UNO-Gewaltverbot

Die Charta der Vereinten Nationen

Die Charta der Vereinten Nationen (UN-Charta) ist der Gründungsvertrag der Vereinten Nationen (United Nations). Ihre universellen Ziele und Grundsätze bilden die Verfassung der Staatengemeinschaft, zu der sich alle inzwischen 193 Mitgliedstaaten bekennen.

Sie wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco am Ende der Konferenz der Vereinten Nationen für internationale Organisation unterzeichnet und trat am 24. Oktober 1945 in Kraft. Das Statut des Internationalen Gerichtshofs ist ein wesentlicher Bestandteil der Charta.

Präambel

Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen, 

  • künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,
  • unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu bekräftigen,
  • Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können,
  • den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern,

und für diese Zwecke

  • Duldsamkeit zu üben und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben,
  • unsere Kräfte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren,
  • Grundsätze anzunehmen und Verfahren einzuführen, die gewährleisten, daß Waffengewalt nur noch im gemeinsamen Interesse angewendet wird, und
  • internationale Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt aller Völker zu fördern –

haben beschlossen, in unserem Bemühen um die Erreichung dieser Ziele zusammenzuwirken.

Dementsprechend haben unsere Regierungen durch ihre in der Stadt San Franzisko versammelten Vertreter, deren Vollmachten vorgelegt und in guter und gehöriger Form befunden wurden, diese Charta der Vereinten Nationen angenommen und errichten hiermit eine internationale Organisation, die den Namen “Vereinte Nationen“ führen soll.

Ziele und Grundsätze (Kapitel 1)

Artikel 1

Die Vereinten Nationen setzen sich folgende Ziele:

1. den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren und zu diesem Zweck wirksame Kollektivmaßnahmen zu treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten oder Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen;

2. freundschaftliche, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhende Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln und andere geeignete Maßnahmen zur Festigung des Weltfriedens zu treffen;

3. eine internationale Zusammenarbeit herbeizuführen, um internationale Probleme wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und humanitärer Art zu lösen und die Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu fördern und zu festigen;

4. ein Mittelpunkt zu sein, in dem die Bemühungen der Nationen zur Verwirklichung dieser gemeinsamen Ziele aufeinander abgestimmt werden.

Artikel 2

Die Organisation und ihre Mitglieder handeln im Verfolg der in Artikel 1 dargelegten Ziele nach folgenden Grundsätzen:

1. Die Organisation beruht auf dem Grundsatz der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder.

2. Alle Mitglieder erfüllen, um ihnen allen die aus der Mitgliedschaft erwachsenden Rechte und Vorteile zu sichern, nach Treu und Glauben die Verpflichtungen, die sie mit dieser Charta übernehmen.

3. Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel so bei, daß der Weltfriede, die internationale Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden.*

4. Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.

*UNO Gewaltverbot

5. Alle Mitglieder leisten den Vereinten Nationen jeglichen Beistand bei jeder Maßnahme, welche die Organisation im Einklang mit dieser Charta ergreift; sie leisten einem Staat, gegen den die Organisation Vorbeugungs- oder Zwangsmaßnahmen ergreift, keinen Beistand.

6. Die Organisation trägt dafür Sorge, daß Staaten, die nicht Mitglieder der Vereinten Nationen sind, insoweit nach diesen Grundsätzen handeln, als dies zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich ist.

7. Aus dieser Charta kann eine Befugnis der Vereinten Nationen zum Eingreifen in Angelegenheiten, die ihrem Wesen nach zur inneren Zuständigkeit eines Staates gehören, oder eine Verpflichtung der Mitglieder, solche Angelegenheiten einer Regelung auf Grund dieser Charta zu unterwerfen, nicht abgeleitet werden; die Anwendung von Zwangsmaßnahmen nach Kapitel VII wird durch diesen Grundsatz nicht berührt.

Mitgliedschaft (Kapitel II)

Artikel 3

Ursprüngliche Mitglieder der Vereinten Nationen sind die Staaten, welche an der Konferenz der Vereinten Nationen über eine Internationale Organisation in San Franzisko teilgenommen oder bereits vorher die Erklärung der Vereinten Nationen vom 1. Januar 1942 unterzeichnet haben und nunmehr diese Charta unterzeichnen und nach Artikel 110 ratifizieren.

