Wie alte Eugenik-Programme über die UNO in neuen Gentherapie-Technologien wieder auferstehen

Eugenik, die Anwendung der Lehre von vermeintlich guten Erbanlagen auf die Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik, war nicht nur im Nazi-Reich, sondern auch in den USA und England weit verbreitet. Sie ist mit der Vernichtung der Nazi-Variante aus dem Denken einflussreicher Männer des Westens nicht verschwunden, die hinter den Gründungen von UNESCO, WHO und WFMH als Vorstufe zu einer angestrebten Welt-Regierung stehen. Ihr Ziel: eine ´geistig gesunde` Welt-Gesellschaft herzustellen, die von ihrem Verhaftetsein an Christentum, Glauben an Wahrhaftigkeit, nationalen Patriotismus oder Familie ´gesäubert` ist. – Ein Artikel des Kanadiers Matthew Ehret:

Eugenik 2022: Wie das Undenkbare denkbar wurde: Eric Lander, Julian Huxley und das Erwachen schlafender Ungeheuer

Von Matthew Ehret

Auch wenn es Unmut oder gar Magenschmerzen bereiten mag, über den Einfluss der Eugenik in unserem heutigen beunruhigenden Zeitalter nachzudenken, so glaube ich doch, dass es auf lange Sicht niemandem helfen wird ein solches Thema zu ignorieren.
Dies umso mehr, da führende Lieblinge des Weltwirtschaftsforums wie Yuval Harari sich mit Konzepten wie der «neuen globalen nutzlosen Klasse» (1) hervortun, welche durch künstliche Intelligenz, Gentechnik, Automatisierung und die vierte industrielle Revolution scheinbar entstehen muss. Andere Davos-Kreaturen wie Klaus Schwab fordern offen (2) eine mikrogechipte Weltbevölkerung, die in der Lage ist, sich mit einem einzigen Gedanken in ein globales Netz einzuklinken, während Elon Musk und Mark Zuckerberg für «Neuralinks» werben, um die Menschheit durch die Verschmelzung mit Computern in einer neuen Epoche der Evolutionsbiologie «relevant zu halten».

Führende darwinistische Genetiker wie Sir James Watson (3) und Sir Richard Dawkins (4) verteidigen offen die Eugenik, während sich gleichzeitig eine Technokratie auf einem regierungsähnlichen Posten einrichtet und einen «Great Reset» als Vorwand nutzt, um eine neue, post-nationalstaatliche Ära einzuläuten.
Wenn hinter diesen Prozessen etwas grundsätzlich Böses lauert, das in irgendeiner Weise mit dem angloamerikanischen Aufstieg des Faschismus und der Eugenik vor beinahe hundert Jahren zusammenhängt, dann sollten wir wenigstens den Mut aufbringen, dies unter die Lupe zu nehmen. Denn letztendlich war es auch nur den Patrioten vor 80 Jahren – um das Jahr 1933 (5) – und nochmals während des Zweiten Weltkriegs – durch das Ins-Auge-Sehen der damals geschehenen Unmenschlichkeiten möglich, Maßnahmen zu ergreifen, um eine Bankiers-Technokratie-Diktatur zu verhindern. Es ist also vielleicht auch heute der Mühe wert, die Anstrengung auf sich zu nehmen, und es zu wagen, das Undenkbare zu denken.

Was ist in Nürnberg nicht geschehen?

Vor siebenundsiebzig Jahren, als die Alliierten ihren Sieg über die Nazi-Maschinerie besiegelten und die «Nürnberger Tribunale» eilig einrichteten, wurde – als «Wunderlösung» für das wirtschaftliche Chaos, das sich nach dem Ersten Weltkrieg, in Europa und den USA ausgebreitet hatte – eine neue Strategie in die Wege geleitet, von denselben Kräften, die immense Energie, Geld und Ressourcen in den Aufstieg des Faschismus investiert hatten.

