Johannes Nießen und seine Corona-Lügen

Von Ped

Okt 22, 2022 Corona-Lügner, Johannes Nießen, Maskenzwang, nichtpharmazeutische Intervention, Offener Brief, Redaktionsnetzwerk Deutschland

Für die Aufarbeitung und außerdem zur Kenntnisnahme für einen opportunistischen, systemhörigen Funktionär


Hinter dem Corona-Irrsinn stecken Menschen, auch sie — wie jeder von uns — mit Verantwortung. Die sie nicht wahrnehmen. Menschen welche die Grundrechtsbrüche in Deutschland unter Missbrauch ihrer weißen Kittel und Position als Funktionär vorangetrieben haben. Aber nicht nur das: Sie sind auch verantwortlich für die Gefährdung des Kindeswohls. Sie sollen später, wenn das alles aufgearbeitet wird, nicht die Möglichkeit bekommen, sich still und heimlich davonzuschleichen.


An: BVÖGD info’at’voegd.de

Betreff: Offener Brief – bitte Weiterleitung an Herrn Johannes Nießen

Guten Tag, Herr Nießen,

kommen wir umgehend zur Sache: Als Mensch klage ich Sie auf diesem Wege an, Corona-Lügen zu verbreiten und als Corona-Scharlatan aufzutreten. Das zu begründen, ist keine große Herausforderung. Ich beziehe mich im Folgenden auf das Interview, das Sie kürzlich dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gaben. Unter anderem forderten Sie:

„Wir brauchen jetzt eine Maskenpflicht in Innenräumen wie Supermärkten, Geschäften und öffentlichen Gebäuden.“ (1)

Es handelt sich hier klar um die politische Forderung eines hochrangigen Funktionärs, eine die in die Grundrechte der Menschen, einschließlich Ihrer Unversehrtheit eingreift. Eine die weit über Ihre Kompetenzen als Ärztefuntionär hinausgeht und die ethischen Grundlagen ihrer Ärzteberufung verletzt. Was es ganz und gar nicht darstellt, ist das eines medizinischen oder auch epidemiologischen Ratschlags.

„Die Länder sind am Zug, die Maskenpflicht sofort umzusetzen. Sonst droht eine Überlastung des Gesundheitssystems und eine Überlastung der Bereiche mit patientennahem Kontakt wie Kliniken.“ (1i)

Sie sind anmaßend, warum?

Begründen Sie — und zwar unter Vorlage von mindestens drei wissenschaftlichen Studien — warum Maskenzwang im öffentlichen Raum eine Überlastung von Sektoren im Gesundheitswesen verhindern könnte. Ein pauschaler Bezug auf Veröffentlichungen des Bundesgesundheitsministeriums, einschließlich des Robert-Koch-Instituts ist nicht zulässig. SIE als Funktionär, der den medizinisch-epidemiologischen Schwachsinn des Maskenzwangs das Wort redet, haben den Nachweis des Nutzens und natürlich auch der Verhältnismäßigkeit selbst nachzuvollziehen und dann zu erbringen.

Wie gesagt, betätigen Sie sich als Scharlatan. Als ein Blender, der angeblich wirksame Methoden gegen irgendetwas empfehlen darf. Die folgende Idiotie ist Ihre:

„Sobald die Inzidenz über 1000 klettert, müssen wir auch eine Maskenpflicht für Bars, Gastronomie und Restaurants in Betracht ziehen. Dann haben wir nämlich in Wirklichkeit eine Inzidenz von 3000.“ (1ii)

Erklären Sie mir bitte, wie Sie die hirnrissige Ermittlung der sogenannten Inzidenzen medizinisch-epidemiologisch mit einer Maskenpflicht verbinden können. Auch hier möchte ich das von Ihnen wissenschaftlich begründet haben, natürlich mit den entsprechenden, geprüften und für jedermann offengelegten Studien.

„Wenn wir die Werte vom Abwassermonitoring aus dem Frühjahr mit dem Jetztwert vergleichen, muss die Dunkelziffer mindestens doppelt so hoch sein. Ich gehe davon aus, dass die Dunkelziffer sogar dreimal so hoch ist.“ (1iv)

Herr Nießen, wir haben jetzt seit zweieinhalb Jahren PLandemie. Es ist nicht mehr angebracht, so etwas wie obiges mit ausgesuchter Höflichkeit zu kommentieren. Daher ganz nüchtern: Sie erzählen epidemiologischen Blödsinn, Herr Nießen! Weisen Sie umgehend und wissenschaftlich schlüssig nach, dass die „Corona“ betreffenden „Werte vom Abwassermonitoring“ irgendeine Relevanz in Bezug auf Gesundheitsschutz haben.

Weiterhin: Sie behaupten, viele gängen bei einem Corona-Verdacht nicht mehr zum Arzt, um einen PCR-Test zu machen, sondern machten nur noch einen Schnelltest.

Das ist nichts weiter als die Förderung einer Gesellschaft von Hypochondern. Denn nach den pseudowissenschaftlichen „Erkenntnissen“ der „Experten“ kann angeblich jedes Krankheitssymptom gleichbedeutend mit einer „Covid-Erkrankung“ sein. Wobei man sich bitte auf was beruft?

Sind Sie tatsächlich so unbedarft, so inkompetent, wie Sie es da erscheinen lassen? Hatten Sie in den letzten 32 Monaten tatsächlich noch nicht die Gelegenheit, sich schlau zu machen, wie ein PCR-Test beziehungsweise Schnelltest funktioniert und dass diese Methoden absolut ungeeignet sind, um ein „Corona-Virus“ nachzuweisen, erst recht eine „Corona-Infektion“ und schon gar nicht eine „Covid-Erkrankung“? Ich habe mir die Zeit genommen, dies herauszufinden, Herr Nießen. Mit irgendeiner Ausrede Ihrerseits, als ausgebildeter Arzt mit wissenschaftlicher Vorbildung, gebe ich mich nicht zufrieden.

