außerhalb der klinischen Studien entstehen. Es ist möglich, dass unser COVID-19-Impfstoff in den Ländern, in denen er derzeit nicht zugelassen ist, keine Zulassung für den Einsatz außerhalb von Notfällen erhält, was sich negativ auf unsere Geschäftsaussichten auswirken könnte.“
investors.biontech.de/node/11931/html

Wie schätzen sie das ein, wenn uns derartiges durch den Hersteller mitgeteilt wird?

Und ist nicht gerade Europa ein Feld der bedingten Zulassung?

Zu Novavax:

Sebastian Rushworth vergleicht 3 Studien zu Novavax die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden. Die vorläufigen Ergebnisse zu den randomisierten Studien dazu finden Sie bei
sebastianrushworth.com/2022/01/15/novav…/

Auszug
„…Das erste Land, das den Novavax-Impfstoff zugelassen hat, war Indonesien, das ihn im November zur Verwendung zugelassen hat.
Das bedeutet, dass noch keine auch nur geringfügig langfristigen Follow-up-Daten aus der realen Welt verfügbar sind. Alles, was wir haben, sind die vorläufigen Ergebnisse der randomisierten Studien.

Das bedeutet, dass wir immer noch keine Ahnung von seltenen Nebenwirkungen haben und dies auch für Monate nicht tun werden
Mehrere Millionen Menschen hatten bereits den AstraZeneca-Impfstoff erhalten, bevor die Behörden erkannten, dass er schwere Blutgerinnungsstörungen verursachen könnte, und Millionen hatten auch die Moderna- und Pfizer-Impfstoffe erhalten, bevor klar wurde, dass sie Myokarditis verursachen können…“

Sie schreiben:

„Bis Mitte März 2022 haben sich 75,7 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen zweimal impfen lassen, 57,8 Prozent haben auch eine Auffrischungsimpfung erhalten. Diese im Vergleich zu anderen Ländern mäßige Impfquote macht mit Blick auf den kommenden Herbst ein proaktives Handeln erforderlich. Ja, es könnte sein, dass sich durch Omikron eine endemische Situation einstellt. Aber wir wissen es zu diesem Zeitpunkt nicht. Sollten wir im Herbst wieder einer neuen – vielleicht tödlicheren – Variante gegenüberstehen, ohne die Impfquote wesentlich erhöht zu haben, müssten wieder Konsequenzen gezogen, das öffentliche Leben heruntergefahren und die medizinische Versorgung auf Corona konzentriert werden.“

Fragen:

Wo finden wir die Belege für die Aussage, dass es im Laufe der Mutation zu tödlicheren Varianten kommt? 

Der umgekehrte Fall ist gesichertes Wissen, wie wir den Büchern und der Geschichte entnehmen konnten. 

In welchen Fällen kommt/kam es zu tödlicheren Varianten eines Virus? 

Eine Impfung für alle auf Vorrat für ein Virus, welches vielleicht nie in Erscheinung treten wird! Wollen Sie das? Das hört sich doch verrückt an! 

Vor allem, weil nicht jeder Mensch gleich auf irgendwelche Substanzen reagiert. 

Und: Die Nebenwirkungen sind da, darunter schwere und auch Todesopfer in zeitlicher Nähe zur Impfung wie sogar das PEI in seinen Berichten und Datenbank darlegt. Da diese Datenbank unseres Wissens nach geschlossen (!) wurde, müssen wir jetzt bei der EMA nachschauen.

Wiederholtes Runterfahren des öffentlichen Lebens: 

Wo sind die Belege für den Nutzen der vergangenen Maßnahmen nachzulesen? 

Wo wurden die Lockdowns evaluiert?

Die Virologen Klaus Stöhr und Hendrik Streek äußerten jetzt, dass sie den Einfluss der Einschränkungen auf das Pandemiegeschehen für überschätzt halten würden. Einerseits würde sich die Saisonalität auf die Ausbreitung auswirken und andererseits hätten mittlerweile viele Menschen eine natürliche Immunität, so Stöhr. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Andreas Gassen, ist der Meinung, dass die weiterhin sinkenden Zahlen ein Beweis dafür wären, dass das Ende der Maßnahmen keine negativen Folgen gehabt hätte.