Es gehört zu den größten Skandalen unserer Zeit, dass die Wall-Street-/ City-of-London-Maschinerie, die Hitler und Mussolini als Rammböcke für eine neue Weltordnung finanzierte (6), nie wirklich vor Gericht gestellt wurde.
Während es Franklin Roosevelt gelang, die Wall Street zwischen 1933 und 1945 in Schranken zu weisen und gleichzeitig die Weltbühne für eine schöne Nachkriegsvision einer Win-Win-Cooperation zu bereiten (7), entgingen die finsteren Kräfte der Finanz-Oligarchie, die nur danach trachteten, ein globales unipolares Regierungssystem zu errichten, nicht nur einer Bestrafung, sondern
verschwendeten auch keine Zeit um – noch bevor der Krieg ganz zu Ende war – ihre verlorene Vorherrschaft zurückzugewinnen.

Die Rolle des Sir Julian Huxley

Einer der konzeptionellen Strategen dieses Prozesses war ein Mann namens Julian Sorrel Huxley (8) (1887-1975). Der als Biologe und Sozialreformer gefeierte Julian war lebenslang ein treues Mitglied der «British Eugenics Society» und diente neben John Maynard Keynes als Sekretär und später als Präsident dieser Gesellschaft.

Julian war ein geschäftiger Mann, der zusammen mit seinem Bruder Aldous unermüdlich bemüht war, die großen Fußstapfen ihres Großvaters Thomas (auch bekannt als Darwins Bulldogge (9)) auszufüllen. Während Julian sich nach dem Zweiten Weltkrieg um die Eugenik-Bewegung kümmerte, wurde er gleichzeitig – als Gründer der «Internationale Union zur Bewahrung der Natur» (10) in 1948 – zum Ausgangspunkt für die neue Umwelt-Bewegung, war Mitbegründer des «World Wildlife Fund» (WWF) in 1961, prägte den Begriff «Transhumanismus» (11) und gründete 1946 eine äußerst einflussreiche Einrichtung der Vereinten Nationen namens UNESCO (die Abkürzung steht für Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur), die er von 1946 bis 1948 als dessen Generaldirektor leitete.

Der Auftrag dieser neuen Organisation wurde 1946 in Huxleys «UNESCO (12): Its Purpose and Its Philosophy»: (13) unmissverständlich formuliert:
«Die Werte der UNESCO sind klar. Die ihr gestellte Aufgabe, Frieden und Sicherheit zu fördern, kann sie jedoch mit den ihr zugewiesenen Ressorts allein – Bildung, Wissenschaft und Kultur – niemals vollständig erfüllen. Sie muss – als einziges sicheres Mittel zur Vermeidung von Krieg – irgendeine Form von weltpolitischer Einheit anstreben, sei es durch eine alleinige Weltregierung oder auf andere Weise. In ihrem Bildungsprogramm kann sie die letztendliche Notwendigkeit einer weltpolitischen Einheit betonen und dadurch alle Völker an den Gedanken der Notwendigkeit gewöhnen, einer Weltorganisation die Souveränität der einzelnen Nationen restlos zu übertragen.»

Welches Ziel sollte mit dieser «weltpolitischen Einheit» verfolgt werden? Einige Seiten später wird Huxleys Vision mit all ihren üblen Details dargelegt:
«Es ist davon auszugehen, dass die indirekte Folge der heutigen Zivilisation eher dysgenetisch als eugenisch ist und sehr wahrscheinlich, dass das tote Gewicht der genetischen Dummheit, der körperlichen Schwäche, der geistigen Instabilität und der Krankheitsanfälligkeit, die bereits in der menschlichen Spezies vorhanden ist, sich als zu große Last erweisen wird, um einen wirklichen Fortschritt zu erreichen. Obwohl es stimmt, dass eine radikale eugenische Politik in naher Zukunft politisch und psychologisch unmöglich sein wird, ist es wichtig, dass die UNESCO dafür sorgt, dass die eugenische Problematik mit größter Sorgfalt untersucht wird und dass die Öffentlichkeit über die auf dem Spiel stehenden Fragen informiert wird, damit vieles, was heute undenkbar ist, zumindest denkbar wird.»