„Diese fließen aber nicht in die Statistik ein.“ (1v)

Ja — und? Von welcher Statistik reden wir hier eigentlich? Auf was testet denn der PCR-Test überhaupt? Ist er darüber hinaus standardisiert, und zwar in Bezug auf das, was er testet und wie er die Tests auswertet? Sie wollen mir ernsthaft weismachen, dass Sie nicht wissen, dass diese Statistiken völliger Nonsens sind? Zumal selbst die statistischen Erhebungen an sich jeden ernsthaften Anspruch an Seriösität vermissen lassen.

Ihre Karriere vom einfachen Facharzt zum hochrangigen Funktionär ist bemerkenswert, Herr Nießen. Fragen Sie sich nicht doch hin und wieder, ob es das wert ist? Das sage ich deshalb, weil ich Ihnen grundsätzlich unterstelle, die Wahrheit in Bezug auf „das neuartige Virus“ sowie die Sinnfreiheit der auf diesen zielenden Bekämpfungsmethoden erkennen zu können. Dazu gehören auch die politisch mit unerhörtem Druck der Bevölkerung aufgezwungenen Maßnahmen der Nichtpharmazeutischen Intervention (NPI). Diese NPI — vor über 15 Jahren im Umfeld des Pentagon ausgebrütet (2 bis 8) — zu fordern, wurden Sie intensiv gebrieft; ist es nicht so?

Sie sind also Ihrerseits aufgefordert, auf wisschenschaftlich fundierter Basis und unter vollständiger Aufführung prüfbarer Primärquellen, den Nachweis für die von Ihnen geradezu beschworenen NPI-Maßnahmen zu erbringen. Gerade weil ich an Ihrer Intelligenz in keiner Weise zweifle, klage ich Sie bis zur Erbringung der Verbreitung von Corona-Lügen und der Scharlatanerie an.

Noch eine Frage: Seit 2022 sind Sie Vorsitzender des BVÖGD. In einer Pressemitteilung auf der Webseite des Verbandes las ich vor einiger Zeit das:

„Maskenpflicht, Versammlungsverbot, Lockdown und andere: Der Gesetzgeber hat während der Pandemie viele Regelungen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus erlassen. Eine Sachverständigenkommission soll diese Maßnahmen nun im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums prüfen und evaluieren. Aus dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) wurden Dr. Ute Teichert und die Landesvorsitzende des Verbandes aus Nordrhein-Westfalen, Dr. Anne Bunte, als Sachverständige berufen. »Wir begrüßen, dass eine unabhängige und externe Kommission die Maßnahmen prüfen und evaluieren wird. Es ist wichtig, dass dabei medizinischer Sachverstand zum Tragen kommt – insbesondere zur öffentlichen Gesundheit. Diesen werden wir in die Arbeit einbringen«, sagte Teichert.“ (9)

Und: Hat sie geprüft, die Kommission? Darf ich mal sehen? Sie sind tatsächlich unabhängig? Woran machen Sie das fest? Obige Pressemitteilung hat noch einen bemerkenswerten, einen entlarvenden Nachsatz (Hervorhebung durch Autor):

Grundlage für die nötigen Grundrechtseinschränkungen der Bürger während der Pandemie waren die gesetzlichen Regelungen zur epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Das Infektionsschutzgesetz gibt vor, diese Regelungen bis Ende 2021 extern zu prüfen und zu bewerten. Das Ergebnis der Kommission soll daher bis Ende Dezember [2021!] vorliegen“ (9i)

„Grundlage für die nötigen Grundrechtseinschränkungen“ waren also NICHT die gesicherten, medizinischen beziehungsweise epidemiologischen Erkenntnisse über einen möglichen Erreger und dessen Auswirkungen. Grundlage war KEINE Wissenschaft, sondern es waren „gesetzliche Regelungen“. Mittels genau solcher, auf diktatorisch verordnete Art und Weise betriebenen Drangsalierung, Freiheitsberaubung und Gefährdung der Gesundheit der Menschen, begann vor nicht allzulanger Zeit bereits einmal ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.

Bitte beachten Sie, dass es sich um einen öffentlichen Brief handelt und jede weitere Kommunikation in gleicher Weise gehandhabt wird.

In Erwartung Ihrer Beantwortung meiner Fragen,

Peter Frey

Soweit der offene Brief an Herrn Nießen.

Der Corona-Lügen verbreitende Corona-Scharlatan Johannes Nießen hat seit 2019 einen erstaunlichen Weg auf der Karriereleiter zurückgelegt. Seit jenem Jahr ist er, mit Unterbrechung Leiter des größten deutschen Gesundheitsamtes in Köln (10). Im Dezember 2021 berief ihn der neu gewählte Bundeskanzler Olaf Scholz in das „wissenschaftliche Expertengremium“ der Bundesregierung zur „Bekämpfung der Pandemie“ (11). In diesem Gremium tummeln sich weitere Corona-Lügner, wie Lothar Wieler, Christian Drosten, Melanie Brinkmann und Viola Priesemann. Und seit Mai 2022 ist Nießen auch Vorsitzender des BVÖGD, des Bundesverbandes für Öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin (12).

Liebe Leser, bleiben Sie bitte schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er – einschließlich der Primärquelle – gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

Veröffentlicht von Huxley

Handwerker, Spaziergänger, Demonstrant, Aktivist "Wir wanken und wir weichen nicht"! Unser Leben vom Kopf wieder auf die Beine zu stellen, dass ist unser Ziel!

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