Österreich: Herbe Niederlage fürs Impfregime

Von

Beate Steinmetz

10. März 2022

Ex-Ösi-Gesundheitsminister bei seinem Rücktritt letzten Donnerstag (Foto:Imago)

Alle freiheitsliebenden und auf Selbstbestimmung pochenden Österreicher, die die Covid-Zwangsimpfung wie der Teufel das Weihwasser scheuen, können vorerst aufatmen: Denn gestern verkündete die dortige Verfassungsministerin Karoline Edtstadler die Aussetzung der Impfpflicht – obwohl diese erst vor wenigen Wochen beschlossen worden war. Gäbe es nicht den alles überschattenden Krieg in der Ukraine, hätte diese Nachricht eigentlich wie eine Bombe einschlagen müssen – steht sie doch für eine blamable Kapitulation einer Regierung, die zuvor noch kompromissloser als in Deutschland versucht hatte, die Totgeburt Impfpflicht durchzudrücken. Dies vor allem angesichts der Tatsache, dass Regierungspolitiker und -berater seit Monaten nichts unversucht gelassen hatten, die restlichen, noch ungeimpften Bürger mit allen Mitteln endlich an die Nadel zu treiben. Insofern kommt die aktuelle Kriegsberichterstattung der österreichischen Regierung sicher nicht ungelegen zur Ablenkung von dieser Blamage.

Begründet wird die Aussetzung der Impfpflicht mit der Omikron-Variante – welche bekanntlich so harmlos ist, dass sie die Intensivstationen nicht nur reihenweise leergefegt hat, sondern es viele Ungeimpfte auch gar nicht erwarten konnten, selbst in den „Genuss” dieser zwar hochansteckenden, aber eben auch höchst ungefährlichen Mutation zu kommen, um so den Genesenen-Status zu erlangen. Eine von der Regierung in Wien eingesetzte sogenannte „Expertenkommission” kam zu dem Schluss, dass eine Impfpflicht deshalb derzeit nicht erforderlich sei. „Die grundsätzliche Impfpflicht als probates Mittel zur Sicherstellung einer hohen Durchimpfungsrate ist prinzipiell weiterhin sinnvoll, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden”, faselt die Kommission, fügt aber hinzu, dass eben der Zeitpunkt entscheidend sei. Immunisiere man die Menschen zu früh, ohne, dass aktuell eine Gefahr bestünde, könnte es passieren, dass die Wirkung der Impfung bereits nachgelassen hätte oder komplett verpufft wäre, wenn der nächste Killervirus auftauchen sollte. Daher setze man die Impfpflicht lediglich aus und schaffe sie nicht ganz ab, denn falls im Herbst wieder eine gefährlichere Mutante auftauchen (oder aus dem Labor gezaubert werden) sollte, trete die Regelung einfach wieder in Kraft. In drei Monaten entscheide man erneut, ob ein Impfzwang nicht doch erforderlich sei…..

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