Impfpflicht-Filets: Zur Erinnerung an die religiösen Eiferer, die Übergriffe auf Bürger gestartet haben

11. Januar 2023

Die Diskussion um die Impfpflicht, sie jährt sich.
Wir nehmen dies zum Anlass, um Beipiele in Erinnerung zu rufen, Beispiele von Menschen, die ihre Mission, andere zu schützen, so ernst genommen haben, dass sie bereit waren, über noch einmal andere herzufallen, sie zu diskreditieren, zu diskriminieren, zu beschimpfen, einzusperren, auszusperren, so ziemlich alles, was sich als Handlung aus einem niedrigen Beweggrund ergeben kann, ist in den folgenden Beispielen versammelt.

Alle Beispiele für die guten Menschen, die die Diskussion über eine Impfpflicht zum Anlass genommen haben, um über ihre Mitmenschen herzufallen, die einer solchen Pflicht ablehnend gegenüberstanden und stehen, stammen aus Januar und Februar des Jahres 2022. Die Beispiele machen sehr deutlich, wie verlockend es für schwache Personen ist, sich in den Mainstream, oder dem, was sie dafür halten, einzuordnen und aus der gefühlten Sicherheit der eingebildeten Masse auf die zu treten, die sich eine eigene Meinung erlauben.


Winfried Kretschmann, falls Sie es noch nicht wissen, ist ein Gelehrter. Er kennt Kant und Hegel. Kant und Hegel gehen ihm im Interview so leicht von den Lippen wie die Widersprüche, die sein Interview mit der taz durchziehen.

Eine Kostprobe:

“Es gibt einen klaren Unterschied zwischen Pflicht und Zwang. Wir müssen im Notfall Menschen mit Geldauflagen zum Impfen bewegen. Das, was wir jetzt mit 2G haben, wird greifen, der Zugang zu Arbeitsplätzen ist betroffen. Das ist eine Frage der Ausgestaltung. Aber ich will nichts ausschließen, was im Rahmen der Verfassung möglich ist.”

Die Fähigkeiten, die Kretschmann auszeichnen, sind hier gut dargestellt: (1) Er kann sich selbst davon überzeugen, dass A nicht A ist, in dem er A nunmehr B NENNT, also aus dem Erzwingen, das “dazu Bewegen” macht. (2) Er – wie alle Autokraten – lässt keinerlei Möglichkeit abweichender Subjektivität zu. Was Kretschmann sagt ist Gesetz. Wer deshalb denkt, die Tatsache, dass man ihm den Lebensunterhalt verunmöglicht, ihn in unbezahlte Arbeitslosigkeit entlässt, ihn mit allerlei Einschränkungen belegt, die sein Leben zum Gefängnis machen, das er nur zeitweise verlassen kann, wenn er sich impfen lässt, wer also denkt, das sei Zwang, der irrt sich. Er wird nur zum Unausweichlichen BEWEGT.


Erinnern Sie sich noch an dieses perfide SARS-CoV-2, das seine tötenden Fähigkeiten hinter leichten Symptomen, ja hinter überhaupt keinen Symptomn versteckt hat? Die Behauptung, man bermerke SARS-CoV-2 auch dann nicht, wenn es COVID-19 geworden sei, und könne es in jedem Fall übertragen, war eines der Fundamente, auf das die Impfpflicht gestellt wurde. Leute, wie die Vorsitzende des Marburger Bundes, die diesen BS verbreitet haben, haben erhebliche Mitschuld an der Gesundheitskatastrophe, die sich post-Vaccination eingestellt hat.

Weil doch tatsächlich viele, die eigentlich krank sind, sich für gesund halten oder bestenfalls denken, sie hätten einen Schnupfen, obwohl sie IN WAHRHEIT mit dem alle und alles vernichtenden Virus des nahenden Menschheitsendes INFIZIERT sind, von dem sie nichts bemerken, deshalb “bestehe eine Gefahr”.

Wo ist der Unterschied zwischen Susanne Johna und einem Geisterheiler der Azande?