Verschiedene Studien belegen die Schädlichkeit der Masken, vor allem bei Kindern. Ein Gericht in den USA beurteilt aktuell die Maskenpflicht in Flugzeugen, Bahnhöfen, Bussen und Bahnen als rechtswidrig.
tkp.at/2022/04/19/us-gericht-hebt-maske…/

Zitat:

„Das wäre zum Nachteil und Leid von Millionen Menschen, die dadurch gesundheitliche, wirtschaftliche und psychische Beeinträchtigungen zu ertragen hätten.“

Zitatende

Hierzu ein vernichtendes Fazit im hoch renommierten „British Journal of Medicine“ nach 2 Jahren Wissenschaftsversagen:

Zitat
„Die evidenzbasierte Medizin wurde durch Konzerninteressen, gescheiterte Regulierung und die Kommerzialisierung der akademischen Welt korrumpiert!“

Zitatende
www.bmj.com/content/376/bmj.o702

Ja, was mussten die Menschen bereits alles ertragen, nebst Ausgrenzung und Verächtlichmachung durch 2G! Möchten Sie das wirklich weiterhin mittragen?

Das was man uns als “Pandemie der Ungeimpften” verkaufen wollte, wendet sich nun zunehmend in Richtung der Geimpften. Eine ganze Reihe von Ländern mit hohen Impfquoten hatten oder haben eine überraschend hohe Inzidenz. Die Übertragbarkeit resp. Infektion auch unter Geimpften/Geboosterten ist mittlerweile bekannt. Die Verläufe bei Omicron weitgehend mild, sowohl bei Geimpften wie bei nicht Geimpften. Das ist relativ einfach herauszufinden.

Man hat uns eine Immunität versprochen, übrig geblieben davon ist lediglich ein milder Verlauf. Und nicht mal der kann zwangsläufig sein. Zudem haben wir es ja jetzt mit einer milden Variante zu tun. 

Viele Länder haben ihre Maßnahmen ganz und gar aufgehoben und sprechen nur noch Empfehlungen aus.

Nebenwirkungen und Langzeitfolgen der mehrstufigen Impfungen:

Eine gerade erst veröffentlichte Studie zur Unterdrückung der angeborenen Immunabwehr durch die mRNA-Impfungen:  

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S027869152200206X?via%3Dihub
„Innate immune suppression by SARS-CoV-2 mRNA vaccinations: The role of G-quadruplexes, exosomes, and MicroRNAs“

Übersetzt: Unterdrückung des angeborenen Immunsystems durch SARS-CoV-2 mRNA-Impfungen: Die Rolle von G-Quadruplexen, Exosomen und MicroRNAs

Highlights:

  • mRNA-Impfstoffe fördern die anhaltende Synthese des SARS-CoV-2-Spike-Proteins.
  • Das Spike-Protein ist neurotoxisch und beeinträchtigt die DNA-Reparaturmechanismen.
  • Die Unterdrückung der Typ-I-Interferon-Reaktion führt zu einer Beeinträchtigung der angeborenen Immunität.
  • Die mRNA-Impfstoffe verursachen möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Infektionskrankheiten und Krebs.
  • Die Codon-Optimierung führt zu G-reicher mRNA, die unvorhersehbare komplexe Auswirkungen hat.

Bis zur abschließenden Klärung aller Fragen, die sich hieraus ergeben, müssen diese Impfungen ausgesetzt werden. Wir sind keine Impfgegner per se, viele von uns haben etliche verabreicht bekommen im Laufe ihres Lebens und sind gut damit gefahren. Was hinsichtlich der mRNA-Präparate versprochen wurde und was davon geblieben ist, deckt sich nicht mehr.

Politsprech reicht hier nicht! 

Wir wollen klare Antworten, keine Standardantworten!

Aber wir versichern Ihnen, wir werden weiter nach Aufklärung und sachlicher Information suchen.

Die Betonung liegt auf sachlich! Wir haben genug “Geschwurbel” gehört und gelesen, auch aus den Kreisen vermeintlicher Aufklärer der Protestbewegung. Aber wir haben auch das Vertrauen verloren über und durch das, was wir tagtäglich in den Medien lesen mussten und was da im über den „Kasten“ flimmerte. Wir machen den Realitätsabgleich! Vieles ist einfach nicht stimmig.

Wir bitten Sie, tun sie das auch und vor allem bleiben Sie im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes. Schauen Sie hin und hören Sie wirklich zu.

Verbleibend,

Mit besten Grüßen

Initiative“Frei und selbstbestimmt“

initiativefreiundselbstbestimmt.com/

Wichtige Informationen der Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie

an alle Menschen, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht bedroht sind!