Artikel 4

(1) Mitglied der Vereinten Nationen können alle sonstigen friedliebenden Staaten werden, welche die Verpflichtungen aus dieser Charta übernehmen und nach dem Urteil der Organisation fähig und willens sind, diese Verpflichtungen zu erfüllen.

(2) Die Aufnahme eines solchen Staates als Mitglied der Vereinten Nationen erfolgt auf Empfehlung des Sicherheitsrats durch Beschluß der Generalversammlung.

Als Hauptorgane der Vereinten Nationen werden

  • eine Generalversammlung,
  • ein Sicherheitsrat,
  • ein Wirtschafts- und Sozialrat,
  • ein Treuhandrat,
  • ein Internationaler Gerichtshof und
  • ein Sekretariat eingesetzt.

Der Sicherheitsrat besteht aus fünfzehn Mitgliedern der Vereinten Nationen. Die Republik China, Frankreich, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika sind ständige Mitglieder des Sicherheitsrats.

Auszüge aus der Charta der Vereinten Nationen gezeichnet am 26. Juni 1945 in San Francisco

Vortrag Daniele Ganser

Wie schaffen wir Frieden?

Ein Artikel der nachdenklich macht aus dem Rubikon Magzin zu finden unter https://www.rubikon.news/artikel/frieden-in-aktion

Fürther Friedenstaube (Fürth/ODW)

Alle wünschen sich Frieden. Auch wir.

„Frieden in Aktion“

von Kerstin Chavent

Krieg entsteht zunächst in unseren Köpfen — hier entscheidet sich, wie es mit uns weitergeht.

Die Welt hat einen neuen Feind. Nach zweijährigem Kampf gegen unsichtbare Viren hat er ein Gesicht. Die Gleichen, die sich in dem Glauben an Solidarität und Nächstenliebe gegen Menschen gestellt haben, die sich nicht impfen lassen wollen, ziehen nun gegen Russland in den Krieg. Hier wird eine Wunde berührt, die bei vielen nicht verheilt ist. Angst, Wut und Empörung nähren ein Schlachtfeld in unseren Köpfen, das die dunkelsten Energien speist. Hart schlägt das Pendel in beide Richtungen aus und bedroht unser aller Leben. Ein Ausstieg ist nur möglich, wenn wir zurück in unsere Mitte kommen.

Ganz klar: Wir wollen die Guten sein und auf der richtigen Seite stehen. Von Covid-19 bis CO2: Wir engagieren uns. Impfgegner raus! Elektroautos rein! Wir wissen, wo es langgeht. Während wir auf Viren warten, die den für Oktober vorgesehenen Impfpass rechtfertigen, hat das Böse einen neuen Namen bekommen. Die Welt hat nach IS und Corona einen neuen Feind. Nach Saddam Hussein, Muammar al-Gaddafi, Osama bin Laden und Baschar al-Assad steht der Name Vladimir Putin ganz oben auf der Liste derer, die wir hassen sollen.

Wo Donald Trump noch wie Kasper aus der Kiste vor allem als Witzfigur dargestellt wurde, wird es mit Putin richtig ernst. Die Generationen, die den Zweiten Weltkrieg und den Kalten Krieg miterlebt haben, erinnern sich noch an die vorrückende Ostfront, die Gulags, die nukleare Bedrohung. Viele wissen noch, was es heißt, auf der Flucht zu sein. Wieder müssen Alte, Kranke, Frauen und Kinder Hunger und Kälte ertragen. Wieder führen die Fluchtrouten über Rumänien, Ungarn, die Slowakei und Polen, wieder erfahren Menschen unermessliches Leid und abgrundtiefe Angst.

Ich weiß, wovon ich spreche. Meine Mutter floh gegen Ende des Krieges aus den Ostgebieten in den Westen. Die Erinnerung daran hat sich tief in das Familiengedächtnis eingeprägt. In vielen Menschen ist diese Angst vor Vertreibung noch wach. Die Bilder von den Grausamkeiten sind noch präsent, von den Verlusten und von der Zurückweisung dort, wo die Flüchtenden ankamen.

