Friedensblick: Post-Vac-Syndrom – Lauterbachs neues „Nebenwirkungsfrei“

Bernhard Kirner

In (nicht nur) Karlchens Welt gab es keine Nebenwirkungen …

Im August 2021 hatte Lauterbach kein Verständnis dafür, „weshalb eine Minderheit der Gesellschaft eine nebenwirkungsfreie Impfung“ ablehne, [1]. Dabei sei sie doch gratis und so überaus nützlich.

Die große Booster-Welle (mit entsprechend vielen – noch nicht ausreichend aufgearbeiteten Impfschäden) lag da zwar noch vier Monate in der Zukunft – aber von den gehypten vier westlichen Gen-Impf-Produkten (mit staatlich garantierter Monopol-Stellung) waren damals bereits zwei „disqualifiziert“: AstraZeneca und Johnson&Johnson.
Um das Aufsehen in Grenzen zu halten, war der Rausschmiss durch ein Nicht-Nachbestellen getarnt. Dass dabei aber bedenkliche Nebenwirkungen im Raum standen (zudem bei Johnson&Johnson Zweifel am Vorhandensein der Haupt-, d.h. Schutzwirkung), blieb nicht einmal den Mainstream-Medienkonsumenten verborgen, schon gar nicht also einem Impf-Jubler wie Karl Lauterbach.

Ebenfalls noch vor der dezemberlichen Booster-Welle schnappatmeten Medien und willige Experten heftigst von der angeblichen Pandemie der Ungeimpften. Prominente Impf-Zögerer wie Joshua Kimmich mussten im Oktober 2021 kampagnen-artige Belehrungen von allen Seiten über sich ergehen lassen:
„Nebenwirkungen treten nicht erst spät auf“ – außer Schmerzen an der Einstichstelle und leichten Erkältungssymptomen trete in den ersten zwei Wochen so gut wie nichts auf; und was danach komme, habe mit der Impfung sowieso nichts mehr zu tun, [2] [3].

… sondern nur nützliche Hauptwirkungen, was aber ein Mitmachen aller Menschen im solidarischen Gleichschritt erfordere

Die reine Angst vorm Stich hätte man den Ungeimpften vielleicht gerade noch verziehen, wenn sie sich als unwissend-beratungsbedürftige Schäfchen gegeben hätten. Aber wer wie Kimmich auch nur leise Zweifel an den absoluten Wahrheiten der amtlichen Narrative äußerte, bekam die volle Breitseite ab:
Man verteufelte Ungeimpfte als unsolidarische Egoisten – an ihnen scheitere die Herstellung der notwendigen „Herdenimmunität“ (und damit das Seuchen-Ende), denn sie seien schuld am endlosen Kreisen und der nicht endenden Weitergabe des Virus.

Das Volk als Herde: Immunisierung gegen unerwünschte Fakten

Das Konstrukt Pandemie der Ungeimpften stürzte zwar nur wenige Wochen später wie ein Kartenhaus zusammen – plumpeste Daten-Fehler und -Fälschungen konnten nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden. Und auch manchem Otto Normalverbraucher fiel auf: „Impf-Durchbrüche“, d.h. Corona-Erkrankungen von dagegen Geimpften, werden immer zahlreicher und die Ausnahme zur Regel.

Aber man braucht sich nicht lange wundern, warum die nie durch irgendwelche echten Fakten gerechtfertigte Hass-Kampagne weder medial noch politisch aufgearbeitet und die Täter-Clique nie belangt wurde.

Das zweite Kartenhaus (die Illusion einer Herdenimmunität) stürzte nämlich zeitgleich ein, was kaum zufällig-planlos gewesen sein kann.
Denn beides war absehbar – auch für Nicht-Datenexperten:
Das (phasenweise) große Vorbild Israel begann schon Ende Juli 2021 mit dem Boostern, weil Impfen nicht lange bzw. gar nicht vor der Virus-Weitergabe schützt. Die angebliche Herbei-Impfbarkeit einer Corona-Herdenimmunität war also dort schon damals eindeutig als Illusion entlarvt – und damit auch das dafür angeblich alternativlos notwendige „solidarische“ Sich-Impfen-Lassen aller.

Aktuell meldet die Virologin Jana Schroeder bei Markus Lanz völlig Ernüchterndes zu den erwünschten Impfwirkungen:
„Früher habe man sagen können, man bekomme Corona früher oder später. Heute müsse man sagen, man bekomme Corona früher und später. In dem Krankenhaus, in dem sie als Chefärztin arbeitet, hat Schroeder Pfleger kennen gelernt, die sich sechs Wochen nach einer Corona-Erkrankung erneut ansteckten – trotz dreimaliger Impfung“, [4].
(Ob trotz oder wegen, betrachten wir unten bei Link [9] noch etwas genauer.)