Wir zitieren hier aus dem Newsletter der Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V. vom 7.3.2022:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
zum ersten Mal in der der Geschichte der deutschen Medizin sollen Menschen gezwungen werden, sich ein Medikament, welches weder in seinen Wirkungen noch in seinen Nebenwirkungen ausreichend untersucht wurde, verabreichen zu lassen.

Kürzlich veröffentlichte Untersuchungen von Pathologen und Immunologen haben nun wahrlich erschreckende Befunde über Wirkungsweise und Nebenwirkungen der sog. Corona-RNA-Impfungen ergeben. Sie stehen in eindeutigem Widerspruch zu den Versprechungen von Politikern und industrie-gesponsorten Wissenschaftlern.

Hier die wichtigsten Ergebnisse in Kürze:

1.Die Ansteckungsgefahr mit SARS-COV 2 durch Geimpfte wie Ungeimpfte ist absolut identisch. Der verfassungswidrige Ausschluss Ungeimpfter vom sozialen Leben ist durch kein Argument zu rechtfertigen.
https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(21)00768-4/fulltext

2.Sowohl der gentechnisch hergestellte RNA-Impfstoff wie auch die über diesen hergestellten Virusbestandteile (Spike-Proteine) überleben wesentlich länger im Körper, als uns von Herstellern und der Politik weisgemacht wird. Es existieren nun unwiderlegbare pathologisch-anatomische Befunde, welche diese Substanzen bis zu mehreren Monaten in den Lymphknoten, Blutgefäßen und einer Vielzahl von Organen nachweisen konnten. Die jetzt nachgewiesenen pathologischen Befunde von an der Impfung Verstorbenen weisen auf mögliche chronische, durch die Impfung verursachte, Organschäden hin.
https://www.pathologie-konferenz.de/

https://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(22)00076-9?_returnURL=https%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS0092867422000769%3Fshowall%3Dtrue

3.Die wohl erschreckendste Nachricht erreichte uns Anfang März 2022:
Das durch die RNA-Impfung in die Zelle eingebrachte „Rezept“ (RNA) zur Herstellung von Virusbestandteilen wird innerhalb der Zelle in DNA umgeschrieben. Die Möglichkeit besteht, dass diese DNA in das menschliche Erbgut eingebaut werden kann und so zu dauerhaften, vererbbaren Veränderungen des menschlichen Genoms führt. Die massive Erhöhung des Auftretens bestimmter Krebs-Arten ist ein Indiz dafür, daß dies tatsächlich geschieht.
https://sciprofiles.com/publication/view/b24eb077d839b08d06f0cb2758781718

Sie, sehr geehrte Damen und Herren, stehen nun in der ersten Frontlinie gegen den Angriff auf Ihre körperliche Unversehrtheit und die Ihrer Kinder. Wenn Sie sich jetzt nicht gegen diese rein macht- und wirtschaftspolitischen Erwägungen entsprungene Vergewaltigung Ihrer Gesundheit wehren, ist das letzte Bollwerk gegen die allgemeine Impfpflicht, über die bereits im März dieses Jahres entschieden wird, gefallen.“

Zitatende

Die Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V. fordern uns auf weiterhin den Widerstand gegen diese nicht wissenschaftlich begründbare und risikobehaftete Zwangsmaßnahmen aufrecht zu erhalten.

Wir fordern einen freien Impfentscheid für alle!

Wir sind es, die über uns und unseren Körper und über medizinische Maßnahmen an unserem Körper entscheiden !

Wir haben jegliches Vertrauen in die Regierung und deren sogenannte Experten verloren.

Wir lassen uns nicht wie Schafe zur Schlachtbank führen.

Wir lieben unsere Odenwälder Schafe.

Und wir werden weiterhin unbequeme Fragen stellen…

Welche Art von Gesellschaft wollen wir haben, und welches Erbe wollen wir unseren Nachkommen hinterlassen?John Ioannidis stellt Fragen !

Der Epidemiologe John Ionannidis, Stanford-Professor und einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt, stellt diese Frage und zieht zusammen mit der Professorin Michaéla Schippers eine kritische Bilanz der weltweiten Corona-Maßnahmen. Die Autoren beschreiben die weltweite Beschädigung der Demokratien und Gesundheitssysteme, den Verlust demokratischer Grundfreiheiten, die Konzentration von Macht und Reichtum in den Händen von sehr wenigen Menschen, die weitreichende Veränderung gesellschaftlicher Werte, den gesellschaftlichen Schaden durch Lockdown Maßnahmen, den Irrglauben an eine fehlerfreie Wissenschaft und objektive Wahrheit, sowie die mediale Zensur freier Meinungsbildung. 