Wollen Sie einem solchen “Arzt” in die Hände fallen?

Besser nicht.


Geisterheiler ist ein guter Ansatz, denn die Befürwortung einer Impfpflicht, sie basiert bereits im Januar 2022 auf einem magischen Glauben: Wenn es gewittert, dann stellt man eine schwarze Kerze ins Fenster. Die schwarze Kerze sorgt dafür, dass der Blitz beim Nachbarn einschlägt. Schlägt der Blitz dennoch im eigenen Haus ein, dann war die Kerze nicht richtig geweiht. Magischer Glaube zeichnet sich dadurch aus, dass Ereignisse, die in keinerlei Zusammenhang stehen, schwarze Kerze und Blitz, der nicht eingeschlagen hat, als in einem direkten Zusammenhang stehend beschworen werden. Diese Beschwörung dient ausschließlich dazu, den eigenen Glauben und den der Kongregation zu stärken. Sie dient nicht dazu, der Realität auch nur eine Sekunde lang gerecht zu werden. Magischer Glaube ist das Gegenteil von Rationalität und Rationalität ist notwendig, um die Realität korrekt interpretieren zu können.

Einen solchen magischen Glauben hat Karl Nehammer zum Besten gegeben. Er wird wie folgt zitiert:

“Die Impfpflicht sei der Weg, um die Freiheit wieder zu erlangen: “Freiheit darf keine leere Worthülse sein”, so Nehammer, der zu Beginn seiner Rede auch auf seine überstandene Infektion eingeht und betont, dass er nun aus eigener Erfahrung bestätigen könne, dass die Impfung wirke. Dass nur mit der Impfpflicht die Freiheit zu erlangen sei, sieht in Europa aktuell nur Österreichs Regierung so.”

Die unsägliche Verballhornung von Freiheit, bei der der Geiselnehmer erklärt, dass das Lösegeld für die Geisel der einfachste Weg zurück in die Freiheit sei, die wollen wir einmal links liegen lassen. Sie vermengt Bösartigkeit und Denkbehinderung in zu offensichtlicher Weise. Statt dessen interessieren wir uns für die eigene Erfahrung von Karl Nehammer, der sich, obwohl er schon dreimal geimpft wurde, dennoch mit SARS-CoV-2 infiziert hat. Dieses offenkundige und klägliche Scheitern der COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien ist jedoch nichts, was Nehammer aus seiner eigenen Erfahrung ableitet. Nein, er lässt seinem magischen Glauben freien Lauf und attribuiert die Tatsache, dass er – wie auch die meisten Ungeimpften – nicht ernsthaft an COVID-19 erkrankt ist, auf seine Impfung / Gentherapie. Der Blitz, der nicht im Haus von Nehammer eingeschlagen hat, hat also deshalb nicht eingeschlagen, weil Nehammer eine korrekt geweihte schwarze Kerze ins Fenster gestellt hat.


Magischer Glaube findet sich auch bei Anke Richter-Scheer, die aus unerfindlichen Gründen durch Talkshows tingelt, was selbigen einen Hauch dessen vermittelt, was man früher das Unterschichtenfernsehen genannt hat:

Ein jüngerer Kollege, der zweimal geimpft gewesen sei, sei an CORONA, also an COVID-19, ein Unterschied, der einer Fachärztin geläufig sein sollte, gestorben. Sein Tod sei vermeidbar gewesen. Wie? Wenn er viermal geimpft gewesen wäre. Das behauptet Richter-Scheer allen Ernstes und fügt noch als Beleg für die Wirksamkeit einer vierten Impfung [für die es keinerlei Belege einer Wirksamkeit, sondern nur Belege ihrer Unwirksamkeit, wie immer aus Israel gibt] an, dass sie in einem Altenheim eine ganze Station geboostert habe und viele dort nun “Corona-positiv” seien.

weiter hier:

Veröffentlicht von Huxley

Handwerker, Spaziergänger, Demonstrant, Aktivist

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