Booster-Start: Terminierung mit Zwecklügen,
damit möglichst alle Menschen alle Impf-Runden mitmachen

Die beiden Fata Morganas (Pandemie der Ungeimpften und Herdenimmunität) waren Zwecklügen, um ein paar Monate Zeit zu schinden, in denen man die „Grundimmunsierung“ (2. Stich) der Bevölkerung noch auf einen hohen Prozentsatz hochtreiben wollte. Erst als dieses Ziel erreicht war- dann aber ganz schnell – schwenkte man um auf den Weg der Israelis – das Boostern (3. Stich).

Genauso schnell erfolgte der zeitgleiche Narrativ-Wechsel:
Die „deutsche Wahrheit“ (Impfen schütze vor Virus-Weitergabe) wich schlagartig der – bereits schon vier Monate zuvor verfügbaren – „israelischen Wahrheit“ (Impfen schützt nicht vor Virus-Weitergabe).

Obwohl hochentwickelte Länder deutlich vorsichtiger vor allem an das Boostern mit Biontech herangingen (Anfang Dezember 2021: Japanisches Gesundheits-ministerium warnt vor Nebenwirkungen bei Impfungen“), [5] –  unterblieben kritische Fragen nach Hintergründen und Lauter(bach)keit des plötzlichen deutschen Narrativ-Wechsels fast völlig – und ebenso Fragen nach Nebenwirkungen.
Das Volk in Advents-Stimmung lief in Scharen zum Boostern und hoffte auf Pandemie-Ende und friedlich-harmonische Weihnachten.

2022: Neues Jahr, neues (Impf-)Glück?

Zwei Tage vor Heiligabend war ungefähr der Booster-Höhepunkt und laut ZDF unser Karlchen im (Impf-)Glück:
Er „zeigte sich zuversichtlich, dass die angekündigten 30 Millionen Auffrischungsimpfungen seit Mitte November bis Weihnachten verabreicht sein würden. Bereits jetzt seien 27 Millionen Booster-Dosen verimpft worden worden. Ziel sei es, insgesamt 60 Millionen Booster-Impfungen zu verabreichen“, [6].

Er warnte vor Omikron – und das was im Herkunftsland Südafrika als (beruhigende) Eigenschaft der neuen Virus-Variante erkannt und publiziert worden war (nämlich kaum schwere Krankheitsverläufe), deklarierte er keck um zum kostbaren Schutzmerkmal der Impfung:
Der Schutz vor einem schweren Verlauf liege wahrscheinlich bei „deutlich über 90 Prozent“.

Dabei hatten die Südafrikaner ihre Erfahrungswerte seit November 2021 mit einer nahezu ungeimpften Bevölkerung  gemacht, bei der jedoch ein hohe natürliche (d.h. durch vorangegangene Infektionen erworbene) Immuntiät vermutet werden darf.
Dass hingegen die durch zwei bzw. drei Impfungen „vorbelasteten“ Mitteleuropäer eine Infektion viel härter erleben könnten als Südafrikaner, hätte Lauterbach spätestens im Januar 2022 einleuchten müssen:
Da gab die US-Behörde CDC bekannt, dass Personen mit natürlicher Immunität in der Delta-Welle besser geschützt waren als Geimpfte (die Forschungen für Omikron liefen damals aber noch und die CDC hielt weiterhin an ihrer generellen Impfempfehlung fest), [7].

Nach dem Impfen ist vor dem Impfen……

mehr dazu:

Post-Vac-Syndrom – Lauterbachs neues „Nebenwirkungsfrei“

Ein Kommentar zu “Friedensblick: Post-Vac-Syndrom – Lauterbachs neues „Nebenwirkungsfrei“

  1. Bernhard Kirner
    Juni 21, 2022 um 5:48 am Uhr

    Hinter Lauterbachs Lippenbekenntnis zur „neuen Offenheit“ gegenüber Impf-Nebenwirkungen („Muss erforscht und behandelt werden”) verbirgt sich ein gegenteiliges reales Verhalten:

    „Nur sechs Wochen nachdem das Robert-Koch-Institut (RKI) die wöchentliche Bekanntgabe der unbequem gewordenen Impfeffektivitäten einstellte, hat die Gesundheitsminister Lauterbach unterstellte Behörde nun auch die immer unbequemer gewordenen Informationen über den Impfstatus der Covid-Intensivpatienten auf unbestimmte Zeit aus den Wochenberichten genommen. (…)
    Eine Zeitlang hatte das RKI die Aufgabe übernommen, Impfeffektivitäten zu berechnen, wenn auch auf ziemlich fragwürdige Weise. Aber als diese in allen Altersgruppen steil nach unten gingen, hat man am 5.5. damit aufgehört”, [1].