CORONA Blog der Akantos Akademie

Von John P. A. Ioannidis und Michaéla C. Schippers

Drei Jahre der Krise wurden genutzt, um Machtkonzentration und Unterdrückung der Freiheiten zu rechtfertigen, die nun zurückerobert werden müssen.

COVID-19 hat Millionen Menschen das Leben gekostet und bedroht die Aussichten auf Demokratie für weitere Milliarden Menschen. Seit Anfang 2020 ist die Welt Zeuge einer deutlichen Ausweitung staatlicher Entscheidungen im Gesundheitsbereich. In vielen Ländern wurden Ausgangssperren verhängt, und viele Freiheiten wurden unter dem Vorwand einer großen Gesundheitsbedrohung eingeschränkt. Gesundheitsbehörden und Politiker, die sich auf Gesundheitsbehörden berufen oder diese ausnutzen, erhielten außerordentliche Befugnisse zur Regulierung der Gesellschaft im Allgemeinen, einschließlich der Anwendung von Zwangsmaßnahmen.

Ein Bericht von Freedom House (eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Washington D.C.) stellte fest, dass die Demokratie in 80 Ländern während COVID-19 geschwächt wurde und dass die Zahl der freien Länder im Jahr 2020 den niedrigsten Stand seit 15 Jahren erreichte. Zu den Ländern, die sich zurückentwickelten, gehörten erwartungsgemäß Länder wie China und Weißrussland, aber auch demokratische Bollwerke wie die Vereinigten Staaten, Frankreich, Dänemark und die Niederlande. Die Vereinigten Staaten gehörten zu den 25 Ländern, in denen die Freiheit am stärksten abgenommen hat. Selbst wenn die Pandemie in eine weniger bedrohliche endemische Phase eintritt (was in mehreren Ländern bereits der Fall sein könnte), könnte das Erbe autoritärer Zwangsmaßnahmen eine dauerhaftere Bedrohung für die Demokratie hinterlassen.

Die Schuld dafür kann nicht einer einzelnen Person zugeschoben werden – es handelt sich vielmehr um ein systemisches Problem..

Mehrere Regierungen reagierten auf die tödliche Pandemie, indem sie genau die Systeme aushöhlten, die für die Gewährleistung der Rechenschaftspflicht und den Schutz der öffentlichen Gesundheit und des Wohlergehens der Bevölkerung eingerichtet worden waren. Die Schuld dafür kann nicht einer einzelnen Person zugeschoben werden – es handelt sich vielmehr um ein systemisches Problem, da die Entscheidungen einer Regierung oder einer Regierungsbehörde sofort die Entscheidungen anderer beeinflussten. Das Ergebnis war jedoch die Einschränkung grundlegender Freiheiten und die Normalisierung von Sündenbock-Denken und Ausgrenzung – beides historisch gesehen ein Vorspiel zu Gräueltaten. Zwar wurden einige extreme Maßnahmen als Bemühungen um das Erreichen ansonsten lobenswerter Ziele gerechtfertigt (z.B. die Erhöhung der Impfraten), doch der Versuch, eine große Zahl von Menschen zu isolieren und gleichzeitig die allgemeine Bevölkerung zur Zustimmung zu einer aggressiven Gesundheitspolitik zu bewegen, schadete wahrscheinlich selbst diesen Zielen.

Konzentration von Macht, Reichtum und Einfluss

Einige Menschen, Organisationen, Unternehmen und Lobbyisten (oder Kombinationen davon) sahen in dieser Krise eine Gelegenheit, eine Version einer gewünschten ideologischen Utopie zu errichten, die in Wirklichkeit nur einer eifrigen Minderheit zugute kam, die ihre blinden Dogmen mit „Wahrheit“, „Wissenschaft“ oder welchem Begriff auch immer legitimieren wollten. Am Ende litt die Hälfte der arbeitenden Weltbevölkerung finanziell unter den Verboten, was massive Auswirkungen nach sich zog. Den meisten Menschen geht es gut, wenn sie ihre eigenen Entscheidungen innerhalb der Grenzen des Gesetzes treffen können, selbst in einer Krise. Doch der Verlust dieser Grundfreiheiten wurde als Sieg für die Volksgesundheit gefeiert, obwohl sich die Gesundheit der Bevölkerung in mehreren Ländern durch den Verlust der Grundfreiheiten wahrscheinlich verschlechtert hat. Viele Bürger der Vereinigten Staaten und anderer Demokratien mussten zusehen, wie ihre Geschäfte geschlossen wurden, ihr Lebenswerk verschwand und sie durften kranke und sterbende Angehörige nicht mehr besuchen oder nicht einmal an deren Beerdigung teilnehmen. Die jüngeren Generationen waren wahrscheinlich am stärksten betroffen, da Schüler und Studenten ihre Schulen schließen mussten und ihr soziales Leben durchkreuzt wurde – mit Folgen, die wir erst in vielen Jahren vollständig verstehen werden.

