Wiederkehr der Maskenpflicht: Ein unheilbar krankes Land

Man hatte es zwar befürchtet, aber letztlich doch noch an den Sieg der Vernunft geglaubt, behelfsweise daran, dass sich politisch und gesellschaftlich ein solcher Schritt nicht ernsthaft würde durchsetzen lassen (so wie am Ende auch die gesetzliche Impfpflicht). Dich weit gefehlt: Die unerträgliche FDP, die sich „freiheitlich“ schimpft, knickt nun ernsthaft vor den wahnhaften Gesundheitsfaschisten ein – und stimmt nun der Wiedereinführung der Maskenpflicht im Herbst. Es blieb ihrem Justizminister Marco Buschmann vorbehalten, diese vor allem von Karl Lauterbach und seinen Zero-Covid-Sektenbrüdern mitangezettelte Wahnsinnsentscheidung zu verkünden, die hochmanipulativ als eine der Winterreifenpflicht („O bis O“) vergleichbare, wiederkehrende Auflage euphemisiert und jetzt endgültig zum Dauerinstitut gemacht wird.

Tatsächlich ist diese irrsinnige Übereinkunft – drei Jahre nach Corona-Start,  nach nunmehrigem Absinken der Krankheitsrelevanz dieses Virus in die Bedeutungslosigkeit und nach Entlarvung dieser „Pandemie“ als der mit Abstand monströseste und verhängnisvollste Fehlalarm der Medizingeschichte – ein gesellschaftlicher und historischer Wendepunkt. Gerade einmal ein halbes Jahr hat die weitgehende Wiedererlangung der früheren „Freiheit”, ein Banalzustand, gewährt – zum Verdruss und zunehmender Verbitterung der ohnmächtig gewordenen Hardliner; jetzt wittern sie ihr Comeback, ihre nächste große Stunde, ihre Rache. Perpetuierte Gehirnwäsche hat dazu geführte, dass die meisten Deutschen es offenbar für zumut- und vertretbar halten, eine in keinerlei rationalem vernünftigen Aufwand-Nutzen-Verhältnis stehende Maßnahme wiederzubefolgen, ohne ihren Sinn oder die eigentliche Absicht dahinter zu hinterfragen.

Wahnhafter Signalismus

Die Maskenpflicht ohne konkrete Gefahr, die Ersetzung einer angeblichen Realgefahr durch eine hypothetische, um damit gravierende Eingriffe in den Alltag der Menschen zu rechtfertigen, und das im vierten Winter seit Corona und damit für immer: Das ist krank. Das ist kriminell. Das ist pervers. Das macht die Menschen kaputt, es macht sie zu Psychopathen, es macht die Gesellschaft verrückt. Es ist nichts anderes als eine kranke Norm in einem krankgemachten Land, das überall dort, wo Nominierung Sinn machen würde, die Normierungen beseitigt  und dem Konformismus den Kampf angesagt hat: Uniformierung ist pfui, allgemeine Wehr- oder Dienstpflicht sind beseitigt, es gibt auch keine Schuluniformen (obwohl diese heute sinnvoller denn je wären), Etikette, Kleiderordnungen, Ornate, Talare, Militäruniformen, Hoheitszeichen werden verächtlich und lächerlich gemacht, selbst von Amtsträgern verhöhnt, auf dem Altar eines absolutistischen Individualismus und schrillster Exzesse geopfert.

Aber ausgerechnet wenn es um wahnhaften Gesundheits-Signalismus geht, soll plötzlich das Uniformierte in Form der Maske zum Standard für die Ewigkeit werden, Gruppenzugehörigkeitgefühl und Ausgrenzung der sichtbaren Normverweigerer inklusive. In sollen die  Solidar- und Rücksichtsdeutschen unter ihrem Gesichtslappen das bedecken, was Individuen in Wahrheit ausmacht, Gesichtszüge, subtiles Mienenspiel und Gemütsregungen, Reden, Sprache. Seelen- und wesenlos, verstörend und wie unter einem Maulkorb gehalten triumphiert das allgegenwärtige Kollektiv über unbotmäßige Abweichler und versichert sich gegenseitig der erfüllenden Regelbefolgung. Das Maskentragen ist genau das, was im Dritten Reich der Fahnenappell mit der Familie war: Wer die Hakenkreuzflagge nicht wenigstens zu bestimmten Anlässen hisste oder aus dem Fenster hängte, machte sich verdächtig.

Willkommen im Alltagsfaschismus

Dem Alltagsfaschismus wird durch eine anlasslose Maskenpflicht -und das, was uns dafür als „Anlass“ genannt wird, ist in Wahrheit keiner –  Tür und Tor geöffnet. Und das in einem Land, wo Schwarzfahren straffrei gestellt wird, wo die Grenzen jedermann offenstehen, wo Illegale und Subkulturen öffentlich Regeln brechen und anarchische Parallelmilieus die Städte dominieren, frönen die Residualdeutschen bald dann wieder einem quasireligiösen und doch zutiefst nihilistischen Krisenkult, geben sich – ja „nur“ in Innenräumen, wie es beschwichtigend heißt – einem sinnbefreiten und wissenschaftlich nicht belegbaren Gesundheitsritual hin. Und ausgerechnet hier verstehen die Deutschen, die bei allem wegsehen und alles schlucken, dann auf einmal einen Spaß mehr. Auch der Staat versteht keinen Spaß mehr; hier wird dann durchgegriffen.

Wir haben es dabei mit dem wohl sichtbarsten Ergebnis eines schleichenden Putsches zu tun: Denn spätestens jetzt ist klar, dass Corona nur ein Vorwand gewesen ist, um unsere alte Normalität zu zerstören, uns weichzukochen für beliebige kommende Manipulationen und Notstandsmaßnahmen aller Art, die dann von der „Gemeinschaft“, vom „Volk“ – beziehungsweise in deren Namen –  definiert werden…..

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