Von Lauterbach zu Spahn – Die Dimension des Verbrechens ist größer

Von Ped

Dez 6, 2022 Corona, Corona-Lügner, Jens Spahn, Karl Lauterbach, Masern, PLandemie

Lauterbach hatte für jede Jahreszeit eine wahnhaft-dystopische Prognose auf Lager — für die Massenmedien war das kein Problem.


Nun ist diese ihre Unfähigkeit, Entgleisungen der Regierungen kritisch zu begleiten, in den vergangenen Jahren offen zu Tage getreten. Und so decken sie auch den Irrsinn des Wahnhaften. Die Entfaltung des Wahns aus den Reihen der Regierungen war wohl seinerseits erforderlich, um selbigen zum Wecksignal für eine bislang ahnungslose Bürgerschaft reifen zu lassen.


Bezugnehmend auf das Titelbild: Herrschaft sucht Kontrolle und gibt gleichzeitig vor zu schützen. Die Menschen sollten sich aus Angst vor einem Virus, „zu ihrem eigenen Schutz“ mit einer sterilisierenden Glocke umgeben, sich letztlich freiwillig, unter Aufgabe ihrer Freiheit unter deren vermeintlichen Schutz begeben. Das Draußen wurde ihnen als gefährlich, ja tödlich suggeriert. Nur ist das, was draußen, außerhalb der Glocke fleucht und kreucht, eben das wahre Leben und die Glocke das Gefängnis. In dieser Glocke erfahren die Menschen dann auch nichts vom wahren Leben. Es ist gleichzeitig eine Blase, in der Narrative zur Befütterung der gewünschten Illusion des „da draußen“ genährt werden …

Sächsische Bürger haben dem Krankheitsminister in deftiger Art und Weise attestiert, dass seine beworbene „Impfung“ gegen ein Irgendetwas, was er niemals belegen konnte, nun ja

„für den Arsch ist“.

Der Wahnhafte meinte, dagegen klagen zu können. Zu Recht, denn wir leben schließlich in einem Rechtsstaat, wenigstens formell. Zum Leidwesen des „Gesundheitsökonomen“ K. Lauterbaches erwacht wohl eben dieser Rechtsstaat zumindest partiell aus der Agonie der Corona-Hysterie (b1):

Der Warner vor dem Herrn, er wacht über die Jahreszeiten und die Frage muss erlaubt sein, wer diesen doch ziemlich offensichtlich mit einer ausgeprägten Zwangsneurose „gesegneten“ Pharmalobyisten in das Rampenlicht der Ministerialbürokratie geschoben hat. Allein auf Lauterbach zu zeigen, genügt nicht (b2)!

Wer also hat diesen Ausbund an Inkompetenz in die Position eines Gesundheitsministers gehievt? Denn der Rauswurf des Meisters der Angstmache löst nicht das Problem. Das vordergründige Drängen auf selbiges, verdeckt das dahinter liegende, viel größere Problem. Die Frage nach Mackie Messer, sie wird nicht gestellt. Wie heißt es doch in Brechts Moritat?

„[…] Und das große Feuer in Soho
sieben Kinder und ein Greis
In der Menge Mackie Messer, den
man nicht fragt und der nichts weiß.“ (1)

Wie konnte ein in Sachen Gesundheit nicht weniger inkompetenter Jens Spahn dem entsprechenden Ressort als Vorgänger vorstehen?

War denn ein Jens Spahn weniger gefährlich als es Lauterbach ist? Spahns Team war es schließlich, das — gemeinsam mit dem Bundesinnenmisterium unter dem CSU-Mann Horst Seehofer — die PLandemie in Fahrt brachte (2). Wollen wir uns wirklich der naiven Annahme hingeben, dass die PLandemie einen Jens Spahn überraschte? Wie hatte doch Spahn im Jahr zuvor getönt, als er bereits eine „kleine Kostprobe“ an die Bevölkerung austeilte? Es ging damals um die selbstredend ebenfalls ganz doll extrem gefährlichen Masern, so der Minister, so seine Experten, die damit was zu rechtfertigen suchten: eine Zwangsimpfung durch die Hintertür, gegen Masern.

Spahn hat damals die „Impfpflicht“ mit den fast identischen Behauptungen durchgepeitscht, mit denen später im Falle des „neuartigen Virus“ argumentiert wurde (3). Es war wie ein Probelauf und der fast vollständig fehlende Widerstand innerhalb der Bevölkerung gegen die quasi zwangsweise Masernimpfung könnte die damalige Regierung bestärkt haben, in gleicher Weise bei Corona vorzugehen.