Den meisten Menschen geht es gut, wenn sie ihre eigenen Entscheidungen innerhalb der Grenzen des Gesetzes treffen können, selbst in einer Krise.

Eine kritische Masse von Menschen, vor allem unter denjenigen, die am stärksten von der Krise betroffen sind oder deren Anliegen von den politischen und gesundheitlichen Behörden an den Rand gedrängt wurden, könnte schließlich zu dem Schluss kommen, dass ihre Regierungen und Führer sie im Stich gelassen haben. Die Frustration kann durch friedliche, demokratische Mittel (z.B. Abwahl von Amtsträgern), aber auch durch Aufstände und Revolutionen zum Ausdruck kommen. In der ganzen Welt haben wir bereits Beispiele für beides gesehen. Die Ergebnisse solcher sozialen Explosionen sind von Natur aus chaotisch und unvorhersehbar.

Sicherheit über Freiheit unter dem Deckmantel der „Wissenschaft“

Die schlechteste Art, mit solchen Umständen umzugehen, ist der Versuch, konkrete Werte wie Freiheit und Gleichheit durch Ziele wie Sicherheit und Gesundheit unter dem Deckmantel der „Wissenschaft“ und des Allgemeinwohls zu ersetzen. Kein vernünftiger Mensch würde infrage stellen, dass all diese Werte und Ziele unserer Bemühungen würdig sind. Aber wenn sie miteinander kollidieren (oder als kollidierend dargestellt werden), müssen demokratische Gesellschaften Entscheidungen über Prioritäten treffen. Wenn die individuelle Freiheit als Priorität einmal zurückgestuft wurde, ist es schwierig, sie wiederherzustellen.

Welche Art von Gesellschaft wollen wir haben, und welches Erbe wollen wir unseren Nachkommen hinterlassen?

Bei der Bewältigung solch schwieriger Umstände müssen wir uns die Frage stellen: Welche Art von Gesellschaft wollen wir haben, und welches Erbe wollen wir unseren Nachkommen hinterlassen? Um gesund zu bleiben und zu gedeihen, brauchen Menschen positive Verstärkung, Engagement, enge Beziehungen, Sinn und das Gefühl, etwas zu erreichen. Gesellschaften, in denen die Entscheidungsgewalt in den Händen einer kleinen Gruppe von Menschen liegt, machen es den Menschen nicht leichter, sondern schwerer, diese Art von Leben zu führen, selbst wenn sie von gutartigen „Experten“ oder Agenturen geleitet werden. Noch schwieriger wird es, wenn kleine Gruppen von Menschen auch die Konzentration von Reichtum und Informationen beherrschen.

Viele Milliardäre konnten während der Pandemie nicht nur ihren Reichtum, sondern auch ihren Einfluss auf die öffentliche Entscheidungsfindung stark ausbauen. Einige von ihnen sind zweifellos brillante Menschen, wohlmeinende Wohltäter und großzügige Philanthropen. Aber ein großer Teil des zunehmenden Misstrauens der Gesellschaft gegenüber Behörden ist das Gefühl, dass gewählte Vertreter und Gesundheitsbehörden zu abhängig oder anfällig für die Lobbyarbeit und den Einfluss von Technologie- und Finanzmagnaten geworden sind.

Die Besorgnis über die Manipulation von Macht und Einfluss hat sich auch durch die Leistung der Medien und der sozialen Medien verstärkt. In freien, demokratischen Gesellschaften ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Medien nicht zu einem Gefäß für eine einzige, staatlich sanktionierte, offizielle Darstellung werden, die auf Kosten der öffentlichen Debatte und der Redefreiheit geht. Das Gleiche gilt für soziale Medien: Das Entfernen von Inhalten, die als „gefälscht“ oder „falsch“ angesehen werden, um die Fähigkeit der Bürger einzuschränken, sich selbst ein Urteil über Informationen zu bilden, schürt nur die Polarisierung und das Misstrauen gegenüber dem öffentlichen Raum.

