Wissenschaftler fordern Auskunft über Inhalt des BioNTech-Impfstoffes und über Kontrolle der Chargen

Dr. Peter F. Mayer Wissenschaft 13. März 2022 7 Minutes

Es gibt jede Menge offener Fragen rund um den Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Deutsche Chemiker und Physiker haben Fragen zu Inhalt und Chargenkontrolle an BioNTech gerichtet. Die Antworten waren unbefriedigend bis nichtssagend. Nun werden die Fragen präzisiert und an das Paul-Ehrlich-Institut gesendet.

Von Dr. Peter F. Mayer

Wie berichtet erschien in der Berliner Zeitung ein Artikel unter dem Titel: Chemiker zu Impfstoff: „Woher kommt der Grauton?“ Der Brief enthielt eine verheerende Kritik, gerade an den neuen Lipidnanopartikeln, die BioNTech benutzt. Wie ich in einem längeren Artikel über die Lipid-Nanopartikel mit den Kennzeichnungen ALC-0159 und ALC-0315 ausgeführt habe, wurden im Rahmen der bedingten Zulassung des COVID-19-Impfstoffs von der Zulassungsbehörde EMA besondere Verpflichtungen (specific obligations) ausgesprochen. Diese waren zum Zeitpunkt des Artikel noch offen und sind es noch immer.

Die Wissenschaftler fragten dann neuerlich, wie berichtet:

„Weshalb wurden diese Auflagen bisher nicht erfüllt bzw. wie ist der aktuelle Stand der Studien zu diesen wichtigen Auflagen, die auch die Zusatzstoffe ALC-0159 und ALC-0315 betreffen?“

Es blieb dennoch alles offen und deshalb werden die Fragen weiter präzisiert und als offener Brief an das Paul-Ehrlich-Institut gerichtet, das den Eingang bestätigt hat. Die Berliner Zeitung hat den Wortlaut des Briefes wie folgt veröffentlicht:

Der Brief der Chemiker im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Institut ist zuständig für die Zulassung und Chargenfreigabe von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln und trägt wesentlich zur Sicherheit dieser Arzneimittel in Deutschland bei. Wir, die Unterzeichner dieses Briefes, sind Professoren in den Bereichen Chemie und Physik an fünf deutschsprachigen Universitäten und schätzen Ihre wichtige Tätigkeit. Bezüglich der Qualität und Sicherheit des bedingt zugelassenen Impfstoffs Comirnaty der Firma BioNTech haben wir jedoch erhebliche Bedenken.

Aus diesen Gründen beantragen wir Zugang zu Informationen zu Zulassungs- und regulatorischen Aufsichtsdaten auf dem Wege der Akteneinsicht nach §1 IFG in die Unterlagen des PEI über Sie als Präsident der öffentlichen Behörde.

Wir beantragen im Einzelnen:

Zugang zu Daten bezüglich des onkogenen Potentials der mRNA Impfstoffe

Eine aktuelle Publikation zeigt, dass die mRNA des Impfstoffs BNT162b2, also der aktuell zur Anwendung kommende, durch eine reverse Transkriptase in das Genom von menschlichen Leberzellen eingebaut werden kann (https://www.mdpi.com/1467-3045/44/3/73/htm). Das Risiko der Onkogenese durch Gentherapeutika basierend auf der Integration von Vektoren und/oder des therapeutischen Genwirkstoffes in das Genom der Target Zellen ist bekannt und daher sollte es vor einer ersten Anwendung am Mensch Bestandteil der präklinischen Prüfung sein.

  • Wie schätzt das PEI die oben gefundenen Ergebnisse im Zusammenhang mit AMG §5 Absatz 1 und 2 ein?
  • Hat das PEI die EMA über die Erkenntnisse aus der o.g. Studie informiert?
  • Werden von der EMA gemäß den unten aufgeführten Richtlinien [1,2,3] weitere Sicherheitsstudien hinsichtlich des onkogenen Potenzials eingefordert?

Zugang zu Informationen über Zulassungsstudien der Hilfsstoffe ALC-0159 und ALC-0350…..

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