Nachdem die Welt die Gelegenheit hatte, zu sehen, wie ein Eugenik-Programm mit der vollen Unterstützung eines faschistischen Sozialingenieurs aussah, wäre es nicht übertrieben zu sagen, dass Eugenik – in den Augen einer Weltbevölkerung, die immer noch sehr stark mit traditionellen kulturellen Werten wie Christentum, Patriotismus und der Achtung vor der Heiligkeit des Lebens
verbunden ist, – gänzlich unpopulär geworden war. Und obwohl dreißig US-Bundesstaaten (14) und zwei kanadische Provinzen (15) zwischen 1907 und 1945 eugenische Maßnahmen (einschließlich Zwangssterilisation der Schwachen) legalisiert hatten, wurde die statistische Wissenschaft – und Anwendung – der Eugenik am Ende des 2. Weltkriegs zum Stillstand gebracht, und wie Huxley in
seinem Manifest betonte, musste nun etwas Neues her.

Ein Wort zu Tavistock

Huxley arbeitete auch sehr eng mit der Londoner Tavistock-Klinik zusammen, die in den 1930er bis 1950er Jahren von der Rockefeller- und der Macy-Stiftung finanziert wurde. Die Tavistock-Klinik, 1921 gegründet und von dem Psychiater und Brigadegeneral John Rawlings Rees geleitet, entwickelte psychiatrische Techniken, bei denen eine Mischung aus Pavlovschem Behaviorismus und freudschen Theorien zur Beeinflussung von Gruppenverhalten auf vielfältige Weise eingesetzt wurde. Sie kann am ehesten als «psychiatrischer Zweig des britischen Imperiums» angesehen werden.

Schon in den Anfangszeiten untersuchte die Klinik die extremen psychischen Zustände von Menschen, die während der Schrecken des Grabenkriegs Granateneinschläge erlebt hatten, wodurch die Betroffenen unter psychischer Dekonstruktion litten, und erkannte den hohen Grad an Formbarkeit dieser Personen. Wie in einem brillanten EIR (16) -Bericht von L. Wolfe aus dem Jahr 1996 (17) dargelegt, war Tavistock stets von dem Ziel geleitet, herauszufinden, wie das Gehirn „destrukturiert“ und dekonstruiert werden könne, um wie ein unbeschriebenes Blatt neu konstruiert werden zu können, in der Hoffnung, dass sich diese Erkenntnisse über Einzelpersonen später auf breitere Massen und sogar ganze Nationen übertragen ließen. Viele dieser Forschungsergebnisse wurden in Form von MK-Ultra in den USA angewandt.

G. Brock Chrisholm: Tavistockscher Zar der Weltgesundheit

Ein prominenter Psychiater, der jahrelang mit Rees in Tavistock tätig war, war der Kanadier G. Brock Chrisholm. 1948 gründete Chrisholm eine der UNO angegliederte Organisation namens Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem Ziel, die geistige und körperliche Gesundheit der Welt zu fördern. Ein nobles Unterfangen, das viel Verantwortung und Macht mit sich bringt und eine Führungspersönlichkeit mit außergewöhnlichen Kenntnissen über das Wesen von Krankheit und Gesundheit erfordert. Leider war Chrisholm aufgrund seiner eigenen kranken Ansichten von Natur, Menschheit und Gesellschaft zweifelsohne der falsche Mann für diese Aufgabe.

Zu den Hauptursachen für Krieg und psychische Krankheit zählte Chrisholm nicht Imperialismus oder wirtschaftliche Ungerechtigkeit, sondern den Glauben der Gesellschaft an richtig und falsch. In einem Schreiben aus dem Jahr 1946 legte Chrisholm das Ziel einer «guten» Psychotherapie und Erziehung dar: «Die Umdeutung und letztendlich Abschaffung des Konzepts von was richtig und was falsch ist, das bisher Grundlage der Kindeserziehung gewesen ist, die Ersetzung des Glaubens an die Lebensweisheit der alten Menschen durch intelligentes und rationales Denken – das sind die Ziele praktisch aller wirksamen Psychotherapie».