Viele derer, die das Grauen erfahren haben, konnten das Erlebte nur verdrängen. Doch verschwunden sind diese Erinnerungen nicht. Sie leben in den Kindern und Kindeskindern weiter. Informationen sind Energie. Energie kann sich nur verändern, nicht auflösen. So fühlen wir uns heute alle direkt oder indirekt davon betroffen. Es ist, als flammte das Vergangene wieder auf. Blitzschnell wurde aus einem Funken ein Flächenbrand.

Krieg der Gerechten

Hierin und in ihrer Hautfarbe unterscheiden sich die Flüchtenden aus der Ukraine von den unzähligen Menschen, die durch die Welt irren, seitdem die westliche Allianz den bin Ladens und Saddam Husseins den Garaus macht.

Die Angst vor dem bösen Russen ist wieder da. Sie schwirrt durch unsere Köpfe und bildet ein kraftvolles, kollektives Energiefeld. Man kann es nicht sehen. Es hat keinen materiellen Körper. Doch wir hören es förmlich knistern.

Die Stimmung ist aufgeheizt, elektrisch. Allgegenwärtig sind die Bilder. Wie in Schauern prasseln sie auf uns nieder. Gegen Putin erscheinen Terroristen und Viren plötzlich wie harmlose Chorknaben. Männer greifen zu den Waffen, Frauen schnüren Hilfspakete, Schulkinder werden gegen den Krieg mobilisiert und zum Demonstrieren auf die Straße geschickt. Keine Fallzahlen und steigenden Inzidenzwerte halten die Wohlmeinenden davon ab, in den Krieg der Gerechten zu ziehen.

Balken vor dem Auge

Wo bis vor Kurzem Spaziergänger dafür beschimpft wurden, für die Freiheit im eigenen Land zu demonstrierten, gibt es jetzt kein Halten mehr: Es geht um die Demokratie in der Ukraine! Ein Land, von dem viele bisher nicht gewusst haben, wo es eigentlich genau liegt. Egal! So wie es unnötig war zu verstehen, was Inzidenzwerte sind, so muss man auch jetzt nur wissen, dass der Russe wieder vor der Tür steht, um uns unser wertvollstes Gut zu nehmen: die Demokratie!

Die Rechte und Freiheiten, die sich so viele protestlos haben nehmen lassen, sind nichts gegen den Verlust der Rechte und Freiheiten in der Ukraine! Wir sehen den Splitter im Auge des Nächsten und nicht den Balken vor dem eigenen. Wieviel leichter ist es, sich über andere aufzuregen und über sie herzuziehen, als bei sich selbst zu schauen. Unsere Wut und unsere Angst versperren uns die Sicht. Und genau so soll es sein. Denn wie immer gibt es einen, der davon profitiert, wenn alle sich streiten.

Unmenschlich

Kein menschliches Wesen hätte etwas davon, wenn der Planet in die Luft gesprengt würde. Kein Mensch ist daran interessiert, den gemeinsamen Lebensraum zu zerstören. Nicht einmal denjenigen, die gerade versuchen, die neue Weltordnung durchzudrücken, würde es nützen. Sie brauchen den Planeten und sie brauchen die Menschen. Keine sieben Milliarden. Aber doch genug, um von ihnen profitieren zu können. Doch wer steht über denen, die glauben zu schieben und selber von einer Macht geschoben werden, die sie nicht erkennen?

Die Macht, die wir mit unserem kollektiven Kriegsgeschrei, mit unserer Wut und unserer Angst füttern, ist wahrhaftig kein menschliches Wesen.

Denn Menschen sind nur in der Gemeinschaft lebensfähig. Wir brauchen einander wie die Luft zum Atmen. Nur zusammen kommen wir weiter. Welche Macht ist es also, die uns spaltet und gegeneinander aufhetzt? Welche Energie steht wirklich hinter dem Plan des Errichtens einer posthumanen Ära, die uns in Biocomputer verwandelt und uns unserer Menschlichkeit beraubt?

Die Macht des Kollektivs

Lange vor unserer Zeit hatten die Energiefelder, die unser Leben lenkten, Namen von Göttern und Dämonen. Heute bezeichnen wir die Kulturen, die daran glaubten, als primitiv. Wir glauben an nichts mehr. Währenddessen können die unsichtbaren Mächte ungestört wirken. Doch es gibt noch Menschen, die sie erforschen. Morphogenetische Felder nennt sie der britische Biologe Rupert Sheldrake. Egregoren heißen sie in der spirituellen Lehre, metaphysische Wesenheiten, die sich aus menschlichen Gedanken, Gefühlen, Glaubensvorstellungen und Wünschen bilden.

Wer behauptet, es gäbe sie nicht, der betrete einmal einen Raum, in dem dicke Luft herrscht. Er gehe auf das Münchner Oktoberfest oder verbringe einen Moment mit der Familie oder mit Freunden. Dort, wo mehrere Menschen zusammenkommen, bildet sich ein kollektives Energiefeld, das über allen steht. Je mehr es genährt wird, desto grösser und stärker wird es. Es wächst über uns hinaus und nimmt eine Form an, die wir nicht sehen, doch wahrnehmen können.

Hinter denen, die uns in die Angst und in die Spaltung treiben, steht eine Kraft, gegen die die selbsternannten Eliten nichts sind. Wie Figuren werden diejenigen, die die Fäden in der Hand zu halten glauben, auf dem Spielbrett hin- und hergeschoben. Ihre Macht wird gelenkt. Sie ist abhängig von den kollektiven Energiefeldern, die wir alle gemeinsam erschaffen – und damit von uns.

Die Rebellion des Futters

Die eigentliche Macht liegt bei uns. Es genügt, den Egregoren keine Energie mehr zukommen zu lassen. Wir sind es, bei denen die Fäden zusammenlaufen, du und ich. Am Du wird der Mensch zum Ich, schrieb Martin Buber. Jetzt geht es darum, uns daran zu erinnern, dass du und ich es sind, die darüber entscheiden, welche Wesenheiten wir mit unseren Gedanken und Gefühlen füttern. Denn das Futter sind wir, das, was wir denken, fühlen und wünschen.

Wen machen wir groß: Die Einheit oder die Spaltung? Die Liebe oder die Angst? Engel oder Teufel? Götter oder Dämonen? Nennen wir sie, wie wir wollen und werden wir uns darüber bewusst, welche Möglichkeiten wir haben.

Lassen wir uns nicht davon ablenken, was die anderen tun. Nähren wir das Feld des Friedens. Dann erkennen wir, was Rainer Maria Rilke beschrieb: Dass alle Drachen unseres Lebens vielleicht Prinzessinnen sind, die nur darauf warten, uns mutig und schön zu sehen.

Seien wir wie Sonnen. Werden wir sichtbar für die, die sich mit uns zusammenschließen wollen und bilden wir zusammen ein Feld der Liebe. Die Kraft, die uns dann zufließt, ist unermesslich. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, so heißt es, da bin ich mitten unter ihnen.

Aus der Mitte heraus

So steigen wir aus dem Rad des Schicksals aus, das sich dreht, solange wir den sich gegenüberliegenden Kräften Schwung geben. Satan und Luzifer nennt sie die jüdisch-christliche Kosmologie. Satan repräsentiert die Opposition, den Anwalt der Gegenseite, das, was als das Böse gilt. Luzifer ist seine Negation, die Illusion, den großen Drachen mit Schokolade zu besänftigen. Beide Kräfte sind heute hoch aktiv.

Solange wir uns auf eine Seite schlagen, dreht sich das Rad weiter. Es kommt erst dann zum Stillstand, wenn wir in die Mitte kommen: unsere eigene Mitte, dort, wo das Herz ist. Frieden finden wir, wenn wir den Zugang freilegen zum Energiefeld des Friedens. Er ist schon da, so wie alles schon da ist. Wir müssen uns nur daran erinnern und uns damit verbinden wie über eine Nabelschnur, die eine neue Matrix nährt.

