Lauterbach: Auf zum letzten Gefecht

Corona hat ihn ins Rampenlicht katapultiert, und nun klammert sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach an das Virus wie ein Kleinkind an die Mutter. Es darf einfach nicht vorbei sein, jedenfalls nicht hier. Er muss sich irgendwie über den ereignislosen Sommer retten, um im Herbst wieder aufs Gaspedal treten zu können.

Selbst die Hardcore-Coronoiker sind stiller geworden, in den Ländern, die sich von den absurden, unwirksamen und sogar schädlichen Maßnahmen, wenn auch spät, verabschiedet haben, sind die von Leuten wie Lauterbach prophezeiten Katastrophen ausgeblieben, der Maskenzwang fällt, jetzt auch im Flugverkehr, und Lauterbachs schrille Dauerpanikmache klingt immer grotesker. Doch je hohler das Fass wird, auf dem er trommelt, desto lauter dröhnen seine Schläge…..

mehr dazu:

https://www.achgut.com/artikel/lauterbach_auf_zum_letzten_gefecht

2 Kommentare zu „Lauterbach: Auf zum letzten Gefecht

  1. Zitat: „„Schwere COVID Erkrankungen gehen oft mit sehr deutlichen Einschränkungen der Denkfähigkeit einher. In Tagen kann das Gehirn um 20 Jahre altern. 4. Impfung schützt zuverlässig vor schweren Verläufen.(…)“

    zwitscherte Lauterbach am 12. Mai um 23.30 Uhr bei Twitter, sich auf eine Studie beziehend, die von genau 46 Personen in einem Krankenhaus im Zeitraum von März bis Juli 2020 sprach, was einmal mehr Zweifel an der Fähigkeit oder dem Willen Lauterbachs nährt, Aussagekräftiges von Anekdotischem zu unterscheiden. Offenbar beschäftigt er sich nur oberflächlich mit seinen Quellen und pickt sich jeweils die schrumpligen Rosinen heraus, die sein Narrativ zu schützen scheinen. Um seine neueste Behauptung aufzugreifen: Zwar gibt es durchaus Fälle, in denen das Gehirn angegriffen wird, jedoch als Folge der Beatmung. Lauterbach schlägt dieses Phänomen einfach dem Virus zu, so wie er auch an anderen Krankheiten Verstorbene mit positivem Test als Nebendiagnose eben Corona zuschlägt

    Gesundheitsminister oder Vertriebsleiter von BioNTech/Pfizer?

    Vier Minuten später legte er nach:

    „Jeder, der sich Sorgen um seine Eltern, Freunde und Partner in dieser Altersgruppe macht, sollte das ansprechen. Obwohl der Beweis noch aussteht ist es überwältigend wahrscheinlich, dass eine überstandene schwere COVID Erkrankung im Alter das Demenzrisiko erhöht. Impfen schützt“

    Der Beweis steht also noch aus, aber was soll’s, es ist „überwältigend wahrscheinlich“. Wahrscheinlich, höchstwahrscheinlich, möglicherweise, kann und könnte – mit diesen Begriffen pflegt Karl Lauterbach verschwenderisch umzugehen, denn meistens kommt es ja anders, als er es vorhergesagt hat, und dann braucht er diese Schlupflöcher, um erklären zu können: Ja, es war damals eine begründete Befürchtung, aber jetzt können wir doch alle froh sein, dass es nicht ganz so schlimm gekommen ist.“

    (Auweia, was für einen himmelschreienden Blödsinn dieser Minister von sich geben darf!)

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  2. John van Doe / 14.05.2022

    Egal, was Lauterbach von sich gibt – statt mit Schenkelklopfer-Polemik zu unterhalten und damit fast nur noch Stammtisch-Kommentare zu provozieren, wäre wichtig, dass Achgut in Sachen Covid-19 weiterhin eine Informationsquelle wissenschaftlich zuverlässiger neuer Erkenntnisse bliebe. Ist das, was sich gerade in Hoch-Impf-Ländern (außerhalb der Saison!) an Neuinfektionen abspielt, ein Nachholeffekt aufgrund der Lockerungen, ist es mit der Endemie-These und den Erwartungen auch der Impfgegner kompatibel? Wenn die von Vanden Bossche bekräftigten Befürchtungen (Herleitung siehe sein aktualisiertes Paper vom 09.05.2022) zutreffen, stehen uns die richtig letalen Wellen noch bevor, gegen die viele Geimpfte aufgrund der Immunschädigung durch die Spike-basierten Impfstoffe keine ausreichende Immunität mehr aufbauen könnten, weshalb es dann nicht mehr um „long Covid“, sondern zunehmend um „persistent Covid“ ähnlich HIV ginge, was jetzt schon die Zahlen der israelischen Abwasserstudie erklären könnte. Hinweis auch auf die sicher nur zufällig mit einem Jahr Verzögerung veröffentlichte „Nebenerkenntnis“ der Moderna-Studie (Datenstand 26.03.2021, preprint 19.04.2022 unter doi.org/10.1101/2022.04.18.22271936): „the more likely explanation is a vaccine-induced reduction in seroconversion“. Eine Gegenposition zu Vanden Bossche artikulierte Jochen Ziegler auf Achgut am 17.08.2021. Beides wäre nun am aktuellen Stand der Erkenntnisse und den auftretenden Phänomenen (Reinfektionen, zunehmende Inzidenzwellen, zunehmend mehr Symptombeschreibungen bei Geimpften und Ungeimpften, die nicht zu einem überwundenen Infekt passen, Grund für chinesische Panik, …) zu prüfen. Das Ergebnis scheint extrem wichtig in Bezug darauf, was jenseits der Impfung tatsächlich nun der richtige Weg ist: möglichst viel „Durchseuchung“ zum Aufbau von Immunität, oder (dauerhafte) Verhinderung von Ansteckungen, um damit die Mutationsmöglichkeiten und den Reinfektions-Schaden für die Geimpften nicht zu erhöhen?

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