Aber nicht nur das «Konzept von Richtig und Falsch» oder der «Glaube an die Lebensweisheit der Alten» sollte ausgerottet werden, sondern auch monotheistische Religion, Familie und Patriotismus. In einer Rede acht Jahre später sagte Chrisholm:
«Um eine Weltregierung zu erreichen, ist es notwendig, den Individualismus, die Treue zur Familientradition, den nationalen Patriotismus und die religiösen Dogmen aus dem Bewusstsein der Menschen zu löschen».

Die Welt spielt verrückt

Nachdem die UNESCO und die WHO fest etabliert waren, wurde eine dritte Organisation gegründet, um die Finanzierung und die Praktizierung der Agenda der psychischen Gesundheit auf globaler Ebene voranzutreiben.
Wie der Historiker Anton Chaitkin darlegt (18), wurde 1948 die «World Federation of Mental Health» (WFMH) gegründet, die hauptsächlich von der «Macy-Foundation» finanziert wurde. Die «Macy-Foundation» selbst wurde 1930 unter der Leitung von General Marlborough Churchill (Cousin von Winston) gegründet, der im Sinne des «Black Chamber» (19), von 1919 bis 1929 für den verdeckten militärischen Nachrichtendienst zuständig war.

Seine neue Stiftung war Teil der Rockefeller-Maschinerie und diente als Kanal, um Geld in die «Gesundheitswissenschaften», mit dem Schwerpunkt Eugenik, zu leiten.
Der US-amerikanische technische Koordinator der Konferenz, auf der die «World Federation for Mental Health» (WFMH) gegründet wurde, gab den Ursprung der neuen Organisation unmissverständlich bekannt. Nina Ridnour schrieb:

«Die World Federation for Mental Health … wurde auf Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen und der UNESCO gegründet, weil diese eine nichtstaatliche Organisation für psychische Gesundheit brauchten, mit der sie zusammenarbeiten konnten.»

Und wer sollte wohl der erste Generaldirektor der WFMH werden? Noch als Leiter der Londoner Tavistock-Klinik wurde Brigadegeneral John Rawlings Rees von keinem Geringeren als dem Erz-Rassisten Montagu Norman (Chef der «Bank of England») mit der Leitung der neuen Einrichtung betraut, die er aus seiner «National Association for Mental Health» heraus gegründet hatte und die von seinem Londoner Thorpe Lodge Wohnsitz (20) aus geleitet wurde.
Diesen strategischen Schlachtplan zur Reform der Gesellschaft beschreibend, sagte Rees:

«Wenn wir uns darauf vorbereiten, in der Öffentlichkeit aufzutreten und die sozialen und nationalen Probleme unserer Zeit anzugehen, dann brauchen wir Stoßtrupps, und diese können nicht auf einer ausschließlich institutionellen Psychiatrie basieren. Wir brauchen mobile Teams von Psychiatern, die sich frei bewegen und Kontakte mit dem lokalen Umfeld knüpfen können.»

Die Idee mobiler Teams psychiatrischer Stoßtrupps geht auf den führenden Groß-Strategen Lord Bertrand Russell zurück, der 1952 in seinem Buch «Impact of Science on Society» (21) schrieb:
«Ich denke, dass das Thema, das politisch am wichtigsten sein wird, die Massenpsychologie ist… Ihre Bedeutung hat durch die Entwicklung moderner Propagandamethoden enorm zugenommen. Die einflussreichste davon ist das was man «Erziehung» nennt. Die Religion spielt eine Rolle, wenn auch eine abnehmende; die Presse, das Kino und das Radio spielen eine zunehmende Rolle… Es ist
zu hoffen, dass mit der Zeit jeder jeden von allem überzeugen kann, wenn er den Patienten nur jung genug unter die Finger kriegt und vom Staat mit ausreichend Geld und Ausrüstung versorgt wird.»