Dann besteht Hoffnung. Dann ziehen die Truppen sich zurück. Coca Cola, McDonalds und Starbucks sind schon dabei. Apple, Mastercard, Visa, American Express, Shell, Paypal, Adidas, Google, Boeing, Microsoft, Ikea, H&M, BMW, Netflix — viele der multinationalen Unternehmen verkaufen nicht mehr nach Russland oder stellen ihre Dienstleistungen ein. Die globalen Riesen räumen das Feld, die der Welt versuchen weiszumachen, sie seien unentbehrlich.

Wenn wir merken, dass nicht wir es sind, die sie brauchen, sondern dass sie uns brauchen und sich von unserer Energie ernähren, dann können wir uns von ihnen befreien. Wir brauchen sie nicht. Die dunklen Energiefelder fielen in sich zusammen. Augenblicklich wäre der Spuk vorbei. Denn sie können sich nicht selbst erschaffen. Ihnen fehlt, worüber wir verfügen: Die Kraft, aus uns selbst heraus zu schöpfen.

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Der größte Raubzug der Weltgeschichte

In der pandemischen Lage wurde der Weg für den größten Raubzug der Weltgeschichte geebnet.

Die Milliardäre konnten laut einer Studie, ihr Vermögen in der Pandemie um mehr als 50 Prozent steigern. Sie besitzen jetzt die unvorstellbare Summe von 12,39 Billionen Dollar. Sie wollen wirklich alles privatisieren (den ganzen Planeten, unsere sämtlichen Lebensbereiche, alle Lebensformen etc.) und als Gewinnquelle benutzen.

Marianne Grimmenstein, Gemein-Wohllobby

Coronakrise nur Spitze des Eisbergs

In der gegenwärtigen fatalen Lage der Gesellschaft haben die Rockefeller Foundation und die korrupte New Yorker Börse unter dem Deckmantel des Umweltschutzes vor kurzem eine neue Anlageklasse unter dem Namen Natural Asset Company (NAC) geschaffen, die nicht nur die Natur, sondern auch die Prozesse, die allem Leben zugrunde liegen, unter dem Deckmantel der Förderung der „Nachhaltigkeit“ und des „Umweltschutzes“ zum Verkauf feilbietet.

Wem gehört die Welt ?

D. h. es wird förmlich unsere sämtlichen Lebensgrundlagen (Seen, Flüsse, Trinkwasserquellen, Wälder, Berge, Felder etc.) als handelbare Ware für Investoren angeboten und privatisiert…

Die Corona-Krise ist nur die Spitze des Eisberges. Das als Natural Asset Company (NAC) bezeichnete Instrumentarium ermöglicht
die Gründung spezialisierter Unternehmen, „die die Rechte an den Leistungen der Ökosysteme halten, die auf einem bestimmten
Stück Land erbracht werden, Leistungen wie Kohlenstoffbindung oder sauberes Wasser“. Das ultimative Ziel der NACs ist nicht
Nachhaltigkeit oder Naturschutz – es ist die Finanzialisierung der Natur und aller Lebensbereiche, d.h. die Verwandlung unserer
sämtlichen Lebensgrundlagen in eine Ware.

Mit den NACs werden Ökosysteme nicht nur zu finanziellen Vermögenswerten, sondern auch zu Rechten an „Leistungen von
Ökosystemen“, d. h. an den Vorteilen, die Menschen aus der Natur ziehen. Dazu gehören die Nahrungsmittelproduktion,
der Tourismus, sauberes Wasser, die biologische Vielfalt, die Blütenbestäubung, die Kohlenstoffbindung und vieles mehr.

Die großen Kapitalsammelstellen wie Blackrock und die Megareichen wie Jeff Bezos und Bill Gates, die im Grunde genommen bereits einen Großteil der Welt besitzen, können zu Eigentümer der bald zu Geld zu machenden natürlichen Prozesse, der natürlichen Ressourcen und der Grundlagen des natürlichen Lebens werden.
Alle Ressourcen aus den kulturellen und natürlichen Abläufen wie Luft, Wasser und einer bewohnbaren Erde, was früher als Teil des Gemeinguts betrachtet wurde, werden damit faktisch privatisiert und als Geldquelle für die Megareichen dienen.

Marianne Grimmenstein, Gemeinwohl-Lobby