10 Gründe gegen die Impfpflicht – ein Nachtrag

  • 15 Minuten Lesedauer

Am 10. Dezember 2021 haben wir den Beitrag „10 Gründe gegen die Impfpflicht“ veröffentlicht, der in kurzer Zeit eine recht große Reichweite erzielte. Gleichzeitig entwickelte sich im Leserkommentarbereich  eine lebhafte Diskussion zu einzelnen Punkten dieses Aufsatzes. Neben viel positiver Rückmeldung haben wir auch vereinzelt kritische Kommentare wahrgenommen, die uns unter  anderem eine Bezugnahme auf „tendenziöse Quellen“ und damit zugleich unsaubere Recherche unterstellen.

Wir haben dies zum Anlass genommen, den Aufsatz und die zugrundeliegenden Quellen mit Blick auf die Kritikpunkte noch einmal zu überprüfen. Wir sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass wir auch weiterhin zu jedem einzelnen Punkt stehen und von der Richtigkeit des Inhalts überzeugt sind.

Nun könnte man es dabei bewenden lassen und in Anlehnung an ein Zitat des RKI-Präsidenten Lothar Wieler sagen: „Diese Erkenntnisse dürfen niemals hinterfragt werden!“ Da wir aber Wissenschaft nicht als statisches Gebilde, sondern vielmehr als stetigen Widerstreit der Erkenntnisse begreifen und es „die“ Wahrheit nicht gibt, wollen wir unsere Leser teilhaben lassen.

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I. Ivermectin als alternative Behandlungsmöglichkeit von COVID-19

Die insbesondere wissenschaftlich fundierten Hinweise darauf, dass Ivermectin bei der Behandlung von COVID-19 eine hohe Wirksamkeit haben dürfte, sind überwältigend. In unserem Beitrag haben wir diverse derartige Hinweise aufgeführt, die hier noch einmal zusammengefasst werden sollen:

(1) Vier wissenschaftliche Publikationen: P.A. McCullough et al.: „Multifacted highly targeted sequential multidrug treatment of early ambulatory high-risk SARS-CoV-2 infection“. „Reviews in cardiovascular medicine 21 (2020), 517-530. Pmid: 33387997“; P.A. McCullogh et. al.: „Pathophysiological Basis and Rationale for Early Outpatient Treatment of SARS-CoV-2 (COVID-19) Infection“. Am.J.Med. 134 (2021), 16-22. Pmid: 32771461; https://www.researchgate.net/publication/348297284_Ivermectin_reduces_the_risk_of_death_from_COVID-19_-a_rapid_review_and_meta-analysis_in_support_of_the_recommendation_of_the_Front_Line_COVID-19_Critical_Care_Alliance_Latest_version_v12_-_6_Jan_2021; https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2052297521000883).

Zwei der Publikationen sind in hochrangigen medizinischen Fachjournalen erschienen: „The American Journal of Medicine (Am.J.Med.)“ und „Reviews in Cardiovascular Medicine (RCM)“.

(2) Weiterhin finden sich auf der Webseite https://c19ivermectin.com/ 78 (!) Peer-reviewed-Studien zur Behandlung von COVID-19 mit Ivermectin (aktualisierter Stand 17.2.2022).

(3) Drei Beispiele von Ländern, die positive Erfahrungen bei der Behandlung von COVID-19 mit Ivermectin gemacht haben: Indien (https://tkp.at/2021/05/26/die-echtzeit-studie-von-ivermectin-in-indien/), Peru und Mexiko (https://www.multipolar-magazin.de/artikel/der-streit-um-ivermectin).

(4) Die Dokumentation „Teil 2: Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“ auf Servus TV (https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-28a3dbyxh1w11/) bietet medizinischen Laien die Möglichkeit, sich mit dem Thema seriös zu beschäftigen. In dieser Dokumentation reist Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie sowie für Virologie und Infektionsepidemiologie, um die Welt und interviewt führende Wissenschaftler und kritische Ärzte zum Thema Corona. Unter anderem wurde in dieser Dokumentation Prof. Dr. Jay Bhattacharya interviewt, der Professor an der Elite-Universität Stanford ist. In dieser Dokumentation sprachen sich vier ausgewiesene Experten für eine Behandlung von COVID-19 mit Ivermectin aus: Dr. Mike Yeadon, Prof. Dr. Stefan Hockertz, Prof. P.A. McCullough und Dr. Luigi Warren.