Zumindest in den Reihen der Ärzteschaft gab es bei der Masern-„Impfpflicht“ noch einen gewissen Widerstand, einschließlich der Erkenntnis, dass es sich überhaupt nicht um eine medizinische sondern politisch-ökonomische Maßnahme handelte. Das folgende Zitat stammt aus dem Jahre 2019 und wir brauchen lediglich das Wort Masern durch Corona ersetzen, um zu begreifen, dass das Problem natürlich bereits vor der PLandemie existierte:

„Heute diskutiert man nur noch über das Wie und Wann einer Impfpflicht gegen Masern. Denn die Leute, die darüber entscheiden, sind keine wissenschaftlich oder medizinisch qualifizierten Experten, sondern Politiker, die auf angebliche „Experten“ hören, die ihnen das erzählen, was sie selbst anscheinend für “richtig” halten. Und was hier „richtig“ ist, dass bestimmen andere Faktoren und Notwendigkeiten.“ (4)

Lauterbach (wie auch zuvor Spahn) verkörpern also nur die Spitze eines Eisbergs. Aus unterschiedlichen charakterlichen Gründen erschienen sie geeignet, einem Unrechtsstaat unter der heuchlerischen Flagge einer Virusbekämpfung Raum zu verschaffen.

Zynischerweise kann man natürlich auch sagen, dass eine manipulierte Öffentlichkeit sich doch allzu willig dafür hergab, ihren Beitrag zur Schleifung der Grundfesten der ansonsten so hochgelobten Demokratie, sowie der Grund- und Menschenrechte zu leisten. Und die Dinge laufen weiter:

Während die „einrichtungsbezogene Impfpflicht“ gegen das angebliche „neuartige Virus“ am Jahresende auslaufen wird, gilt die de facto Impfpflicht gegen Masern unverändert. Dabei ist auch der medizinische wie epidemiologische Nutzen dieser übergriffigen Maßnahme niemals bewiesen wurden!

Genau hier sollte aus Sicht des Autors daher auch die kritische Öffentlichkeit ansetzen. Die immer offensichtlicher zutage tretenden Lügen um die Bekämpfung des Corona-Virus können nämlich dazu genutzt werden, eine sensibilisierte Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass die jüngere Geschichte der Masernbekämpfung auf den prinzipiell gleichen Narrativen beruht! Erinnern Sie sich noch an Spahns Lügen — wohlgemerkt aus dem Jahre 2019 und nicht etwa 2020? Im Originalton hörte sich das bei Spahn damals so an:

„Aber wer sein Kind nicht impfen lässt, dem drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 2.500 Euro. […] Masern sind höchst ansteckend und haben häufig schwerwiegende Folgen: Lungen- oder Gehirnentzündung, manchmal sogar den Tod […] Wir schützen uns und andere.“ (5)

Der „Krieg gegen das Virus“ hat einen Vorgänger; wieder Jens Spahn:

„Ich will die Masern ausrotten.“ (5i)

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery ist aus dem gleichen Holz geschnitzt und just deshalb ist er wohl auch in das hohe Amt gewählt, falsch, für das hohe Amt auserwählt worden. Er musste sich für Corona nicht in den Wind drehen. In Bezug auf die scheinheilig zelebrierte „Diskussion um die Masernimpfung“ ließ er 2019 verlauten:

„Alle Impfungen, die die Ständige Impfkommission heute für Kinder empfiehlt, sollten verpflichtend sein.“ (6)

An der Sprache sollt ihr sie erkennen (Hervorhebung durch Autor):

„Nur wenn jeder geimpft wird, haben wir die Chance, diese Krankheiten endlich auszurotten.“ (6i)

Der mit Paternalismus auftrumpfende Antidemokrat war bereits damals, mit solcherart Wesenszügen behaftet, natürlich nicht als Arzt unterwegs sondern als Politiker. Wir dürfen uns fragen, für wen:

„Aber wir sollten die kluge Idee einer Impfpflicht deshalb nicht ad acta legen, sondern jetzt so schnell wie möglich die konkrete Ausgestaltung in Angriff nehmen.“ (6ii)

Lassen wir sie nicht davonkommen. Montgomery und Spahn gehören vor ein ordentliches Gericht — und wenn Karl Lauterbach nicht als unzurechnungsfähig erklärt wird, gilt für diesen natürlich das Gleiche. Aber wie es sein kann, dass solche Leute in die hohe Politik Einzug halten, muss dringend auf die Tagesordnung gesetzt werden. Freilich könnte für einen Großteil der Gesellschaft der Schein unserer wertewestlichen Demokratie im Zuge der Aufarbeitung schwer getrübt werden. Desilllusionierung ist nun aber einmal der notwendige Prozess, um die Blase, das Gefängnis der vorgegebenen Narrative verlassen zu können.

Bitte bleiben Sie schön achtsam, liebe Leser


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. 

Veröffentlicht von Huxley

Handwerker, Spaziergänger, Demonstrant, Aktivist

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