Der bipolare Kalte Krieg und ein neues globales Paradigma

In den darauffolgenden Jahren arbeiteten die UNESCO, die WHO und die WFMH als Dreigespann zusammen, um Hunderte von einflussreichen Unterorganisationen, Universitäten, Forschungslabors und «covert science» (verdeckte Wissenschaft), einschließlich CIA’s MK-Ultra (22), zu koordinieren, um die gewünschte «geistig gesunde» Gesellschaft herzustellen, die von ihrem Verhaftetsein an Christentum, Glauben an Wahrhaftigkeit, nationalen Patriotismus oder Familie «gesäubert» ist.

Im Jahr 1971 war die Welt dann schließlich reif für eine große Veränderung. Die Babyboomer – Zielscheibe dieses riesigen SocialEngineering-Experiments – wurden mit einem riesigen Arsenal an kultureller Kriegsführung auf allen Ebenen überflutet. Während LSD an den amerikanischen Universitäten verbreitet und Attentate auf westliche Führer, die sich dem neuen Zeitalter der Kriege in Südwestasien widersetzten, zur Norm wurde, schauten die Babyboomer zu, wie ihre Angehörigen in Leichensäcken aus Vietnam zurückkehrten. «Trau keinem über 30» wurde zur neuen Weisheit, während die Liebe zum Land unter der unnatürlichen Ausbreitung des anglo-amerikanischen Imperialismus im Ausland und den «Counterintelligence Program» (COINTELPRO) (23)-Operationen im Inland erstickt wurde.

Als der «Council on Foreign Relations» (CFR) und die «Trilaterale Kommission» den US-Dollar aus der Goldbindung lösten, wurde ein neues Zeitalter der Deregulierung, des Konsumismus und des radikalen Materialismus eingeläutet, was dazu führte, dass sich die Generation der Babyboomer schnell in die hyper-materialistische «Ich»-Generation der 1980er Jahre verwandelte.

Auf ökologischer Ebene hatte eine neue Ethik des «Naturschutzes» begonnen, sich vom Rand in den Mainstream zu bewegen und die pro-industrielle Ethik der Produzenten-Hersteller-Gesellschaft zu ersetzen, die historisch gesehen den besten Teil der westlichen Zivilisation beherrscht hatte.

Führend unter den Schöpfern dieser neuen Naturschutzethik – die die Idee des «Schutzes der Menschheit vor dem Imperium» durch den «Schutz der Natur vor der Menschheit» ersetzte – war kein Geringerer als Julian Huxley selbst. In demselben Jahr, in dem er die «World Wildlife Foundation» (WWF) mitbegründete, verfasste Huxley das «Morges Manifest» (24) (1961), das den Grundstein für die moderne Ökologiebewegung legte und die menschliche Zivilisation in krassen Gegensatz zu dem vermeintlich geschlossenen, mathematischen Gleichgewicht der Natur setzte. Huxley gründete den WWF gemeinsam mit den Erz-Malthusianern: Prinz Philip «Ich möchte als tödlicher Virus reinkarniert werden» (25), Mountbatten und Prinz Bernhard der Niederlande.

Holdrens Planetarisches Regime

Mitte der 1970er Jahre betreute einer der führenden Neo-Malthusianer jener Zeit – Paul Ehrlich – einen jungen Schützling namens John Holdren; gemeinsam verfassten sie 1977 ein verstörendes Handbuch mit dem Titel Ecoscience (26), in dem sie schrieben:

«Vielleicht könnten diese Agenturen zusammen mit dem «Umweltprogramm der Vereinten Nationen» (UNEP) und den «Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen» schließlich zu einem Planetarischen Regime ausgebaut werden – einer Art internationaler Superagentur für Bevölkerung, Ressourcen und Umwelt. Ein solches umfassendes Planetarisches Regime könnte die Entwicklung, die Verwaltung, die Erhaltung und die Verteilung aller natürlichen Ressourcen, erneuerbare und nicht erneuerbare, steuern, zumindest auf internationaler Ebene. So könnte das Regime die Macht haben, Verschmutzung nicht nur in der Atmosphäre und den Ozeanen zu kontrollieren, sondern auch in Süßwassereinheiten wie Flüssen und Seen, die internationale Grenzen überschreiten oder in die Ozeane münden.
Das Regime könnte auch eine Zentral-Agentur für die Regulierung des gesamten internationalen Handels sein, vielleicht einschließlich der Hilfe von den entwickelten Ländern zu den Entwicklungsländern sowie alle Lebensmittel des internationalen Marktes betreffend. Dem Planetarischen Regime könnte die Verantwortung übertragen werden für die Festlegung der optimalen Bevölkerungsmenge für die Welt und für die einzelnen Regionen, sowie für die Festlegung der Anteile in den einzelnen Ländern innerhalb ihrer Grenzen. Die Kontrolle der Bevölkerungsgröße an sich könnte in der Verantwortung der einzelnen Regierungen verbleiben, aber das Regime hätte eine gewisse Macht, wenn nötig die vereinbarten Begrenzungen durchzusetzen.»

Wenn man bedenkt, dass diese Worte nur drei Jahre nach Henry Kissingers «National Security Study Memorandum-200» (NSSM-200) (27) -Bericht geschrieben wurde, der die außenpolitische Doktrin der USA von einer entwicklungsfreundlichen zu einer bevölkerungsreduzierenden Politik veränderte, sollten Holdrens Worte von 1977 nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Das Humangenomprojekt weckt schlafende Ungeheuer

In den folgenden Jahrzehnten schloss Holdren eine enge Freundschaft mit dem in Harvard ansässigen Rhodes-Stipendiaten und Mathematiker Eric Lander, der von 1995 bis 2002 das Humangenomprojekt leitete. Lander verkündete die gelungene Enthüllung des vollständig sequenzierten menschlichen Genoms im Jahr 2003 mit den Worten (28):
«Das Humangenomprojekt ist eine der bemerkenswertesten Errungenschaften in der Geschichte der Wissenschaft. Sein Abschluss in diesem Monat signalisiert den Beginn einer neuen Ära in der biomedizinischen Forschung. Die Biologie verwandelt sich in eine Informationswissenschaft».

Sir Richard Dawkins schrieb im Jahr 2006 (29) über das Potenzial zur Steuerung der menschlichen Evolution, welches durch Landers Humangenomprojekt und die derzeitigen neuen Entwicklungen der mRNA-CRISPR-Technologie möglich geworden ist:

«In den 1920er und 1930er Jahren hätten Wissenschaftler sowohl der politischen Linken wie der Rechten die Idee der Designer-Babys nicht für besonders bedrohlich gehalten – obwohl sie diesen Ausdruck natürlich nicht verwendet hätten. Heute scheint die Idee vermutlich zu bedrohlich, um sie in Ruhe auch nur anschauen zu können, und ich denke, dass Adolf Hitler schuld an diesem Wandel ist…. Ich frage mich, ob wir es 60 Jahre nach Hitlers Tod nicht allmählich wagen sollten, uns zu fragen, worin der moralische Unterschied zwischen der Züchtung auf musikalische Fähigkeiten und dem Zwang eines Kindes zum Musikunterricht besteht. Oder warum es akzeptabel ist, Schnellläufer und Hochspringer zu trainieren, aber nicht, sie zu züchten. Ich kann mir einige gute Einwände denken, die mich wahrscheinlich überzeugen würden. Aber ist nicht jetzt die Zeit gekommen, wo wir nicht mehr davor zurückschrecken sollten, diese Fragen wenigstens zu bewegen?»