(5) Beschluss des Bayerischen Landtags am 24.06.2021 (http://www1.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP18/Drucksachen/Folgedrucksachen/0000012000/0000012213.pdf). Die Gründe, warum dieses Thema im Bayerischen Landtag nicht weiterverfolgt wurde, sind intransparent. Falls Leser hierüber genauere Kenntnis auch unter Offenlegung der originären parlamentarischen Vorgänge haben, freuen wir uns über eine Mitteilung. Allein der Umstand, dass die Universität Würzburg in einer einzigen (!) Studie, die im Juli 2021 veröffentlicht wurde, die Unwirksamkeit von Ivermectin zur Behandlung von COVID-19 festgestellt haben will, kann angesichts der genannten überwältigenden Hinweise auf die wahrscheinliche Wirksamkeit nicht auf seriöse Art und Weise zur Einstellung der Untersuchung des Bayerischen Landtags geführt haben.

(6) Auch der US-Senat hat sich mit der Wirksamkeit von Ivermectin befasst. In einer Expertenanhörung am 8.12.2020 im Ausschuss des US-Senats wurde der Intensivmediziner und Lungenspezialist Pierre Kory angehört. Er sprach sich hierbei ausdrücklich für eine Verwendung von Ivermectin zur Behandlung von COVID-19 aus und verwies darauf, dass die Datenlage ausreichend sei, um Ivermectin offiziell für die Nutzung gegen COVID-19 zu empfehlen (https://www.multipolar-magazin.de/artikel/der-streit-um-ivermectin). Dabei erhob er auch den Vorwurf, dass der Einsatz von Ivermectin unterdrückt werde, da mit diesem Medikament wegen des Ablaufs der Patentrechte nicht so viel Profit zu machen sei, wie mit dem neuen und damit teureren Medikament Remdesivir und den COVID-19-Impfungen (vgl. Quelle multipolar, wie zuvor). Ob die Angaben von Kory zutreffend sind, können wir nicht abschließend beurteilen. Jedoch ist es gerade mit Blick auf die parlamentarische Bedeutung und die Kontrollfunktion des Senats in den Vereinigten Staaten fraglos erwähnenswert, wenn eine solche Anhörung mit diesen Angaben im Senatsausschuss stattgefunden hat.

(7) Zwischenzeitlich liegt eine weitere Studie aus Brasilien vor, die für eine Wirksamkeit von Ivermectin zur Behandlung von COVID-19 spricht (https://tkp.at/2021/12/15/eine-weitere-studie-zeigt-die-wirksamkeit-von-ivermectin-in-der-prophylaxe/; https://www.researchgate.net/publication/356962821_Ivermectin_Prophylaxis_Used_for_COVID-19_Reduces_COVID-19_Infection_and_Mortality_Rates_A_City-Wide_Prospective_Observational_Study_of_223128_Subjects_Using_Propensity_Score_Matching).

(8) Auch Japan vermeldet bei der Anwendung von Ivermectin bei COVID-19 positive Erfolge (https://tkp.at/2022/01/31/ivermectin-wirkt-bestaetigung-aus-japan/; https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/japans-kowa-says-ivermectin-effective-against-omicron-phase-iii-trial-2022-01-31/)

II. Medikament Paxlovid neben Ivermectin als alternative Behandlungsmöglichkeit von COVID-19 und die Frage der Impfpflicht?

Es wäre zu begrüßen, wenn sich (auch?) das Medikament Paxlovid als alternative Behandlungsmöglichkeit von COVID-19 erweisen sollte. Eine Impfpflicht kann es allerdings nur geben, wenn lediglich durch eine Impfung COVID-19 bekämpft werden kann. Stehen jedoch alternative Behandlungsmöglichkeiten in Form von Heilmitteln zur Verfügung, ist eine Impfpflicht mangels Erforderlichkeit und Angemessenheit nicht verhältnismäßig, da erkrankte Menschen mit Heilmitteln behandelt werden könnten.

Wenn wie hier die naheliegende Möglichkeit alternativer Heilmittel besteht, sollte bei allem Leid und allen Einbußen der letzten beiden Jahre anzunehmen sein, dass über diese – eigentlich doch freudige und hoffnungsvoll stimmende – Nachricht lebhaft und offen debattiert wird.

Wir haben indes den Eindruck gewonnen, dass gerade diese Debatte über alternative Behandlungsmöglichkeiten von COVID-19 vehement unterdrückt wird. Angesichts der oben aufgeführten dringenden Hinweise ist es erschreckend, dass das Thema Ivermectin von den Medien kaum aufgegriffen, sondern das Medikament im Gegenteil mitunter als „Pferdemittel“ bezeichnet wird. Allein die Tatsache, dass über Ivermectin im Bayerischen Landtag als Behandlungsmöglichkeit von COVID-19 debattiert wurde, macht deutlich, dass es sich eben nicht nur um ein „Pferdemittel“ handelt….

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Veröffentlicht von Huxley

Handwerker, Spaziergänger, Demonstrant, Aktivist "Wir wanken und wir weichen nicht"! Unser Leben vom Kopf wieder auf die Beine zu stellen, dass ist unser Ziel!

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