Pseudowissenschaftlicher Dogmatismus

Dies ist besonders wichtig im Bereich der wissenschaftlichen Debatte. Wer glaubt, dass es möglich ist, die „Wissenschaft“ durch brutale Zensur von Fehlern zu befreien, hat keine Ahnung, wie Wissenschaft funktioniert oder wie genaue, unvoreingenommene Beweise überhaupt zustande kommen. Die Vorstellung von Schiedsrichtern, die auswählen, was richtig ist, und verwerfen, was falsch ist, ist der Wissenschaft völlig fremd. Ohne die Möglichkeit, Fehler zu machen oder ungenaue Hypothesen aufzustellen (und zu verbessern), gibt es gar keine Wissenschaft. Die Ironie besteht darin, dass Wissenschaftler verstehen (oder zumindest verstehen sollten) und die Tatsache akzeptieren (oder zumindest akzeptieren sollten), dass wir alle in einem Meer von Unsinn schwimmen; es sind die opportunistischen Beeinflusser und Experten, denen jegliches Verständnis für die wissenschaftliche Methode fehlt, die an die Möglichkeit einer reinen, widerspruchsfreien „Wahrheit“ glauben.

Es sind die opportunistischen Beeinflusser und Experten, denen jegliches Verständnis für die wissenschaftliche Methode fehlt, die an die Möglichkeit einer reinen, widerspruchsfreien „Wahrheit“ glauben.

Die breite Bevölkerung würde von wissenschaftlichem Skeptizismus (für den man keinen Doktortitel braucht) mehr profitieren als von der Beseitigung von „Vorurteilen“ durch falsche Informationsreiniger. Freie Bürger über das Risiko vielfältiger Vorurteile aufzuklären und ihnen vorzubeugen, sie zu erkennen und zu vermeiden, ist eine Aufgabe für Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten – nicht für Technologieunternehmen, Milliardäre, Bundesbürokraten oder Online-Mobs. Die Sensibilisierung für Voreingenommenheit hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun und ist vielleicht der beste Weg, um die alarmierende Zahl der Anhänger von Verschwörungstheorien zu verringern. Die Bereitschaft, anzuerkennen, was wir nicht wissen, schafft Raum für Respekt und Würde; pseudowissenschaftlicher Dogmatismus führt nur zu Mobbing, Gewalt und Unterdrückung. Dies gilt in Krisen- und Notzeiten ebenso wie in Zeiten des Friedens und des Wohlstands.

Viele Regierungen haben in den letzten drei Jahren bewiesen, dass sie freien Menschen ohne deren Zustimmung kurzerhand Entscheidungen aufzwingen und ihre Handlungen sogar beschönigen können, wenn sie nach hinten losgehen. In einer gut informierten Demokratie ist eine ausgleichende Kraft erforderlich, die eine durchdachte Diskussion und die Verabschiedung einer vorsichtigen und gemäßigten Politik fördert, anstatt widersprüchliche Agenden zu verfolgen, die auf den Proklamationen eines manipulierten Mobs basieren. Intoleranz und Demütigung mögen als Mittel der Wahl erscheinen, aber Toleranz und wissenschaftliche Bescheidenheit können noch mehr bewirken.

Die Bereitschaft, anzuerkennen, was wir nicht wissen, schafft Raum für Respekt und Würde; pseudowissenschaftlicher Dogmatismus führt nur zu Mobbing, Gewalt und Unterdrückung.

Während die Pandemie abebbt, werden die kommenden Jahre dazu beitragen, festzustellen, ob wir als demokratische Bürger und freie Menschen noch in der Lage sind, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen, nach Glück zu streben und von Schaden abzusehen, ohne den autoritären Versuchungen zu erliegen, die Demokratien in der Vergangenheit zu Fall gebracht haben.

Der englische Originalartikel erschien hier.

Die deutsche Übersetzung erschien hier

John P. A. Ioannidis ist Professor für Medizin und Professor für Epidemiologie und Bevölkerungsgesundheit sowie Professor für Biomedizinische Wissenschaft und Statistik an der Stanford University. Seine wissenschaftlichen Aktivitäten und vollständigen Veröffentlichungen finden Sie hier.

Michaéla C. Schippers ist Professorin für Verhaltens- und Leistungsmanagement an der Rotterdam School of Management, Erasmus Universität, und Direktorin des Erasmus Centre for Study and Career Success