Kurz darauf genoss Holdren, als Wissenschaftszar und Architekt von Obamas «evidenzbasiertem» Regierungsprogramm – welches die Maximierung der Mittel für grüne Technologien zur Dekarbonisierung der Menschheit im Rahmen neuer globaler Regierungssysteme vorsah, – mehr Macht, als er sich je hätte vorstellen können. Lander arbeitete als Ko-Vorsitzender von Obamas Wissenschaftsrat (30) eng mit Holdren zusammen sowie auch mit dem Präsidenten des «Whitehead-Institute», David Baltimore, bei der Gründung des «Broad Institute» von «Massachusetts Institute of Technology» (MIT) und Harvard.

Gemeinsam leiteten Lander und Baltimore 2015 eine große Konferenz über die «neue Ära der biomedizinischen Forschung», auf der eine neue Genveränderungs-Technologie namens CRISPR vorgestellt wurde, bei der Enzyme und RNA aus E.coli (31) zum Einsatz kommen, die nachweislich in der Lage sind, DNA-Sequenzen gezielt zu verändern und verschiedene Mutationen hervorzurufen. Es mag sein, dass diese leistungsstarke Technologie der Menschheit als Instrument zur Beseitigung von Erbkrankheiten beim Menschen und bei Nutzpflanzen potenziell Gutes bringen könnte, aber die unglaubliche Macht von CRISPR, die menschliche DNA für immer grundlegend zu verändern, kann unvorstellbaren Schaden anrichten, wenn sie in die falschen Hände kommt.

Auf dem «historischen» internationalen Gipfel zum Thema Gen-Editierung beim Menschen (32) im Dezember 2015 knüpfte der Konferenzvorsitzende David Baltimore in seiner Grundsatzrede an die skurrilen Worte von Julian Huxley an:
«Im Laufe der Jahre ist das Undenkbare denkbar geworden. Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Ära in der Menschheitsgeschichte».

Im Januar 2021 beglückwünschte John Holdren Erik Lander (33) zu seiner Ernennung zum Wissenschaftszar (Direktor für Wissenschafts- und Technologiepolitik im Weißen Haus) von Joe Biden – dem Posten, den zuvor Holdren selbst innehatte. In dieser Position hat Lander die Reaktivierung der gesamten Wissenschaftspolitik der Obama-Ära als Teil einer technokratischen Erneuerung der US-Regierung im Einklang mit der Great Reset-Agenda des Weltwirtschaftsforums beaufsichtigt. Unter Ausnutzung der weitreichenden Befugnisse des «Emergency Authorization Act» zur Umgehung der FDA, um Gentherapie-Technologien (34) einzuführen, die sich als «Impfstoffe» tarnen, hat ein neues soziales Experiment begonnen. Die CRISPR-Technologie wird bereits als Lösung gegen die neuen mutierenden Stämme von COVID-19 angepriesen (35) und als «Impfstoff» gegen bestimmte tropische Krankheiten (36) eingesetzt.
Die offensichtliche Verbindung, die zwischen den Eugenik-Organisationen von gestern und dem Aufstieg der modernen mRNA-Einsätze im Zusammenhang mit GAVI und dem Oxforder Unternehmen Astra Zeneca bestehen, die von der investigativen Journalistin Whitney Webb (37) Ende 2020 aufgedeckt wurde, sollte man sich ganz bewusst machen.

Wird diese Technologie von den modernen Erben der nazi-sponsorierenden Eugeniker genutzt werden, um dort weiterzumachen, wo Dr. Mengele aufgehört hat, oder wird diese Biotechnologie den Interessen der Menschheit unter einem multipolaren Paradigma dienen, das den Wert der nationalen Souveränität, das menschliche Leben, die Familie und den Glauben schätzt?

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Quelle (mit den Anmerkungen):

Veröffentlicht von Huxley

Handwerker, Spaziergänger, Demonstrant, Aktivist "Wir wanken und wir weichen nicht"! Unser Leben vom Kopf wieder auf die Beine zu stellen, dass ist unser Ziel!

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