    Sommerliche Gelassenheit, die man bei anderen Politikern vermuten würde, ist dabei sicherlich nicht die Sache des Karl Lauterbach: Der nachlassende „Datenhunger” geht bei ihm nämlich einher mit unermüdlichen Dauer-Warnungen vorm Herbst und dem hartnäckig andauernden Anpreisen des 4. Impf-Stichs (letzteres auch gestützt auf die aktuell gestiegenen sommerlichen Inzidenzen, die außer ihn aber niemanden mehr so recht berühren).

    Die jetzt nicht mehr erwünschten RKI-Daten wären dagegen (zu?) aussagekräftig: „Mehr als die Hälfte der neu aufgenommenen Intensivpatienten mit Covid und bekanntem Impfstatus waren geboostert, mehr als drei Viertel hatten einen sogenannten vollständigen Impfschutz.”

    Norbert Häring hält aktuelle Pläne der Ampel-Koalition:
    – Innenräume: generelle Maskenpflicht Oktober bis Ostern
    – Impfpflicht ab 60 mit bedingt zugelassenen Impfstoffen, deren Untauglichkeit und beträchtliches Risiko immer deutlicher werden,
    … für Nebelkernzen, mit denen die Politiker des Teams Vorsicht Punkte bei ihrer verängstigten Kernwählerschaft sammeln, die aber später von einer profil-bedürftigen (pseudo-liberalen) FDP verhindert werden, wodurch verschleiert werde, dass die FDP willig mitmacht bei den eigentlich (heimlich) geplanten schlimmen Freiheitseinschränkungen.

    Wolfgang Kubickis Zitat klingt für mich allerdings ehrlich:
    „Ich habe gestern erklärt, dass ich nur politischen Maßnahmen zustimmen werde, die evidenzbasiert sind. Diese Auffassung hat sich nicht geändert. Eine „O bis O“-Corona-Politik, die von bestimmten Mondphasen abhängig ist, zählt jedenfalls nicht dazu“, [2].

    Häring fürchtet vermutlich neue Schritte hin „zur totalen Kontrolle der Bevölkerung durch die Regierung“ – das Beispiel China zeige, wozu G-Regeln und digitale Gesundheitspass gut sind; letzterer soll ja in der EU zur Dauereinrichtung werden.

    Aktuell waren Einleger aus ganz China in die Provinz Henan gereist (oder hatten online die dafür nötige Anmeldung gemacht). Am Sitz von drei Banken wollten sie protestieren gegen eine fast zweimonatige Blockade des Zugriffs auf Einlagen (aufgrund einer Optimierung interner Bankenabläufe).

    Sie wurden daran gehindert, indem die Behörden ihre Gesundheits-Apps auf Rot setzten, was ihnen nicht nur die Möglichkeit zu reisen verbot, sondern auch Wege am Wohnort – einschließlich dem zur täglichen Arbeit, [3].

    Wer glaubt, so was gebe es nur in China und ähnlich unfreien Ländern, den erinnert Häring daran, wie die kanadische Regierung Proteste von Lastwagenfahrern (=gegen die drakonischen Corona-Impfregeln) unterband, indem sie den Notstand ausrief und allen teilnehmenden Truckern und allen ihren Unterstützern die Bankkonten einfror.

    Unabhängig davon folgert Häring aus Äußerungen von Biontech-Chef Sahin: „Das Impfabo soll kommen, ob jährlich oder halbjährlich ist noch offen“. Auf den von der Grippe her bekannten Jahresrhythmus wollte Sahin sich jedenfalls nicht festlegen lassen – das hänge von mehreren Faktoren ab.
    „Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir – ähnlich wie bei der Influenza – immer wieder Auffrischungsimpfungen mit veränderten Vakzinen brauchen werden“, [4].

    Mit Blick auf die Vorbereitungen für den Herbst kritisierte Sahin jedenfalls, dass eine „international abgestimmte Strategie“ wie etwa bei der Grippeschutzimpfung fehle. Diese sei für die weitere Pandemiebekämpfung dringend nötig.
    Da werden Bill Gates und Karl Lauterbach mit ihrem Plan für einen weltweiten Pandemie-Vertrag sich bestimmt nicht wehren, [5].

    [1] https://norberthaering.de/news/rki-intensivbetten-impfstatus/
    [2] https://norberthaering.de/macht-kontrolle/masken-o-bis-o-regel/
    [3] https://norberthaering.de/macht-kontrolle/china-proteste-blockiert/
    [4] https://norberthaering.de/news/sahin-impfabo/
    [5] https://www.handelsblatt.com/karriere/mrna-impfstoffe-biontech-chef-ugur-sahin-darauf-einstellen-dass-wir-immer-wieder-auffrischungsimpfungen-brauchen/28419174.html

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: