Die Pandemie ist nicht vorbei

20. September 2022von Thomas Oysmüller4,2 Minuten Lesezeit

Die Covid-mRNA-Stoffe erhalten eine Standardzulassung. Fast zeitgleich kündigt die WHO das Pandemie-Ende an, dann folgte Joe Biden. Die EU bereitet sich jedoch dennoch auf einen Corona-Winter vor. 

Jetzt also auch noch Joe Biden. Er sagte am Sonntag: „Die Pandemie ist vorbei“. Doch seit der Untersuchung von John Ioannidis im März 2020 zum Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“, einer der Kreuzer, die man unter Quarantäne gesetzt hatte, war die „Pandemie“ vorbei.

Theater von Anfang an

Ex-New-York-Times Journalist Alex Berenson, den man im Sommer 2021 auch auf Verlangen des Weißen Hauses von Twitter gesperrt hatte, kommentiert den Sager von Joe Biden so: „Die Pandemie endete vor 29 Monaten, als die Krankenhausschiffe leer aus dem New Yorker Hafen fuhren. Damit endete jedes Risiko, dass SARS-Cov-2 eine ernsthafte Krise auslösen könnte. Seitdem ist alles nur noch Theater. Also nein, die Pandemie ist nicht vorbei. Sie ist nicht vorbei, weil sie nie wirklich begonnen hat.“

Es war ein teures, zerstörerisches Theater und ein großes Fest für den Komplex aus Big Tech, Pharma und Medien. Der Höhepunkt ist die Etablierung des Marktes für die mRNA-Technik. Während Sucharit Bhakdi dafür plädiert, die Technologie aufgrund ihres hohen Risikos zu „verbieten“, gehen die Institutionen den anderen Weg.

Es war vielleicht die Meldung des WHO-Chefs Tedros, der vergangene Woche angekündigt hat, dass die „Pandemie“ bald vorbei sei. Fast zur gleichen Zeit gab die europäische Arzneimittelbehörde EMA die Empfehlung raus, die mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna regulär zuzulassen. Für Big Pharma von höchster Wichtigkeit: Würde der „gesundheitliche Notstand“ beendet werden, hätten die bedingt freigegebenen mRNA-Behandlungen ihre Berechtigung verloren. Dieses „Problem“ scheint mittlerweile gelöst.

Standardzulassung für mRNA

Am Freitag gab die EMA bekannt, dass der Weg frei sei, eine Standardzulassung zu vergeben. Die Prüfung beruhe auf „beruhigenden Daten“ der Hersteller. Alle „angeforderten zusätzlichen Daten zur pharmazeutischen Qualität der Impfstoffe“ seien vorgelegt worden, konnte man am Freitag – also wenige Stunden nach dem Sager des WHO-Chefs, bei der „deutschen Presseagentur“ (dpa) nachlesen.

Recherchiert man auf der Seite der EMA, dann sieht es so aus, als hätten die mRNA-Behandlungen bereits die Standardzulassung erhalten.

Was das für die „modifizierten“ Varianten wie den Omikron-Booster bedeutet? Auch die kommenden Stoffe gegen Covid dürften damit eine Standardzulassung haben. Eine jährliche Verlängerung der Zulassung ist damit nicht mehr notwendig. Welche Probleme es innerhalb der EMA gibt, hat TKP am Dienstag hier geschrieben.

Der Markt für mRNA-Produkte scheint damit langfristig etabliert zu sein. Für die Pharmaindustrie ein Sieg auf allen Ebenen. Auch wenn das Nationale Impfgremium Österreichs am Montag etwas zurückgerudert hat und die verkündete Empfehlung einer generellen 4. Impfung für alle ab 12 wieder abgeändert hat. Wissenschaftsjournalist Bert Ehgartner dazu: „Ist ihnen aufgefallen, dass sie es als weltweit gehorsamstes Schoßhündchen der Pharma doch etwas übertreiben?“….

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Veröffentlicht von Huxley

Handwerker, Spaziergänger, Demonstrant, Aktivist "Wir wanken und wir weichen nicht"! Unser Leben vom Kopf wieder auf die Beine zu stellen, dass ist unser Ziel!

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